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BuKo Ultraleichtfliegertag tagte in Hamburg

Die Bundeskommission Ultraleichtflug (BuKo) im Deutschen Aero Club (DAeC) hat zum jährlichen Ultraleichtfliegertag nach Hamburg eingeladen.

Das zentrale Steuerungs- und Austauschforum für alle Themen rund um den Ultraleichtflug – von Ausbildung über Technik bis hin zu Sport und Interessenvertretung – diente erneut der Vernetzung und Weiterentwicklung des Ultraleichtflugs in Deutschland. Neben den Mitgliedern der BuKo nahmen auch die Vertreter der Landesverbände sowie weitere Gäste teil: Frank Einführer vom Luftsportgerätebüro, Kjell Buchholtz als Vertreter des Vorstands (Vizepräsident Jugend) und Generalsekretär Andreas Flegel standen ebenfalls für den regen Austausch zur Verfügung.

Inhalte und Beschlüsse

  • Berichte und Diskussionen: Die Referenten stellten aktuelle Entwicklungen vor, die anschließend intensiv diskutiert wurden.
  • Neuwahl des Sportreferenten: Nach langjähriger Tätigkeit übergab Michael Kania, zugleich 2. Vorsitzender der BuKo, das Sportreferat aufgrund seiner Doppelbelastung. Einstimmig wurde Bernhard Heller zu seinem Nachfolger gewählt.

Blick auf die UL-DM 2026

Bernhard Hellers erste große Aufgabe wird die Organisation der Deutschen Meisterschaft im Ultraleichtfliegen 2026 sein. Gemeinsam mit seiner Assistentin Jasmin Densborn sowie Anja Thamm vom austragenden Flugplatz wird er die Veranstaltung vorbereiten.

Termin vormerken: UL-DM 2026 vom 17. bis 23. August 2026 am Flugplatz Böhlen (EDOE). Der Ultraleichtfliegertag 2025 hat gezeigt, wie wichtig regelmäßiger Austausch und Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung des Ultraleichtflugs sind. Quelle: «DAeC».

UL-Flugunfall in Hohebach

Am 19. März 2024 kam es nahe des Sonderlandeplatzes Hohebach zu einem tödlichen Unfall mit einem Ultraleichtflugzeug. Der 47jährige Pilot verunglückte beim Start mit seinem TL 232 CONDOR plus, einem aerodynamisch gesteuerten Schulterdecker aus tschechischer Fertigung. Das Luftfahrzeug wurde bei dem Aufprall zerstört, Flurschaden entstand. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) dokumentierte den Vorfall unter dem Aktenzeichen BFU24-0173-3X, ohne jedoch eine Analyse oder Schlussfolgerung zu ziehen.

Unfallstelle – Quelle: BFU

Der Tag des Unfalls

Der Pilot hatte einen Flug vom Sonderlandeplatz Hohebach zum Verkehrslandeplatz Kulmbach geplant, um dort an einem Seminar für Prüfer der Klasse 5 teilzunehmen. Seine Lebensgefährtin berichtete, dass er das Haus gegen 06:00 Uhr verließ und üblicherweise 20 Minuten bis zum Flugplatz benötigte. Das UL-Flugzeug war bereits am Vortag vorbereitet, betankt und zum schnellen Abflug bereitgestellt.

Am Morgen herrschte dichter Nebel. Gegen 06:14 Uhr schrieb die Lebensgefährtin eine Nachricht an den Piloten, ob der Flug unter den Sichtbedingungen sicher sei – eine Antwort blieb aus. Nachdem der Pilot auch am Abend nicht erreichbar war, alarmierten Freunde und Flugplatzpersonal die Such- und Rettungskräfte. Um 22:42 Uhr wurde das ausgebrannte UL sowie die Leiche des Piloten rund 665 Meter von der Piste entfernt gefunden.

Das Luftfahrzeug

Der TL 232 CONDOR plus ist ein zweisitziger Schulterdecker mit Kreuzleitwerk und Bugfahrwerk. Die Kabine ist geschlossen, die Tragflächen abnehmbar, das Höhenleitwerk aufklappbar. Der UL war mit einem Rotax 912 UL-Motor (58 kW Dauerleistung) und einem 3-Blatt-Propeller ausgestattet. Tankkapazität: zwei Flächentanks mit jeweils 27 Litern. Ein Rettungssystem vom Typ Junkers Magnum Highspeed Softpack war vorhanden, aber nicht ausgelöst.

Das Flugzeug wog 319 kg leer, zulässige Abflugmasse betrug 450 kg. Laut Flughandbuch lag der Schwerpunkt innerhalb der Norm. Es verfügte über UKW-Funk, jedoch weder über einen Transponder noch einen Notsender (ELT). Die letzten dokumentierten Betriebsstunden betrugen 1’250.

Wetterbedingungen am Unfallort

Die BFU dokumentierte das Wetter zum mutmaßlichen Unfallzeitpunkt als äußerst kritisch für Sichtflüge:

  • Dichter Nebel, Sichtweite teilweise unter 50 m
  • Bodennah feuchte Luftschicht, Nebel- und Hochnebeluntergrenzen zwischen 1’500 und 2’000 ft AMSL
  • Temperatur um 5–7 °C, leichter Wind aus Südost bis Nordost mit 3–6 kt

Flugwetterberichte und lokale TAF/METAR-Daten bestätigten die schwierigen Sichtbedingungen. Zeugen aus der Umgebung beschrieben den Morgen als „sehr neblig, Sichtweiten unter 50 m“.

Der Unfallhergang

Die Unfallstelle lag etwa 665 Meter nord-nordwestlich der Piste 33 des Sonderlandeplatzes. Das Wrack befand sich am Fuß eines 18–20 m hohen Baums, der Rumpf mit dem Bug zum Baum gerichtet. Die linke Tragfläche lag parallel zum Rumpf, die rechte in einer Baumgabelung. Einschlagsmarken wiesen auf eine Propellerberührung hin.

Die Steuerorgane und Flächen waren teilweise zerstört, der Motor nur noch lose mit der Zelle verbunden. Keine Hinweise auf mechanisches Versagen: Zündkerzen zeigten normales Verbrennungsbild. Das Rettungssystem wurde nicht ausgelöst, die Gurtschnallen waren verriegelt.

Pilot und Erfahrung

Der Pilot besaß einen unbefristeten UL-Führerschein und eine Passagierberechtigung. Tauglichkeitszeugnis gültig bis 2026. Die BFU konnte die Gesamtflugzeit nicht vollständig bestätigen; im letzten Antrag wurden 153 Stunden angegeben. Flugbuchaufzeichnungen fehlten weitgehend, das UL war jedoch regelmäßig am Platz Hohebach stationiert.

Sicherheitsaspekte

Die BFU weist auf die bekannten Risiken hin, die durch erzwungene Sichtflüge unter Instrumentenflugbedingungen (IMC) entstehen. Vergleichbare Unfälle, auch mit TL-Ultralight-Flugzeugen, zeigen, dass Start unter eingeschränkter Sicht wiederholt zu schweren oder tödlichen Folgen führte. Sicherheitsinformationen von BFU, DWD, FAA und AOPA betonen:

  • Sorgfältige Flugvorbereitung
  • Realistische Selbsteinschätzung der Fähigkeiten
  • Alternativpläne und Entscheidungskriterien („Plan B“)

Fehlende Wetterberatung, Nebel und schlechte Sicht in Bodennähe stellen eindeutige Risikofaktoren dar.

Fazit für die Fliegerszene

Der Unfall in Hohebach erinnert die Ultraleicht-Community an die elementare Bedeutung von Wetter- und Sichtflugbedingungen. Trotz erfahrener Piloten kann die Kombination aus Nebel, niedriger Sichtweite und eingeschränkter Orientierung am Boden tödlich sein. Die Einhaltung der VFR-Mindestwerte bleibt entscheidend für die Sicherheit.

Ausflug mit Gipfelsturm

Oder – wie man eine siebenstündige Wanderung auf das Birnenhorn mit einem Überlandflug in einer WT9 von Bamberg nach Zell am See kombiniert.

Noch im Morgengrauen rolle ich in Bamberg mit der WT9 los. Der Flieger ist schnell, sparsam und mit genug Reichweite ausgestattet – ideal für den Trip nach Zell am See. Ein letzter Blick auf Wetter und NOTAMs, dann geht es kurz nach sechs in die Luft. Über Nürnberg gibt es problemlos Freigabe für den Durchflug durch den Delta. Der Lotse wundert sich, warum die WT9, eigentlich ein UL, als Echo-Klasse unterwegs ist – eine Frage, die an diesem Tag mehrfach auftaucht. Weiter südlich verzichte ich auf den Charlie über München: zu viel Verkehr, die Airliner schwirren kreuz und quer. Also lieber auf 3000 Fuß „unter dem Radar“ bleiben.

Hinter München steige ich auf über 6000 Fuß, der Blick öffnet sich Richtung Alpen. Über Unterwössen und Mühlau zeigen sich die Leoganger Steinberge, markant und beeindruckend. Kurz vor acht melde ich den Anflug auf Zell am See, Landung auf der 25 – nach 1:44 Stunden Flugzeit steht die Maschine auf der Grasfläche.

Nach der Wanderung auf das Birnenhorn fliege ich am Nachmittag zurück. Noch ein kurzes Gespräch mit dem Startleiter, der ebenfalls die Echo-Kennung bemerkt, dann Start über die 07. Ein letzter Blick auf die Steinberge aus 6000 Fuß, danach fast die gleiche Route wie am Vormittag: unter dem Charlie München durch, über Nürnberg im Delta. Gegen Abend setzt die WT9 sanft in Bamberg auf. Ein langer Tag geht zu Ende – der Flieger bekommt noch seine wohlverdiente Wäsche.

-> vollständiger Bericht von Konstantin Mahler

Vom Segelflieger zum UL-Pilot

Autor: Silas van Acken

Nachdem ich meine Segelflugausbildung beim LSV Worms abgeschlossen hatte, war für mich schnell klar: Ich will weiterfliegen, aber diesmal mit Motor. Die Entscheidung für die Ultraleichtfluglizenz (UL) fiel mir leicht – maximale Freiheit bei vergleichsweise geringen Kosten und eine tolle Möglichkeit, meine fliegerischen Fähigkeiten zu erweitern. Hier mein Erfahrungsbericht über die Ausbildung, die Herausforderungen und die Highlights auf dem Weg zur Lizenz.

Der Anfang
Mein erster Flug im Ultraleicht war eine ganz neue Erfahrung. Plötzlich gab es Leistung auf ,,Knopfdruck“, kein Warten auf Thermik oder kreisen, um Höhe zu gewinnen. Stattdessen: Gas rein – und los geht’s! Auch das Steuern fühlte sich anders an, da ein UL-Flugzeug oft empfindlicher auf Steuereingaben reagiert als ein schwereres Segel-Flugzeug. Aber dank meiner Erfahrung im Segelflug hatte ich schnell ein Gefühl für das neue Flugverhalten.

Die Ausbildung:
Die UL-Ausbildung beim LSV Worms ist strukturiert, aber dennoch flexibel. Dank meiner Segelfluglizenz hatte ich einige Vorteile, was den Ausbildungsumfang verkürzte. Dennoch gab es neue Inhalte, die ich lernen musste:

  • Motorflug-Grundlagen: Das Triebwerksmanagement, Berechnung der Startstrecke und des Schwerpunktes waren mir völlig neu
  • Funksprechverfahren: Während ich im Segelflug meist nur Platzrundenfunk hatte, kam nun auch FIS und teilweise Kontrollzonenfunk dazu.
  • Luftraumstruktur & Navigation: Auch hier hatte ich durch den Segelflug einen Vorteil, hatte das Wissen aber noch nicht oft wirklich anwenden können
  • Notfallverfahren: Ein Motor kann vielseitige Probleme erzeugen. Die Notverfahren habe ich also umso ausführlicher gelernt.

Ein Highlight war für mich immer das Funken. Ich mag es, mich in den realen Flug-Verkehr einzuklinken. Mir macht es Spaß, mit anderen Piloten oder der Flugverkehrs-Kontrolle über sehr professionell klingende Funkphrasen zu kommunizieren.

