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FDP Würzburg: Stadt soll Flugzeugkauf unterstützen

Der Flugsportclub Würzburg (FSCW) möchte sich gerne ein neues, leiseres Schleppflugzeug für Segelflieger kaufen, kann aber die Kosten in Höhe von 160’000 Euro für das Ultraleichtflugzeug nicht alleine aufbringen. Die Stadt Würzburg hatte als Zuschuss für den Erwerb der neuen Maschine 25’000 Euro im Haushalt für 2019 eingestellt. Für die an diesem Donnerstag beginnenden Haushaltsberatungen für 2020 (Beginn um 10 Uhr im Ratssaal) beantragt die Stadtratsfraktion von FDP/Bürgerforum, die städtische Förderung auf 50’000 Euro zu verdoppeln, damit der Erwerb des Flugzeugs zeitnah sichergestellt werden kann. FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim Spatz sagte auf Anfrage, dass er den höheren Zuschuss für angemessen und berechtigt halte, weil das neue Flugzeug einen erheblichen Beitrag zur Minderung des Fluglärms leisten werde. Keineswegs handele es sich bei dem städtischen Zuschuss um eine Investition in den Flugsport, sagte Spatz. Das Luftamt Nordbayern hat vor einigen Jahren den Lärm des jetzigen Fliegers gemessen und festgestellt, dass er im zumutbaren Bereich liege. Aus eigener Anschauung könne er bestätigen, dass das neue Flugzeug erheblich leiser fliege als das derzeit im Einsatz befindliche. Diesen subjektiven Eindruck hätten auch Lärmmessungen bestätigt, so der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion. Quelle: ‚mainpost.de‚.

Erstaunliche Leichtigkeit des Fliegens

Es dauerte längere Zeit, bis in der Schweiz sogenannte Ecolight-Flugzeuge zugelassen werden konnten. Anders als etwa die Regierungen in allen europäischen Nachbarländern sträubte sich der Bundesrat lange dagegen, diese besonders leichten Motorflugzeuge zu erlauben. Nach hartnäckigen Anstrengungen der Swiss Microlight Flyers, des zuständigen Spartenverbands des Aero-Clubs der Schweiz, gelang es aber von Juli 2005 an, Ecolight-Flugzeuge zuzulassen. Seit 2015 gilt das auch für Ecolight-Tragschrauber, wenn sie die entsprechenden Regularien erfüllen. Es ist neben den günstigen Anschaffungs- und Unterhaltskosten auch ihre Vielfalt, die Ecolights beliebt macht. So gibt es sie als Hoch- oder Tiefdecker, mit Bug- oder Spornrad, als sogenannten Touring-Motorsegler oder als motorisiertes Segelflugzeug mit Klapptriebwerk. Zudem werden sie gerne als sparsame und leise Schleppmaschinen für Segelflugzeuge eingesetzt. Ecolight-Flugzeuge sind beliebt, weil sie einen preiswerten Einstieg in die motorisierte Aviatik ermöglichen. So verbrennen ihre zwischen etwa 50 und 120 PS starken Viertaktmotoren bleifreien Autotreibstoff und nicht das verbleite und deutlich teurere Flugbenzin Avgas, das Cessna, Piper und Co. benötigen. Ausserdem ist ein Treibstoffverbrauch von nur 12 bis 16 Litern je Stunde üblich. Damit kommt ein modernes Ecolight in einer Stunde aber 200 Kilometer weit. Deshalb beträgt der Verbrauch nur etwa sechs bis acht Liter auf 100 Kilometer. Inzwischen sind auch elektrische Antriebe für Ecolight-Flugzeuge und -Tragschrauber zugelassen. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Neuen Zürcher Zeitung‚.

TU-Studenten lernen wieder an eigenem Flugzeug

Erstmals seit 30 Jahren können Studenten der Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin wieder an einem uni-eigenen Flugzeug lernen. Für Lehre und Forschung stehe jetzt ein Ultraleichtflugzeug bereit, sagte Andreas Bardenhagen, Professor für Luftfahrzeugbau und Leichtbau, am Montag (1. April 2019) der Deutschen Presse-Agentur. «Ein eigenes Flugzeug können wir nach unseren Wünschen gestalten. Spezielle Messvorrichtungen, Kabelschächte und Anbauvorrichtungen konnten wir während des Flugzeugbaus anfertigen lassen und nun nutzen. Bei einem geliehenen Modell wäre dies undenkbar», erläutert Bastian Göbel, Pilot und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚berlin.de‘.