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Flieger lüften in Schänis

Das Corona-Grounding macht Dinge möglich, die sonst jahrelang nie klappten: österliches Fliegerlüften und Vollständigkeitskontrolle der ganzen Segelflugzeug-Flotte auf dem Flugplatz Schänis. Fotos von Andi Brunner und René Lüscher.

Festhalten an Flugplätzen nicht mehr akzeptabel

Erfreulich ist, dass in Zeiten der Flächenverknappung und des Klimawandels die Notwendigkeit des Flugplatzes Freiburg erneut in Frage gestellt wird. Die mutige Gemeinderatsfraktion der Grünen hat löblicherweise diesen Stein ins Wasser geworfen. Der Flugplatz in Freiburg ist nicht nur nicht mehr zeitgemäß, wenn er es denn jemals war, er ist komplett überflüssig. Da kämpft man um den Standort eines neuen Stadtteils, opfert für Dietenbach eine gewaltige Ackerfläche und verschwendet vor der Freiburger Haustür mit dem Flugfeld eine städtebaulich hoch attraktive Fläche, die geradezu nach einer Nutzung für das Gemeinwohl schreit.

Der derzeitige Nutzungszustand ist dafür eher ein Klotz am Bein. Gleiches gilt auch für den Flugplatz im Gewerbepark Breisgau, der größere Gewerbeansiedlungen verhindert. Den Kommunen des Gewerbepark-Zweckverbands werden dadurch Gewerbesteuererlöse im fünf- bis sechsstelligen Bereich vorenthalten. Schlimmer noch, sie dürfen eine Einrichtung, die tiefrote Zahlen schreibt, auch noch quersubventionieren.

Auch der Flugplatz Freiburg kostet die Stadt jährlich einen sechsstelligen Subventionsbetrag. Fragt man sich wofür, werden Nutzungen behauptet, die jeder Grundlage entbehren. Der Organtransport wurde bereits als Unsinn entlarvt, jetzt sollen Bundesligamannschaften direkt neben dem Stadion landen. Jeder weiß, dass diese stets mit eigenem Mannschaftsbus unterwegs sind, anders ließe sich der Materialtransport kaum sinnvoll bewältigen. Die Nutzungswahrheit ist vielmehr, dass beide Flugplätze heute hauptsächlich eine Spielwiese für die eine hoch belästigende Hobby- und Spaßfliegerei sind, mit den Fallschirmspringern als schlimmstem Auswuchs.

Angesichts der Flächenknappheit und der permanenten Umwidmung von Ackerland in Siedlungsflächen ist das Festhalten an überflüssigen Flugplätzen, deren Betrieb die Allgemeinheit viel Steuergeld kostet, nur wenigen Spaß macht und sehr viele Menschen nervt, nicht mehr akzeptabel.

Quelle: ‚Badische Zeitung‚ / Autorin: Eva Starraß, Heitersheim

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20 Flieger in Formation auf dem Rollfeld

Trotz geschlossenem Flugplatz haben sich im Birrfeld 20 Flieger in Formation aufgestellt. Dabei habe es sich um ein Fotoshooting gehandelt, so der Flugplatzleiter. Aufgrund der Coronapandemie ist der Flugplatz Birrfeld in Lupfig seit dem 21.März auf unbestimmte Zeit für das Publikum geschlossen. Auf Flüge und Veranstaltungen wird also verzichtet. Umso mehr staunten Spaziergänger am vergangenen Samstagnachmittag, als sie die in Reih und Glied auf den beiden Rollfeldern aufgestellte Flugzeugformation entdeckten. So auch der 85-jährige Roger Jenni aus Baden, der mit seiner pflegebedürftigen Ehefrau unterwegs war. Als die Piloten die Motoren starteten, machte Jenni ein Video. Auch ein Feuerwehrauto war vor Ort. Auf Anfrage der AZ sagt Flugplatzleiter Martin Andenmatten, dass es sich um eine Fotosession mit allen 20 Flugzeugen der Fliegerschule Birrfeld AG gehandelt habe. Ursprünglich sei sie für den diesjährigen Buss- und Bettag geplant gewesen. «Gemäss der aktuellen Situation, dass der Flugplatz geschlossen ist und schönes Wetter herrschte, hatten wir uns kurzfristig entschieden, die Fotosession vorzuverlegen», so Andenmatten weiter. Quelle: ‚Aargauer Zeitung‚.

Aktuelle Frequenzliste aller Flugplätze

Für alle, die auf jeden Fall im Cockpit unnötigen Stress wegen fehlender Frequenz-Informationen vermeiden wollen, hat flieger.news hier eine kostenlose, topaktuelle PDF-Datei mit allen europäischen Flugplatz-Frequenzen zusammengestellt. Alphabetisch sortiert und direkt zum Ausdrucken in verschiedenen Formaten.

Als Barby einen Flugplatz hatte

„Die Gründung der Fliegersportgruppe fand am 30. Oktober 1933 im Hotel Conrad statt.“ Die Barbyer Zeitung berichtete am nächsten Tag darüber: „Der Ruf an alle Flugsportanhänger hatte denn auch viele gestern Abend herbeigerufen, die den Ausführungen des Ortsgruppenleiters mit größtem Interesse folgten.“ Die Schulungsmaschinen wurden von den Mitgliedern selbst gebaut. Tatsächlich war im März 1934 der erste Eigenbau fertig. „In hellen Scharen zog gestern Jung und Alt zum Adolf-Hitler-Platz (Lindenplatz), um das Segelflugzeug unserer hiesigen Ortsgruppe anzusehen, das soweit fertig erstellt ist, dass es nach der Abnahme durch die hohe Prüfungskommission nur noch mit Leinwand bespannt werden braucht,“ schrieb die Barbyer Zeitung am 19. März 1934. Dabei wurde betont, dass den Erbauern kein erfahrener Praktiker zur Seite stand. Allerdings unterstützten Tischlermeister Schmidt mit seinen Gesellen, aber auch Fachkollege Erich Mücke, die noch unerfahrenen jugendlichen Flugzeugbauer. Am 23. Mai 1934 konnte schließlich das erste selbst gebaute Segelflugzeug auf der „Großen Wiese“ erfolgreich starten. Die Chronik schreibt: „Danach veranstaltete die Fliegergruppe regelmäßig Flugübungen auf der ‚Großen Wiese‘ und auf dem Sportplatz am Anger. Die nahe gelegene Gaststätte ‚Zur Kanne‘ wurde in ‚Flughafen‘ umgetauft.“ Mit dem Bau der 110-Kilovolt (KV) Hochspannungstrasse, die die „Große Wiese“ und an der Saalemündung die Elbe überquert, musste der Flugbetrieb eingestellt und zu den Frohser Bergen verlegt werden. Quelle: ‚Volksstimme.de‚.

Privatpiloten bleiben in Sankt Augustin lieber am Boden

Strahlend blauer Himmel von Horizont bis Horizont, spektakuläre Sichtweiten, nicht zu kräftiger Wind, ein wenig Thermik für Segelflieger – für die Privatpiloten am Flugplatz Bonn/Hangelar wäre das Flugwetter der vergangenen Tage eigentlich perfekt für Panoramaflüge über die Region gewesen. Tatsächlich herrscht am Flugplatz derzeit aber nahezu gähnende Leere: Der Luftsport in den Vereinen hat, wie alle Sportvereine, gerade Zwangspause. Und selbst jene Piloten, die über ein eigenes oder mit anderen privaten Haltern geteiltes Flugzeug verfügen, bleiben in Zeiten der Corona-Pandemie auch ohne offizielle Verbote lieber am Boden, hat Flugplatz-Betriebsleiter Jürgen Unterberg festgestellt. „Die Vereine haben die Restriktionen sofort in eigener Regie umgesetzt, ohne dass wir als Flugplatz tätig werden mussten. Es gibt derzeit nur ein paar Charterflüge. Am Montag ist ein Geschäftsmann nach Süddeutschland geflogen worden. Auch der Werftbetrieb der am Flugplatz ansässigen Firmen für Wartungen und Reparaturen läuft weiter. Und natürlich halten auch wir als Flugplatz selbst den Betrieb des Verkehrslandeplatzes uneingeschränkt aufrecht“, sagt Unterberg. Anders als das private Segelfluggelände in Königswinter-Eudenbach oder der private Sonderlandeplatz Leverkusen hat der offiziell „Bonn/Hangelar“ heißende Verkehrslandeplatz in Sankt Augustin eine Betriebspflicht. Die am Flugplatz stationierte Fliegergruppe der Bundespolizei hat derweil ihre praktische Ausbildung der Piloten nahezu eingestellt, berichtet Sprecherin Fiona Roloff: „Die theoretische Ausbildung erfolgt nun im Homeoffice.“ Dank strenger Schutzmaßnahmen sei der Flugbetrieb der Einsatzhubschrauber weiterhin jederzeit sichergestellt. Quelle: ‚general-anzeiger-bonn.de‚.

Als der Flugplatz Erbenheim noch eine Pferderennbahn war

Bevor der Flugplatz Erbenheim der US-Army gehörte, war er zuerst eine Pferderennbahn und dann ein Linienflughafen. Ein Blick in die Geschichte. Heute bekommen nur ausgewählte Wiesbadener Einblick in die Einrichtungen der US-Army in Wiesbaden. Betreten dürfen sie nur Personen, die einen entsprechenden Ausweis besitzen, oder einen Soldaten kennen. Lediglich zum Deutsch-Amerikanischen-Freundschaftsfest und zu anderen besonderen Anlässen öffnet die US-Garnison ihre Tore. Dann dürfen die Wiesbadener manchmal auch den umzäunten Flugplatz Erbenheim betreten. So exklusiv war der Zutritt auf den Flugplatz allerdings nicht schon immer. Denn bevor er 1945 an die US-Army überging, war er erst eine beliebte Pferderennbahn und dann ein ziviler Flughafen. Das Areal des heutigen Flugplatzes hat eine rund 113-jährige Geschichte. Sie begann 1907 als der Rennclub Wiesbaden das Gelände kaufte und daraus eine Pferderennbahn machte. Unter großem Interesse der Öffentlichkeit weihte der Rennclub die Bahn im Juli 1910 ein. Darauf folgten einige Jahre, in denen die Bahn zum echten Publikumsmagnet wurde. Im Frühjahr, Sommer und Herbst fanden dort dreitägige Veranstaltungen statt, die tausende Gäste nach Wiesbaden zogen. Auf den großen Tribünen mit über 2500 Sitzplätzen konnten die Gäste den Reitern zusehen, oder sich in das zugehörige Restaurant setzen, um Hunger und Durst zu stillen. Mit dem Start des Ersten Weltkriegs ging der Glanz des Pferderennens dann langsam verloren. Nach dem Konkurs des Rennclubs im Jahr 1922/23 verlor die Bahn an Bedeutung. 1927 übernahm die mittelrheinische Flughafen GmbH den Platz und machte aus ihm einen Zivilflugplatz. Dafür riss das Unternehmen die meisten Tribünen der Rennbahn ab. Eine große Tribüne blieb jedoch stehen, sodass der Platz auch nach dem Ende der Rennbahn noch ein beliebter Treffpunkt blieb. Seit seiner Eröffnung war er immer wieder Ort für rauschende Feste und Veranstaltungen, wurde aber auch von kleinen privaten Fluggesellschaften für Post- und Linienflüge genutzt. So konnte man beispielsweise von Wiesbaden über Mannheim und Karlsruhe nach Baden-Baden fliegen, oder über Köln und Düsseldorf nach Krefeld. Ein Flug nach Krefeld kostete 26 Reichsmark, nach Baden-Baden kam man für 20 Reichsmark und nach Mannheim kostete ein Linienflug sogar nur 9 Reichsmark. Sogar einen Shuttleservice ab der Wilhelmstraße und dem Hauptbahnhof Mainz gab es damals. Mit dem Nationalsozialismus endete dann allerdings langsam die zivile Nutzung des Flughafens. Adolf Hitler besuchte den Flugplatz 1932 im Rahmen seines Wahlkampfes; später wurde der Platz mehr und mehr zum Militärflughafen und wurde auch bombardiert. Im Zweiten Weltkrieg waren dort verschiedene Abteilungen der Luftwaffe stationiert. Erst letztes Jahr erinnerte die US-Army mit einer Luftshow und Musik an die Luftbrücke vor 70 Jahren. Dabei konnte jeder, der eine Eintrittskarte bekommen hatte, Flugzeuge des Typs „C-47 Skytrain“ auf dem Platz bestaunen, mit denen Berlin von der Luft aus versorgt worden war. Eine seltene Möglichkeit für alle Wiesbadener, einmal selbst auf dem geschichtsträchtigen Boden des Flugplatzes zu stehen. Quelle: ‚Merkurist.de‚.

