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Lufthansa-Flugschüler vor dem Nichts

Es war ihr großer Traum: Pilot oder Pilotin bei Lufthansa zu werden. Doch Deutschlands größte Airline macht die Flugschule dicht. In einem ergreifenden Video schildern etliche Flugschüler ihre dramatische Situation: „Vom Realschüler und Pizzaboten zum Piloten bei der größten Airline Europas.“ Ein junger Familienvater zeichnet den dramatischen Absturz nach, aber auch seine Mitschülerinnen sagen, wie es ihnen jetzt geht.

Ein angehender Pilot schildert in dem Video das Ende seines Traums: „Ich bin 28 Jahre alt, verheiratet und habe ein Kind.“ Ihm fehlen jetzt nur noch wenige Monate bis zum Abschluss der Ausbildung. Doch die Lufthansa macht die Verkehrsfliegerschule jetzt erst einmal dicht – denn wegen Corona werden keine Piloten mehr gebraucht. In dem Video, das die Flugschülerinnen und Flugschüler ins Internet gestellt haben, schildern viele ihre schwierige Situation.

Lufthansa hat keinen Bedarf mehr an Piloten

Bereits im März wurden die Flugschüler des Lufthansa-Konzerns nach Hause geschickt, teilt die zuständige Lufthansa-Ausbildungsgesellschaft European Flight Academy (EFA) mit. Rund 700 junge Menschen stehen ohne die angestrebte Piloten-Lizenz da, einigen fehlen nur noch wenige Flugstunden bis zum Ziel. Der angestrebte Job im Cockpit ist mit der Corona-Krise aber in weite Ferne gerückt. Wie Lufthansa bekannt gab, sollen bald über 1000 Piloten-Stellen gestrichen werden. Quelle: ‚RTL.de‚.

Ein Grund, gleich in die Luft zu gehen

In Deutschland gibt es mehr als 30 000 Segelflieger im Alter zwischen 14 und 80 Jahren. Wer ebenfalls davon träumt, Pilot zu werden, kann sich beim Luftsportclub Friedrichshafen melden. Der Verein bildet derzeit sieben Flugschüler aus. Lautlos durch die Luft gleiten, in unterschiedlicher Höhe und abwechslungsreichen Landschaften – und dabei keinen Tropfen Sprit zu verbrauchen – das ist Segelfliegen. Der Sport ist laut Luftsportclub nicht teuer, auch nicht gefährlich und auch nicht Erwachsenen vorbehalten. Viele Fliegerkarrieren beginnen bereits in jungen Jahren und die meisten üben ihr Hobby bis ins hohe Alter aus, versichert der Verein.

Die Ausbildung zum Piloten dauert in der Regel zwei Jahre und bereits ab 14 Jahren können Schüler mit dem Flugsport am Flugplatz in Friedrichshafen beginnen. Die Flugausbildung gliedert sich in theoretische und praktische Teile: Von März bis Oktober wird an den Wochenenden geflogen, in den Wintermonaten findet die technische Wartung der Flugzeuge sowie die theoretische Weiterbildung statt.

Sebastian Michelberger ist einer der aktuell sieben Flugschüler im Luftsportclub Friedrichshafen, der dieses Jahr begonnen hat. „Beim Modellfliegen habe ich mich immer gefragt, wie es sich wohl anfühlt, selbst in einem dieser Flugzeuge zu sitzen. Dann hat mir mein Nachbar erzählt, dass er mit dem Segelfliegen begonnen hat und meine Neugier war geweckt“, erzählt der 15-jährige Schüler aus Tettnang. Nach einem Schnupperflug war dieSache klar. Michelberger war begeistert. „Die Welt von oben anzuschauen ist super“, so der Flugschüler, der bereits nach wenigen Wochen trotz verspätetem Saisonstart unter Corona-Bedingungen über 30 Starts und über mehrere Stunden Flugzeit verfügt. „Aktuell tragen wir in den Flugzeugen Masken und draußen halten wir Abstand. Nach einem Flugzeugwechsel wird kräftig desinfiziert, das funktioniert gut und jeder macht mit“, sagt er. Während der Ausbildung wird der Gemeinschaftssinn gefördert und viel Wert auf Teamarbeit gelegt. Es ist ein bezahlbares Hobby und wer sich noch nicht sicher ist, den richtigen Sport gefunden zu haben, kann eine günstige Schnuppermitgliedschaft abschließen. Anschließend kostet das Fliegen genau so viel wie andere Hobbys. Die Flugzeuge stellt der Verein. Quelle: ‚Schwäbische.de‚.

