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Ist Ihr Wohnmobil überladen?

Segelflieger führen viel Equipment mit sich, welches sich teilweise in einem Wohnmobil verstauen lässt. Was manchem Wohnmobil-Piloten nicht bewusst ist: schnell sind je nach Wohnmobil-Typ und Ausrüstung die Zuladungs-Reserven ausgeschöpft. Sind Wohnmobile überladen, können sie zu einer Gefahr für den Straßenverkehr werden und die Fahrzeughalter werden zur Kasse gebeten.

Ist das Weiterfahren mit einem überladenen Wohnmobil erlaubt?

Überladene Wohnmobile beeinflussen das Fahrverhalten. Der Fahrer selbst unterschätzt nicht selten die Gefahr. Ein höheres Gewicht überfordert häufig die Bremsen. Die Folge können ein längerer Bremsweg oder schlimmstenfalls komplettes Bremsversagen sein.

Bei überladenen Wohnmobilen spielen verschiedene Kriterien eine Rolle:

  • Unfallrisiko steigt: Überladene Wohnmobile lassen sich schwerer lenken und kontrollieren. In unvorhergesehenen Situationen wird es schwieriger, schnell zu reagieren und das Fahrzeug anzuhalten.
  • Fahrzeugleistung ist beeinträchtigt: Ein überladenes Wohnmobil hat schwer zu tragen. Es kann zu Problemen kommen, die Geschwindigkeit zu halten und Steigungen zu bewältigen. Wenn die Motorleistung gefährdet ist, erhöht sich der Verschleiß wichtiger Fahrzeugteile.
  • Reifen werden überlastet: Die Überladung sorgt dafür, dass ein hoher Druck auf den Reifen lastet. Der Reifenverschleiß setzt frühzeitiger ein. Bei längeren Autobahnfahrten mit hohen Geschwindigkeiten drohen Reifenplatzer. Eine weitere unschöne Begleit-Erscheinung ist der erhöhte Benzinverbrauch.
  • Fahrzeugstruktur wird benachteiligt: Die Hersteller geben das maximal zulässige Gewicht vor. Überladene Wohnmobile sind in ihrer Struktur gefährdet. Die verstärkte Belastung von Fahrwerk, Federung und Rahmen kann dazu führen, dass Risse entstehen und sich der Rahmen verformt und damit die Sicherheit des Fahrzeuges massiv beeinträchtigt wird.      

Hinweis: Kommt es zu Unfällen mit überladenen Wohnmobilen, zahlt die Versicherung oft nur einen Teil oder verweigert die Leistung komplett. Gefährdet die Überladung die Verkehrssicherheit, ist die Weiterfahrt nicht gestattet. Mit dem Wohnmobil darf erst weitergefahren werden, wenn die Ladung reduziert wurde und das Gewicht den im Fahrzeugschein gemachten Angaben entspricht.

Welche Konsequenzen hat ein überladenes Wohnmobil?

Wer sein Wohnmobil überlädt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Rechtlich gesehen liegt keine Straftat vor. Sanktionen drohen aber trotzdem. Welche Konsequenzen die Überladung des Fahrzeuges letztlich besitzt, ist abhängig vom Prozentsatz der Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts.

Ist das Wohnmobil nicht schwerer als 7,5 Tonnen, liegen die Bußgelder zwischen zehn und 235 Euro. Mit Punkten in Flensburg muss gerechnet werden, wenn die Überschreitung des Gesamtgewichts 20 Prozent und mehr beträgt. Bei schwereren Wohnmobilen gelten strengere Regeln. Es wird keine Toleranz gewährt und die Bußgelder beginnen bei 30 Euro.

Drohen Sanktionen, wenn das Wohnmobil minimal überladen ist?

Bei minimaler Überladung des Wohnmobils greift in Deutschland bei Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen eine Toleranzschwelle von fünf Prozent. Der Fahrzeugführer wird verwarnt und darauf hingewiesen, zukünftig besser auf die Einhaltung der zulässigen Last zu achten. Bußgelder drohen aber nicht.

Bei Fahrten ins Ausland sollten sich Fahrzeughalter nicht auf diese Toleranzschwelle verlassen. In Österreich gelten zum Beispiel zwei Prozent Überladung als Toleranz-Bereich. Die Berechnung in Dänemark erfolgt nach einzelnen Prozentpunkten. In Frankreich und weiteren Ländern wird keine Überladung toleriert und die Sanktionen greifen bei jeden zusätzlichen Kilogramm.

Welche Sanktionen drohen im Einzelnen?

Laut Bußgeldkatalog werden überladene Wohnmobile mit folgenden Sanktionen belegt:

  • Überladung mehr als fünf Prozent: 10 Euro Bußgeld
  • Überladung mehr als zehn Prozent: 30 Euro Bußgeld
  • Überladung mehr als 15 Prozent: 35 Euro Bußgeld
  • Überladung mehr als 20 Prozent: 95 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg
  • Überladung mehr als 25 Prozent: 140 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg
  • Überladung mehr als 30 Prozent: 235 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg

Spielen neben dem zulässigen Gesamtgewicht weitere Faktoren eine Rolle?

Ob ein Wohnmobil überladen ist, geht aus den Vorgaben in den Fahrzeugpapieren hervor. Laut § 34 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung wird das Gesamtgewicht eines Fahrzeuges wie folgt definiert: technisch zulässiges Gesamtgewicht unter Berücksichtigung von Werkstoffbeanspruchung und weiterer Vorschriften.

Wohnmobile bis 3,5 Tonnen gelten besonders schnell als überladen. Hierfür ist nicht unbedingt die Gepäcklast verantwortlich. Das Eigengewicht der Mitfahrer kann die Grenzen des zulässigen Gesamtgewichts bereits gefährden, ohne dass die Zuladung berücksichtigt wurde.

Dieser Ratgeber wird Ihnen von „anwalt.org“ zur Verfügung gestellt.

Einstellplätze für Segelflugzeug-Anhänger

Im Linthpark Glarus Süd in Linthal besteht die Möglichkeit, Segelflugzeuge über Winter in einer trockenen Halle einzustellen.

  • Mietfläche im EG in der ehem. Spinnerei Linthal AG / Kunz
  • trocken und geheizt
  • Standort
  • Mietpreis CHF 150.- / Monat / Segelfliegeranhänger
  • Mietdauer: ab Di. 21. Oktober 2025 – Di. 31. März 2026
  • Zugang nach Absprache an Werktagen von Mo. – Fr.
  • Flugzeug und Anhänger: Resttreibstoff im Flieger OK
  • Keine Treibstoffkanister im Anhänger
  • Batterien Avionik / FES nach Möglichkeit ausbauen
  • Strom: nur bei Notfall vorhanden

Kontaktdaten: Frau Sabrina Streiff
Wohnpark Linthal AG, Bahnhofstrasse 1, 8783 Linthal
Telefon +41 55 653 60 80
eMail: wp@linthpark.ch

Sind auch Wohnmobile von der neuen Lkw-Maut betroffen?

Reine Wohnmobile über 3,5 Tonnen mautfrei
Etwa 160.000 Wohnmobile über 3,5 und bis 7,5 Tonnen sind in Deutschland zugelassen, unter denen etliche mit der Mautpflicht konfrontiert werden könnten, so ADAC Campingexperte Martin Zöllner. Aber: Die meisten sind für Mautkontrollsysteme von außen eindeutig als Wohnmobile erkennbar und bleiben damit ohne bürokratischen Aufwand weiterhin mautfrei.

Keine Mautpflicht gibt es generell laut Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) für Fahrzeuge, die mit Wohneinrichtung (u.a. Toilette, Dusche, Betten, Kochgelegenheit, Wohnraum) dauerhaft und fest ausgestattet wurden und die ausschließlich der Personenbeförderung und nicht dem Transport von Gütern dienen. Dies gilt auch für Lkw mit Kofferaufbau, die nachträglich dauerhaft zum Wohnmobil umgestaltet wurden.

Probleme bei Lkw- oder Bus-Ausbau
Wie viele Campingfahrzeuge sind also tatsächlich betroffen von der neuen Lkw-Maut? „Das wissen wir nicht genau“, sagt ADAC Experte Zöllner, „sicher nur ein kleiner Teil.“ Es gebe aber etliche Fahrzeuge auf Lkw- oder Omnibus-Chassis, „die auf den ersten Blick von außen nicht eindeutig wie ein Wohnmobil aussehen“, auch wenn sie zugelassen sind als M1 SA (Fahrzeug zur Personenbeförderung Sonderaufbau Wohnmobil).

Einige seien auch mit Lkw-Zulassung unterwegs. „Selbstausbauer nutzen zum Beispiel Lkw, Unimogs mit Kastenaufbau oder montieren einen Wohnwagen ohne Räder auf die Pritsche“, so Zöllner. Von außen sei auch nicht zu erkennen, ob ein Wohnmobil über 3,5 Tonnen habe, es könne auf- oder abgelastet sein.

Zulassung als Wohnmobil statt Lkw
Was können Besitzer von Campingfahrzeugen tun, die nicht sofort als Wohnmobil erkennbar oder die als Lkw zugelassen sind, wenn sie künftig Mautprobleme vermeiden wollen? Das BALM empfiehlt „aus Praktikabilitätsgründen“, unter anderem zur Vorlage von Fahrzeugdokumenten bei Kontrollen, eine Zulassung als ‚Sonstiges Kfz Wohnmobil‘.

Gerade bei älteren Basisfahrzeugen lohne sich das Rechenexempel zwischen der Zulassung „Lkw“ und „M1 SA Wohnmobil“, weiß ADAC Verkehrsexperte Jürgen Berlitz – vorausgesetzt, man benutzt häufiger Autobahnen oder Bundesstraßen. Zusammen mit der neuen CO₂-Abgabe könnten relevante Kilometerkosten entstehen.

Aber: Im Grunde kann auch ein Lkw von der Mautpflicht befreit bleiben, wenn er ausschließlich als Wohnmobil genutzt wird. Die aufwendige Beweislast gegenüber der Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH liegt allerdings beim Halter.

Neue Grundlage für die Maut
Entscheidend für die Berechnung der Maut ist künftig die technisch zulässige Gesamtmasse (tzGm im Feld F.1 der Zulassungsbescheinigung Teil I, früher Fahrzeugschein) und nicht mehr das eingetragene höchstzulässige Gesamtgewicht (zGG, Feld F.2). Die tzGm wird vom Hersteller angegeben und liegt in bestimmten Fällen über der bisherigen Grenze. Damit sind mehr Fahrzeuge betroffen. Dies gilt auch für Wohnmobil-Fahrende, die ihre Fahrzeuge auf 3,5 Tonnen „abgelastet“, also freiwillig das höchstzulässige Gesamtgewicht reduziert hatten. Quelle: ‚ADAC‚.

Pflege / Reparatur des Auszugsrampen-Hydraulikzylinders

Öl nachfüllen
Abdeckplatte abnehmen. Sie sehen auf dem Hydraulikzylinder einen Gummistöpsel, der das Öleinfüllloch verschließt. Nehmen Sie den Gummistöpsel durch seitliches Eindrücken mit einem Schraubendreher ab. Der Heber wird dazu waagerecht auf den Boden gestellt. Durch diese Öffnung wird Hydrauliköl (Typ: HLP 32 Iso oder vergleichbar) eingefüllt. Bitte füllen Sie bei Bedarf soviel Öl ein, bis der innenliegende, sichtbare Zylinder mit Öl bedeckt ist. Nun den Gummistöpsel wieder dicht in die Öffnung einsetzen.

Entlüften
Mindestens nach jedem Ölnachfüllen muss die Hydraulik entlüftet werden. Auch durch längeren Nichtgebrauch des Hebers können sich Luftpolster in den Hydraulikgängen bilden. Sie merken dies, wenn beim Anheben die halb oder nur teilweise angehobene Last ruckweise zurücksinkt. Zum Entlüften pumpen Sie den Hebearm ohne Belastung ca. zur Hälfte hoch. Jetzt drücken Sie mit Ihrem Fuß auf den Hebearm, damit auf der Hydraulik ein wenig Gegendruck entsteht. Die Hebe-Ablass-Schraube muss geschlossen sein. Drücken Sie mit dem Schraubendreher den Gummistöpsel leicht zur Seite, bis die Luft abbläst.