Die ersten Solo-Flüge:
Nur drei Wochen nach Ausbildungsbeginn war es soweit. Mit meiner Fluglehrerin Marianne machte ich an diesem Tag (2.11.2024) Platzrundentraining, da das Aufsetzen und Durchstarten noch nicht so gut funktionierte. Nach fünf ,,touch and go‘s“ klappte es endlich. Nachdem wir wieder gelandet waren, stieg mein zweiter Fluglehrer Albrecht ein und wir flogen zusammen drei Platzrunden. Das war auch schon der Checkflug für den ersten Alleinflug. Danach ging es los. Das erste Mal alleine im Ultraleichtflugzeug war ein besonderes Erlebnis. Nach erfolgreichen drei Platzrunden wurde mir von allen Seiten gratuliert.

Danach ging es mit meinem Fluglehrer Albrecht über Land. Zuerst flogen wir nach Karlsruhe Baden- Baden, dann nach Siegerland und im Februar 2025 nach Giebelstadt und Würzburg. Nach diesem intensiven Training fühlte ich mich bereit für die ersten Solo- Überlandflüge.

Mein erster Solo-Überlandflug führte mich zu einem mir bekannten Platz, Walldürn, den ich bereits mit Fluglehrer besucht hatte. Alles lief routiniert, aber es war trotzdem ein unbeschreibliches Gefühl, ganz alleine irgendwo zu landen. Für die Ausbildung sind drei Solo Überlandflüge vorgeschrieben, daher ging es noch zweimal nach Aschaffenburg.

Der Endspurt zur Lizenz
Nun geht es in die letzten Wochen vor der Prüfung. Meine Solo-Platzrunden absolviere ich bereits routiniert, und auch die Navigationsflüge klappten problemlos. Die letzten Vorbereitungen bestehen aus Ziellandungen, simulierten Notverfahren und der Festigung aller gelernten Inhalte. Das alles wiederholte ich mit Albrecht am Tag vor der Prüfung. Aufgeregt war ich nicht, da ich die Prüfung bei Marianne, der UL- Ausbildungs-Leiterin, absolvieren konnte. Mit ihr bin ich schon sehr oft geflogen, auch während der Segelflugausbildung. Der Prüfungsflug am 23.2.2025 erfolgte bei bestem Wetter. Sogar Segelflieger waren unterwegs. Wir flogen nach Walldürn, um Ziel-Landungen zu machen und dann ging es weiter nach Speyer für ein Start mit simuliertem Triebwerksausfall. Ein paar Mal blickte ich zu Mariannes Prüfungscheckliste und sah, wie ein Punkt nach dem anderen abgehakt wurde. Nach der Landung zurück in Worms gratulierte sie mir zur bestandenen Prüfung und ich konnte es fast nicht glauben, dass die Ausbildung, so schnell wie sie begonnen hatte, nun zuende ist.

Bereits nach drei Tagen lag mein Schein im Briefkasten und ich war schwer beeindruckt von der schnellen Bearbeitungszeit der Behörde. Die Passagierberechtigung wurde mir direkt eingetragen. Der erste Flug mit Lizenz ging für mich nach Mannheim. Ich brauchte eine Schutzhülle für die Lizenz und ging deswegen zum dortigen Pilotenshop. Ein paar Tage später nahm ich zum ersten Mal einen Passagier mit. Mit meiner Mama flog ich nach Speyer zum Eis essen.

Fazit: Segelflug + UL = Perfekte Kombination

Die UL-Ausbildung war für mich die perfekte Ergänzung zum Segelflug. Während ich beim Segelfliegen die Kunst des Fliegens ohne Motor gelernt habe, gibt mir das Ultraleicht-Fliegen die Möglichkeit, flexibler und ortsunabhängiger zu reisen. Beide Bereiche ergänzen sich perfekt, und ich kann es kaum erwarten, mit der frisch erworbenen Lizenz meine ersten eigenen Touren zu planen. Ich danke meinen Fluglehrern Marianne und Albrecht ganz herzlich für die Unterstützung bei der Ausbildung und ebenso allen anderen die daran beteiligt waren.