Thüringens älteste Fluglehrerin

Mit 80 mögen die meisten Kaffeekränzchen, Spaziergänge und Theateraufführungen. Ursula Wötzel liebt das Abenteuer, die Geschwindigkeit und die Höhe. Denn die Jenaerin hebt mit 80 gerne ab! „Es ist schön in der Luft zu sein und die Welt von oben zu sehen“, sagt Uschi, die inzwischen 16 000 Starts hinter sich hat. „Ich kam durch einen guten Freund meines Bruders zur Fliegerei, habe dafür das Handball spielen an den Nagel gehängt, denn für dieses Hobby braucht man viel Zeit.“ Einmal im Jahr absolviert sie einen Gesundheits-Check, der ist ab 50 Pflicht. Den bestand sie bisher mit Bravour. „Ich fühle mich auch noch topfit, gar nicht wie 80“, lächelt die Seniorin. In diesem Jahr bildet Uschi drei Flugschüler aus. Allein in den Motorfliegern waren es insgesamt 62 Schüler, der Älteste war 72 Jahre! Die Lehrerin erklärt: „Wir üben erst das Geradeaus fliegen, dann Kurven. Starten ist einfach, das Landen will geübt sein.“ Quelle: ‚Bild‚.

Pilotenfehler Ursache für Flugunfall in Rickenbach

Der tödliche Unfall eines Flugschülers im letzten Sommer bei Rickenbach im Hotzenwald ist auf Fehleinschätzungen des 16 Jahre alten Piloten zurückzuführen. Den Fluglehrer trifft wohl keine Schuld. Dieses Ergebnis geht aus dem nun vorliegenden Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchungen hervor. Eine entscheidende Rolle für das Unglück spielte demnach, dass der Flugschüler keine Erfahrung mit Ausnahmesituationen hatte. Der Jugendliche habe auf seinem Rückflug zum Flugplatz an Höhe verloren und noch versucht sein Ziel zu erreichen, als das bereits nicht mehr möglich war. Weil er mit Außen-Landungen nicht ausreichend geübt war, sei es zu Fehleinschätzungen gekommen, heißt es in dem Bericht.

Als der Fluglehrer per Funk von der Situation des Schülers erfuhr, habe dieser zwar entsprechende Anweisungen und Hilfestellungen gegeben, allerdings ohne Kenntnis darüber, wie tief das Segelflugzeug zu diesem Zeitpunkt bereits war. Der Segelflugschüler war am 30. Juli 2019 nach einem längeren Übungsflug über den Hotzenwald nahe des Flugplatzes abgestürzt. Den Aufprall hatte der 16-jährige Jugendliche nicht überlebt. Quelle: ‚SWR‚.

Auf bewährtem Kurs

39 Mitglieder zählt der Aero-Club Schmidgaden, davon 30 Aktive. Erfreulich ist auch die Zahl der Flugschüler, nachdem vor zwei Jahren nach längerer Pause wieder der Schulbetrieb aufgenommen wurde. In der Jahreshauptversammlung im Clubheim am Flugplatz Schmidgaden gab Vorsitzender Horst Schreyer einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Derzeit schulen sechs Flugschüler bei zwei Fluglehrern auf den beiden zur Echo-Klasse gehörenden Vereinsmaschinen. Eine dieser Maschinen wurde erst vorletztes Jahr speziell für die Schulung angeschafft. Anfang letzten Jahres kam ein neues modernes Ultraleichtflugzeug hinzu. Seit dem Ankauf des Flugplatzgeländes durch den Aero-Club Schmidgaden hat sich die Zahl der Flugbewegungen mehr als verdoppelt. Nach wie vor ist Schmidgaden Stützpunkt der Luftrettungsstaffel Oberpfalz. Regelmäßige Übungen – wie im vergangenen Jahr – finden auch am Flugplatz Schmidgaden statt. Beim Sonnwendfliegen wurden Dieter Naber für 50-jährige und Helmut Siegert für 30-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Die Neuwahl der Vorstandschaft konnte schnell abgehandelt werden, weil sich die Vorstandsmitglieder geschlossen zur Wiederwahl zur Verfügung stellten. Erster Vorsitzender ist nach wie vor Horst Schreyer, sein Stellvertreter Martin Janz, Kassier Edgar Scheuerer und Schriftführer Roland Völkl. Quelle: ‚onetz.de‚.

