Schlagwort-Archive: Airbus

Flughafen München: Langsamer Re-Start

Wer rastet, der rostet. Das gilt auf der Couch ebenso wie auf den Vorfeldern des Münchner Flughafen. Als die Corona-Pandemie den Luftverkehr fast vollständig zum Erliegen brachte, musste auch der Lufthansa-Konzern fast alle seiner 120 im Erdinger Moos stationierten Maschinen am Boden lassen, auch die der Töchter Eurowings und CityLine. Von den 80 Kranichen sind 24 noch im Nest. Auf Dauer tut ihnen das nicht gut. Deswegen müssen die Maschinen immer wieder überprüft werden, alle drei Monate steht ein Bewegungsflug an. Wir waren bei einem dabei. Andreas Jasper und Matthias Kirchgasser sind Piloten auf der A350, das neue Lufthansa-Flaggschiff, das deutlich leiser ist und viel weniger (Kerosin-)Durst hat. „Das ist unser Hochleistungssportler. Dem geht es wie einem echten Athleten. Wenn er nicht trainiert, gerät er aus der Form“, sagt der 49-Jährige schmunzelnd. „Normalerweise sind diese Flieger 16 Stunden am Tag im Einsatz. Deswegen war die Vorgabe des Herstellers, dass er spätestens nach drei Monaten Stillstand einen Bewegungsflug machen muss, bisher reine Theorie“, sagt Jasper. Seit Monaten ist es bittere Realität.

Gähnende Leere auch auf den Taxiways, den Betonpisten zur Startbahn. Es ist kurz nach 11 Uhr. „Normalerweise hätten wir jetzt Stau“, sagt Kirchgasser. Immerhin: Ehe es auf die Nordbahn geht, muss Jasper zwei landende Maschinen durchlassen. Es tut sich wieder ein bisschen was am Himmel über dem Erdinger Moos. Lufthansa-Sprecherin Bettina Rittberger verbreitet Optimismus: „Wir sind schon wieder bei 40 Prozent der Flugbewegungen vom Vorjahr.“ Quelle: ‚Merkur‚. Bild: Axel J. auf Flickr.

Airbus A 220 zwischengeparkt

Auf dem ehemaligen Flugplatz Twente sind Ende vergangener Woche zwei funkelnagelneue Flugzeuge vom Typ Airbus A 220 gelandet. Die Maschinen werden dort vorübergehend geparkt, so die Zeitung Tubantia. Normalerweise landen auf stillgelegten Twente-Airport nur noch Maschinen, die dort vom Unternehmen AELS (Aircraft End-of-Live Solutions) demontiert werden (WN berichteten). Die Maschinen, die in der vergangenen Woche dort landeten, sind indes nagelneu und kommen direkt aus der Produktion in Kanada. Bestimmt waren die Flieger für eine russische Fluggesellschaft, die sie leasen wollte, es sich dann aber anders überlegte. Da die Airbus-Flugzeuge aber schon Bau waren, wurden sie nach der Fertigstellung auf den Flughaften Twente gebracht, wo sie jetzt auf einen neuen Kunden warten. Auf dem Maastrichter Flughafen stehen vier weitere Maschinen dieses Typs, so die Tubantia in ihren Bericht weiter. Quelle: ‚AZonline.de‚.

Westertimke: Zuwachs für Segelflug-Flotte

Die Airbus Segelfluggemeinschaft Bremen geht ab März auch mit einer restaurierten ASK 23 in Westertimke an den Start. Als in diesen Tagen ein Segelflugzeug über Westertimke und Tarmstedt kreiste, wunderten sich Menschen am Boden. Denn so früh startet die Airbus Segelfluggemeinschaft Bremen eigentlich nicht in die Saison. Schlechtes Wetter, keine Zeit – erst im März geht es normalerweise so richtig los. Die Freizeitsportler hatten einen besonderen Grund, schon jetzt abzuheben. Sie haben ihr neues Schulflugzeug eingeweiht, eine ASK 23. Sie gehört der Segelfluggemeinschaft seit Langem. Als sie nach Westertimke kam, war sie jedoch in einem schlechten Zustand. Der Rumpf war stark beschädigt. Der erste Besitzer, ein Verein im Schwarzwald, hatte das Flugzeug nicht behalten wollen, zu aufwendig erschien ihm die Reparatur. Vor sieben Jahren dann erwarben die Segelflieger aus Lemwerder die kaputte Maschine und begannen, sie zu reparieren. Mit der Verschmelzung des Lemwerder Vereins mit den Tarmstedtern zog die angeschlagene ASK 23 nach Westertimke. Die Piloten wussten, die Reparatur würde lange dauern, wenn sie alles selbst machen würden. Quelle: ‚Weser-Kurier.de‚.

