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Aero-Club Aargau ohne Vorstand

Nach einer turbulenten Generalversammlung des Aero-Clubs Aargau rufen die Obmänner der Birrfelder Fluggruppen alle Mitglieder zur Teilnahme an einem runden Tisch auf. Vereinbart werden soll der Prozess für die Wahl eines neuen Vorstands. Da der Aero-Club Aargau (AeCA) momentan ohne Vorstand und Präsidium ist, hat der Aero-Club der Schweiz (AeCS) nach der turbulenten Generalversammlung (GV) im Mai seine Unterstützung angeboten. Damit geeignete Kandidierende für Neuwahlen gefunden werden können, soll vorgängig mit allen Parteien gesprochen werden. Jetzt rufen die Obmänner der Birrfelder Fluggruppen zu einem runden Tisch auf. Die Obmänner haben sich seit der letzten GV des AeCA bereits zweimal getroffen und die Lage diskutiert, heisst es auf der Website des Flugplatzes Birrfeld. Und: «Sie sind sich einig, dass es einen Neuanfang braucht. Der Weg dazu soll von allen Beteiligten gemeinsam definiert werden.»

Die Obmänner möchten deshalb alle Mitglieder und auch alle Mitarbeitenden einladen, an einem runden Tisch teilzunehmen und dort gemeinsam den Prozess für die Wahl eines neuen Vorstands zu vereinbaren. Unter anderem sollen Fragen zur Einberufung einer ausserordentlichen GV und Abstimmungsprozedur verbindlich geklärt werden.

Runder Tisch als Fundament für einen NeuanfangGleichzeitig soll der runde Tisch laut den Obmännern nicht dazu dienen, Grundsatzdiskussionen über Ausrichtung, Strukturen oder Finanzen zu führen. Stattdessen soll er «das Fundament für einen gemeinsamen Neuanfang bilden». Um eine möglichst neutrale und sachliche Durchführung des runden Tisches zu ermöglichen, haben sich Yves Burkhardt, Generalsekretär des AeCS, und Jurist Philip Bärtschi, Vizepräsident und Mitglied des AeCS-Zentralvorstands, bereit erklärt, die Veranstaltung zu moderieren. Die Obmänner halten fest: «Beide, Burkhardt und Bärtschi, haben betont, dass der AeCS eine neutrale Rolle einnimmt und keine Interessengruppe bevorzugt.» Die Vertreter des AeCS seien bemüht, dass sich alle Beteiligten sachlich und fair in den Prozess einbringen können. Das ist mit ein Grund, warum nicht etwa AeCA-Zentralpräsident Matthias Jauslin aus Wohlen, der selber Mitglied beim AeCA ist, als Moderator auftritt.

Die Oppositionsgruppe, die in den letzten Jahren als scharfe Kritikerin des – inzwischen nicht wiedergewählten – AeCA-Vorstands in Erscheinung trat, hat ihre Website mit gesammelten, angeblichen Missständen nach der GV vom 20. Mai vom Netz genommen. Der runde Tisch findet am 1. Juli abends auf dem Regionalflugplatz Birrfeld statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung unter diesem Link gebeten. Quelle: ‘Aargauer Zeitung‘. Bild: Alex Spichale.

«Wir lassen sie zur Wahl zu»

Die Frage, welche Kandidaten zur Vorstandswahl für den Aero-Club Aargau empfohlen und zugelassen werden, beschäftigt die Motorfluggruppe Birrfeld und den Aero-Club Aargau seit Wochen. Präsident Werner Neuhaus sagt, wie es zum Entscheid gekommen ist. Bekanntlich will eine Gruppierung die Vorstandsmehrheit des Aero-Clubs Aargau (AeCA) auswechseln. Vier Neue und drei Bisherige sollen künftig das Sagen haben auf dem Flugplatz Birrfeld. Der für den 22. Juni geplante Versand der Wahlzettel ist jedoch noch nicht erfolgt. Klar ist bereits, dass sich die 87. ordentliche Generalversammlung des Regionalverbands Aargau des Aero-Clubs der Schweiz sowie die Wahl der sieben Vorstandsmitglieder, die gleichzeitig Verwaltungsratsmitglieder der Fliegerschule Birrfeld sind, in die zweite Hälfte der Sommerferien verschieben dürfte.