Flugplatz auf „Stand by“

Nix los am Flugplatz Vilshofen. Seit Samstag gibt es hier kaum noch Flugbewegungen. Selbst bei strahlendem Sonnenschein: gähnende Leere auf dem Rollfeld. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu reduzieren, wurden private Flüge untersagt, wie Heinz Edholzer vom Landratsamt Passau erklärt. Gewerbliche Flüge dürften zwar stattfinden. Doch hätten die Firmen Berger Bau und Eichberger Reisen ihre regelmäßigen Flüge jetzt eingestellt, und auch andere Unternehmen hätten ihre Reisen weitgehend zurückgefahren, wie Flugleiter Peter Schmid berichtet. Lediglich eine Handvoll Starts und Landungen, die mit der Vilshofener Flugzeug-Werkstatt Rieger zusammenhängen und zu Reparatur-Zwecken dienten, hat er vom Tower aus gezählt. „Normalerweise haben wir wochentags bei schönem Wetter zwischen 50 und 100 Flugbewegungen. Am Wochenende können es pro Tag bis zu 200 sein, denn dann landen hier auch viele auswärtige Piloten, die im Stadtzentrum Kaffeetrinken oder Eisessen gehen“, sagt Peter Schmid. Das ist jetzt nicht mehr erlaubt. Quelle: ‚pnp.de‚.

Bürgerforum besucht Fliegerschule Burg Feuerstein

Die Bürgermeisterkandidatin Antje Müller vom FDP / Bürgerforum Ebermannstadt besuchte mit MdL Sebastian Körber und einigen Stadtrats- und KreistagskandidatInnen den Flugplatz auf dem Feuerstein. Der Geschäftsführer des Flugplatzes Herr Peter Kügel begrüßte die Anwesenden und informierte über die Geschichte und die Probleme des Flugplatzes. So gibt es die Fränkische Fliegerschule und den Flugplatz Burg Feuerstein bereits seit 1952. Auf 510 Meter Höhe gelegen, zählt er zu den schönsten und beliebtesten Plätzen in Deutschland. Er bietet eine knapp 1000 Meter lange Asphaltbahn, zwei Graslandestreifen für Segelflugzeuge und asphaltierte Zurollwege. Jedes Jahr starten und landen am Feuerstein fast 30.000 mal Motorflugzeuge, Motorsegler, UL-Flugzeuge und Segelflugzeuge. Viele Gebäude stammen aus den 60iger Jahren und sind nun natürlich, trotz ständiger Pflege, in die Jahre gekommen. So stehen beispielsweise Dacherneuerungen dringend an. Fünf Personen in Festanstellung halten derzeit den Flugbetrieb aufrecht, da Flugplätze einer sogenannten Betriebspflicht unterliegen, d.h. sie sind in den Unterlagen für Piloten als feste Punkte für Landungen und auch für das Betanken der Flugzeuge gelistet. Quelle: ‚Wiesentbote.de‚.

Julia Wanninger übernimmt das Steuer

Die Vorstandschaft des Flugsportclubs Schwandorf (FLC) hatte die Mitglieder am Samstagabend zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ins Vereinsheim nach Charlottenhof eingeladen. Mit zwei neuen vereinseigenen Flugzeugen und vielen Verbesserungen an der Infrastruktur des Flugplatzes, war die letzte Wahlperiode sehr erfolgreich. Neben der Neuwahl ging es auch um den Kauf eines Grundstücks. Durch den Erwerb von Grundstücken, die sich direkt westlich an der Start- und Landebahn befinden, könne der Flugbetrieb auch in Zukunft gesichert werden. Es drehe sich herbei um etwa 1,5 Hektar Wiesen- und Ackerfläche. Würde es nicht erworben werden, so hätten die Besitzer die Macht den Flugplatz zu schließen. Es sei eine schwierige Situation wie Hans Buhlmann schilderte. Die Stadt Schwandorf, ein Mitglied und der Verein selbst, werden nun als Käufer auftreten. Mit einstimmigen Beschluss der Versammlung, wurde dem Kauf zugestimmt. Quelle: ‚Mittelbayerische‚.