Eye Tracking – messen, wohin Piloten blicken

Forscher der ETH Zürich entwickelten in einer Kooperation mit Swiss, Nasa und weiteren Partnern eine Eye-​Tracking-Software für die Ausbildung von Piloten. Instruktoren können damit das Blickverhalten von Flugschülern im Cockpit auswerten. Wer schon einmal in einem Cockpit sass, weiss: Ein Flugzeug steuern ist geistig anspruchsvoll. Denn beim Fliegen müssen Pilotinnen und Co-​Piloten eine enorme Menge an visuellen, akustischen und räumlichen Informationen verarbeiten. Fordernd ist, laufend die zahlreichen Instrumente im Cockpit zu überwachen. Bei einem Manöver gilt es, rasch die richtigen Anzeigen und das oft in einer bestimmten Reihenfolge zu beachten. Dieses «Scanning» der Flugsysteme verinnerlichen Pilotinnen bereits in der Ausbildung. Doch selbst für erfahrene Instruktoren ist es schwierig zu beurteilen, ob ein Flugschüler im entscheidenden Moment die richtigen Instrumente betrachtet. In einer Kooperation mit der Fluggesellschaft Swiss wendeten Forscher um ETH-​Professor Martin Raubal nun erstmals Eye-​Tracking-Technologien an, um nachzuvollziehen, wie Piloten die Automatik eines modernen Verkehrsflugzeugs überwachen. Eye Tracking ermöglicht es, die Augenbewegungen einer Person mittels kamerabasierter Blickmessgeräte exakt zu erfassen. «Da die Augenbewegungen eines Menschen Rückschlüsse über seine Denkprozesse erlauben, kam Swiss mit der Idee auf uns zu, Eye-​Tracking für die Pilotenausbildung nutzbar zu machen», sagt Martin Raubal, Professor für Geoinformations-​Engineering an der ETH Zürich. Aus der Idee wurde eine mehrjährige Wirtschaftskooperation. Daran beteiligten sich neben der ETH Zürich auch die Nasa, Lufthansa Aviation Training sowie die University of Oregon. Das gemeinsame Ziel war, das Training im Flugsimulator zu verbessern und so die Sicherheit im Cockpit zu erhöhen. Raubals Team entwickelte eine Software namens «iAssyst», die Fluglehrer bei der Schulung angehender Piloten unterstützt. Quelle: ‚ETH Zürich‚.

Hangelar: Anwohner vom Fluglärm genervt

Während die Sportflieger und Flugschüler am Flugplatz Hangelar die gute Sicht nutzen, müssen die Anwohner den unvermeidlichen Lärm ertragen, besonders an den Wochenenden. Lärmgegner schlagen Kontingente und höhere Gebühren vor. Die Kritik ist dabei immer dieselbe, zuletzt zu hören bei einer Bürgerversammlung. „Der Lärm ist unerträglich“, sagte eine Anwohnerin aus Vilich. „Man kann noch nicht einmal in Ruhe draußen frühstücken“, so eine andere. Was das Lärmproblem noch verschärft: Hangelar ist ein reiner Sichtflughafen. „Hier wird also nicht nachts und bei Regen, sondern nur bei gutem Wetter geflogen.“ Und weil der meiste Flugverkehr an freien Tagen abgewickelt wird – denn dann kommen die Schüler zu den Flugstunden und haben Privatleute Zeit zu fliegen – herrscht an den sonnigen Wochenenden Hochkonjunktur. „Aber auch die wirtschaftliche Lage hat Auswirkungen auf den Flugverkehr“, sagt Unterberg. Nur wenn die Menschen Geld hätten, könnten sie sich die vergleichsweise teure Fliegerei leisten. So und durch Wettereinflüsse würden sich die jährlichen Schwankungen erklären. Quelle: ‚General-Anzeiger, Bonn‚.

