Schlagwort-Archiv: Fliegergruppe

Winterwanderung der FG Heilbronn: Gelungener Jahres-Auftakt

Am Sonntag, den 26. Januar 2025, starteten die Mitglieder der Fliegergruppe Heilbronn zur traditionellen Winterwanderung. Susanne und Norbert Darilek organisierten die Tour und wählten eine reizvolle Strecke vom Heilbronner Jägerhaus nach Weinsberg. Bei bestem Winterwetter machten sich über 20 Wanderer auf den Weg durch die Weinberge. Unterwegs bot sich immer wieder die Gelegenheit für Gespräche, während die Gruppe die herrliche Aussicht genoss. In Weinsberg angekommen, legten die Teilnehmer eine wohlverdiente Rast ein und kehrten gemeinsam zum Mittagessen ein.

Gestärkt trat die Gruppe den Rückweg an und erreichte schließlich wieder den Ausgangspunkt. Von dort aus ging es zum gemütlichen Abschluss ins Vereinsheim in der Cäcilienbrunnenstraße, wo der Tag bei angeregten Gesprächen ausklang.

Die einhellige Meinung der Teilnehmer: eine rundum gelungene Veranstaltung! Neben der perfekten Organisation hatte auch das Wetter mitgespielt – ganz so, als hätten Susanne und Norbert es bestellt. Mit frischer Energie und der Vorfreude auf die kommende Flugsaison richteten die Flieger unterwegs immer wieder den Blick gen Himmel, sobald ein bekanntes Flugzeug seine Bahnen zog. Quelle: ‚meine.stimme.de‚.

Freudenstadt führt Junioren-Segelflug-DM durch

Nach 15 Jahren richtet die Fliegergruppe Freudenstadt wieder eine Segelflug – DM der Junioren aus. Nun wurde der Fliegergruppe von der Bundeskommission Segelflug des Deutschen Aero Club (DAeC) die Segelflug- DM der Junioren in der Standard und Clubklasse zugesprochen. Die findet im Zeitraum vom 26. Juli bis 04.August 2025 in Musbach statt. Je nach Meldeergebnis werden bis zu 75 Teilnehmer zu Luftrennen, vorwiegend über dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb antreten. Je nach Wetterlage sind auch Aufgaben in Richtung Rheinland-Pfalz oder Franken möglich.

Vorsitzender Axel Reich freut sich, dass in Musbach wieder einmal eine große Meisterschaft ausgetragen wird. In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur am Flugplatz noch weiter verbessert. So steht den Teilnehmern jetzt auch eine gute Internetverbindung zur Verfügung. Dass das Fluggelände um die 80 Flugzeuge verträgt, belegten die vergangenen Meisterschaften. Nun gilt es für den Verein die passende Mannschaft und Organisationsteam zusammen zu stellen. Neben einem Wettbewerbs-Leiter und Sportleiter und Schlepppiloten, ist auch ein Meteorologe gefragt. Hier hat der Fliegergruppe Freudenstadt bereits der erfahrene Meteorologe Walter Hermann zugesagt. Der hat in Musbach schon mehrere Wettbewerbe begleitet. Hermann ist mit dem Wetter im Schwarzwald gut vertraut und dazu selbst erfahrener Segelflieger.

Mit einer motivierten Jugendgruppe und motivierten Senioren wird Freudenstadt den Teilnehmer gute Bindungen schaffen. Für Marven Gründler, der sich für die Standardklasse qualifiziert hat, wird es nun eine Heim-Meisterschaft. Jakob Schick muss dagegen hoffen, eventuell doch noch als Nachrücker ins Feld der Clubklasse aufrücken zu können. Für die Teilnehmer ist Musbach ein Flugplatz der kurzen Wege. Hier werden sich manche Piloten, die auf vergleichsweise riesigen Flugplätzen im Norden und Osten der Republik beheimatet sind etwas umstellen müssen. Dass das ganze ohne Probleme funktioniert, haben bereits die Segelflug WM 2002 (Clubklasse) und Segelflug WM 2011 (Standard und Clubklasse) anschaulich belegt. Als Segelflug Referent vom Baden-Württembergischen Luftfahrtverband (BWLV) und Beisitzer der DAeC Segelflug-Kommission freut sich Christof Geißler, dass sein Verein die FG Freudenstadt, die Junioren-DM ausrichten darf. Quelle: ‚fg-freudenstadt.de‚.