    Nun senken sie den Heber durch Öffnen der Ablass-Schraube und wiederholen den Vorgang ca. 2-3mal. Ebenso wird über die Ablassschraube entlüftet. Dass dabei eventuell tropfenweise austretende Öl ist von keiner Bedeutung für die weitere Funktion des Hebers. So gehen Sie sicher, dass eventuelle Luftpolster aus den Ölkanälen herausgedrückt werden und das Gerät einwandfrei arbeitet.

    Wartung
    Alle beweglichen Gelenke sollten, je nach Gebrauch, alle viertel bis halbe Jahre geölt oder die Rollenlager der Lenkräder gefettet werden. Jede Hydraulik ist mit Dichtungs-O-Ringen oder Dichtmanschetten ausgerüstet, die je nach Einsatz zum Verschleiß führen. Füllen Sie nur säurefreies Hydrauliköl nach, damit die Dichtungen nicht beschädigt werden. Altöl oder auslaufendes Öl in einem speziellen Behälter auffangen und bei einer Altölentsorgungsstelle abgeben. Sobald der Hydraulikheber außer Betrieb ist, sollte die Hydraulik (Kolben) immer im Ruhezustand sein (Kolben eingefahren). Dies schützt die präzisionsgefertigten Oberflächen des Kolbens und der Kolbenstange vor Korrosion. Um eine gute Funktion des Gerätes zu erreichen, sollten Sie nur hochwertiges Hydrauliköl verwenden. Mischen Sie unter keinen Umständen verschiedene Öle miteinander. Verwenden Sie nie Bremsflüssigkeit, Alkohol, Glyzerin, verschmutztes Öl, etc. Quelle: ‚Cobra-Anhänger‚.

      Umbau von Segelflugzeuganhängern auf anderen Flugzeugtyp

      Es ist schwierig, die Kosten für einen Umbau eines Segelflugzeuganhängers von einem Flugzeugtyp auf den anderen zu kalkulieren. Der Aufwand ist abhängig von vielen Faktoren, die manchmal erst während der Arbeit ersichtlich werden. Zum Beispiel hatten die meisten Flugzeuge früher Schleifsporne, bei Flugzeuge mit Spornrad war dieses nur geringfügig verkleidet (Moskito, Libelle usw.). Deshalb ist bei solchen Flugzeugen eine recht tiefe Spornfalle verwendet worden und ein Gurt zum niederbinden des Rumpfes ist nicht nötig. Bei heutigen Flugzeugen ist das Spornrad sehr stark verkleidet, nur etwa 30 mm des Rades stehen heraus. Deshalb benötigen diese Flugzeuge eine sehr flache Spornfalle, und, weil der Sporn darin kaum hält, auch einen Spanngurt zum niederbinden des Rumpfes.

      Auch sind die großen Ansteckflügel heutiger Flugzeuge recht schwer- viel stärkere Gasfedern müssen eingebaut werden. Die kürzeren Tragflügel vieler heutigen Flugzeuge und die hinten eingebauten schwereren Ansteckflügel ergeben eine signifikant andere Lastverteilung. Deshalb muss oft die Achse versetzt werden, um die Stützlast in den sicheren Bereich zu bringen. Und noch etwas: Segelflugzeuganhänger sind verschieden hoch. Ein Anhänger für eine ASK21 ist gut doppelt so hoch wie ein Anhänger für eine ASH 25. das liegt einfach an der doppelt so tiefen Wurzelrippe und an dem nicht einziehbaren Rad der ASK 21. Genau so, wenn Sie einen Ventus Anhänger für eine LS 3 verwenden möchten – da fehlt ein halber Meter in der Höhe.

      Bitte fragen Sie bei uns an, ob der Umbau eines Anhängers auf einen anderen Flugzeugtyp überhaupt möglich ist, und ob er wirtschaftlich sinnvoll ist. Teilen Sie uns das Baujahr, die Oberteilausführung (Alu oder GFK) und den zuletzt im Anhänger befindlichen Flugzeugtyp mit. Und, wenn irgendwie möglich, den Flugzeugtyp, für den der Anhänger original gebaut wurde. Und bitte bedenken Sie: Im Lauf der 30 Jahre in denen wir Segelflugzeuganhänger bauen, hat sich technisch bei uns sehr viel verändert. Und oft sind Anhänger als Baukasten gekauft worden oder nachträglich geändert worden, so dass sie nicht mehr dem Originalzustand entsprechen.

      Ein Wort zu Kombianhängern:
      Viele Flugzeuge lassen sich problemlos mit geringen Bauaufwand und auch mit vertretbaren Aufwand zum jeweiligen Umstellen kombinieren. Bei manchem anderen ist sowohl der Bauaufwand als auch das jeweilige Umstellen sehr Aufwändig. Gut geht zum Beispiel ASK 21 und Twin Astir. Nicht ganz so gut ist ASK 21 und Duo. Das Verladesystem von Flugzeugen mit Einziehfahrwerk unterscheidet sich halt sehr stark von solchen mit nicht einziehbarem Fahrwerk. Hier muss, neben dem Umrüstaufwand und dem Umstellen auch noch die Schwerpunktlage durch Ballast dem jeweiligen Flugzeug angepasst werden.

      ASK 21: Tiefer Tragflügel mit Schwerpunkt sehr nahe an der Wurzelrippe.
      Duo: Geringe Wurzeltiefe und Kohlefaserbauweise mit Tragflügelschwerpunkt sehr weit von der Wurzelrippe. Drei Beispiele für den möglichen Aufwand bei Umbauten sehen Sie nachfolgend.

      Die Arbeitszeitangaben gelten für Ausführung in unserem Betrieb. Umbauten sind stets aufwändiger als ein Neubau, da erst die alten Sachen ausgebaut werden müssen. Viele Teile müssen angepasst werden, um neu verwendet werden zu können usw. Um den Aufwand für Einbauten zu verdeutlichen: Für uns arbeiten 4 Personen in der Anhängerfertigung für Ober- und Unterteil unserer Segelflugzeugtransporter. Aber 16 Personen stellen die Einbauten und Halterungen her oder bauen diese in den Anhänger. Quelle: ‚Cobratrailer‚.

      Anhänger-Anschlussplan

      Wer hat nicht schon Stunden damit verbracht, einem defekten Anschluss-Stecker wieder zur korrekten Funktion zu verhelfen. Und wenn Sie einmal keinen Übergangs-Adapter bei sich haben, hier finden Sie den Anschlussplan 7- / 13-polig, 12 Volt nach DIN 1724 / 72570. Quelle: ‚Cobra-Trailer‚.

      Oberflächenpflege bei Segelflugzeug-Transportanhängern

      Ähnlich wie Segelflugzeuge sind auch Flugzeuganhänger stets weiß lackiert. Mit der guten Albedo der weißen Farbe wird eine Erwärmung des Inhalts vermieden. Um Ihr wertvolles Flugzeug nicht zu schädigen, ist bei Anhängern, die im Freien stehen, ein Sauberhalten unumgänglich. Bitte verwenden Sie dafür keinesfalls stark lösungsmittelhaltige Reiniger!

      Am besten eignen sich zur Oberflächenpflege Produkte aus dem Automobil- oder Bootsbereich. Bitte achten Sie auf die jeweiligen Verarbeitungs-Vorschriften. Generell sollten Pflegemittel nur sehr dünn aufgebracht und sofort nach dem Antrocknen auspoliert werden. Immer kleinflächig verwenden. Keinesfalls im Sonnenschein arbeiten! Die meisten Wachse reagieren im nicht ausgehärteten Zustand mit UV-Strahlen. Dies kann – besonders wenn zu dick aufgetragen wird – zu Verfärbungen des Lackes führen. Ihren Anhänger sollten Sie auch nicht unter Bäumen abstellen. Die Gerbsäure von abgefallenem Laub dringt in den Lack ein und führt zu Flecken. Besonders gilt dies auch für Birkensamen, der in Verbindung mit Wasser kräftig färbt. Auch der abtropfende Saft von treibenden Bäumen und die Hinterlassenschaft von Vögeln sind schädlich. Oftmals ist saurer Regen so stark schwefelhaltig, dass er die in der Autobranche als ‚Umweltflecken’ bekannten Schlieren verursacht. Nur schnellstmögliches auspolieren bewahrt vor Dauerschäden.

