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Mit dem Motorflieger von Altdorf nach Marokko

Es ist nicht der erste Versuch von Wendelin Hug und Holger Obergföll. Die beiden passionierten Piloten haben schon in den vergangenen Jahren vergleichbare Flugreisen unternommen. Dabei waren sie schon bis nach Istanbul oder Spanien geflogen. Ihr Flugzeug ist eine moderne zweisitzige Maschine vom Typ Diamond Katana DV20. Mit sparsamen 16 Litern kommen sie etwa 200 Kilometer in einer Stunde voran. Voraussetzung für einen erfolgreichen Flug ist eine gute Wetterlage, die den Piloten die Navigation nach Sichtflugregeln erlaubt. So manche Wetterlage hat den beiden schon einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Das exakte Einhalten des geplanten Kurses ist gerade auf den langen Flügen mit über drei Stunden in der Luft ein wichtiger Punkt“, erzählt Holger Obergföll, der auch Fluglehrer der Fliegergruppe ist, „sonst kommt die ganze Treibstoffberechnung durcheinander.“ Wenn sich Windverhältnisse ändern oder es beim Tanken zu Verzögerungen kommt, muss man sich bewusst für andere Optionen entscheiden. Eine gute Flugvorbereitung ist auch zur Erledigung der Zollformalitäten erforderlich. Schließlich fliegt das Duo beim Überqueren der Meerenge von Gibraltar außerhalb der Europäischen Union. Dafür wird bereits in Lissabon beim Stopp die Freigabe für den Weiterflug nach Tanger in Marokko eingeholt. Dort geht es dann ins märchenhaft Fès im Landesinneren. Von dort aus wollen die Piloten einige Tagesreisen mit dem Flugzeug unternehmen und berühmte Städte wie Casablanca anfliegen oder das Atlasgebirge erkunden. Die Rückreise muss dann ebenfalls wieder genau geplant und den Wetterbedingungen angepasst werden. Die Route verläuft eher durch den Süden Spaniens an der Mittelmeerküste entlang. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Fluglärm in der Ellermühle nervt Anwohner

Anwohner wollen den Fluglärm an der Ellermühle nicht mehr ohne weiteres hinnehmen. Die Emissionen durch die Motorflieger, Kunstflieger, Gyrocopter und Hubschrauber seien nämlich deutlich angestiegen. Gestartet und gelandet wird auf dem Flugplatz Ellermühle 34.000 Mal pro Jahr. Das ist etwas mehr als 90 Mal am Tag. Anwohner berichten von 40 Starts innerhalb von eineinhalb Stunden. Die Beschwerden sind dem Luftamt Südbayern bekannt. Die Anwohner fühlen sich aber nicht nur vom Luftamt Südbayern im Stich gelassen, sondern auch von der Stadt Landshut. Quelle: ‚idowa.de‚.

Immer weiter hoch hinaus

Wer den Traum hat, als Pilot der großen Fluglinien wie Lufthansa und Co. die gesamte Welt zu bereisen, muss für den Startschuss solch einer Karriere ganz und gar nicht in die Ferne schweifen: das geht auch in der Neckarstadt. „In den vergangenen Jahren haben zwölf Piloten, die inzwischen den Schritt zu Airlines gemacht haben, in unserer Flugschule erste Erfahrungen gesammelt“, sagt sichtlich stolz Mustafa Özbek (im Bild links). Damit spricht der neue Abteilungsleiter der Motorflieger innerhalb der Sportfliegergruppe Schwenningen eines seiner Aushängeschilder an. „Viele wissen nicht, dass wir hier eine der besten Schulen der Region haben. Zum Teil kommen auch Leute aus dem Raum Stuttgart hierher, um das Fliegen zu lernen“, sagt Özbek. Um auf die Flugschule und den Verein aufmerksam zu machen sowie um ihre Leidenschaft Interessierten näherzubringen, veranstalten die Sportflieger jährlich im September ihr Flugplatzfest. An diesem Tag – aber auch auf Anfrage im Lauf eines Jahres – kann man bei Schnupperrunden mit Vereinsmitgliedern mitfliegen. „Wer ernsthaftes Interesse hat, Mitglied zu werden und in die Flugschule zu gehen, bekommt solch eine Runde mit unserem Flugschulenleiter Armin Schneider“, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter Oliver Müller (im Bild rechts). Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Landebahn für Motorflieger wieder frei

Mitglieder des Luftsportvereins (LSV) Cloppenburg sowie platzfremde Motorflieger dürfen ab sofort die Start- und Landebahn auf dem Flugplatz Staatsforsten wieder benutzen. Die Bahn war durch extreme Nutzung im März beschädigt worden, so dass die Motorflugpiste für den Luftsport gesperrt werden musste. 19 Mitglieder des LSV, Männer und Frauen der Fallschirmspringergruppe Wildeshausen sowie die Segelflieger, die die Sperrung nicht betraf, arbeiteten fleißig an der Reparatur. Danach wurde die Freigabe für den Luftverkehr in Absprache mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erreicht, so dass nun auch die Mitglieder des LSV und platzfremde Piloten den Landeplatz Staatsforsten wieder anfliegen können. Quelle: ‚NWZ online‚.