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Gefährliche Laser-Attacke in 5’000 m.ü.M.

Unfassbarer Vorfall am Mittwochabend während eines Fluges von Köln/Bonn nach Hamburg: Auf der Reisehöhe von 5.000 Metern blendete plötzlich ein grüner Laserstrahl die Piloten im Cockpit! Die Flugkapitäne einer Propellermaschine „ATR 42“ (rund 500 km/h schnell) waren für einige Schrecksekunden außer Gefecht gesetzt. Glücklicherweise blieb die Crew unverletzt, konnte weiter fliegen und sicher in Hamburg landen. Die Kripo ermittelt jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftraum. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wo genau stand der Laserpointer-Attentäter und wer war es? Warum dieses Flugzeug? Und welches Gerät ist so leistungsfähig, bei Dunkelheit und Nässe einen Strahl vertikal auf 5.000 Metern Höhe abzufeuern? „Der Laserpointer muss extrem leistungsstark gewesen sein“, meint Anja Naumann, die für Norddeutschland zuständige Luftfahrtexpertin der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) zum EXPRESS. „Der Laserstrahl muss sich ja auch noch in den Scheiben des Flugzeugs brechen und so viel Wirkung haben, dass das Cockpit hell erleuchtet ist und die Piloten geblendet sind.“ Pech für die Laser-Attentäter: Die Info der FedEx-Piloten über die Attacke war so exakt, dass anhand der Geo-Koordinaten der genaue Tatort ermittelt werden konnte. Der liegt zwischen Bielefeld und Hannover in der Nähe von Hameln, an einem Abzweig der Bundesstraße 83, nahe der Ortschaft Ohr. Die Polizei war kurze Zeit später sogar noch vor Ort, konnte aber keine verdächtigen Personen mehr antreffen. Dennoch wird nun mit Hochdruck gefahndet. Quelle: ‚express.de‚. Bild: ‚merkur.de‚.

„Ich heb’ ab“

Ich sehe, wie das Seil langsam auf Spannung gebracht wird. Dann geht alles schneller als gedacht. Während ich noch von einem Start wie bei einem Passagierflugzeug, das eine ganze Weile über die Startbahn fährt, ausgehe, bin ich schon so gut wie in der Luft. Der V8-Motor der Winde beschleunigt uns in knappen drei Sekunden auf etwa 110 Stundenkilometer. Am höchsten Punkt klinkt Himmelsbach das Schleppseil aus und wir schweben in der Höhe. Mein Fluglehrer erklärt mir, was ich auf den Anzeigen des Cockpits erkennen kann, zum Beispiel die Geschwindigkeit und die Höhenmessung. Den ganzen Bericht finden Sie im ‚Sportbuzzer.de‚.

Im Motorflugzeug-Cockpit

In den Kopfhörern rauscht es. Die ferne Stimme eines Mannes ist zu hören. Sie gibt unverständliche Formeln wieder, Zahlen, Abkürzungen. Moritz Altmann, Pilot und Fluglehrer am Kassel Airport in Calden, sitzt in seinem Flugzeug und antwortet in ähnlich mysteriösen Formulierungen. Doch als er für unser Video erklärt, um was es in der Unterhaltung zwischen Tower und Piloten geht, klingt es nicht mehr so mysteriös, sondern nach einem ausgeklügelten System, mit dem in aller Kürze wichtige Informationen zwischen Fluglotsen und Piloten ausgetauscht werden. Diese Kommunikation ist Teil der Vorbereitung auf einen Flug. Denn einsteigen und losfliegen, so einfach ist es nicht. Wer mit einem Motorflugzeug abheben will, muss seinen Trip in die Luft vorbereiten. Wetterbericht prüfen, Besonderheiten des Zielflughafens recherchieren. Die Maschine kontrollieren: Sind Tragflächen und Propeller unbeschädigt, ist genug Benzin im Tank? Das ist nur ein Auszug aus den Vorbereitungen eines Piloten. Quelle: ‚hna.de‚.