Volles Haus in Borken-Hoxfeld

Am 1. Mai wurde der Flugplatz Borken-Hoxfeld zum Hotspot der nordrhein-westfälischen Luftsport-Community. Über 100 Maschinen aus ganz NRW folgten der Einladung des AEROCLUB | NRW zum offiziellen Fly-In 2025 – ausgerichtet vom Luftsportverein Borken e.V., der 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Doppelte Jubiläumsstimmung

Gefeiert wurde gleich doppelt: 50 Jahre Flugplatz Borken-Hoxfeld und ein gelungenes NRW-weites Fly-In, unterstützt vom MOTKO und ULKO NRW, die neben Organisation auch Landegebühren und Verpflegung für anfliegende Crews übernahmen. Eine 20-Meter-Fallschirmkappe spendete Schatten – und war Hingucker des Tages.

Ehrungen mit Tradition

Wie jedes Jahr wurden die am weitesten angereisten Crews ausgezeichnet:

  • UL: Vliegclub Hoevenen VZW (Antwerpen)
  • Motorsegler: LSG Siebengebirge (Bonn-Hangelar)
  • Echo-Klasse: Fliegerclub Nethegau (Höxter-Holzminden)
  • Segelflug: LV Aachen (Forschungsflugplatz Aachen-Würselen)

Der Wanderteller für den größten Anflug ging an den LSV Rheine-Eschendorf – mit stolzen 9 Maschinen. Überreicht wurden die Trophäen von Verbandspräsident Volker Engelmann und MOTKO-Chef Matthias „Magu“ Gudorf.

Vereinsgeist vom Feinsten

38 Ehrenamtliche sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die kulinarische Bilanz: 330 Bratwürste, 100 Kilo Pommes, 21 Kuchen – und eine spontane Nachbestellung von Bier und Wasser dank des benachbarten Reitvereins.

Der geplante Filmabend wurde kurzerhand zur geselligen Runde bei kühlen Getränken. Am Freitag klang das Event mit einem gemeinsamen Frühstück und Aufräumen bei bestem Wetter aus. Die letzten Gäste starteten gegen 11:30 Uhr – Kurs Belgien.

Deutsche Meisterschaft im UL-Fliegen

Die Bundeskommission Ultraleichtflug informiert am Mittwoch, 12. Juni, um 20 Uhr, über die Deutsche Meisterschaft im Ultraleichtfliegen. Der Wettbewerb findet vom 12. bis 15. September in Bad Saulgau (EDTU) statt. Michael Kania, stellvertretender Vorsitzender der Bundeskommission Ultraleichtflug, führt durch die Online-Veranstaltung. Anmeldung ist nicht erforderlich, die Bundeskommission freut sich über rege Teilnahme. Quelle: ‚DAeC‚.

Flugsicherheitstraining für TMG / Motorflug / UL

Das dreitägige Flugsicherheitstraining des Luftsport-Verbandes Niedersachsen findet vom 01. bis 05. Mai in der Jugendbildungsstätte (Jubi) Theodor Wuppermann e. V. auf der Nordseeinsel Juist statt. Das Training wird durch Sicherheitspiloten auf Ihr/Euer Fluggerät beziehungsweise Luftfahrzeug individuell abgestimmt. Ziel ist es, Ihnen/Euch ein gutes Fluggefühl zu vermitteln: „Wer sicher fliegt, fliegt auch mit Freude!“

Termin: 01. – 05. Mai 2024
Ort: Flugplatz Juist (EDWJ)
Teilnehmer: min. 7/ max. 12 Luftfahrzeuge mit Besatzungen (Mitflieger).
Teilnehmergebühren für DAeC-Mitglieder 390,- €, für Nicht-Mitglieder 450,- €
Sicherheitspilot: 40,- € pro Stunde (wird vom Lehrer selbst abgerechnet)

Unterkunft in der Jubi:

  • Einzelzimmer: 70,- € pro Tag (beschränktes Kontingent)
  • Doppelzimmer: 35,50 € pro Person und Tag
  • Frühstück: 13,- € pro Tag und Person

Trainingsinhalte:

  • Kurzstart und Landungen
  • Funknavigation
  • Anflugverfahren
  • Texel/Auslandserfahrung sammeln
  • Gefahreneinweisung
  • Rettung aus schlechtem Wetter

Teilnahmegebühr und Reisekosten

  • Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung sowie die Flug- und Fluglehrerkosten sind von jedem Teilnehmer selbst zu zahlen.
  • Die Teilnahmegebühr ist bei Anmeldung an die Geschäftsstelle des Luftsport-Verbandes Niedersachsen zu überweisen:

Bankverbindung: Sparkasse Hannover
IBAN: DE52 2505 0180 0000 2164 45
SWIFT-BIC: SPKHDE2HXXX
Verwendungszweck: Sicherheitsseminar LSVNI Juist 2024

Quelle: ‚DAeC‚.

Der Himmel auf Erden

Damals unternahmen 15 Teams in UL-Flugzeugen gemeinsam eine sechstägige Reise von Zell am See bis nach Sizilien. „Eine ultraleichter Aus-Flug zu Italiens friedlich brodelndem Vulkan“, so das Motto. Aber dieses Abenteuer ging bei Weitem über das fliegerische Erlebnis hinaus. Die Crews lernten in diesen Tagen die schönste Seite Italiens kennen. Dieser Reisebericht soll Euch – lieben Fliegerfreunden- ein Flugerlebnis der etwas anderen Art vermitteln. Abseits von kontrollierten Lufträumen, Beschränkungen und Bürokratie kann man die ureigenste Form des Fliegens erleben, die man sich als Pilot nur vorstellen kann. Quelle und vollständiger Bericht: ‚Gletscherflug.ch‚.

Freie Plätze beim UL-Fluglehrerlehrgang

Der Lehrgang findet vom 9. bis 11. Oktober 2023 am SLP Herrenteich statt.

Der Fachausschuss Motorflug-/UL-Ausbildung des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes (BWLV) unter der Leitung von Günther Hausmann (BWLV-Ausbildungsleiter UL) veranstaltet im Oktober 2023 erneut einen UL-Fluglehrer-Lehrgang für Inhaber einer Lehrberechtigung auf Motorflugzeugen, Hubschraubern, oder Segelflugzeugen. Ausbildung und Prüfung erfolgen im Rahmen eines mindestens dreitägigen Lehrganges.

Es sind noch Plätze frei!

Besonderheit: Teilnahme nur mit eigenem, oder gechartertem UL möglich. Das eingesetzte Gerät muss dabei eine Zulassung ≥ 550 Kilogramm MTOW aufweisen.

Termin:
Montag, 9. Oktober, bis Mittwoch, 11. Oktober 2023
Lehrgangsort: Sonderlandeplatz Herrenteich (EDEH)
Seminarkürzel (im Vereinsflieger): AUS-0098

Lehrgangsgebühr: 190 Euro für BWLV-Mitglieder*
Lehrgangsgebühr: 240 Euro für Teilnehmer, die nicht Mitglied im BWLV sind.*
*Zuzüglich Prüfungsgebühr nach DAeC-Preisliste

Alle Details finden Sie hier in der Ausschreibung

600-kg-ULs: Einflug nur mit Genehmigung der dänischen Luftfahrtbehörde

Die schlechte Nachricht verbreitete sich sehr schnell in den betroffenen Kreisen: 600kg ULs dürfen nicht wie die Ultraleichtflugzeuge bis maximal 475 kg MTOM mit einer Genehmigung des Dänischen Ultraleichtfliegerverbands (DULFU) nach Dänemark fliegen. Ein Gespräch am Rande eines EASA-Meetings zwischen den AOPA-Vertretern und dem Vertreter der dänischen Luftfahrtbehörde zeigte dann aber klar einen Lösungsweg: Die dänische Luftfahrtbehörde erteilt auf Anfrage individuelle Genehmigungen zum Einflug.

