Schlagwort-Archiv: Stefan Langer

Stefan Langer im Ventus E Performance

Weltmeister Stefan Langer hat den neuen Ventus-3E Performance von Schempp-Hirth einem Testflug unterzogen. Der Flug fand am Firmensitz von Schempp-Hirth in Kirchheim unter Teck statt.

Ein von Schempp-Hirth veröffentlichtes Video dokumentiert Langers ersten Flug mit dem neuen Modell. Das Video zeigt die Handhabung des elektrischen Antriebssystems in der Praxis. Langer berichtet darin über seine Eindrücke zur Bedienung und den Flugeigenschaften des Segelflugzeugs. Im Gespräch mit Tilo Holighaus, Geschäftsführer von Schempp-Hirth, wurden zudem Hintergründe zur Entwicklung des Ventus thematisiert. Danach lagen die Entwicklungs-Ziele darin, ein Flugzeug mit hoher Leistungsfähigkeit für verschiedene Wetterlagen zu konzipieren, das sowohl für den Wettbewerbseinsatz als auch für den Streckenflug geeignet ist. Besonderer Wert wurde auf eine einfache Bedienung gelegt.

Stefan Langer ist „Champion Pilot of 2024“

Stefan Langer wurde von der FAI-Segelflugkommission (IGC) zum Champion Pilot of the Year 2024 und Gewinner des World Soaring Cups ernannt. Die Bekanntgabe erfolgte auf der IGC-Vollversammlung in Celje, Slowenien, Anfang dieses Monats.

Stefan Langer, der seit über zehn Jahren an Wettbewerben teilnimmt, belegte bei den 38. FAI-Segelflug-Weltmeisterschaften in Uvalde, Texas, USA, im vergangenen August den ersten Platz in der 18M-Klasse. Er erreichte 95,8% der maximal möglichen Punkte und ist damit der beste Segelflug-Weltmeister 2024. Quelle: ‚FAI‚.

Weltmeister-Coaching in Bitterwasser

Die Welt- und Vizeweltmeister der diesjährigen Segelflug-Weltmeisterschaft in der 18-Meter-Klasse, Stefan Langer und Simon Schröder, haben Bitterwasser als ihr nächstes Ziel gewählt. Nach ihren Erfolgen im texanischen Uvalde übernehmen sie jetzt eine besondere Mission: Im Rahmen des 1000-km-Camps von Wilfried Grosskinsky geben sie ihr Wissen an junge Nachwuchspiloten weiter.

Auf Einladung von Bitterwasser und Wilfried Grosskinsky waren die beiden Spitzen-Piloten in Bitterwasser, wo sie im Rahmen des 1000-km-Camps junge, talentierte Piloten coachen. Mit ihrer Erfahrung aus internationalen Wettbewerben und ihren Erfolgen auf Weltklasseniveau bieten sie den Teilnehmern wertvolle Einblicke in Flugtaktik, Streckenplanung und Performanceoptimierung.

Das 1000-km-Camp von Wilfried Grosskinsky ist bekannt dafür, ambitionierte Nachwuchs-Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, von den Besten zu lernen. Die außergewöhnlichen Bedingungen in Bitterwasser bieten dabei die perfekte Kulisse, um das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen.

Als Gewinner des Bitterwasser-Cups wurde der 19-jährige Benedikt Wägele für dieses Coaching augewählt, der bereits in Deutschland Flüge über 1200 km in den Alpen geflogen ist. In Namibia hat er die Möglichkeit, sein Talent unter Beweis zu stellen und von den Besten zu lernen.

Stefan Langer und Simon Schröder inspirieren nicht nur durch ihre Erfolge, sondern auch durch ihre Leidenschaft und den Wunsch, ihr Wissen mit der nächsten Generation zu teilen. Wir sind gespannt, welche Erfolgsgeschichten aus dieser besonderen Zusammenarbeit entstehen werden! Quelle: ‚facebook‘.

Ist die AS 33 ME das beste 18-m-Segelflugzeug?

Der amtierende 18-m-Weltmeister und SGP-Champion Stefan Langer sprach mit Alexander Schleicher GmbH & Co. über seine Anfänge, dem WGC Uvalde 2024 und ob die AS 33 Me die Königin der 18-m-Klasse sei. Alles rund um die WGC und Stefan erfahren Sie im Video. Quelle: Interview ‚alexander.schleicher.de‚.

