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Polieren gehört auch dazu

Spätestens Anfang März haben einige Einsitzer ihre Jahresabnahme, die nach bestimmten Kriterien erfolgt. Abgenommen werden die Segelflugzeuge von speziell ausgebildeten Flugzeugprüfern. Verantwortliche Arbeiten dürfen nur Mitglieder der Fliegergruppe ausführen, die an technischen Lehrgängen des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands (BWLV) teilgenommen haben. Dazu hat der BWLV vor drei Jahren eine neue technische Betriebs- und Werkstatthalle auf dem Klippeneck (Landkreis Tuttlingen) erstellt. Dort werden nun alle technischen Lehrgänge des Verbands veranstaltet. Flugzeugwarte, Werkstattleiter und Motorenwarte werden dort in teils mehrwöchigen Lehrgängen mit der Materie vertraut gemacht. Neben der praktischen Arbeit wird auch großer Wert auf theoretisches Fachwissen gelegt. Nach dem erfolgreichen Ablegen der Prüfung dürfen dann spezielle Wartungen an den Flugzeugen ausgeführt werden. Größere Reparaturen dürfen aber nur von zugelassenen luftfahrttechnischen Betrieben vorgenommen werden. Von größeren Schäden blieb die FG Freudenstadt zum Glück verschont. So werden in diesem Winter überwiegend Lackschäden ausgebessert, die Bespannung erneuert und Schleppkupplungen sowie Instrumente zur Wartung ausgebaut und zu den Fachfirmen geschickt. Hunderte ehrenamtliche Arbeitsstunden werden bis Anfang März erbracht. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Ohne Winterarbeit keine Flüge

Im Sommer und vor allem bei schönem Wetter sieht man sie in ihren „fliegenden Kisten“ kreisen, auf dem Platz ist reger Flugbetrieb. Doch was machen eigentlich die Reiselfinger Segelflugpiloten im Winter? Der Frage ging die Badische Zeitung einmal nach und stellte fest: Ohne Winterarbeit kein Sommervergnügen! Der Platz sieht verwaist aus, nur zwei Spaziergänger schlendern am Samstag auf dem Segelflug-Lehrpfad. In der beheizten Werkstatt der Segelflieger dagegen herrscht Hochbetrieb: Es wird geschraubt, geschliffen, poliert und lackiert. Die beiden Werkstattleiter Rudolf Baderschneider und Bernd Schulz erklären geduldig technische Details und ihre Tücken, die es zu kontrollieren gilt. Zehn von 35 Aktiven, darunter Hellen Halbig als einzige Frau, sind an diesem Samstag im Arbeitseinsatz. „Sämtliche Flugzeuge werden einer Grundreinigung unterzogen und auf Lack und Verschleißteile geprüft“, sagt Vereinsvorsitzender Markus Halbig. Und das sind in Reiselfingen fünf Segelflugzeuge und ein Ultraleichtflugzeug. Neuralgische Stellen werden ganz genau kontrolliert und eventuell instandgesetzt oder erneuert. Dafür wurden die Tragflächen der Flugzeuge demontiert, so dass zwei Flieger nebeneinander in der vereinseigenen Werkstatt unter die Fittiche genommen werden können. Jedes Flugzeug, das zu Ausbildung genutzt wird, muss einmal im Jahr einem Verbandsprüfer vorgeführt werden. „Das sind bei uns alle Flugzeuge“, sagt Halbig. Der Prüfer schaut, ob alles wieder fachgerecht zusammen gebaut wurde, und ob der Flieger hundertprozentig flugsicher ist. Erst wenn er sein OK gibt, ist das Sportgerät einsatzbereit. Quelle: ‚Badische-Zeitung.de‚.

LSC Hochtaunus wappnet sich für neue Saison

Winterzeit ist Werkstattzeit beim Luftsportclub Bad Homburg (LSC) – dann werden vor allem die Segel- und Motorflugzeuge repariert, gewartet und auf die jährlich stattfindenden offiziellen Nachprüfungen vorbereitet. Das ist, wie die gesamte Fliegerei, Teamarbeit: Beim LSC gibt es keine bezahlten Kräfte. Das Verhältnis eines Piloten zu seinem Flugzeug ist aber auch sehr viel enger als beispielsweise jenes eines Autofahrers zu seinem Fahrzeug. „Man kann bei einem Problem in der Luft nicht einfach rechts ranfahren, anhalten und nachschauen. Mehr im Bericht des ‚Usinger-Anzeigers‘.