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Pandemie erreicht auch den Luftraum

„Unsere Saison startet normalerweise immer stark im April. 2020 konnten wir unseren Betrieb erst Mitte Mai wieder richtig aufnehmen. Wir haben wichtige Wochen verloren. Die Thermik ist im Frühjahr am besten, deswegen ist das unsere Hauptsaison“, sagt er. Unter der Schließung des Flugplatzes hat auch der Ausbildungsbetrieb gelitten. Als die Schulungen wieder aufgenommen werden durften, war die Nachfrage allerdings groß. Sport unter freiem Himmel liegt weiterhin im Trend. „Wir haben außerdem gemerkt, dass weniger Menschen in den Urlaub gefahren sind und deswegen ein neues Hobby angefangen haben“, sagt Patrick Hirschauer. Der LSV Radevormwald hat seit diesem Jahr zehn neue Flugschüler aus allen Altersgruppen. „Das ist für uns ein großer Zuwachs im Vergleich zu anderen Jahren.“

Gelernt wurde in diesem Jahr in deutlich kleineren Gruppen. Fliegen ist ein Teamsport und kann nicht komplett alleine durchgeführt werden. „Zum Segelfliegen braucht man ein Team und nicht nur denjenigen, der im Flugzeug sitzt. Wir haben die Gruppen allerdings so klein wie möglich gehalten“, sagt der Fluglehrer. Die theoretischen Bausteine der Ausbildung wurden vermehrt in Online-Kursen vermittelt. Der Verein arbeitet an der Ausweitung des digitalen Unterrichts.

Mit den neuen Lockdown-Bestimmungen, die ab November für vier Wochen in Kraft treten werden, wird die Saison auf dem Flugplatz frühzeitig beendet. Finanzielle Einbußen muss der Verein nicht nur durch fehlende Fluggebühren verkraften. „Wir haben Wettbewerbe und unseren Tag der offenen Tür abgesagt, der auch Einnahmen generiert. Das ist kein Zustand, der langfristig funktioniert. Falls die Saison 2021 wieder so kurz ist, müssen wir über eine Umstellungen der Gebührenstruktur nachdenken“, sagt Patrick Hirschauer, der seit 15 Jahren selber fliegt.

Den Winter verbringen die Flieger normalerweise damit ihre Flugzeuge zu warten, abzuschleifen und ihre Ausrüstungsgegenstände zu pflegen. Auch diese Arbeiten werden durch die Corona-Krise gestört. „Wir müssen auf Abstände achten und darauf, dass nur wenige Haushalte in unseren Hallen zusammenkommen. Wir haben zwar viel Platz, aber auch wir brauchen ein Hygienekonzept.“

Wie in vielen Sportvereinen ist auch im LSV Radevormwald eine Gruppendynamik entstanden, um gemeinsam durch die Krise zu kommen. Die Jugendabteilung des Sportvereins hat während des ersten Lockdown Einkaufshilfen für die Vereinsmitglieder organisiert, die zu der Risikogruppe gehören. Quelle: ‚RP-online.de‚.

Hunderte Besucher entdecken Flugplatz Leye

Die Vielseitigkeit des Flugsportes entdeckten am Wochenende zahlreiche Besucher auf dem Flugplatz Leye. Der Luftsportverein (LSV) Radevormwald organisierte einen zweitägigen Tag der offenen Tür, der am Samstagnachmittag startete. Besonders interessant waren für alle Besucher die Flugvorführungen, die an beiden Tagen stattfanden und durch versierte Piloten des Rader aber auch des Schwelmer Luftsportvereins durchgeführt wurden. Einer von ihnen ist Sven Schlums, der dem Schwelmer Verein angehört, aber seine Freunde und Kollegen aus Radevormwald immer tatkräftig unterstützt. „Ich habe heute einige Flugvorführungen gezeigt und immer super Feedback bekommen. Kunstflug begeistert auch diejenigen, die nicht selber fliegen“, sagt der Pilot. Er selber hat mit 14 Jahren seinen Segelflugschein gemacht. Das ist schon viele Jahrzehnte her, aber das Interesse an dem Flugsport ist weiterhin groß. „Die Jugendabteilung in unserem Verein ist gut aufgestellt“, sagt Sven Schlums. Quelle: ‚RP-online.de‘.

Wennema-Cup auf Flugplatz Leye

Vom 27. Mai bis 1. Juni findet auf dem Flugplatz Radevormwald der Segelflugwettbewerb „Wennema Cup“ statt.Der Name hat in den vergangenen Jahren unter den Piloten einen erfolgreichen Einzug in das Standardvokabular auf der Leye genommen, und bedeutet speziell für die Landung „Wennema tief kommst, musste da landen„. Der Wettbewerb findet am Flugplatz Radevormwald, Leye 1, statt. Der Cup ist ein Clubklasse-Wettbewerb für Einsteiger und Veteranen des Streckensegelflugs. Für die Teilnahme kann grundsätzlich jedes Segelflugzeug mit beliebig vielen Piloten gemeldet werden. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚rp-online.de‘.