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Sportsoldat werden

Die Sportfördergruppe Altenstadt der Bundeswehr nimmt wieder Sportsoldatinnen und Sportsoldaten Segelflug auf. Interessierte können ihre Bewerbung noch bis 15. August 2025 an den Fachbereich Segelflug in der DAeC-Geschäftsstelle senden.

Die Bundeswehr fördert neben vielen anderen Sportarten Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in der Disziplin Segelflug als militärische Sportart. In der Disziplin Segelflug stehen bis zu vier Plätze für Soldatinnen und Soldaten in die Sportförder-Gruppe Altenstadt zur Verfügung, die der Betreuungs-Truppenteil für elf Monate sein wird.

Sportsoldatinnen und Sportsoldaten erhalten als freiwillige Wehrdienst-Leistende neben dem regulären Wehrsold (inkl. Krankenversorgung und Zuschüsse für Verpflegung) ein auf den Wettbewerb optimiertes Training, mit dem Ziel, alle Sportler und Sportlerinnen effizient auf die breite Anforderung des Leistungssegelfluges vorzubereiten. Alle Soldat/-innen können neben dem Training auch eine Ausbildung zum Fluglehrer und C-Trainer absolvieren.

Das Trainerteam bildet auf Grundlage des Rahmen-Trainingskonzeptes aus, das neben anderen Inhalten auch mentale und sportliche Aspekte abdeckt. Wer die Anforderungen des Leistungssegelfluges und die charakterlichen Anforderungen an einen „Sportsoldaten“, erfüllt, ist hier richtig.

Mindestvoraussetzung sind die Teilnahme an mindestens einem Qualifikations-Wettbewerb, Zugehörigkeit zum D-Kader (C-Kader wünschenswert), sowie Team-Fähigkeit, Eigenmotivation sowie Aufgeschlossenheit für neue Trainingsinhalte, Zielstrebigkeit im Wettbewerbsfliegen sowie Ehrgeiz und Selbstorganisation für die Spitzensportlaufbahn erforderlich.

-> Mehr Informationen, Bilder und Anmeldung.

Sportsoldaten sind einberufen

Die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in vergangenen Monaten und vor allem die Überarbeitung der Trainings- und Betreuungskonzepte tragen nun Früchte.

Vier Sportsoldaten sind von der Bundeswehr anerkannt.

  • Florian Kraja von der FG Dahlemer Binz
  • Lilian Fröhlich vom LSV Grambeker Heide
  • Karol Müller vom Segelflugparadies Dannstadt und
  • Benedikt Waegele vom SFZ Königsdorf

bekommen in diesen Tagen ihre Einberufungsbescheide. Sie werden nun zwischen Februar und November 2025 sehr intensiv fliegen und trainieren können.

Training und Betreuung liegen bei Wolli Beyer, Felix Kries, Marcus Dawert, Arnaud Hefter, Marius Stelzer.

Allen, die zur Wiederaufnahme der Sportsoldaten-Förderung beigetragen haben und natürlich auch den Beteiligten bei der Bundeswehr sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Quelle: ‚Segelflug.aero‘.

Sportsoldat Segelflug werden

Noch bis 31. August 2024 nimmt die DAeC-Geschäftsstelle Bewerbungen an. Die Bundeswehr fördert neben vielen anderen Sportarten Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in der Disziplin Segelflug als militärische Sportart. In der Disziplin Segelflug stehen bis zu vier Plätze für Soldatinnen und Soldaten in die Sportförder-Gruppe Altenstadt zur Verfügung, die der Betreuungstruppenteil für elf Monate sein wird.

Alle Sportsoldatinnen und Sportsoldaten erhalten als freiwillige Wehrdienstleistende neben dem regulären Wehrsold (inkl. Krankenversorgung und Zuschüsse für Verpflegung) auch ein auf den Wettbewerb optimiertes Training, mit dem Ziel alle Sportler und Sportlerinnen auf die breite Anforderung des Leistungssegelfluges effektiv und effizient vorzubereiten. Alle Soldaten können neben dem Training auch eine Ausbildung zum Fluglehrer und C-Trainer absolvieren.

Das kompetente Trainerteam bildet auf Grundlage der Rahmentrainingskonzeption aus, die neben vielen anderen Aspekten auch die mentalen und sportlichen Aspekte abdeckt. Alle, die die Anforderungen des Leistungssegelfluges, auch die charakterlichen Anforderungen an einen „Sportsoldaten“, erfüllen, sind hier genau richtig.

Mindestvoraussetzung sind die Teilnahme an mindestens einem Qualifikations-Wettbewerb, Zugehörigkeit zum D-Kader (C-Kader wünschenswert), sowie Team-Fähigkeit, Eigenmotivation sowie Aufgeschlossenheit für neue Trainingsinhalte, Zielstrebigkeit im Wettbewerbsfliegen sowie Ehrgeiz und Selbstorganisation für die Spitzensportlaufbahn erforderlich. Mehr Informationen.

Er will mal im Kampfjet sitzen

Für viele mag der Himmel etwas sein, das Unbehagen auslöst. Bei Segelflieger Moritz Debudaj aus Hagen ist das nicht der Fall. Er verfolgt ein großes Ziel.

Ein Leben lang fliegen, das ist zumindest das Ziel von Moritz Debudaj. Der 17-Jährige befindet sich momentan im Offiziersanwärter-Verfahren der deutschen Luftwaffe innerhalb der Bundeswehr und würde dort gerne, sofern er sein Abitur planmäßig im kommenden Sommer schafft, als Kampfpilot ausgebildet werden. „Segelfliegen hat mich sehr geprägt“, verrät der Hagener mit Blick auf sein Hobby und seinen Traumberuf.