Coronabedingt hatte sich der AeCA-Vorstand entschieden, die GV in schriftlicher Form durchzuführen. Der Gruppierung, die sich neue Vorstandsmitglieder wünscht, und vier neue Kandidaten ins Spiel gebracht hat, wurde vom Vorstand vorgeworfen, Formfehler begangen zu haben. Neben den drei Bisherigen Werner Neuhaus, Roger Birchmeier und Leo Widler sollen neu Alex Erismann aus Scherz, Peter Lanz aus Unterengstringen, Jens B. Thuesen aus Wollerau und Roger Trüb aus Dietlikon in den Vorstand des AeCA gewählt werden. Neue Kandidaten müssen gemäss Statuten von einer im Birrfeld angeschlossenen Fluggruppe empfohlen werden. Ob diese Unterstützung vom Vorstand oder von der GV erfolgt und wie diese beantragt werden soll, darüber gingen die Meinungen in den letzten Tagen innerhalb der Motorfluggruppe Birrfeld (MFGB) auseinander.

Konsultativabstimmung wurde anonym durchgeführt
Nach der Bekanntgabe der vier neuen Kandidaten hiess es, der Vorstand MFGB empfehle diese zur Wahl. Am Freitag, 25. Juni, wurde an der GV beantragt, über die Wahlempfehlung erneut abzustimmen. Zwar gehört AeCA-Präsident Werner Neuhaus der MFGB nicht an, er weiss aber, dass dort die Vorstandsempfehlung an der GV gekippt wurde. Quelle: ‘Aargauer Zeitung‘.

Kleinflugzeug-Absturz bei Lupfig

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Birrfeld wurde am 17. Juni 2021 der Pilot schwer verletzt. Die Ursache ist noch unbekannt. Der Unfall ereignete sich kurz vor 18.30 Uhr in Lupfig. Eine Drittperson meldete, dass soeben ein Kleinflugzeug in der Nähe des Flugplatz Birrfeld abgestürzt sei. Umgehend wurde die Rettungskräfte aufgeboten. Als die Polizei vor Ort eintraf, konnte festgestellt werden, dass der Pilot alleine unterwegs war und schwer verletzt jedoch ansprechbar im Flugzeug saß. Zur Bergung wurde die Feuerwehr aufgeboten. Der 48-jährige Pilot wurde mittels Rettungshelikopter ins Spital überführt. Wie es zum Absturz kommen konnte, ist noch nicht bekannt. Die Kantonspolizei hat in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Flugunfall-Untersuchungsstelle des Bundes, die Ermittlungen aufgenommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung und ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Quelle: ‘Fireworld.at’ und ‘Tele M1‘.

Birrfeld: Carlo Ferrari neuer Leiter

Der Aero-Club Aargau hat aus insgesamt 30 Bewerbungen den 60-jährigen Carlo Ferrari zum neuen Flugplatzchef verpflichtet. Er ist seit 20 Jahren Mitglied der im Birrfeld beheimateten Fluggruppe Albatros und war unter anderem Airport Manager auf dem Flughafen Zürich. Im letzten Sommer wurde publik, dass der Aero-Club Aargau einen neuen Geschäftsführer für den Flugplatz Birrfeld sucht. Denn der gebürtige Walliser Martin Andenmatten, der den Posten inne hatte, war nach knapp einem Jahr wieder weg. Interimistisch übernahm deshalb Vorstandsmitglied Aurelio Vassalli im Mai 2020 die Leitung des Regionalflugplatzes.

Ab 1. März wird Vassalli nun schrittweise abgelöst. Denn der Aero-Club Aargau hat Carlo Ferrari zum neuen Flugplatzleiter ernannt. Total seien 30 Bewerbungen eingegangen, die in einem ordentlichen Selektionsverfahren evaluiert wurden, sagt Präsident Werner Neuhaus. Der 60-jährige Ferrari beginnt vorerst mit einem 50%-Pensum im Birrfeld. Ab April übernimmt er ein 100%-Pensum. Vassalli wird Ferrari bis im Mai noch unterstützend begleiten. Quelle: ‘Aargauer Zeitung‘.

BFU-Untersuchungsbericht über Flugunfall im Birrfeld

Der Luftfahrzeugführer, zugleich Eigentümer und Halter des betroffenen Flugzeuges, startete am Ereignistag um ca. 17:12 Uhr auf der Piste 08 des Flugplatzes Birrfeld / Schweiz zu einem privaten Flug nach Sichtflugregeln (VFR2). Er hatte einen Flug über Konstanz, Wangen-Lachen und zurück nach Birrfeld geplant. Ein Zeuge gab an, dass das Flugzeug normal abgehoben habe und in einen kontinuierlichen Steigflug übergegangen sei. Im Steigflug sei dann das Fahrwerk eingefah-ren worden. Danach hatte er das Flugzeug nicht weiter beobachtet. Der BFU standen Aufzeichnungsdaten eines mitgeführten GPS-Gerätes für die Flugwegrekonstruktion zur Verfügung.

Laut der aufgezeichneten Daten hob das Flugzeug um 17:12:26 Uhr ab. Nach 32 Sekunden war es in eine Linkskurve übergegangen. Vom Zeitpunkt des Abhebens, bis etwa 38 Sekunden danach, beschleunigte das Flugzeug auf eine Geschwindigkeit von 127 km/h über Grund. Zu diesem Zeitpunkt hatte es eine Höhe von 129 m über Flugplatzniveau erreicht. Danach nahm die Geschwindigkeit bis auf 107 km/h über Grund ab. Erst kurz vor Ende der Aufzeichnung nahm sie wieder zu. Nach dem Abheben stieg das Flugzeug in einer Zeit von etwa 49 Sekunden auf eine Höhe von 145 m über Flugplatzniveau. Danach sank es mit schnell abnehmender Höhe zu Boden. Die letzte Aufzeichnung erfolgte etwa 55 Sekunden nach dem Abheben in einer Höhe von ca. 68 m über Flugplatzniveau. Der Kurvenradius betrug dabei etwa 150 Meter. Ein Zeuge, der mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn A 1 in Richtung Westen unterwegs war, hatte eine Dashcam3 im Fahrzeug installiert. Die Videoaufnahme dieser Kamera stand für die Flugunfalluntersuchung zur Verfügung. Vom ersten Erkennen des Flugzeugs auf dem Video bis zum Aufschlag auf den Boden vergehen etwa 18 Sekunden.

Untersuchungsbericht BFU19-0580-DX
In der Videoaufnahme ist das Flugzeug erstmals zu erkennen, kurz nachdem es im Anfangssteigflug die Querabflugkurve nach links eingeleitet hatte. Nachdem etwa 90° der Kurve absolviert waren, neigte sich die Flugzeugnase nach unten. Die Querneigung des Flugzeugs nahm während des anhaltenden Kurvenflugs weiter zu. Nach-dem etwa 180° der Kurve absolviert waren, kippte das Flugzeug ansatzlos über die linke Tragfläche ab und drehte sich auf den Rücken. Unmittelbar danach stoppte die Drehbewegung und die Flugzeugnase zeigte nahezu senkrecht zum Erdboden. Kurz vor dem Aufschlag hatte die Flugzeuglängsachse eine Neigung von etwas weniger als 90°. Das Flugzeug prallte auf den Boden und geriet in Brand. Der Pilot wurde tödlich verletzt und das Flugzeug zerstört.

Nach Auffassung der BFU sind die Flugeigenschaften des Flugzeuges im unteren Geschwindigkeitsbereich, nahe der Überziehgeschwindigkeit, als anspruchsvoll ein-zuordnen. Dies belegen sowohl die Hinweise im Flughandbuch als auch die Ein-schätzungen des einweisenden Fluglehrers. Bei dem Betrieb eines solchen Flugzeugs war daher eine besondere Aufmerksamkeit des Piloten gefordert. Der durch Aufprall und Brand bedingte Zerstörungsgrad ließ nur eine eingeschränkte Untersuchung des Wracks bzw. einzelner Komponenten zu. Es wurden aber zumindest in Teilen wichtige Steuerungselemente des Flugzeugs gefunden. Auf dem Video der Dashcam war kein Abfallen von Flugzeugteilen in der Luft zu beobachten. Auch bestätigte der Flugverlauf auf dem Video die Steuerbarkeit des Flugzeugs. Eine mögliche Ursache für den Geschwindigkeitsabbau, siehe Beschreibung zu Abbildung 13, könnte ein wahrscheinlicher Leistungsabfall des Motors gewesen sein. Dieser konnte aufgrund der Zerstörung des Motors nicht ermittelt werden.

Schlussfolgerungen
Der Flugunfall ist darauf zurückzuführen, dass der Pilot sehr wahrscheinlich in Folge einer Störung im Antrieb in der Abflugkurve, diese fortsetzte (Umkehrkurve). Er un-terschritt dabei die für den Kurvenflug erforderliche Geschwindigkeit und das Flugzeug geriet in einen überzogenen Flugzustand. Die Flughöhe reichte für ein Abfangen nicht aus. Den gesamten Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU finden Sie hier.

Darum musste Fluglehrerin in Lupfig notlanden

Vor fünf Jahren musste ein Schulungsflug der Fliegerschule Birrfeld AG unerwartet abgebrochen werden. Jetzt sind die Gründe bekannt. Am frühen Nachmittag des 10. August 2015 startete ein einmotoriges Leichtflugzeug des Typs Piper PA-28-161 Cadet auf dem Flugplatz Birrfeld zu einem Schulungsflug. Gemäss des im Dezember veröffentlichten Berichts der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) brachte der damals 40-jährige Flugschüler die Lupfiger Maschine in Startlage, worauf sie vom Boden abhob. Kurz darauf habe die Leistung des Motors abgenommen, und dieser begann zu stottern.

Die SUST schreibt zum weiteren Verlauf: «Die Fluglehrerin übernahm die Kontrolle und korrigierte die Fluglage des Flugzeugs in den Gleitflug. Schliesslich fiel der Motor aus.» Nur eine Minute nach dem Start entschied sich die Ausbildnerin für eine Aussenlandung – das heisst eine Landung ausserhalb des Flugplatzes – rund 1,5 Kilometer westlich vom Birrfeld auf einem Feld. Sowohl Flugzeug als auch beide Insassen überstanden diese unbeschadet.

Auch andere Länder kämpften mit den Defekten
Die SUST bezeichnete den Vorfall als «schwer» und leitete deshalb eine Untersuchung ein. Dabei fokussierte man sich auf die Kraftstoff-Förderpumpe, eine mechanisch angetriebene Zahnradpumpe, die die Maschine mit Kerosin versorgt. An dieser wurden im Rahmen der Analyse verschiedene Defekte wie Risse im Antriebsrad festgestellt. In Folge der Schäden an der Kraftstoff-Förderpumpe kam es zum Verklemmen des Zahnrads und somit zum Motorausfall im Sommer 2015.

Darstellung der Kraftstoff-Förderpumpe

Abschliessend wird im Bericht gefolgert, dass die untersuchten Pumpenkomponenten werkstofftechnisch nur beschränkt für den Dauerbetrieb geeignet seien: «Solche Pumpen können nach einer gewissen Betriebszeit mechanisch instabil werden und ausfallen.» Das zeigen auch Analysen aus anderen Ländern. Mehrere vergleichbare Vorfälle gab es gemäss SUST zwischen 2009 und 2012 in Frankreich. Quellen: Maja Reznicek in der ‘Aargauer Zeitung’ sowie ‘Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST‘.

«Interesse am Motorflug ungebrochen»

Der ehemalige Flugplatzleiter und Safety-Officer Heinz Wyss erinnert sich im grossen Interview an den Mann, der einen Piloten als «jungen Schnoderi» bezeichnete, an den «Jumbo», der über das Birrfeld flog und an das Bündnerstübli, das einst als Beiz diente. Ganz von der Aviatik lassen wird er nicht. Zwar ist Heinz Wyss kürzlich als ehemaliger Flugplatzleiter sowie Safety-Officer in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Dem Birrfeld bleibt er mit seiner 48-jährigen Flugplatz-Erfahrung trotzdem erhalten als Pilot, Fluglehrer sowie – an den Wochenenden – Flugplatzchef-Stellvertreter. Den ganzen Bericht samt Interview finden Sie in der ‘Aargauer Zeitung’.