Stefan Langers Weg zum Grand-Prix-Weltmeister

Der Wettbewerb in Pavullo (Italien) war gezeichnet von durchwachsenem Wetter. Begonnen hat er mit neutralisierten Tagen wegen unfliegbaren Wetters und Besserungen traten auch nur langsam auf. Der erste wirkliche Wertungstag begann mit einer kleineren Aufgabe von 119 km. Doch Stefan Langer ließ sich nicht vom Warten und dem durchwachsenen Wetter einschüchtern und startete direkt mit einem Tagessieg in den Wettbewerb. Mit 114,9 km/h verdiente er sich seine ersten 10 Punkte und schnupperte am Weltmeistertitel.

Im zweiten Rennen wurde die Aufgabe durch das besser werdende Wetter auch vergrößert, 168 km galt es zu fliegen. Dabei blieb einer immer vorne dabei: Stefan Langer. Doch am Ende musste er sich gegen den amtierenden SGP (Sailplane Grand Prix) Weltmeister Sebastian Kawa im Ventus 3 geschlagen geben. Dieser spielte sein Können aus und konnte mit zwei Minuten Vorsprung gewinnen. Auf Platz drei landete an diesem Tag Tilo Holighaus (Ventus 3). In der Gesamtwertung änderte dies allerdings nicht viel, Stefan Langer blieb mit sechs Punkten Vorsprung auf Weltmeisterkurs.

Am dritten Tag gab es dann den ersten Dämpfer. Nach einer großen Aufgabe von 310 km gelang es Stefan nicht, über die gesamte Distanz sein Potenzial zu zeigen. Führte er doch große Teile der Aufgabe an, so reichte ein Fehler, um eingeholt zu werden und somit schaffte es der Pulk schließlich, ihn zu überholen. Dies bedeutete am Ende des Tages Platz zwölf und nach zwei tollen Tagen null Punkte. Da Tilo Holighaus an diesem Tag den Tagessieg holte, schrumpfte der Vorsprung von Stefan in der Gesamtwertung auf einen Punkt. Der Lichtblick des Tages: Auch Verfolger Sebastian Kawa und Alberto Sironi (AS 33) patzten und konnten nicht aufholen.

Nun stand also ein spannendes Finale auf dem Programm. In der Gesamtwertung konnten, auch durch den Extra-Punkt für das finale Rennen, noch sechs Piloten Weltmeister werden. Dieser Tag bedeutete pure Spannung und die kleinere Aufgabe von 240 km lud zu einem Spektakel ein, denn es wurde nicht so einfach wie gedacht. Stefan legte wie an den Tagen zuvor direkt in seinem Tempo los und konnte sich an die Spitze setzen, doch wie auch am Tag zuvor schlich sich ein Fehler bei ihm ein und der Pulk konnte aufschließen. Nun hieß es „Nerven bewahren“. Dass dieser Tag für alle schwierig wurde, zeigt die Penalty-Liste: Acht Verstöße wegen zu niedrigen Überfliegens der Ziellinie. Am Ende war es für Stefan Tagesplatz 9 und damit nur ein Punkt für die Gesamtwertung. Ob das genug ist? Ja! Denn alle direkten Verfolger von Stefan machten Fehler und hatten Probleme mit dem Wetter oder der Technik.

Die Gesamtwertung wurde einmal durchgemischt. Am Ende standen Stefan Langer sowie Erik Borgmann (JS3) mit 19 Punkten auf Platz eins. Doch Stefan wurde trotz Punktgleichheit, aber aufgrund seines erflogenen Tagessieges am ersten Wertungstag, Erster und somit Grand-Prix-Weltmeister. Tilo Holighaus beendet den Wettbewerb nach einem 16. Tagesplatz auf Gesamtplatz vier und Sebastian Kawa flog an diesem Tag nicht die korrekte Aufgabe, was schließlich null Punkte und Gesamtplatz sechs bedeutete. Alberto Sironi belegte mit seiner AS 33 den fünften Platz in der Gesamtwertung. Es schien, als hätte das dramatische Skript des SGP Finals 2023 genau das geplant: einen sehr spannenden Wettbewerb mit Stefan als Gewinner. Quelle: ‚Schleicher-Flugzeugbau‚.

Haute Provence at its best

Video von Stefan Langer: „Awesome flying camp in Vinon-sur-Verdon!
At the beginning of September I joined the flying camp of the gliding club Ottengruener Heide in Vinon. It was a great pleasure for me to fly with motivated gliding students in the most beautiful landscape of the Alps. Gliding at the highest mountain of the Alps -the Mont Blanc – is just insane!“