Airbus reveals „Maveric“

Airbus has revealed MAVERIC (Model Aircraft for Validation and Experimentation of Robust Innovative Controls) its “blended wing body” scale model technological demonstrator. At 2 metres long and 3.2 metres wide, with a surface area of about 2.25m², MAVERIC features a disruptive aircraft design, that has the potential to reduce fuel consumption by up to 20% compared to current single-aisle aircraft. The “blended wing body” configuration also opens up new possibilities for propulsion systems type and integration, as well as a versatile cabin for a totally new on-board passenger experience. Launched in 2017, MAVERIC first took to the skies in June 2019. Since then the flight-test campaign has been on-going and will continue until the end of Q2 2020. “Airbus is leveraging emerging technologies to pioneer the future of flight. By testing disruptive aircraft configurations, Airbus is able to evaluate their potential as viable future products,” said Jean-Brice Dumont, EVP Engineering Airbus. “Although there is no specific time line for entry-into-service, this technological demonstrator could be instrumental in bringing about change in commercial aircraft architectures for an environmentally sustainable future for the aviation industry.”

Gefährliche Annäherung

Ein Passagierflugzeug und ein privates Motorflugzeug sind sich beim Flughafen Zürich gefährlich nahe gekommen. Deshalb hat die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust eine Untersuchung eröffnet. Im Vorbericht heisst es, der Vorfall habe sich am 13. Oktober rund 35 Kilometer nordwestlich des Flughafens Zürich ereignet. Es geht um einen Airbus von British Airways, der von London Heathrow nach Zürich unterwegs war, und eine Privatmaschine, die von Locarno nach Donaueschingen-Villingen in Deutschland gesteuert wurde. Quelle: ‚Zentralplus.ch‚.

Segelflugzeug kam Airbus in die Quere

Eine 17-jährige Pilotin ist mit ihrem Segelflugzeug einem Airbus A321 der Lufthansa im Anflug auf den Hamburger Flughafen gefährlich nahegekommen. Wie aus einem vorläufigen Bericht der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hervorgeht, betrug der Abstand zwischen den beiden Flugzeugen lediglich 60 Meter nach oben und 50 Meter seitlich. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am 23. Juli dieses Jahres, wurde aber erst jetzt durch den BFU-Bericht öffentlich. Der mit 170 Passagieren besetzte Airbus war aus Frankfurt kommend im Sinkflug auf Hamburg, als es zu der Annäherung im Luftraum über Reinfeld (Schleswig-Holstein) kam. Zu deren Hergang machten die Beteiligten widersprüchliche Angaben. Die beiden Airbus-Piloten sagten laut BFU-Bericht aus, das Segelflugzeug sei ihnen plötzlich entgegengekommen. Die allein fliegende Pilotin hingegen gab an, der Lufthansa-Airbus habe sie plötzlich auf der rechten Seite überholt. Sie habe die Maschine vorher nicht sehen und nicht ausweichen können. Die Auswertung der Daten durch die BFU stützt an diesem Punkt die Darstellung der Pilotin. Demnach flog der A321 unter dem Segelflugzeug hindurch. Die Lufthansa-Maschine setzte nach dem Zwischenfall den Anflug auf Hamburg fort und konnte problemlos landen. Die Segelfliegerin, deren Flugerfahrung in dem Bericht mit lediglich 20 Stunden angegeben wird, landete auf ihrem Heimatflughafen Lübeck-Blankensee. Die BFU ordnet den Zwischenfall als schwere Störung des Luftverkehrs ein. Die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen, sagte Sprecher Germout Freytag dem NDR. Wann ein endgültiger Bericht veröffentlicht werde, könne er nicht sagen. Erst in diesem stünden dann Angaben zur Ursache des Zwischenfalls. Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty erklärte, sein Unternehmen unterstütze „bei Vorfällen im Flugbetrieb stets nach Kräften die wichtige Untersuchungsarbeit der zuständigen Stellen“. Dem Ergebnis werde man nicht vorgreifen. Quelle: ‚NDR‚.