      Eine harte, gut auspolierte Wachsschicht schützt am besten vor allen äußeren
      Beanspruchungen!

      “Nextzett (bisher 1Z)“ – Produkte sind seit Jahrzehnten in der Flugzeug-
      und Fahrzeugpflege bewährt!

      Beachten Sie bitte: Alle Lackreiniger sind abrassiv. Um ein späteres Durchpolieren des Lackes zu vermeiden, sollten Sie stets ein dem Verschmutzungsgrad entsprechendes Produkt verwenden.

      Es ist langfristig schädlich, leichte Verschmutzung mit starkem Reiniger zu behandeln.

      • Beschädigung sofort reparieren, damit kein Wasser eindringt
      • Keine Lösungsmittel an die Oberfläche des Anhängers bringen
      • Pflegemittel nur dünn und nicht in der Sonne auftragen
      • Nicht unter Bäumen parken
      • Polieren mit Lackreiniger
      • Konservieren mit Hartwachs

      Quelle: ‚Spindelberger Fahrzeugtechnik GmbH‚.

      Schweiz: Tempo-100-Plakette für Anhänger

      In Deutschland dürfen Gespanne mit Wohnwagen und anderen Anhängern auf Autobahnen und Kraftfahrtstrassen unter bestimmten Voraussetzungen mit Tempo 100 km/h fahren. Um eine solche Tempo-100-Plakette zu bekommen, muss der Wohnwagen oder der Anhänger vorgängig in einem Technischen Zentrum des TCS nach den Vorgaben der Deutschen Gesetzgebung geprüft werden.

      Tempo-100-Prüfung im Überblick:

      • Wer Tempo 100 in Deutschland mit Personenwagen, Reisebussen oder anderen Zugfahrzeugen fahren möchte, muss besondere Anforderungen gemäss der deutschen Gesetzgebung erfüllen.
      • Der TCS kann das Personenwagen-Gespann mit Schweizer Inverkehrsetzung in den Technischen Zentren prüfen und eine technische Bestätigung ausstellen. Diese wird von den deutschen Behörden anerkannt. Mit der technischen TCS-Bestätigung organisiert der TCS in Deutschland eine zweite Administrativ-Bestätigung und eine Plakette 100 km/h (Format 22×22 cm).
      • Den Test in einem Technischen Zenter durchführen
      • Die Kontrolle kann in einem der folgenden technischen Zentren durchgeführt werden:
        Au-Wädenswil, Biel, Birr, Emmen, Fontaines, Ittigen, Oensingen, St. Gallen, Sevelen, Thun-Allmendingen, Volketswil, Winterthur (Neftenbach), Zürich (Schlieren).

      Zustellung der Plakette

      • Die Tempo 100 Plakette erhalten Sie ca. 2 Wochen nach erfolgter Prüfung.

      Vor der Anmeldung für die Tempo-100-Prüfung beim TCS ist mit Vorteil unsere Checkliste zu beachten. Diese Checkliste (PDF-Download) soll dazu betragen, dass mit dem Gespann die Kontrollhürde beim ersten Mal genommen werden kann. Die meisten Anhänger sind vom Hersteller für 100 km/h zugelassen. Diese Bestätigung hat keinen Einfluss auf die notwendige Sichtkontrolle. Quelle: ‚TCS‚.

      Umbau von Segelflugzeuganhängern

      Es ist fast unmöglich, die Kosten für einen Umbau eines Segelflugzeuganhängers von einem Flugzeugtyp auf den anderen genau zu kalkulieren. Der Aufwand ist abhängig von vielen Faktoren, die manchmal erst während der Arbeit ersichtlich werden. Zum Beispiel hatten die meisten Flugzeuge früher Schleifsporne, bei Flugzeuge mit Spornrad war dieses nur geringfügig verkleidet (Moskito, Libelle usw.). Deshalb ist bei solchen Flugzeugen eine recht tiefe Spornfalle verwendet worden und ein Gurt zum Niederbinden des Rumpfes ist nicht nötig. Bei heutigen Flugzeugen ist das Spornrad sehr stark verkleidet, nur etwa 30 mm des Rades stehen heraus.

