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Bei Fliegern Verursacherprinzip anwenden

(Leserbrief zum Artikel „FDP Würzburg: Stadt soll Flugzeugkauf unterstützen„). Dass der städtische Haushalt in diesem Jahr nicht ganz so komfortabel aufgestellt ist wie in den Vorjahren und die Regierung auch keine weiteren Schulden erlaubt, ist kein Geheimnis. Umso mehr verwundert es, dass immer wieder über die Finanzierung eines neuen Schleppflugzeugs für den Flugsportclub Würzburg diskutiert wird. Nicht nur die Stadt, sondern auch mehrere Landkreisgemeinden signalisieren nicht unerhebliche finanzielle Unterstützung für diese Maßnahme, da sie glauben nur so die Lärmbelastung für ihre Bürgerschaft reduzieren zu können. Der Flug“sport“club ist eine private Einrichtung, die sowohl mit ihrer Schleppfliegerei für die Segelflieger als auch durch die startenden Privatflieger erheblich Lärm erzeugt. So entsteht viel Unmut im Umfeld der Schenkenfeldgemeinden. Hinzu kommen die Emissionen durch den Betrieb der Hubschraubertankstelle, die dem Flugsportclub Einnahmen verschafft. Publikumswirksame Extra-Aktionen wie Nikolausflüge, Muttertagsflüge und die höchst gefährdenden Flugtage, sollen weiterhin von der Anwohnerschaft toleriert werden. Wieso also sollten öffentliche Gelder in eine Maßnahme fließen, die dann auf lange Zeit vermeidbare Schadstoffemissionen, Gefährdungen und natürlich weiterhin Lärm erzeugt? Stadt und Landkreis sollten sich nicht in der Weise nötigen lassen, Maßnahmen einer privaten Gruppe von Freizeitfliegern zum Lärmschutz öffentlich zu finanzieren. Stattdessen sollten sie das Verursacherprinzip anwenden und den Flugsportclub verpflichten, zumindest selbst für die längst überfällige Lärmreduktion zu sorgen. Dies wäre ein Signal, dass man die Zeichen der Zeit verstanden hat. Quelle: ‚mainpost.de‚.

Neumarkt: Flieger reaktivieren Flugschule

Der Pachtvertrag mit der Stadt Neumarkt läuft zwar Ende 2020 aus – doch die Flugsportvereinigung gibt nicht auf. Die Flugsportvereinigung hat ihre Flugschule wieder aktiviert – ab dieser Woche kann auf dem Flugplatz in der Nürnberger Straße wieder geschult werden, teilte die Flugsportvereinigung am Wochenende mit. Und das, wo doch der Pachtvertrag mit der Stadt im Dezember 2020 ausläuft. Denn die Stadt möchte das Gelände dort neu überplanen, es ist von einem Mix aus Wohnen und Gewerbe die Rede. „Nach unserer Ansicht ist ein Weiterbetrieb nach 2020 im Einklang mit Bebauung möglich“, erklären die Flieger auf ihrer Homepage. Schließlich sei es auch bisher in all den Jahren zu keinerlei Beschwerden der Bürger wegen des Flugbetriebs gekommen, im Gegenteil seien die Neumarkter nach Rundflügen über ihre Heimat immer wieder voll begeistert. In den Konzepten für eine Stadtentwicklung sei immer die Notwendigkeit von Frischluftschneisen zu finden. „Wir können uns vorstellen, dass wir unsere beiden Interessen hier vereinbaren können“, appellieren die Flieger. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Flugsportclub Neumünster baut Halle

Der Flugsportclub Neumünster (FSCN) braucht mehr Platz für seine Flugzeuge und die seiner Mitglieder. Darum wird gerade auf dem Gelände des Flugplatzes entlang der Bahnlinie von Neumünster nach Heide eine neue Halle gebaut. Dort können dann endlich alle Fluggeräte trocken untergestellt werden. Seit Anfang der 1990er-Jahre gehört der Platz dem Flugsportclub Neumünster. Er kaufte ihn, weil der Platz sonst in private Hände gelangt und womöglich geschlossen worden wäre. Den auffälligen, riesigen Hangar an der Heider Bahnlinie hat der Verein damals nicht gekauft, aber er nutzt einen Teil davon bis heute als Parkplatz. Weil der Platz aber nicht für alle Flugzeuge ausreicht, lässt der Club nun en Neubau errichten. Der FSCN hat etwa 160 Mitglieder und wird geleitet von Wolfgang Meyer-Haack. Das Flugplatzfest ist die jährliche Traditionsveranstaltung, mit der der Club seine Kasse aufbessert. Quelle: ‚Kieler Nachrichten‚.