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Flugplatz Bamberg erhält Instrumentenflugbetrieb

Am Flugplatz Bamberg können in Zukunft Maschinen auch bei schlechtem Wetter starten und landen. Dazu wird auf dem Verkehrslandeplatz ein Instrumentenflugbetrieb eingerichtet, teilte das Verkehrsministerium mit. Am Flugplatz Bamberg können Flugzeuge bislang nur bei guter Sicht starten und landen. Künftig soll das auch bei schlechtem Wetter möglich sein. Dazu wird am Verkehrslandeplatz ein Instrumentenflugbetrieb eingerichtet, teilte das Verkehrsministerium mit. Um diesen zu ermöglichen, ist der Einbau einer sogenannten Mittellinienbefeuerung auf der Start- und Landebahn vorgesehen. Außerdem muss eine Anflugbefeuerung installiert werden. Die Baumaßnahme werde mit zwei Millionen Euro gefördert, heißt es in der Mitteilung weiter. Insgesamt müssen 3,3 Millionen vom Bauherren investiert werden. Der Bauherr sind die Stadtwerke Bamberg Verkehrs- und Park GmbH. Die Ab dem Frühjahr 2020 sollen Flugzeuge mit bis zu zehn Tonnen Gewicht in Bamberg bei schlechter Sicht abheben und landen können. 2018 erfolgten 6.000 Starts am Flugplatz. Für Unternehmen in Oberfranken, die Geschäftspartner im Ausland haben, gilt der Instrumentenflugbetrieb am Flugplatz Bamberg als Standortvorteil. Quelle: ‚BR24.de‚.

Flugplatz Ganderkesee spürt Auftrieb

Für den unternehmerischen Auftrieb sorge neben der guten Lage zwischen Bremen und Oldenburg vor allem die ausgebaute Infrastruktur mit Flugtankstelle, Restaurant, Hotel und verlässlich besetztem Tower. Rund 100 Voll- und Teilzeitbeschäftigte verdienen durch die Angebote rund um die Fliegerei ihren Lohn oder ihr Gehalt. „Der Flugplatz hat die Gemeinde weit hinaus in Fliegerkreisen bekannt gemacht“, betonte Flugplatzsprecher Klein. Wirtschaftlich steht das Airfield, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert hat, stabil da. Die Attraktivität zeige sich auch an der Belegung. „Alle 75 Stellplätze für Flugzeuge sind vergeben“ , stellte Klein fest. Der Erfolg weckt den Wunsch zu Expansion. Langfristig könnte ein zweiter Hangar entstehen, kündigte der Flugplatz-Sprecher an. Dafür hat die Flugschule des Airfields eine besondere Zertifizierung bestanden, die wichtig zur Erweiterung des fliegerischen Angebots war. „Wir sind jetzt dazu berechtigt, Piloten auch im Instrumentenflug zu schulen“, erklärte der Flugplatzsprecher seinen Gästen. Bereits kurz nach Einführung werde der neue Unterricht schon gut angenommen. Quelle: ‚Nordwest Zeitung‚.

Bundesamt beendet Pilotprojekt Grenchen

Seit zwei Jahren läuft in Grenchen ein Pilotprojekt, Instrumentenflug auch ohne Luftverkehrskontrolle zu ermöglichen. Weil sich Piloten nicht an die Regeln gehalten haben, wird das Projekt nicht weitergeführt. Die Resultate des Pilots seien positiv, mit einer Ausnahme. Denn die Flugwege für Instrumentenflüge ab Grenchen kreuzen sich mit jenen ab Bern. «Dies erforderte, dass der in Grenchen abfliegende Pilot vor dem Start bei der Flugsicherung Bern eine Startfreigabe (Release) einholt, um nicht unangemeldet in den Kreuzungsbereich der Flugwege einzufliegen.» Bei 8 von 814 IFR Abflügen ohne ATC vergassen die Piloten allerdings, vor dem Start in Grenchen den Release in Bern einzuholen. Quelle: ‚Grenchener Tagblatt‚.

Neuhardenberg: Stagnation ohne Instrumentenflug

„Ziel ist es, das Gelände für Märkisch-Oderland und Brandenburg zu entwickeln“, sagt Uwe Hädicke, der für den Airport Neuhardenberg eingesetzte Geschäftsführer. Immerhin habe man hier eine Start- und Landebahn, die mit 2400 Metern Länge die letzte ihrer Art ausserhalb Berlins ist. Wäre der BER schon eröffnet, wäre einiges einfacher, fügt er an. Stattdessen herrscht Stagnation. Schließlich könnten in der Halle Maschinen wie Airbus A 320 und Boeing 737 untergestellt und gewartet werden – was gutes Geld einbrächte. Da bislang aber nur Sichtflug möglich ist, landen solche großen Flugzeuge hier nicht. Seit Jahren kämpft der Flugplatz Neuhardenberg um die Genehmigung für Starts und Landungen via Instrumentenflug (GPS). „Das erhöht die Flugsicherheit für uns auf dem Boden und für die Piloten am Himmel, egal ob im Jet oder im Ultraleichtflugzeug“, erklärt Hädicke. „Wir werden hier kleingehalten“, schimpft er. 2018 habe man mit der Oberen Luftfahrtbehörde Gespräche neu aufgenommen. Mehr im Bericht von ‚moz.de‘.