Viele Piloten von Ultraleichtflugzeugen sind sich nach Einschätzung der dänischen Behörden nicht bewusst, dass ihr Flugzeug mit einer nationalen Erlaubnis fliegt, die nur in einem begrenzten Gebiet in Europa gültig ist, und eben nicht für ganz Europa. Im Gegensatz zu Zulassungen und Pilotenlizenzen, die EASA-Regeln entsprechen, die gelten in allen EASA-Mitgliedsstaaten. Ultraleichtflugzeuge bis 475 kg MTOM werden von DULFU betreut, dem die Verantwortung für Ultraleichtflugzeugaktivitäten in Dänemark bis 475 kg MTOM übertragen wurde. Für Flugzeuge außerhalb dieses Bereichs ist die dänische CAA zuständig. Dänemark hat bislang nicht von dem Gebrauch der Anerkennung der 600kg ULs Gebrauch gemacht, und erkennt deshalb diese Flugzeuge auch nicht 1:1 an.

So laufen die empfohlenen Verfahren:
Anträge für Sondergenehmigungen für Dänemark-Flüge mit Flugzeugen ohne Musterzulassung müssen über die Mailadresse info[ a ]trafikstyrelsen.dkan die dänische Luftfahrtbehörde gesendet werden. Handelt es sich bei dem Flugzeug um ein Ultraleichtflugzeug mit einem MTOM von weniger als 475 kg, muss die Anfrage an den DULFU gesendet werden, seine Internetseite findet man hier.

Sowohl die Behörde als auch der DULFU fordern folgende Dokumente zur Validierung von Piloten und Flugzeugen in Kopie an:
– Pilotenlizenz, Medical, Funklizenz (Sprachniveau Englisch ist wichtig!)
– Lufttüchtigkeitsunterlagen: ARC (oder ähnliches)
– Zulassungsdokumente
– Versicherungspolice der Haftpflichtversicherung

und Informationen zu:
– Halter bzw. Eigentümer: Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer
– Zeitraum des Fliegens in Dänemark.

Kosten werden für die Genehmigung nach unserem Auskunftsstand von der Behörde nicht erhoben. Quelle: ‚AOPA Germany‘.

TMG-/Motorflug- und UL-Sicherheitstraining in Juist

In diesem Jahr findet das dreitägige Flugsicherheitstraining des Deutschen Aero Clubs in der Jugendbildungsstätte (Jubi) Theodor Wuppermann e. V. auf der Nordseeinsel Juist statt. Das Training wird durch Sicherheitspiloten auf Ihr / Euer Fluggerät bzw. Luftfahrzeug Individuell abgestimmt. Ziel ist es, Ihnen / Euch ein Fluggefühl zu vermitteln: „wer sicher fliegt, fliegt auch mit Freude!“

  • Termin: 28. – 30. April 2023
  • Ort: Flugplatz Juist (EDWJ)
  • Teilnehmer: min. 7 / max 10 Teilnehmer mit ihrem Luftfahrzeug / Ultraleicht / Motorsegler mit Besatzungen (Mitflieger).
  • Teilnehmergebühren für DAeC e.V.: Mitglieder 340,- €, Nicht-Mitglieder 390,- €, Sicherheitspilot: 40,- € pro Stunde.

Unterkunft in der Jubi:

  • Einzelzimmer: 60,- € pro Tag (beschränktes Kontingent)
  • Doppelzimmer: 27,50 € pro Person und Tag
  • Frühstück: 12,- € pro Tag und Person

Trainingsinhalte:

  • Kurzstart und Landungen
  • Funknavigation
  • Anflugverfahren
  • Texel/Auslandserfahrung sammeln
  • Gefahreneinweisung
  • Rettung aus schlechtem Wetter

Teilnahmegebühr und Reisekosten

  • Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung sowie die Flug- und Fluglehrerkosten sind von jedem Teilnehmer selbst zu zahlen.
  • Die Teilnahmegebühr ist bei Anmeldung an die Geschäftsstelle des DAeC e.V. zu überweisen.
  • Deutsche Bank IBAN: DE 76 2707 0024 0344 4999 01
  • Verwendungszweck: Sicherheitsseminar DAeC Juist 2023

Hier können Sie sich online anmelden.

Fragen & Antworten rund um das Flugsicherheitstraining beantwortet unser Mitarbeiter Andreas Bucher per E-Mail (a.bucher@daec.de) oder per Telefon: +49 531 23540 57. Quelle: ‚DAeC‚.