Bienenfarm: Bauarbeiten vor Saisonstart

Da in den vergangenen Jahren kaum in die Infrastruktur des Flugplatzes Bienenfarm investiert worden ist, wird das jetzt nachgeholt. Unter anderem entsteht eine biologische Kläranlage. Die Anwohner hoffen derweil, dass künftig die Lärmbelästigungen durch Flugzeuge reduziert werden. Quelle: ‚MAZ-online.de‚.

Bitburg: Zuversicht in der Luft

Die Umwandlung des Flugplatzes Bitburg vom Militärflugplatz der Amerikaner hin zu einem Gewerbestandort bietet Perspektiven für Unternehmen, birgt aber auch Herausforderungen. Die Planer der Konversion in Bitburg haben es nicht leicht. Zuletzt hatte der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier ART wegen der kontaminierten Erde zunächst darauf verzichtet, sein Grundstück als Müllumschlagplatz zu nutzen. Mehr Informationen im Interview mit dem Verwaltungsleiter beim Zweckverband Flugplatz Bitburg im ‚Wochenspiegel‚. Bildquelle: U.S. DefenseImagery.

Flugplatz Breitscheid als getarnter Feldflughafen

Im Herbst 1935 erhielt der damalige Breitscheider Bürgermeister Robert Bechtum hohen Besuch aus Dillenburg und vom Luftgaukommando Münster. Ihm wurde eröffnet, dass auf der „Hub“ ein als „Jungviehweide“ getarnter Flugplatz gebaut werden sollte. Die Arbeiten dauerten bis 1938 an. Dabei wurde nicht nur eine relativ ebene Start- und Landebahn geschaffen, sondern auch ein „Kommandantenhaus“, mehrere landwirtschaftlich Gebäude als Tarnung für die vorgeschobene Nutzung sowie eine größere Anzahl von Baracken. Der Flugplatz war während des Zweiten Weltkriegs nur zeitweilig belegt. Zunächst waren es Verbindungsflugzeuge von Kommandostäben der Luftwaffe. Nach der Landung der Alliierten wurde Breitscheid zum Einsatzhafen ausgebaut. Am 15. September 1944 wurden 30 Messerschmitt 109 auf die „Hub“ verlegt. Im Oktober 1944 gab es die ersten amerikanischen Angriffe auf den Flugplatz. Im März 1945 folgte nach provisorischer Instandsetzung der zerstörten Infrastruktur die Verlegung von drei Stuka-Staffeln (Junkers Ju-87) der Nachtschlachtgruppe 2 nach Breitscheid und auf die Lippe. Am 24. März 1945 war ein weiterer Angriff auf mehrere Flugplätze, darunter auch Breitscheid, geplant. Weil die Angreifer aber herausfanden, dass die Ju-87 verlegt worden waren, wurde statt Breitscheid der neue Stuka-Standort Ziegenhain angegriffen. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

SUST-Bericht: Flugzeug ohne Pilot rollt in Hangar

Ein Kleinflugzeug ist auf dem Flugplatz Kägiswil OW nach dem Starten in ein Hangar geprallt. Der Pilot hatte die ungesicherte Maschine von aussen angeworfen und schaffte es nicht mehr an Bord. Die Beschreibung im Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungstelle (Sust) liest sich wie das Drehbuch einer Filmkomödie. Beim Vorfall vom 6. März 2019 wurde niemand verletzt, das Piper-Kleinflugzeug und das Hangar wurden aber beschädigt. Wie die Sust in ihrem Bericht schreibt, den sie am Freitag veröffentlichte, schob der 66-jährige Pilot den Flieger nach dem Betanken auf den Grasabstellplatz. Weil das Flugzeug über keinen elektrischen Starter verfügt und keine weitere Person zugegen war, entschied sich der Mann, den Motor alleine anzuwerfen. Auch eine Parkbremse ist bei der Maschine nicht vorhanden, sie muss gemäss den betrieblichen Vorgaben entweder mittels einer Seilsicherung oder durch den Gebrauch von Radschuhen auf beiden Seiten gesichert werden. Weil der Mann aber dachte, das Flugzeug würde auf dem Grasboden nicht wegfahren, verzichtete er auf die Radschuhe. Als der Motor startete, realisierte er, dass zu viel Leistung gesetzt war. Er wollte den Gashebel zurück in den Leerlauf ziehen, rutschte aber auf dem Gras aus und konnte das rollende Flugzeug nicht mehr erreichen. Dieses fuhr in Richtung Hangar und berührte diesen mit dem linken Flügel. In der Folge drehte sich das Flugzeug um den linken Flügel zum Hangar hin, so dass der Propeller mit der Holzwand des Hangars kollidierte. Dann stoppte der Motor. Am Hangar entstand ein Loch von rund einem Quadratmeter. Quelle: ‚bluewin.ch‚. Aufnahme: ‚Alpöhi‚.

Flugplatz Vinon schliesst per sofort

Noel Faucheux, der Präsident der AAVA in Vinon, schreibt am Montag, 16. März, den Vereins-Mitgliedern Folgendes: „Aufgrund der aktuellen Situation und nach Rücksprache mit den Mitgliedern des AAVA-Vorstands habe ich den Beschluss gefasst, unseren Verband und unsere Einrichtungen bis auf weiteres vollständig zu schließen. Dieser Beschluss gilt ab Montag, den 16. März 2020.

Dies bedeutet, dass bis auf weiteres:

  • Die Flugaktivität eingestellt wird
  • Unser Büro ist geschlossen.
  • Die Werkstatt ist geschlossen
  • Der Empfangsbereich bleibt für jedermann geschlossen

Vielen Dank für Ihr Verständnis“. Noêl Faucheux, Präsident der AAVA, Vinon

Vom Spielfeld aufs Rollfeld

Freiburgs Flugplatz will möglich machen, dass dort schwerere Flieger landen können – und auch künftige Gegner des SC Freiburg. Die Genehmigung ist schon in Arbeit. Der Freiburger Flugplatz schafft Voraussetzungen, dass größere Maschinen leichter landen können. Ein Feuerwehrfahrzeug ist gekauft und die ersten Brandbekämpfer sind geschult, bestätigt auf BZ-Anfrage Michael Broglin, Geschäftsführer der städtischen Flugplatz GmbH. Jetzt fehlt nur noch der Instrumentenflug, die Genehmigung ist in Arbeit. Mit ihr könnten Bundesligateams dann direkt neben dem neuen SC-Stadion landen und vom Rollfeld aufs Spielfeld gelangen. Quelle: ‚Badische Zeitung‚ (Registrierung).

Leise, leise in die Lüfte

Am Flugplatz Schönhagen sollen elektrische Propellerantriebe entstehen. »Sie wissen vielleicht gar nicht, über welche Perle Sie mit diesem Flugplatz verfügen, ganz Europa beneidet Sie darum.« Mit diesen Worten wollte Andreas Timmermann, Professor und Geschäftsführer der Berlin-Brandenburg Aerospace Alliance (BBAA), den Mitgliedern der Kreistagsausschüsse für Regionalentwicklung und Bauplanung von Teltow-Fläming den besonderen Wert des Flugplatzes Schönhagen verdeutlichen. Damit meinte er weniger die einzigartige Nachbarschaft dieses bedeutenden Verkehrslandeplatzes am Rande eines Landschafts- und Vogelschutzgebietes. Ihm ging es vielmehr um die Nähe zu Berlin, dem neuen Hauptstadtairport BER und den Forschungs- und Produktionszentren der regionalen Luft- und Raumfahrtwirtschaft. Die Abgeordneten, die sich in dieser Woche zur gemeinsamen Sitzung auf dem Flugplatzgelände versammelt hatten, konnte Timmermann damit kaum beeindrucken. Quelle: „Neues Deutschland„.

Arnsberg-Menden wird 50

Anlass für die Zusammenkunft war das 50jährige Bestehen des Flugplatzes Arnsberg-Menden in diesem Jahr sowie die Präsentation von vielen Investitionen. Auch wurde über Maßnahmen für die zukünftige weitere Sicherheitserhöhung durch eine etwaige Landebahnverlängerung sowie ein sogenanntes GPS-Anflugverfahren informiert. Anschließend stellte Architekt Paul Schüpstuhl aus Wimbern die Neubaupläne eines Bürogebäudes am Flugplatz vor, das zukünftig der OBO Bettermann Gruppe zur Verfügung steht. Auch berichtete der Architekt, dass man aus Sicherheitsgründen und aufgrund europäischer Vorgaben die Start- und Landebahn verlängern möchte. Die geforderte Landebahnbreite soll – wie vorgesehen – von 20 auf 25 Meter hergestellt werden. Auf Nachfrage von Bürgermeistern, ob mit diesen Maßnahmen eine Steigerung der Start- und Landevorgänge einhergehe, brachte der Architekt klar zum Ausdruck, dass alle diese Maßnahmen und ein mögliches GPS-Navigationsanflugverfahren nur der Sicherheitserhöhung dienten und auch in Zukunft keine größeren Maschinen als heute landen könnten sowie damit keine Steigerung der Starts und Landungen einherginge. Quelle: ‚Lokalkompasse.de

Flugbenzin auf Wormser Flugplatz ausgelaufen

Aus einem kleinen Vereinsflugzeug, das in einer Halle auf dem Wormser Flugplatz abgestellt war, ist am Samstagabend Flugbenzin ausgelaufen. Als das Malheur entdeckt wurde, verständigten Vereinsmitglieder sofort die Feuerwehr. Das war auch richtig so, denn es waren etwa 40 Liter ausgelaufen. Und bei einer solchen Menge besteht schon Brand- und Explosionsgefahr“, berichtete Einsatzleiter Ralf Schnabel. Die Kollegen banden den Kraftstoff und hatten damit die Gefahr rasch beseitigt. Das Flugzeug war vorher vollgetankt und dann im Hangar abgestellt worden. Der Treibstoff ist nach Einschätzung der Feuerwehr durch einen technischen Defekt ausgelaufen. Quelle: ‚Wormser Zeitung‚.

Fliegerjugend will gemeinsam abheben

Normalerweise geht es auf dem Auerbacher Flugplatz Anfang des Jahres ruhiger zu. Das zurückliegende Wochenende machte eine Ausnahme. 25 Hobbypiloten reisten zum 2. Sächsischen Luftsport-Jugendtreffen an und tauschten sich aus. Alle zwölf Vereine aus dem Freistaat schickten Nachwuchs-Vertreter. Vom gastgebenden Auerbacher Fliegerklub reihten sich fünf ein. Weil der Einstieg in die Fliegerei mit Seglern beginnt, war diese Disziplin besonders zahlreich vertreten. „Es ist aber aus jeder Sparte jemand hier – inklusive Modellflug“, sagte Max Wießner in seiner Funktion als Landesjugendleiter Sachsen. Ziel solcher Treffen ist es, sich bei Workshops und Vorträgen kennenzulernen, Erfahrung weiterzugeben, das bestehende Netzwerk auszubauen und Pläne zu schmieden. Mit dem Ergebnis, dass man in den nächsten Jahren bei Fluglagern noch enger zusammenrücken und gemeinsam Wettbewerbe ausrichten möchte. Quelle: ‚FreiePresse.de‚.

Airbus A 220 zwischengeparkt

Auf dem ehemaligen Flugplatz Twente sind Ende vergangener Woche zwei funkelnagelneue Flugzeuge vom Typ Airbus A 220 gelandet. Die Maschinen werden dort vorübergehend geparkt, so die Zeitung Tubantia. Normalerweise landen auf stillgelegten Twente-Airport nur noch Maschinen, die dort vom Unternehmen AELS (Aircraft End-of-Live Solutions) demontiert werden (WN berichteten). Die Maschinen, die in der vergangenen Woche dort landeten, sind indes nagelneu und kommen direkt aus der Produktion in Kanada. Bestimmt waren die Flieger für eine russische Fluggesellschaft, die sie leasen wollte, es sich dann aber anders überlegte. Da die Airbus-Flugzeuge aber schon Bau waren, wurden sie nach der Fertigstellung auf den Flughaften Twente gebracht, wo sie jetzt auf einen neuen Kunden warten. Auf dem Maastrichter Flughafen stehen vier weitere Maschinen dieses Typs, so die Tubantia in ihren Bericht weiter. Quelle: ‚AZonline.de‚.

Viel Arbeit für ein paar Sekunden Segelflug

Ein Dutzend Helfer – die als „Gummihunde“ bezeichnete Truppe an den Zugseilen plus Haltemannschaft – war erforderlich, um den Flieger in die Luft zu bringen. Nach anfangs maximal einer Minute endete der Gleitflug im Tal, dann waren wieder etliche Helfer vonnöten, um das rund 130 Kilogramm schwere Flugzeug den Hang hinaufzuschaffen. Manche Landung endete mit Bruch: „Am Wallmichrath ist aber nie jemand ernsthaft zu Schaden gekommen“, so Lohbeck. Der laut Zeitungsbericht „beste Segelflugplatz des Bergischen Landes“ blühte auf, Fliegergruppen aus der ganzen Region nutzten ihn. Zwei Hallen und ein zur Gaststätte umgenutztes Wohnhaus bildeten die Infrastruktur. Die Gleichschaltung unter den Nationalsozialisten bedeutete das Ende der Vereine, im Nationalsozialistischen Fliegerkorps lagen die Schwerpunkte auf der Vorbereitung für die Luftwaffe. Ende 1944 war auf dem Wallmichrath Schluss mit der Segelfliegerei. Nach Kriegsende waren die Alliierten konsequenter als 27 Jahre zuvor – sie verboten jegliches Fliegen. Die verbliebenen sechs Segelflugzeuge waren verschollen, als 1951 das Verbot gelockert und auch in Langenberg wieder geflogen wurde. Doch schon 1952 endete endgültig die Ära des Segelflugs auf dem Wallmichrath – der Start mit Gummiseilen war nicht mehr zeitgemäß, und für Windenstarts und erst recht Flugzeug- oder Autoschlepp war das Gelände, das heute komplett bewaldet ist, vollkommen ungeeignet. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.

Flugplatz-Restaurant Schänis eröffnet mit neuem Wirt

Von der „Fuederegg“ auf den Flugplatz Schänis
Das Betriebsgebäude des Flugplatzes Schänis wurde in den letzten 18 Monaten gebaut und wird auf die Flugsaison eröffnet. Der neue Pächter des Restaurants „Flugplatz“ in Schänis heisst Kilian Senti. Der Gastronomie-Profi betreibt in der Region mehrere Restaurants.

Tolle Lösung rechtzeitig zum Saisonstart
In den letzten Wochen ist das zweistöckige Gebäude von den Segelfliegern bezogen worden. Aber bis vor kurzem hat eine wichtige Person gefehlt: Der Pächter des Restaurants „Flugplatz“. Nun konnte die Betriebsgesellschaft des Flugplatzes mit Kilian Senti diesen wichtigen Posten besetzen. Matthew Reiter, Präsident der ASSAG: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Kilian Senti einen ausgewiesenen Restaurantbetreiber aus der Region gefunden haben, der gut zu uns passt.“

In der Region verwurzelt
Kilian Senti betreibt bereits Restaurants in der Region: Die „Traube“ in Benken, das Hotel Restaurant „Post“ in Biberbrugg und das Berggasthaus „Fuederegg“ in Oberiberg. Für Kilian Senti ein Glücksfall: „Mit der „Fuederegg“ haben wir eine Skihütte, die im Winter viele Besucher anzieht. Dieselbe Mannschaft wird nun im Sommer das Restaurant Flugplatz betreiben“.

Generalprobe ab April
Das Restaurant ist ab 1. April geöffnet. Das Team wird sich in der neuen Küche und dem Gebäude einarbeiten. Gäste sind willkommen und auch der Abenteuerspielplatz ist offen. Geflogen wird, sobald es das Wetter zulässt.  Am 16. Mai werden Gebäude und Restaurant offiziell eröffnet.

Breite Finanzierung
Das Projekt wurde vor fünf Jahren gestartet. Um das neue Gebäude bauen zu können, haben rund 100 neue und bisherige Aktionäre das ASSAG-Aktienkapital erhöht. „Beim Crowdfunding haben rund 180 Einheimische, Aviatiker und Gäste mitgemacht. „Die breite Projekt-Unterstützung zeigt die starke Verbundenheit der Region mit dem Flugplatz Schänis“, so Matthew Reiter.

Wichtiger Treffpunkt in der Region
Das neue Restaurant wird dank modernem, gut durchdachtem Raumkonzept lokalen Vereinen und Firmen die Möglichkeit bieten, Versammlungen, Sitzungen & Seminare durchzuführen. Beim Bau wurde viel Wert auf warme Materialien gelegt, sodass man sich im neuen Restaurant wohlfühlt. Die grosszügige Terrasse bietet freien Blick auf das Fluggeschehen, während sich die Kinder auf dem bewährten Spielplatz vergnügen.

Ist der Freiburger Flugplatz noch zeitgemäß?

Eine knappe Mehrheit im Gemeinderat will über die Zukunft des Freiburger Flugplatzes diskutieren. Die dortige Flugschule betont indessen die überregionale Bedeutung des Fluggeländes. Ein Vierteljahrhundert nach dem Beschluss des Gemeinderats, den Flugplatz zu schließen, unternimmt eine knappe Mehrheit einen erneuten Versuch. Sie beauftragte die Stadtverwaltung in der Sitzung am Dienstag, die Kosten zu ermitteln, die bei einer Stilllegung im Jahr 2031 anfallen würden – dann laufen die Pachtverträge aus. „Für uns Grüne ist ein Flugplatz in der Stadt nicht mehr zeitgemäß“, sagte tags darauf Fraktionschefin Maria Viethen. „Es gibt keine Stadt in dieser Größenordnung, die keinen Flugplatz hat“, sagt Udo Harter, Inhaber einer Flugschule. Quelle: ‚Badische Zeitung‚.

Donaueschingen: Hotel Concorde schliesst

Das Schicksal von Hotel und Gastronomie ist es, sich ständig nach dem auszurichten, was die Besucher und Gäste wollen. Funktioniert ein bestimmtes Angebot nicht mehr, dann ist es notwendig, umzudenken und die Sache mit einem neuen Konzept anzugehen. Das will Karl Heinz Müller, Geschäftsführer der Hotel Concorde GmbH und Co. KG, allerdings nicht mehr. Daher wird der Betrieb eingestellt. Den Schritt geht nicht nur Müller schweren Herzens, der mit seiner Familie seit 1994 den Betrieb des Hotels gesichert hat. „Diese Entscheidung ist uns mit Blick auf unsere engagierten Mitarbeiter, die das Haus verlassen werden, nicht leichtgefallen“, erklärt der Geschäftsführer. Momentan sind im Concorde noch 19 Vollzeit-, sowie Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte angestellt. Es sei sowohl für Mitarbeiter wie die Geschäftsführung nicht leicht gewesen. Positiv sei hier allerdings die Situation am Arbeitsmarkt: „Da der Arbeitsmarkt in der Region derzeit gute Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, erhoffen wir uns gleichwohl, dass unsere Mitarbeiter wieder gute Anstellungen finden werden. Wir werden dabei auch behilflich sein“, so Müller. Aber wie ist es überhaupt zu der Entscheidung gekommen, das Hotel zu verkaufen? Die Marktverhältnisse im Raum Donaueschingen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, erklärt Müller. Veränderungen hat das Hotel schon früher erlebt. „Für eine konzeptionelle Neuausrichtung sind erhebliche Investitionen erforderlich, die von unserer Betriebsgesellschaft, auch angesichts meiner näher rückenden Altersgrenze, nicht mehr übernommen werden können“, sagt der 62-jährige Geschäftsführer. „Das Hotel muss strategisch neu ausgerichtet werden. Da muss jemand richtig rangehen“, erklärt er. Ins Spiel komme da dann durchaus ein Millionenbetrag. „Wir werden das nicht mehr machen. Wer investiert, betreibt ja auch nachhaltig das Konzept wieder weiter.“ Laut Müllers Einschätzung wäre das etwa ein Wandel hin zur einer Ausrichtung im Economy-Bereich, also für Gäste günstiger. „Wir waren immer im höherwertigen Segment angesiedelt“, so Müller. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Flugplatz Lahr in Buchform

Das Buch „Zeitenwende“ beschreibt die Entwicklung Lahrs über die vergangenen 25 Jahre. Die Beiträge von BZ-Redakteuren und -Mitarbeitern werden in gekürzter Form veröffentlicht. 1998 wurde der Gewerbepark Raum Offenburg gegründet, im Mai 1999 gründeten die Städte Ettenheim und Mahlberg den Zweckverband Gewerbepark Ettenheim/Mahlberg. Beide Städte gehörten schon von Anfang an dem letztlich konkurrierenden Zweckverband für das westliche Flugplatzgelände an. Schließlich schlossen sich Kehl und Neuried 2002 zum interkommunalen Gewerbepark Basic zusammen. Der Flächenwettbewerb selbst in der Nachbarschaft nahm zu. Es gab Grundstücke in Hülle und Fülle. Mehr Infos im Originalbericht der ‚Badischen Zeitung‚ (Registrierung).