Hahnweide: Oldtimer-Fliegertreffen 2025

Anfangs wird es vielleicht noch etwas rauchen und knallen, aber spätestens, wenn alle Brennräume heiß gelaufen sind und nur noch violettes Feuer aus dem Auspuff züngelt, dann sind wir wieder am Start, wenn wir vom 12. bis 14. September 2025 das Oldtimertreffen in seine 20. Runde schicken.

Die Aufwendungen für die Veranstaltung sind immens, und im Falle von schlechtem Wetter oder, noch schlimmer, eines Unfalls (2019 kamen wir noch mit einem blauen Auge davon), bedeutet das für unseren Verein ein existenzielles Risiko. Aus diesem Grund haben wir uns bei vielen Treffen und Gesprächen im Vorfeld dazu entschlossen, die Veranstaltung entsprechend abzusichern. Und da kommt Ihr ins Spiel!

Es wird wieder eine Supporter-Aktion geben!

Wie schon beim OTT 2016 hoffen wir auf Euch als Supporter. Der Erlös aus Euren Spenden wird direkt in die Finanzierung einer entsprechenden Versicherung fließen, mit deren Hilfe wir unser finanzielles Risiko im Fall der Fälle minimieren werden. Das macht es uns einfacher, unbeschwert in die Organisation zu starten und Euch wieder das zu bieten, was Ihr erwartet! Das Orgateam im Verein hat sich kaum verändert. Das Oldtimertreffen soll das bleiben, was es war. Das ist uns wichtig!

Wie funktioniert das mit der Supporteraktion?
Wer das Oldtimertreffen supporten will, der kann das ab sofort nicht nur tun, sondern auch zeigen! Gegen einen Obolus von mindestens 15 € könnt Ihr bei uns einen exklusiven Aufkleber erwerben, mit dem Ihr unseren Verein und das Oldtimertreffen unterstützt. Diesen wird es sonst nirgends zu kaufen geben. Der Erlös fließt ohne Umwege direkt in Versicherung. Dazu bekommt Ihr bei Eurem Besuch, nach Vorlage des Supporter-Ausweises zusätzlich ein Programmheft und eine Überraschung von uns. Bestimmt werden wir uns auch noch weitere „Goodies“ für Euch einfallen lassen!

Wir freuen uns auf Euch, wenn es 2025 endlich wieder heißen wird: Augenweide, Ohrenweide – Hahnweide! Gemeinsam mit Euch werden wir der Fliegerei vergangener Tage huldigen, Europas Luftfahrenthusiasten am Platz vereinen und die Luft über der Hahnweide wieder in ein Mekka der Fliegerei verwandeln! Schaut immer mal wieder auf unserer Homepage vorbei, um neue Infos zu erhalten und haltet Euch den Termin 12.-14. September 2025 frei. Quelle: ‚Fliegergruppe Wolf Hirth e.V.‚.

Heilbronn: Motorflugsparte mit Kappa-UL

Die Motorflugsparte der Fliegergruppe Heilbronn erfährt eine Erweiterung der Flugzeugpalette, indem sie ein weiteres Flugzeug in ihre Flotte aufnimmt. Der Hubschrauberlandeplatz Oedheim dient als Operationsbasis für die Sparte, die jetzt auch ein Ultraleichtflugzeug des renommierten Herstellers Kappa vorstellen kann. Diese Maschine gesellt sich zu den bereits vorhandenen Flugzeugen, einer Cessna 172 Rocket und einer Robin DR 253, und vervollständigt somit den vielfältigen Flugzeugpark der Motorflieger.

Das neueste Flugzeug, aus der Produktion in Tschechien stammend, gehört einem Vereinsmitglied, das die Maschine privat betreibt. Besonders hervorzuheben ist die Eignung des schnellen Flugzeugs mit Einziehfahrwerk für den Flugplatz Oedheim. Die kurze Start- und Landebahn stellt für das Ultraleichtflugzeug kein Hindernis dar. Mit einer bemerkenswert geringen Startstrecke von gerade einmal 100 Metern und einer Landestrecke von 140 Metern beweist die Maschine auf der 500 Meter langen Graspiste eine beeindruckende Sicherheit. Die Landung eines Ultraleichtflugzeugs in Oedheim kennzeichnet nicht nur den Beginn der Saison 2024, sondern auch die Entwicklung der Sparte, die künftig nicht nur Motorflugzeuge betreibt, sondern auch Ultraleichtflugzeuge in ihr Vereinsangebot integriert. Quelle: “Meine Stimme‚.

