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“No Limits 2021” – ein voller Erfolg

Zum 11. Mal fand am Sonntag den 12.09.2021 “No-Limits in the air” der Flugsportgruppe UNION Linz statt. Dabei konnten 45 Kinder mit Beeinträchtigung und deren Begleiter die Faszination Fliegen erleben. Insgesamt wurden 70 Starts mit den Teilnehmern durchgeführt. Das Wetter spielte nach einem anfänglichen Regenguss perfekt mit. Es ist immer wieder schön, die große Freude der Kinder erleben zu dürfen. Quelle: ‘Aeroclub.at‘.

Segelflugzeug in Donau gestürzt

Am Donnerstagmittag ist in Linz ein Segelflugzeug im Bereich des Segelflugplatzes in die Donau gestürzt. Der Pilot konnte von couragierten Unfallzeugen gerettet werden, die ins Wasser sprangen, um ihn aus dem Fluss zu ziehen. Das Flugzeug ging kurz darauf unter. Kurz nach dem Start vom Segelflugplatz in Linz-Urfahr stürzte die DG 800, ein einsitziges Motorsegelflugzeug, in die Donau. Laut Augenzeugen fiel der Motor aus. Der 69-jährige Pilot aus Leonding flog zu diesem Zeitpunkt in einer Höhe von rund 60 Metern, versuchte noch zu landen, stürzte dann aber steil in den Fluss. So schildert ein Vereinskollege des Verunglückten, im Interview mit Radio Oberösterreich den Unfall. Der Augenzeuge handelte sofort, fuhr zur Donau und sprang ins Wasser, um den Piloten zu retten. Der schwer verletzte Pilot wurde ins Linzer Unfallkrankenhaus gebracht und wird dort auf der Intensivstation behandelt. Er soll laut Auskunft der Mediziner Rippenbrüche, Lungen- sowie eine Augenverletzung erlitten haben, aber nicht in Lebensgefahr sein.

Keine Gefahr für Schifffahrt
Die Suche nach der DG 800 wurde am Donnerstagnachmittag ergebnislos abgebrochen. Obwohl ein Echolot und eine Drohne zum Einsatz kamen, konnte das Flugzeug nicht gefunden werden. Der Einsitzer wird in der Nähe der Steyregger Eisenbahnbrücke in einem rund zwei Kilometer langen Flussabschnitt vermutet. Das Flugzeug liege in acht Meter Tiefe und stelle keine Gefahr für die Schifffahrt oder das darunterliegende Kraftwerk Abwinden-Asten dar, sagte die Schifffahrtsaufsicht Linz auf Nachfrage von ORF Oberösterreich. Die Wasserrechtsbehörde bzw. die Flugunfallkommission müssen nun entscheiden, ob weiter nach dem Wrack gesucht werden soll.

Retter zweifacher Schutzengel
Der couragierte Augenzeuge ist übrigens schon erfahren im Retten von Piloten. Er zog erst im Juli des Vorjahres einen verunglückten Kollegen aus dem Wasser. Auch da war der Pilot eines Segelflugzeugs bei Linz in die Donau gestürzt. Der Leondinger sprang, wie beim Unfall Donnerstagmittag, in den Fluss und drehte mit weiteren Ersthelfern die Maschine im Wasser so um, dass sie den Verunglückten bergen konnten. Auch da trug der Lebensretter den schwer verletzten Piloten ans Ufer. Der 52-jährige Pilot überlebte den Flugunfall. Quelle: ‘ORF’.

Unlimitierte Freude

Die Bilder ähneln sich zwar jedes Jahr und doch sind sie immer einzigartig: Wenn die Kinder bzw. Jugendlichen nach der Landung aus dem Segelflugzeug steigen oder gehoben werden, stecken sie mit ihrem glücklichen Strahlen an. Ihre Freude ist ein Riesen-Lohn für die 50 bis 60 Helfenden, allen voran die Piloten, die auch heuer wieder einen Segelflugtag für behinderte Kinder möglich machten. Was 2009 aus einer Anregung durch französische Segelflug-Piloten („Bürger des Himmels“ – „les citoyen du ciel“) begann, wird seither jährlich am letzten Feriensonntag am Flugplatz Linz-Ost wiederholt. Alle Jahre kommen dadurch etwa 50 Kinder und Jugendliche mit Behinderung in den Genuss schwerelosen Schwebens über die Donau am Westhang des Pfenningbergs. Mit ihnen feiern die begleitenden Angehörigen und Freunde mit. Es gibt auch am Boden neben Bastel- und Spielangeboten viel zu genießen: Gegrilltes, selbstgebackene Kuchen, Pofesen, Getränke … Spenden von Firmen beziehungsweise von Vereinsmitgliedern. Quelle: ‘Volksblatt.at‘.

Linz: ‘No limits in the Air’

Die Flugsportgruppe Union Linz gestaltet jährlich einen tollen Tag für beeinträchtigte Kinder sowie deren Eltern und Betreuer. Heuer findet dieser am Sonntag, 8. September ab 9.45 Uhr vormittags am Segelflugplatz Linz statt. Um 10 Uhr beginnt der Festakt, bei dem etwa Jessie Ann de Angelo das Lied „Strahlendes Licht“ von der Kinderklangwolke singen wird. Um kurz nach elf Uhr werden Fallschirmspringer mit Rauchpatronen am Flugplatz landen. Um 11.30 Uhr wird mit den Flügen begonnen. Dazwischen locken zahlreiche Spielestationen, bei denen man etwa Papierflieger basteln, Dosen werfen oder Rollstuhl-Hockey spielen kann. Es gibt ganztägige Verpflegung aller Beteiligten und am Abend eine gemütliche Runde mit Showcooking und Einlagen der OÖ. Schuhplattler. „Den ersten Flugtag gab es 2009 mit 40 Teilnehmern, 2018 war unser stärkstes Jahr – wir absolvierten 110 Starts an der Winde“, weiß Regina Stumptner von der Flugsportgruppe Union Linz. Quelle: ‘tips.at‘.