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Flugplatz Schwäbisch-Hall im Notbetrieb

Der Rückgang der Zahl der Starts und Landungen betrifft auch Schwäbisch Hall. Nur Flüge der Rettungsdienste, Polizei und wichtiger Versorgung sind unverzichtbar. Die Corona-Pandemie hat zu einem massiven Rückgang der Starts und Landungen auf den Flugplätzen in Baden-Württemberg geführt. Auch am Adolf-Würth-Airport in Schwäbisch Hall. Unaufschiebbare Flüge bleiben aber weiterhin möglich, teilt das Verkehrsministerium mit. Kleinere Verkehrslandeplätze seien als öffentliche Infrastruktureinrichtungen verpflichtet, in den Betriebszeiten dem Luftverkehr zur Verfügung zu stehen. In einer Situation wie momentan können aber Ausnahmen gemacht werden. Dabei können die Plätze ganz oder teilweise von der Betriebspflicht befreit und die Betriebszeiten reduziert werden. Der Flugplatz in Hall bleibt momentan grundsätzlich geschlossen, heißt es auf der Homepage des Airports. Wichtige, insbesondere unaufschiebbare Flüge der Polizei oder der Rettungsdienste sind dennoch möglich. Dies gilt auch für Frachtflüge, die für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar sind. In Zeiten, in denen keine Flüge angemeldet sind, brauchen die Flugplatzbetreiber aber weniger Personal vorzuhalten. Quelle: ‚SWP.de‚.

Was verdienen Fluglotsen?

Fluglotsen sorgen dafür, dass sich Flugzeuge am Himmel und am Boden nicht zu nahekommen. Dabei müssen sie Starts und Landungen im Blick behalten, aber auch die Flieger, die gemächlich zum Startpunkt rollen. Das heißt: volle Konzentration am Arbeitsplatz. Der Job ist anstrengend – denn Fluglotsen tragen eine große Verantwortung. Aber was verdienen diese Menschen? Die Ausbildung zum Fluglotsen dauert drei bis vier Jahre. Voraussetzung ist das Abitur, sehr gute Englischkenntnisse, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, hohe Belastbarkeit und Technik-Knowhow sowie mathematisches Talent. Wer all das mitbringt, wird in der Ausbildung theoretisch an der Akademie für Flugsicherung und praktisch in einem Tower eines internationalen Flughafens arbeiten. Die Ausbildung wird gut vergütet: Am Anfang gibt es mehr als 1000 Euro, am Ende der Ausbildung erhalten Fluglotsen-Azubis mehr als 3000 Euro Brutto-Gehalt. Derzeit sucht die Deutsche Flugsicherung in Lange bei Frankfurt am Main Bewerber für ein duales Studium zum Fluglotsen. Allerdings müssen die Bewerber einen harten Auswahltest bestehen. Sie dürfen nicht älter als 24 Jahre alt sein, das Englisch muss sehr gut sein und auch unter enormer Anstrengung müssen sie einen kühlen Kopf bewahren. Daher werden die Bewerber einem Auswahlverfahren unterzogen, das mehrere Tage in Anspruch nimmt. Quelle: ‚Stern.de‚.