Fliegende Kisten flottmachen

Ein süddeutscher Familienbetrieb restauriert PS-starke Flugzeugklassiker. Auch Schweizer Piloten schätzen das Angebot auf dem Flugplatz Eschbach unweit von Basel. Wer einen Blick in die Montagehalle von Meier Motors am südbadischen Flugplatz Eschbach etwa vierzig Kilometer nördlich von Basel wirft, kommt ins Staunen. Hier sind etliche sogenannte Warbirds zu sehen, also Propellerflugzeuge, die im Zweiten Weltkrieg oder danach zum Einsatz kamen. Spitfire, P-51 Mustang, Messerschmitt 109 und Corsair sind nur die bekanntesten Namen. Für Luftfahrt-Enthusiasten ist die Entdeckung etwa so, wie eine Halle voll mit alten Ferraris, Bugattis und Kompressor-Mercedes für Autoliebhaber. Dass alles so kam, war nicht unbedingt vorherzusehen: Mitte der 1990er Jahre arbeitet Achim Meier als Fluglehrer, Bruder Elmar als Werkstattleiter in einer Mercedes-Vertretung im süddeutschen Freiburg. Ihr Vater, aktiver Privatpilot und Oldtimer-Besitzer, hat die Söhne von Kindsbeinen an mit der klassischen Aviatik in Berührung gebracht. 1992 kaufen die beiden einen Doppeldecker vom Typ Boeing Stearman, Baujahr 1943, und restaurieren ihn vollkommen. Dann gelingt es den Brüdern Meier zusammen mit einem Bekannten, ein ehemaliges Trainingsflugzeug des amerikanischen Militärs vom Typ North American T-6 aus den 1940er Jahren aufzutreiben. Auch diese 450 PS starke Maschine wird von ihnen bis heute in Eigenregie geflogen und gewartet. Quelle: ‚NZZ, Neue Zürcher Zeitung‚.

Bozen: Startbahn-Verlängerung

Am Flugplatz fahren die Bagger auf, titelt heute das Tagblatt Dolomiten. Am Montag starten die Arbeiten zur Verlegung jenes Konsortialwegs nach St. Jakob, der das Flugplatzareal südlich der heutigen Landebahn quert. Sind diese Arbeiten erledigt, soll darauf die Verlängerung der Startbahn erfolgen, wie Josef Gostner, Geschäftsführer der privaten ABD-Holding erklärt. Um 132 Meter (Beton) und 200 Meter (Sicherheitsstreifen) soll der Bozner Flughafen wachsen. „Wir sind laut Ausschreibung des Flugplatzes zur Verlängerung verpflichtet“, erinnert Gostner an die Wettbewerbsvorgaben der Landesregierung. Ziel der ABD-Holding sei ein funktionierender Flugplatz mit einer Linie nach Rom sowie Charterflügen. Quelle: ‚Südtirol News‚.

Lüneburg: Naturschützer für Flugplatz-Erhalt

Der Luftsportverein in Lüneburg bekommt bei seinem Engagement für den Erhalt des Flugplatzes und gegen die Ansiedlung eines Gewerbegebietes auf dem Areal neue Unterstützung: Umweltschützer warnen vor einer entsprechenden Bebauung der Fläche. Dies könnte das Aus für viele seltene Pflanzen und Tiere bedeuten, sagte Karl-Wilhelm Kirsch dem NDR. In der gesamten Umgebung gebe es nichts Vergleichbares in der Landschaft. Der Lüneburger Ornithologe hat das Areal direkt neben der Start- und Landebahn über mehrere Jahre beobachtet und dort seltene Vögel wie Feldlerche, Bachstelze und Nachtigall entdeckt. Diese würden dort auch brüten, sagte Kirsch. Die Stadt Lüneburg will die Beobachtungen des Naturschützers, der diese nach eigenen Angaben in einer Broschüre dokumentiert, nicht bewerten. Ein Stadtsprecher teilte dem NDR mit, man habe selbst zwei unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollen bis Ende des Jahres eine objektive Einschätzung geben. Umweltschützer befürchten, dass die Stadt ihre Pläne dennoch durchsetzen werde. Der Lüneburger Rat hatte im Sommer 2019 beschlossen, den Pachtvertrag für das Flugplatzgelände über Oktober 2020 hinaus nicht mehr zu verlängern. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Der rund 70 Jahre alte Luftsportverein geht dagegen vor. Mit Unterschriftensammlungen wollen die Mitglieder erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Quelle: ‚NDR‚.

Fliegerklub Brandenburg richtet DM der Frauen aus

Vom 3. bis zum 11. Juli wird die deutsche Segelflugwelt alle Augen nach Brandenburg an der Havel richten. In diesem Zeitraum findet die Deutsche Segelflugmeisterschaft der Frauen 2020 auf dem Flugplatz Mühlenfeld statt. Kombiniert wird diese Meisterschaft mit einem geschlechterübergreifenden Qualifikationswettbewerb für die allgemeine Deutsche Meisterschaft 2020. Beides gemeinsam ist das Offene Märkische Vergleichsfliegen. Bereits wenige Tage nach Öffnung des Anmeldefensters waren alle 75 Startplätze belegt, die Warteliste ist lang und schon jetzt ist klar: Deutschlands Segelflugelite wird sich Anfang Juli in Brandenburg versammeln, um sich in einer der wohl schönsten Segelflugregionen Deutschlands in dem motorlosen Fliegen rein mit der Kraft der Sonne zu messen. Das große Interesse an dem Brandenburger Wettbewerb macht auch an Ländergrenzen keinen Halt, weshalb erstmals auch ausländische Pilotinnen teilnehmen werden. Die vom Fliegerklub Brandenburg ehrenamtlich organisierte Veranstaltung verspricht also große Strahlkraft – weit über den kleinen Flugplatz hinaus – auf die gesamte Region zu haben. Mit einer öffentlichen Eröffnungszeremonie auf dem Neustädtischen Markt möchten sich die Veranstalter in Brandenburg präsentieren, den Wettbewerb in die Stadt tragen und gemeinsam mit allen Interessierten sowie den ungefähr 250 Helfenden und 75 Pilotinnen und Piloten den Beginn des Wettbewerbes feiern. Quelle: ‚meetingpoint-brandenburg.de‚.