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Notlandefeld im Tal von Chamonix

Vergangenen Herbst wurde das Flugfeld von Sallanches von der Stadtverwaltung geschlossen – im Tal von Chamonix besteht seither nur noch eine Notlande-Möglichkeit auf den ‚Feldern von Passy‘. Hier finden Sie die Details zu den Landewiesen sowie aktuelle Fotos.

Informationen zum ehemaligen Flugplatz Sallanches

(Stand: 14. Februar 2021)

Der Flugplatz Sallanches im Tal von Chamonix wurde durch einen Regierungs-Erlass am 1. September 2020 geschlossen. Die Rechtsmittel gegen die Schliessung wurden durch eine Entscheidung des „Conseil d’Etat“ vom 23. November 2020 zurückgewiesen. was endgültig alle rechtlichen Möglichkeiten ausschliesst, um sich gegen den Entscheid des Bürgermeisters von Sallanches zur Flugplatz-Schliessung zu wehren.

Lage des Landefeldes von Passy im Tal von Chamonix

Aktuelle Situation

Inzwischen wurden die Gebäude und der Hangar des ULM-Clubs abgebrochen, aber die Start- und Landebahn ist nicht physisch zerstört, da sie als Parkfläche der künftigen Entwicklungszone dienen soll, die von der Stadtverwaltung von Sallanches ins Leben gerufen wurde.

Laufende Initiativen

Wegen der Notwendigkeit einer „landbare Zone“ bei der Durchführung von Flügen im Mont-Blanc-Massiv sind mehrere Aktionen im Gange:

  • Austausch und Treffen mit dem FFVP und dem Regionalkomitee zu diesem Thema.
  • Die Benachrichtigung der Abgeordneten und des Regional-Präsidenten erfolgte im Januar.
  • eMail an den Präfekten der Haute Savoie und den Präsidenten der Region, um zu prüfen, ob der Flugplatz, obwohl er geschlossen ist, 2021 für Notfälle genutzt werden kann, während man eine andere Lösung sucht.

Am Samstag, 06. Februar fand ein erstes Treffen mit dem Regionalkomitee, einem Vertreter der Nutzer des Sallanches-Clubs und der CSVVA statt, um die wichtigsten Arbeiten zu definieren.

Nach der Aufhebung des Flugfeldes von Sallanches die einzige verbleibende Landemöglichkeit im Tal von Chamonix: die Felder von Passy.

Drei Aktionslinien.

  1. Schritte gegen den Präfekten von Hochsavoyen, der Region, den Institutionen, Abgeordnete, zu unternehmen, um sie auf die Problematik der aktuellen Situation aufmerksam zu machen und um ihre Hilfe bei der Suche nach Lösungen zu bitten, um, wenn möglich, Notlandungen auf der aktuellen Piste des Flugplatzes unter Sicherheitsbedingungen aufrechtzuerhalten. Diese Lösung wird komplex sein, da der Beschluss des Staatsrats vom 23.11.2020 als endgültiger Abschluss fungiert und die verschiedenen Akteure anweist, diesen Beschluss umzusetzen.
  2. Kontaktieren der (zahlreichen) Besitzer der Passy-Felder, die derzeit im Katalog der „landbaren“ Felder in den Nordalpen aufgeführt sind, um zu sehen, ob es möglich ist, eine Vereinbarung mit ihnen zu treffen, um einen passenden Grasstreifen für eine sichere Landung (mit eventuell ein paar Einrichtungen: Grasmähen, Windsack, einzurichten.
  3. Zusammenarbeit mit den Projekt-Beteiligten und den Vertretern des Clubs der ULM von Sallanches, um ein neues Gebiet im Tal zu finden, das in besser ausgestattet werden soll, um den Flugplatz Sallanches für verschiedene Aktivitäten zu ersetzen, etwa ULM oder Segelflugzeug-Landungen.
Das südwestlichste Band der Felder von Passy ist für eine Landung am besten geeignet.

Für 2021

Unabhängig vom Fortschritt dieser Massnahmen kennen wir derzeit keine andere Lösung, als die Erhaltung der Felder von Passy als Landewiesen für Flüge im Bereich des Mont-Blanc-Massivs.

Bemerkung zu den Feldern von Passy :

  • Es gibt mehrere parallele Felder von ca. 600 m Länge. Das beste ist das südwestliche, auf dem Foto oben mit einer Abmessung von 600 x 50 m auf 588 m ü.M.
  • Abhängig von Bewuchs und Hindernissen ist dieses Feld zu bevorzugen. Die anderen Felder sind weniger flach und teilweise mit Bäumen und Sträuchern bewachsen, jene auf der Nordseite sind eher „wellig“.
  • Aufgrund der vorherrschenden Winde im Tal und der Ausrichtung der Felder ist die bevorzugte Landerichtung die oben gezeigte (Rückenwind auf der Südseite des Feldes.
  • Das Ende des Feldes auf der Südseite wird von einer Hochspannungs-Leitung begrenzt (auf dem Foto oben rot markiert, parallel zur Autobahn).
  • Am Beginn des Feldes auf der Nordseite befinden sich am Rand der Häuser Strassenlaternen (5 bis 6 m hoch), daher ist ein höherer Anflug und ein ins Feld versetzter Landepunkt erforderlich.