Flugunternehmen mit Herz

Ein christlich-humanitäres Flugunternehmen präsentierte im Birrfeld eine neue Maschine ihrer Flotte. Die Cessna stoppte auf ihrem Weg in den Süd-Sudan auf aargauischem Boden. Am Zielort soll sie bei der Auslieferung von Hilfsgütern helfen. Weite Distanzen, schlechte Strassen und hohe Dringlichkeiten fordern in zahlreichen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens Lufttransporte, um die Menschen mit Gütern zu versorgen. Eine neu erworbene Cessna Caravan des christlich-humanitären Flugunternehmens Mission Aviation Fellowship (MAF) – mit Sitz in Aarau – befindet sich derzeit auf der Reise in den Südsudan, wo sie die bestehende Flotte ergänzen wird. Das Flugzeug mit 14 Plätzen und rund 1,2 Tonnen Nutzlast wurde am Mittwoch auf dem Flugplatz Birrfeld der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die robuste Maschine ist dafür ausgelegt, auf kurzen, unbefestigten Pisten zu starten und zu landen. Da sich die politische Lage im Südsudan etwas stabilisiert hat, ist die Aktivität von NGOs stark angestiegen und somit auch der Bedarf an Lufttransporten. Quelle: ‘Aargauer Zeitung‘ (Registrierung).

Ungewollte Hanglandung am Cheval Blanc

Ein 77-jähriger Pilot legte am Dienstag in den Bergen Südfrankreichs mit einem Flieger des Vereins eine Bruchlandung hin. Der Pilot setzte seinen Einsitzer an der Südflanke des Cheval Blanc auf, rund 300 Meter unterhalb des 2323 Meter hohen Gipfels. Wie der «Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne» Jausiers (PGHM), die regionale Hochgebirgsgendarmerie, in einer Mitteilung schreibt, habe der Schweizer Pilot «enormes Glück» gehabt. Seine Verletzungen sind offenbar nicht schwerwiegend. Der PGHM: «Er erlitt einen Schlag auf den Oberkörper.» Per Helikopter wurde er ins Spital nach Digne-les-Bains geflogen. Das Flugzeug sei beim harten Aufprall nicht beschädigt worden. Quelle: ‘Blick‘.

Innovation auf dem Flugplatz Birrfeld

Die Brugger Energieversorgerin ist ausgezeichnet worden mit dem begehrten Schweizer Energiepreis Watt d’Or 2019 in der Kategorie Energietechnologien. Die Übergabe der Trophäe, einer Schneekugel, fand in Bern statt (die AZ berichtete). Diesen Mittwochabend sind Projektbeteiligte sowie Behördenvertreter – anwesend waren gegen 50 Gäste – auf den Flugplatz Birrfeld eingeladen worden zur Watt-d’Or-Feier mit der Präsentation der innovativen Strom-Infrastruktur: Photovoltaikanlage auf dem Hangar, Steuerungs-Plattform GridEye sowie öffentliche Ladestation für Elektroautos. Bereits 2013 war die Brugger Energieversorgerin ausgezeichnet worden mit dem Watt d’Or als Partnerin des Projekts Brennstoffzellenpostauto. Auf den Lorbeeren ausruhen will man sich allerdings nicht. Ziel sei es in den kommenden Jahren, sich wieder zu bewerben für den Energiepreis, sagte Pfiffner – um aufzuzeigen, dass Innovation wirklich stattfinde in der Energiebranche und miteinander Lösungen gefunden werden könnten. Mehr im Bericht der Aargauer Zeitung.

Birrfeld mit neuem Leiter

Der langjährige Flugplatzleiter Heinz Wyss erreicht im nächsten Jahr das Pensionierungsalter und möchte deshalb kürzertreten. Per 1. Januar 2019 übernimmt nun Martin Andenmatten die verantwortungsvolle Tätigkeit als Flugplatzleiter, schreibt der Aero-Club Aargau in einer Medienmitteilung. In diesem Jahr wurde der gebürtige Walliser von Wyss in die Leitungsaufgaben eingeführt. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht der Aargauer Zeitung.