Lautlos, atemberaubend, faszinierend

Segelflieger fliegen neuen Vereinsrekord: Die Fliegergruppe Bad Saulgau kann ein neues Rekordjahr in ihrer Vereinsgeschichte verbuchen. Rund 322 Stunden sind die Piloten und Pilotinnen seit Mai auf den vereinseigenen Segelflugzeugen geflogen. Egal ob auf Wettbewerben, im Vergleichsfliegen, Fluglager oder einfach so. Sie waren so viel wie noch nie in der Luft, und dass allein durch die Kraft der Natur „die Thermik“.

Was genau ist eigentlich die Thermik? Um oben zu bleiben, sind Segelflieger/-innen auf Thermik angewiesen. Das ist aufgewärmte Luft, die sich vom Boden ablöst und nach oben aufsteigt. Sogenannte Bärte entstehen über Böden, die von der Sonnen-Einstrahlung besonders gut erwärmt werden. Am Ende der Bärte bilden sich häufig Quellwolken sogenannte (Cumulus). Umso präziser ein Pilot in der Thermik kreist umso schneller und besser steigt er. Das Ziel bei Wettbewerben ist es so schnell wie möglich von A nach B zu gelangen. Wir sind stolz solch aktiven Segelflugpiloten, sowie eine sehr engagierte Jugendgruppe zu haben und freuen uns, dass wir auf ein erfolgreiches unfallfreies Jahr 2023 zurückblicken dürfen, so die Vorstandschaft der Fliegergruppe Bad Saulgau. Quelle: ‚Schwäbische‚.

Nachwuchsarbeit als Schlüssel zum Aufstieg

Mit der Kraft der Sonne ist die Fliegergruppe Freudenstadt in dieser Saison bislang 57 587 Kilometer geflogen. Jungpilot Marven Gründler stürmte dabei sogar deutschlandweit an die Spitze. Mit sinkendem Sonnenstand und Herbstbeginn schwächen sich die Thermik und damit auch die Aufwinde mehr und mehr ab. So endet am 30. September die OLC Wertung (Online Contest) für die Saison 2022/23 der Segelflieger. Ab Oktober 2023 fließen die Flüge in die Wertung 2024 ein.

Wetter wird noch genutzt
Das außergewöhnliche gute Wetter bis Mitte September nutzten die Aufwindjäger der Fliegergruppe Freudenstadt nochmals zu ausgedehnten Streckenflügen. Gutes Streckenflugwetter gab es am Wochenende des 9./10. September. Insgesamt erflogen die in Musbach beheimateten Piloten an diesen zwei Tagen 3873 motorlose Kilometer über dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb.Mit 506 Kilometern war Martin Haug auf Ventus 2cM/18 gut dabei. In der OLC Tageswertung landete er weltweit unter 322 Piloten auf Rang 21. Deutschlandweit platzierte er sich unter 142 Teilnehmer auf Tagesplatz acht. Mit einem 455-Kilometer-Flug landete Reiner Haist mit seiner Kestrel 17 deutschlandweit auf Platz 12. Mit 452 Kilometern kam Frank Popp mit der DG 800S/18m deutschlandweit auf Rang 23.

Damit dürfte die diesjährige Thermikflugsaison so gut wie beendet sein. Nun lautet die Devise der Musbacher Segelflieger: „Es lebe die Welle.“ Wenn der Südwest- und Nordost Wind bei entsprechender Luftschichtung kräftig bläst, sind Höhenflüge mit Genehmigung der Flugsicherung bis über 5000 Meter möglich. Auch wird im Wellensystem immer mehr Überland geflogen. Trotz kurzer Tageslichtdauer wurden in den vergangenen Jahren mehrfach Flüge bis 600 Kilometer geschafft. Die besten Ausgangsbedingungen gibt es vom Rheintal aus, unter anderem vom Flugplatz Offenburg aus.

Gelungener Generationswechsel
Leistungsflugreferent Frank Popp blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück, die durch den Aufstieg in die Segelflugbundesliga gekrönt wurde. Schlüssel zum Erfolg war für Popp die zielstrebige Ausbildung und vor allem die Förderung junger Nachwuchspiloten durch die erfahrenen Überlandflieger und Fluglehrer. Für Popp durchaus ein gelungener Generationswechsel.