Auf dem Flugplatz sei er quasi aufgewachsen und habe bereits als kleiner Junge ein technisches und mechanisches Interesse an Flugzeugen entwickelt. Das Zusammenführen vieler verschiedener technischer Aspekte fasziniert den jungen Flieger bis heute. „Segelfliegen ist der Sport, der mich schon seit meiner Kindheit am meisten prägt“, betont der Flieger des Aero Clubs Hagen.

Ein Alleinstellungsmerkmal für den jungen Piloten: Erst ab 16 Jahren darf man seinen Autoführerschein beginnen, aber mit 14 Jahren bereits alleine durch die Lüfte segeln. „Das Gefühl in der Luft ist fast unbeschreiblich, das Individuelle, das Selbstständige und das Freiheitsgefühl, während man fliegt, ist fast so, als würde man eine neue Welt betreten“, schwärmt der 17-Jährige.

Angefangen zu fliegen hat Moritz Debudaj schon mit 13 Jahren, bereits mit 14 durfte er alleine durch die Lüfte gleiten. Mit drei abgeschlossenen Prüfungen, inklusive einer Theorieprüfung und BZF (Beschränkt gültiges Sprechfunkzeugnis E für den Flugfunkdienst) erhielt er mit 16 Jahren seine SPL (Sailplane pilot license). Also die Lizenz, um eigenständig Fliegen zu dürfen. Abgesehen von der bestandenen Prüfung brauchte Debudaj noch eine medizinische Untersuchung, da man z.B. eine gute Sehfähigkeit mitbringen muss. „Das Konzept des Segelführerscheins ist ähnlich wie beim Autoführerschein“, erklärt der 17-Jährige. „Es gibt praktische und theoretische Prüfungen, für die man von Fluglehrern vorbereitet wird“. Quelle / vollständiger Bericht: ‚Westfalenpost‚.

Sportsoldaten bestehen Fluglehrerprüfung

Die vier Sportsoldaten feiern gemeinsam mit drei weiteren erfolgreichen Teilnehmern des Lehrgangs die bestandene Prüfung. Die vier Sportsoldaten der BuKo Segelflug – Felix Herold, Eva Senne, Lorenz Schulze-Varnholt und Jens Kammerer – haben Anfang Oktober erfolgreich am Fluglehrerlehrgang in Kyritz (Brandenburg) teilgenommen und ihre Prüfungen bestanden. Wir gratulieren den frischgebackenen Fluglehrern! Quelle: ‚BuKo Segelflug‚.

OLC-Förderflugzeug in Vinon

Lorenz Schulze-Varnholt, Pilot des Förderflugzeuges OLC-LS8neo, berichtet für das OLC-Magazin über seinen Aufenthalt im französischen Vinon zusammen mit den anderen Sportsoldaten: Wie im letzten Artikel schon angekündigt, ging es für uns Sposos bereits Anfang März nach Südfrankreich zum Flugplatz Vinon. Hier sollte das erste Trainingslager des Jahres unter der Anleitung unserer Trainer stattfinden.

Typisches Frühjahrswetter für die Sportsoldaten
Wie im Frühjahr üblich, war das Wetter noch recht durchwachsen. Trotzdem durften wir einige schöne Flüge und mit über 60 Flugstunden einen guten Saisonauftakt erleben. Nach kurzer Eingewöhnung auf dem Flugplatz standen nun neben Mentaltraining, Sportprogramm und allgemeiner Organisation die ersten Flüge an.

Highlight war der thermische Flug bis nach Briancon zur sog. „Roten Wand“ am 22.03. Als RacingTask deklariert gingen wir in Zweier-Teams an den Start und flogen bei recht guten Bedingungen so schnell wie möglich in den Norden. Einzig das Plateau, über das man sich morgens immer den Weg in die hohen Berge erkämpfen muss, glänzte wieder einmal mit schwacher Thermik und tiefer Arbeitshöhe. Am „Carton“ angekommen ging es dann aber endlich auf ordentliche Basishöhen von fast 3.000 m und der Weg nach Norden verlief ohne Probleme über den Col d´Allos zum Prachaval und schließlich zur Roten Wand. Alle hatten Spaß, erreichten die Wende pünktlich und kamen natürlich auch wieder zurück.

Der Mistral sorgte für Wellen
Üblich für das Frühjahr in Südfrankreich waren natürlich auch die Mistral-Wetterlagen, gekennzeichnet durch straffen NNW-Wind, die uns ausgedehnte Wellenflüge und Starts bei Sonnenaufgang ermöglichten. So konnte ich meinen persönlichen Höhenrekord mit einer Höhe von 5.876 m überbieten und dabei die atemberaubende Aussicht auf die Alpen genießen – ein tolles Erlebnis! Auch Lure und Mont Ventoux wurden im Hangflug erkundet. Natürlich kam auch das Alternativprogramm nicht zu kurz und neben Sportprogramm standen auch Städtetrips und Wanderungen auf dem Plan.

Auf dem Weg nach Nitra
Nun geht’s auf direktem Weg in die Slowakei nach Nitra zum Pribina-Cup, dem ersten Wettbewerb des Jahres für mich und die LS8neo. Hoffentlich spielt das Wetter auch mit. Quelle: ‚OLC, online-contest‚.