      Deshalb benötigen diese Flugzeuge eine sehr flache Spornfalle, und, weil der Sporn darin kaum hält, auch einen Spanngurt zum niederbinden des Rumpfes. Auch sind die großen Ansteckflügel heutiger Flugzeuge recht schwer- viel stärkere Gasfedern müssen eingebaut werden. Die kürzeren Tragflügel vieler heutigen Flugzeuge und die hinten eingebauten schwereren Ansteckflügel ergeben eine signifikant andere Lastverteilung. Deshalb muss oft die Achse versetzt werden, um die Stützlast in den sicheren Bereich zu bringen. Und noch etwas: Segelflugzeuganhänger sind verschieden hoch. Ein Anhänger für eine ASK21 ist gut doppelt so hoch wie ein Anhänger für eine ASH 25. das liegt einfach an der doppelt so tiefen Wurzelrippe und an dem nicht einziehbaren Rad der ASK 21. Genau so, wenn Sie einen Ventus-Anhänger für eine LS 3 verwenden möchten – da fehlt ein halber Meter in der Höhe.

      Bitte fragen Sie bei uns an, ob der Umbau eines Anhängers auf einen anderen Flugzeugtyp überhaupt möglich ist, und ob er wirtschaftlich sinnvoll ist. Teilen Sie uns das Baujahr, die Oberteilausführung (Alu oder GFK) und den zuletzt im Anhänger befindlichen Flugzeugtyp mit. Und, wenn irgendwie möglich, den Flugzeugtyp, für den der Anhänger original gebaut wurde. Und bitte bedenken Sie: Im Lauf der 30 Jahre in denen wir Segelflugzeuganhänger bauen, hat sich technisch bei uns sehr viel verändert. Und oft sind Anhänger als Baukasten gekauft worden oder nachträglich geändert worden, so dass sie nicht mehr dem Originalzustand entsprechen.

      Noch ein Wort zu Kombianhängern:
      Viele Flugzeuge lassen sich problemlos mit geringen Bauaufwand und auch mit vertretbaren Aufwand zum jeweiligen Umstellen kombinieren. Bei manchem anderen ist sowohl der Bauaufwand als auch das jeweilige Umstellen sehr Aufwändig. Gut geht zum Beispiel ASK 21 und Twin Astir. Nicht ganz so gut ist ASK 21 und Duo. Das Verladesystem von Flugzeugen mit Einziehfahrwerk unterscheidet sich halt sehr stark von solchen mit nicht einziehbarem Fahrwerk. Hier muss, neben dem Umrüstaufwand und dem Umstellen auch noch die Schwerpunktlage durch Ballast dem jeweiligen Flugzeug angepasst werden.

      ASK 21: Tiefer Tragflügel mit Schwerpunkt sehr nahe an der Wurzelrippe. Duo: Geringe Wurzeltiefe und Kohlefaserbauweise mit Tragflügelschwerpunkt sehr weit von der Wurzelrippe. Drei Beispiele für den möglichen Aufwand bei Umbauten sehen Sie nachfolgend:

      • Die Arbeitszeitangaben gelten für Ausführung in unserem Betrieb.
      • Umbauten sind stets aufwändiger als ein Neubau, da erst die alten Sachen ausgebaut werden müssen.
      • Viele Teile müssen angepasst werden, um neu verwendet werden zu können usw.

      Um den Aufwand für Einbauten zu verdeutlichen:

      • Für uns arbeiten vier Personen in der Anhängerfertigung für Ober- und Unterteil unserer Segelflugzeugtransporter.
      • Aber 16 Personen stellen die Einbauten und Halterungen her oder bauen diese in den Anhänger.

      Quelle: ‚Cobra-Trailer‚.