Jüngste Flugschülerin der Luftsportgruppe Amberg

„Segelfliegen ist genial, fühlt sich an wie Schweben“, sagt Caroline Wellnhofer, während sie sich auf ihren 74. Flug vorbereitet. Bald darf sie alleine starten. Caroline Wellnhofer ist mit ihren 14 Jahren die jüngste Flugschülerin bei der Luftsportgruppe Amberg. Doch bevor sie das erste Mal alleine in die Luft steigen kann, stehen zunächst noch einige Stunden mit Fluglehrer Christoph Debler auf dem Programm. Wie diese ablaufen, weiß vorher niemand so genau – das kommt beim Segelfliegen immer auf die Thermik an. Und darauf, wie gut der Pilot es schafft, sich diese zunutze zu machen. Die Sonne strahlt vom weiß-blauen Himmel, das Thermometer zeigt 20 Grad, es herrscht starker, böiger Westwind. Fast ideales Flugwetter – aber nur fast. „Das könnte heute etwas ruppiger werden“, sagt Fluglehrer Christoph Debler. Quelle: ‚onetz.de‚.

10 Segel- und 2 Motorseglerschüler

Flugschüler, die sich für eine Pilotenausbildung interessieren, müssen die Zusammenhänge von der Pike auf lernen – auch, wenn man eigentlich lieber im Motorflieger oder später gar in einem der großen Fracht- oder Passagiermaschinen sitzt. Der Eschweger Luftsportverein (ELV) vermittelt mit seiner Pilotenausbildung die Grundlagen dafür. Um über die Heimat fliegen zu können, muss man nicht sofort eine Pilotenlizenz erlangen: Sowohl Schnupperflüge mit den Segelflugzeugen, die mit der Winde in die Luft kommen, als auch Rundflüge mit dem Motorsegler sind beim Eschweger Luftsportverein möglich. Für einen Pauschalpreis von 90 Euro können Teilnehmer nach einer Einweisung in den Flugbetrieb fünf doppelsitzige Starts machen, „bei denen Du das Gefühl bekommst, ein Segelflugzeug schon selbst zu fliegen“. Zum Wintersemester wird es außerdem das nächste VHS-Seminar „Segelflug“ geben. „Wir haben in diesem Monat eine digitale Ausbildungsoffensive auf Facebook und Instagram gestartet.“ Seit Jahren entwickeln sich die Mitgliederzahlen beim ELV positiv. Nicht alle Flugschüler des ELV sind aber auch Mitglied der Jugendabteilung. Die Piloten in der Ausbildung sind derzeit zwischen 13 und 60 Jahre alt. Quelle: ‚Werra-Rundschau‚.

Flugschüler landet sicher auf Autobahn

Fredie Carmichael fuhr mit seiner Familie von Georgia nach Mississippi, als ein kleines Flugzeug über der Interstate 20 auftauchte und zur Landung auf der gut befahrenen Straße ansetzte. Carmichaels Frau nahm die Landung auf. Kurz vor einer Überführung kam die Maschine am Rand der Straße zum Stehen. Gelandet war ein Flugschüler, der seine erste Stunde an Bord der Maschine absolvierte. Das Flugzeug war gerade gestartet und war fünf bis sieben Kilometer vom Talladega Municipal Airport entfernt, als der Motor ausfiel. Lesen Sie mehr im Originalbericht des ‚Stern‘.

Flugschüler für einen Tag

Seit einigen Tagen überprüfe ich regelmäßig den Wetterbericht. Ich versuche mir einzureden, die Vorhersage auf mein bevorstehendes Segelflugtraining anwenden zu können. Diese Illusion endet mit der Erkenntnis, dass mein bruchstückhaftes Wissen über Thermik und Luftströme nicht ausreicht, um den Wetterbericht deuten zu können. Am Ende meines Probetages beim Luftsportverein (LSV) Schneverdingen sollte ich, „das Segelflugzeug über weite Strecken ohne Hilfe des Fluglehrers steuern können“. Mehr Informationen im Originalbericht des Hamburger Abendblattes.