Fazit

  • Bis zur einer vorteilhafteren Lösung gelten die «Felder von Passy» als Landewiesen für Streckenflugzeuge im Tal von Chamonix.
  • Sollte die Nutzung der alten Piste von Sallanches weiter möglich sein, wird diese Information nachgereicht.
  • Präzisere Fotos von den Feldern, ihrer Nachbarschaft und von den landwirtschaftlichen Kulturen werden nachgeliefert.
  • In Anbetracht der Beschaffenheit dieser Felder und der möglichen Schwierigkeiten bei der Landung ist es unerlässlich, vor Flügen ins Mont-Blanc-Massiv eine Erkundung am Boden durchzuführen.

Denis Hyvert , Président du CSVVA
Centre Savoyard de Vol à Voile Alpin, Aérodrome, 35, Avenue de Chambéry, 73190 Challes-les-Eaux, Tél.+33 4 79 72 97 19, Mail secretariat@planeur-challes.fr, www.planeur-challes.fr

Kleiner Tierberg macht den Airport

Durchaus Schlimmeres stand zu vermuten, als Steinachs Feuerwehr am Dienstagmittag von der Rettungsleitstelle zu einem Flugzeugabsturz auf den Kleinen Tierberg beordert wurde. Auf dem Berg gegenüber hatte ein aufmerksamer Anwohner zuvor mitbekommen, dass kurz nach 12 Uhr ein Flieger niederging. Der Zeuge hatte daraufhin sofort den Notruf abgesetzt.

Gleichauf mit den Helfern war von der Leitstelle in Zella-Mehlis auch ein Rettungshubschrauber verständigt worden. Vor Ort konnte dann aber rasch Entwarnung gegeben werden. Dass es sich um eine unfreiwillige Landung handelt, ist zwar unbestritten. Doch kommt derlei in der Segelpiloten-Zunft ja durchaus öfter vor. Das bekannte Stichwort lautet: Abbruch der Thermik. Beim Aufsetzen auf der Wiese oberhalb der Brunnenstadt nahm weder der Mann im Cockpit noch seine Maschine Schaden. Wie die Polizei mitteilt, hatte der 22-Jährige zwar den ein oder anderen Baumwipfel im Sinkflug gestreift, doch blieb dies glücklicherweise folgenlos. Wie Einsatzleiter Holger Jacob schildert, setzte wenig später bereits der fliegende Notarzt auf. Es blieb allerdings bei einer nur kurzen Untersuchung des Unverletzten, dann konnte das Helikopter-Team auch flugs wieder abheben.

Aufgebrochen war der 22-Jährige aus Osnabrück am Morgen vom Segelfluplatz Saal/Am Kreuzberg, unweit von Bad Neustadt an der Saale gelegen. Geplant war eigentlich ein ganztägiger Ausflug in Richtung Rhön, der aber wegen des ausbleibenden Aufwindes in Steinach sein vorzeitiges Ende fand. Der einzig nennenswerte Schaden unterm Strich dürfte wohl der Zeitverlust geblieben sein. So dauerte es einige Stunden, bis ein Kollege des 22-Jährigen endlich Steinach erreichte, um Pilot und Fluggerät aus Südthüringen abzuholen. Abgesichert wurde das Geschehen auf dem „Stäniche“ Kurzzeitflughafen von rund 15 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr. Quelle: ‚Südthüringen.de‘.

Segelflug ins Maisfeld

Kurzer Schock in der Gemeinde Petersberg (Landkreis Fulda): wie das Polizeipräsidium Osthessen bekannt gab, kam es am Sonntag um 19:55 Uhr auf einem Maisfeld neben der Bundesstraße 458, Höhe Böckels, zu einer unplanmäßigen Landung eines Segelfliegers. Aufgrund ungünstiger thermischer Verhältnisse war der Pilot gezwungen seinen Segler zu landen. Bei dem nicht alltäglichen Manöver entstand weder Personen- noch Sachschaden am Segler. Bezüglich des Ernteausfalls wurden die Personalien zwischen dem Landwirt und dem Piloten ausgetauscht. Quelle: ‚Osthessen-News‘.

Unfreiwilliger Zwischenhalt in Räfiser Landewiese

Ein seltenes Bild bot sich am Sonntagnachmittag auf einem Feld bei Räfis: Auf dem Acker parkierte ein Segelflugzeug. Wie eine Augenzeugin berichtet, steht dieses nicht freiwillig da. Kurz vor 16 Uhr musste der von Norden herkommende Pilot eine Notlandung machen. Wie Florian Schneider, Stellvertretender Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St. Gallen, mitteilt, habe der unverletzte Pilot zu Protokoll gegeben, dass er den Hilfsmotor nicht starten konnte. Aufgrund der Motorenprobleme hat der Segelflieger bereits mit der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) Kontakt aufgenommen. Wie Schneider weiter sagt, sei der Fall für die Kapo bereits abgeschlossen. «Es gibt keine strafrechtliche Verfolgung, da niemand verletzt wurde.» Sogar das Segelflugzeug ist nur leicht versehrt. Ausserdem stehe der Pilot mit dem Besitzer des Felds direkt in Kontakt, um mit ihm die bei der Landung verursachten Schäden zu bereinigen. Quelle: ‚St. Galler Tagblatt‚.