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Leichtaviatik-Statistik: Positives aus Frankreich

Das französische Ministerium für Zivilluftfahrt hat die Zahlen der nationalen Luftfahrtverbände veröffentlicht. Im Segelflug ging die Zahl der Verbände von 1995 bis 2018 leicht zurück, von 165 auf 159, während die Zahl der Lizenznehmer im Jahr 2018 11’710 betrug. Der Wert ist nahe bei 12’415 Mitgliedern im Jahr 1995, obwohl es von 2000 bis 2013 einen Tiefstand von 9.000 bis 10.000 Lizenznehmern gab. Die Zahl neu erworbener Lizenzen pro Jahr liegt nach wie vor zwischen 400 und 500 und damit weit entfernt von 700 bis 900 in den Jahren 1990-1995. Die Flugzeug-Flotte umfasst 1’800 Segelflugzeuge und Motorsegler, 197 Schlepp-Flugzeuge (wahrscheinlich in den letzten Jahren dank der Ultraleichtflugzeuge gestiegen) und 75 Winden (seit dem Jahr 2’000 kontinuierlich gewachsen). Die jährlichen Flugstunden liegen weiterhin über 200’000 Stunden, verglichen mit mehr als 300’000 in den Jahren 1990-1995. Quelle: ‚planeur.net‚.

Österreichische Lizenzen bis April 2021 gültig

Weihnachtsgrüße aus Brüssel und Köln: In Berücksichtigung der weiteren Erleichterungen durch SFCL wird die verbindliche Umstellung auf Part-FCL für Segelfliegerinnen & Segelflieger noch einmal um ein Jahr verlängert. HM Pilotinnen und Piloten brauchen also noch nicht konvertieren und der Aeroclub hat noch ein Jahr Zeit, eine nationale Lösung für die Erhaltung dieser nationalen Lizenzform zu kämpfen. Ab 8. April 2020 werden Berechtigungen für Segelfliegerinnen & Segelflieger nur mehr in einer ATO/DTO erworben. Unsere Behörde, der Österreichische Aeroclub/FAA, wird alle notwendigen Formulare nach Veröffentlichung der SFCL auf ihrer Homepage zur Verfügung stellen. Dies geschieht voraussichtlich im Jänner. Wer konvertieren möchte, sollte vorher noch zwei Checkflüge mit Fluglehrer im Flugbuch protokollieren lassen, denn Part-FCL sieht innerhalb von 24 Monaten zwei Checkflüge vor. Quelle: ‚Aeroclub.at‚.