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Akaflieg im Winterschlaf?

Mitnichten! Der Spätwinter ist eine der arbeitssamsten Zeiten: Die Jahreswartungen werden abgeschlossen und die Flugzeuge wieder hergerichtet. Es ist die perfekte Zeit, um Schulklassen in hautnahen Erstkontakt mit Segelflugzeugen zu bringen.

Schulbesuch im Frühjahr

Die Schulklasse der Tochter des Autors besuchte die Akaflieg zu Frühlingsbeginn. Adolf Hansemann, Sigi Hollerer und der Autor erklärten den Zweitklässlern die Physik des Fliegens und wie Flugzeuge gesteuert werden. Der Besuch war in den Sachunterricht eingebettet, mit Schwerpunkt auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Segelflugzeuge wurden als umweltfreundliche Alternative vorgestellt, da sie ohne Energie und nur mithilfe von Aufwinden fliegen können.

Werkstatt und Simulator

Die Kinder durften sich in den Twin-Segelflugzeug setzen und lernten über Glasfaser-Matten, Kohlefaser-Rovings und Epoxidharze. Das Highlight war der Segelflug-Simulator mit VR-Brille. Etwa zwanzig Kinder flogen nacheinander am Simulator. Einige zeigten beeindruckendes Talent. Die Lehrerinnen und der Autor stellten ebenfalls ihre fliegerischen Fähigkeiten unter Beweis.

Ein Zeitungsartikel von Nobert S. bildete das perfekte Handout für die Nachbearbeitung in der Schule oder zuhause.

Nach mehr als zwei Stunden kehrte die Klasse in die Schule zurück. Die Kinder erhielten ein Handout über Segelflug. Der Besuch hinterließ bei allen einen positiven Eindruck. Quelle/vollständiger-Bericht: ‘Akaflieg Graz’.

Winterzeit ist Werkstattzeit

Ruht die Fliegerei wetterbedingt in den Wintermonaten weitgehend, sind wir dafür etwa in der Vereinswerkstatt aktiv. An den Flugzeugen wird geschraubt, poliert und gewachst. Fast alle Wartungs- und Pflegearbeiten machen wir in Eigenleistung selbst. Hier wird das Fahrwerk unseres Duo Discus XL überprüft, nebendran erhält der Einsitzer DG300 frischen Glanz. Auch unser Ausbildungsdoppelsitzer ASK 21b erhält eine Optimierung. Quelle: ‚FSVO Reinheim‚.

Saisonabschluss bei den Antersberger Segelfliegern

Zum Abschluss der Segelflugsaison wurde das schöne Wetter mit atemberaubenden Sonnenuntergängen noch einmal in vollen Zügen genossen. Einige Piloten der Antersberger Segelflieger ließen es sich nicht nehmen, die Segelflugsaison mit Flügen in die untergehende Sonne würdig zu beschließen. Die beiden doppelsitzigen Segelflugzeuge, unser modernes Streckenflugzeug DUO Discus und unser Schulungsdoppelsitzer eine ASK 21 wurden zeitgleich von unseren Motorflugzeugen zum gemeinsamen Genuß des Sonnenuntgangs in den Abendhimmel geschleppt. Beide Besatzungen waren von den stimmungsvollen Bildern und schönen Motiven nach der sicheren Landung überwältigt.

Zum offiziellen Saisonabschluss wurde unser traditioneller Ziellandewettbewerb von unserer Jugend organisiert. Bei schönstem warmen Herbstwetter lieferten sich die Piloten einen spannenden Wettbewerb um den Wanderpokal. Zu aller Überraschung aber redlich verdient siegte unser Segelflugschüler Jonas Gunz, der erst vor wenigen Monaten seine Segelflugausbildung in Antersberg begonnen hat. Den begehrten Wanderpokal überreichte ihm nicht ohne Stolz Fluglehrer und Jugendwart Jannis Gernhold. Der gelungene Tag klang bei zwanglosen Gesprächen und guter Pizza aus. Quelle: ‚FC Condor e.V. Antersberg‚.

Spornrad und Wassersäcke

Die Gederner Segelflieger sind derzeit mit ihren umfangreichen Winterarbeiten beschäftigt. Sie wollen nämlich ihre etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch sehr gern geflogene LS 4 etwas verbessern. Die Arbeiten gehen dank der nötigen Portion Euphorie mit großen Schritten voran. Die LS 4 wurde im Jahr 1982 als Hochleistungssegelflugzeug angeschafft. Sie wurde nicht nur komplett neu lackiert, sondern bekam zudem sehr moderne Winglets. Somit entspricht sie jetzt dem aktuellen Standard eines guten Flugzeugs für fortgeschrittene Flugschüler und Streckenflug-Anfänger. Trotzdem war und ist immer noch allerhand Handarbeit notwendig.

Viel Arbeit im Winter
Denn die Flieger möchten ein Spornrad hinten am Rumpf haben, damit sie nicht nach jeder Landung immer den Spornkuller holen müssen. Das würde für sie eine erhebliche Erleichterung beim Bodenhandling bedeuten. Dazu musste der Rumpf hinten vorbereitet, geöffnet, geharzt und schließlich das vorgeschriebene Rad eingepasst werden. Das nahmen Horst Böhnisch und Harald Kaufmann in Angriff. Mit den Winglets, das sind die mit nach oben gebogenen Flächenenden, sei das Fliegen ein besonderes Erlebnis, befinden die Gederner Segelflieger. Unter anderem deshalb, weil der Pilot die noch besseren Flugeigenschaften und das bessere Steigvermögen des Flugzeuges nutzen kann. Quelle: ‚FNP‚.