Richtigstellung von Bernd Korthaus

Bernd Korthaus hat am Freitag, 25.10.2019 auf den Bericht des NDR mit dieser Zuschrift hier reagiert.

Airbus forscht am grünen Flugzeug

Schon in gut zehn Jahren will Airbus das vollelektrische Fliegen anbieten. Wie der Konzern dieses Ziel erreichen will – und wie weit die Flugzeugbauer damit sind. Airbus-Chef Guillaume Faury spürt den Druck. Keine Klimadebatte dieser Tage kommt ohne den kritischen Blick auf die Luftfahrt aus. Fliegen wird immer lauter als Klimakiller angeprangert. Kein Verkehrsträger belastet das Klima mehr. Airbus steuert gegen: Am Rande der „Airbus Innovation Days 2019“ in Toulouse verkündet der neue Vorstandsvorsitzende seine Prioritätenliste. Ganz oben steht, den Ausstoß von CO2 zu verringern. Aber Guillaume Faury weiß auch, dass das Projekt noch Zeit braucht. Erst einmal wird es darum gehen, alte durch moderne Flugzeuge zu ersetzen. Darüber hinaus könnten durch verbessertes Luftverkehrsmanagement bis zu 15 Prozent des Treibstoffverbrauchs und entsprechend auch CO2-Emissionen eingespart werden. Dazu müsse der Einsatz von nachhaltigen Bio-Treibstoffen ausgebaut werden. Klar ist dem Franzosen aber auch: All das wird allein nicht ausreichen, um das emissionsfreie Fliegen zu erreichen. Quelle: ‚tagesschau.de‚.

Der Nahverkehr geht in die Luft

Die Zukunft der Mobilität hat angefangen. Airbus präsentierte seine Passagierdrohne. Was surreal klingt, ist in Guangzhou Realität. Fliegende Autos begleiten die Menschen in Kinofilmen wie beispielsweise in „Blade Runner“ seit Jahren. Nun ist man der Revolution einen Schritt näher gekommen: Flugzeugbauer Airbus stellte seinen „CityAirbus“ in Ingolstadt vor. Probeflüge der Passagierdrohne erfolgen anfangs auf einem Testgelände in Bayern, Mitte des Jahres folgen Praxistests. Günter Emberger vom Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien findet es einen spannenden Ansatz: „Technologisch ein interessantes Ding.“ Dennoch sieht der Verkehrsplaner Probleme für das innovative Vorhaben. „Technische Daten habe ich dazu keine gefunden. Massenhaft kann ich es mir nicht vorstellen.“ Der hohe Energieaufwand sei ein zentrales Problem. Während Airbus wie Boeing glauben, einen Zukunftsmarkt entdeckt zu haben und eine Alternative zu fahrenden Taxis, Bussen und U-Bahnen zu schaffen, gibt Emberger zu bedenken: „Die Verlässlichkeit bei schlechtem Wetter oder auch starkem Wind oder Föhn, wie es zum Beispiel oft in Tirol der Fall ist, ist fraglich. Dann bräuchte man erst recht wieder einen Zug und muss beide Infrastrukturen aufrechterhalten.“ Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Tiroler Tageszeitung‘.

Mitten in Freiburg Airbus A 320 fliegen

Durchstarten mit Kapitän Löffler: In der Freiburger Innenstadt kann man in einem Flugsimulator im Cockpit eines Airbus A 320 sitzen. Ein Bürofachhändler nutzt das Angebot als zusätzliches Standbein. Bei der Firma Dettlinger an der Eisenbahnstraße gibt es alles, was man für den Alltag im Büro so braucht – Umschläge, Aktenordner, Heftklammern und Kugelschreiber. Im Keller steht allerdings ein Gerät, das dazu ganz und gar nicht passt: das Cockpit eines Airbus A 320 . Stephan Löffler, geschäftsführender Gesellschafter bei Dettlinger, hat dort sein Hobby zu einem neuen Geschäftsfeld gemacht. Gegen Geld kann man nämlich nach Herzenslust Flüge mit dem zweistrahligen Passagierjet simulieren – unter fachkundiger Anleitung. Mehr Informationen im Originalbericht der Badischen Zeitung.