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Tief durch die französischen Alpen

Video von Christopher Fleming. Normalerweise möchten Segelflugpiloten “Höhe gewinnen und dort bleiben”, aber manchmal muß man sich entscheiden, tief zu fliegen, um auf Kurs zu bleiben… Quelle: ‘Youtube‘.

Fliegen “wie Gott in Frankreich”

Video von Roland Henz über seine zwei Wochen Segelfliegen in Südfrankreich im Spätsommer 2021. Startort der Flugplatz Serres, Flüge in Thermik, Wind, Konvergenz und Welle, vom Hochgebirge bis fast ans Meer. Das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt, mehr geht fast nicht! Aufnahmen u.a. von Matterhorn, Mt. Blanc, Aosta, Montagne de Lure, Vaumuse, Pic de Bure, Guillaume, Col d`Etache, Col de Carro, Lac de St. Croix, Vinon und weiteren schönen Ecken.

Serres: Motorsegler-Unfall

Am Montag, dem 2. August, ereignete sich gegen 17.30 Uhr auf dem Flugplatz Serres-La Bâtie-Montsaléon ein Unfall mit einem Motorsegler. Nach den ersten Erkenntnissen der Feuerwehr kam eine Person, die nach dem Absturz im Flugzeug eingeklemmt war, ums Leben. Rettungskräfte aus den Rettungszentren von Aspres-sur-Buëch, Laragne-Montéglin, Serres und Veynes waren im Einsatz. Im Gegensatz zu einem Segelflugzeug, das eine Winde oder ein Schleppflugzeug benötigt, um zu starten, ist das Motorsegelflugzeug dank eines Hilfsmotors beim Start autonom. Quelle: ‘LeDauphine.com‘. Eintrag in ‘Aviation Safety‘.

Rekordflug fast verschlafen

Auch ein Rekordpilot wie Klaus Ohlmann kämpft gelegentlich mit der Technik, er fliegt aber auch ohne Weckruf noch 1’500 km. Originalkommentar: “What a pity… phone made no wake up call due to empty battery. So I lost one hour of flight time. But nevertheless, it was a great day and connection from Alps via central massif to the Pyrenees worked, even if it was a little bit tricky. Thanks for all the nice work from ATC. Without their help the successful flight would not have been possible“. Quelle: ‘OLC, online contest‘.

Video: mit Bartgeiern in der Welle

Wir starteten um 6:45 Uhr vom Flugplatz Serres zu einem Wellenflug in unseren Segelflugzeugen. Nach einer Stunde in den Rotoren sahen wir einen Haufen leuchtender Vögel, die unten am Boden flogen. Nach einiger Zeit mussten wir erkennen, dass sie viel größer waren, als wir dachten….. Geier! Leise und schnell stiegen sie zu uns hinauf und wir flogen eine Weile mit ihnen. Ein unglaublicher Moment! Dann verließen wir sie, stiegen wieder in die Welle bis auf 3’500 m.ü.M. und machten uns auf ins Rhonetal. Nach mehr als fünf Stunden in der Luft landeten wir in Serres, bereit zum Mittagessen und anderen Nachmittagsaktivitäten. Video von Gregoire Dubois.

Serres-Tonale-Biarritz-Serres?

Baut man die einzelnen Flüge von Klaus Ohlmann aus den vergangenen vier Monaten zu einem Stück zusammen, bahnt sich hier ein grosser Wurf an. Getreu seiner bisherigen Art, Rekorde zu fliegen, indem er sich die einzelnen Fluggebiete in einzelnen Puzzleteilen konsequent zusammensetzt, dürfte – eine geeignete NW-Wetterlage vorausgesetzt – der nächste Rekordflug von Klaus Ohlmann von Südostfrankreich aus ins Veltlin, zu einer Wende am westlichen Ende der Pyrenäen und zurück nach Südostfrankreich führen. Was die sagenhafte Distanz von 2’000 km um zwei Wendepunkte ergäbe. Wir sind gespannt auf das Ergebnis dieses Versuches, Alpen, Cevennen und Pyrenäen in einem Flug zu erschliessen – und wünschen Klaus Ohlmann eine rekordverdächtige Ausdauer und gutes Gelingen!