So wurden in der Saison in Musbach 44 393 Kilometer im reinen Segelflug erflogen. Rechnet man alle Flüge der Freudenstädter Piloten (mit Start an anderen Flugplätzen in Europa) waren es 57 587 Kilometer. Den weitesten Flug von Musbach aus schafften Popp mit 751 Kilometern, Michael Buchthal (742) und Hansjörg Rothfuß mit (728). Quelle: ‚Lothar Schwark / Schwarzwälder Bote‚.

Lahr ist für Offenburger Fliegergruppe keine Option

Unternehmen und Stadt richten begehrliche Blicke auf den Offenburger Flugplatz. Bis zu 36 Hektar Gewerbefläche könnten entstehen. Für die dort heimischen Flieger eine Katastrophe. Alternativen – wie der Lahrer Flugplatz – sind für sie keine Option. „Für die Fliegergruppe ist der Flugplatz Offenburg die Existenzgrundlage“, betonte deren Vorsitzender Stefan Kolb am Dienstag im Gespräch mit unserer Redaktion. Diese droht dem Verein entzogen zu werden.

Flugplatz seit 1996 an Fliegergruppe verpachtet
Das Problem: Das Gelände befindet sich im Eigentum der Stadt, seit 1996 ist der Flugplatz an die Fliegergruppe verpachtet. Die Verwaltung will nun quasi Eigenbedarf anmelden, den Sonderlandeplatz „zugunsten einer Gewerbeflächenentwicklung“ komplett aufgeben. So hat es die Verwaltung in einem Beschlussvorschlag für die Sitzung des Gemeinderats formuliert. Bis zu 36 Hektar neue Gewerbefläche könnten demnach entstehen. Das Entwicklungspotenzial werde dringend gebraucht, heißt es. Der Offenburger Verein zählt etwa 312 Mitglieder – davon 192 aktive Flieger. Die Vereinsflotte umfasst Motor-, Ultraleicht- und Segelflugzeuge, insgesamt elf Maschinen. 28 weitere Fluggeräte befinden sich im Eigentum von Vereinsmitgliedern.

Die Verwaltung bevorzugt, den Flugplatz aufzulösen
Die Verwaltung sieht grundsätzlich drei Optionen: Erhalt des Flugplatzes in der heutigen oder in verkürzter Ausdehnung sowie die von der Vorlage bevorzugte Aufgabe des Flugplatzes. Sollte alles bleiben, wie es ist, könnten nur rund zwölf Hektar nördlich der Landebahn Gewerbeflächen werden. Bei einer Verkürzung immerhin fast 17 Hektar. In der Anflugroute würde für Gebäude jedoch eine Höhenbeschränkung gelten. In der Sitzungsvorlage führt die Stadt weitere Flugplätze in der Umgebung Offenburgs auf – wohl als mögliche Alternativen für die Fliegergruppe. Auch der Lahrer Flughafen und der Sonderlandeplatz Altdorf werden aufgeführt.

Auch „Hagelflieger“ starten am Offenburger Flugplatz
Darüber hinaus sind in Offenburg zwei Flieger der Hagelabwehr Ortenau stationiert. Auch dieser Verein sieht eine mögliche Umsiedlung kritisch. „Der Flieger muss bei Bedarf schnellstmöglich in die Luft“, erläuterte Vorstandsmitglied Manfred Bannwarth im Gespräch mit unserer Redaktion. Bei einem Start von einem stärker genutzten Flugplatz wie Lahr müsste unter Umständen abgewartet werden, bis andere Starts und Landungen abgeschlossen sind. Jedoch: „Die Frage nach einem neuen Standort und die Suche stellt sich erst, wenn Offenburg nicht mehr funktioniert. Und dann gibt es auch andere Möglichkeiten“, so Bannwarth.

Entscheidung vertagt, Klausur geplant
Eigentlich sollte der Offenburger Gemeinderat am Montagabend eine Entscheidung fällen. Nachdem der Rat sich jedoch bereits fünf Stunden mit anderen Themen beschäftigt hatte, vertagte OB Marco Steffens die Entscheidung über die Zukunft des Offenburger Flugplatzes. In dem Gremium gehen die Meinungen offenbar auch auseinander. Eine Klausurtagung mit allen Beteiligten vor der Sommerpause soll eine Entscheidungsgrundlage schaffen. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.