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Bensheimer Segelflieger für WM gerüstet

Der für die Segelfluggruppe (SFG) Bensheim startende Lorscher Uwe Wahlig (kleines Foto) kann zuversichtlich seinem Start bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr im französischen Montlucon-Gueret entgegenblicken. Er wurde bei der der sogenannten Vor-WM Zweiter in der Clubklasse hinter seinem siegreichen Nationalteamkollegen Stefan Langer (Donauwörth). Eigentlich sollte die WM in diesem Jahr in Châlons-Ecury/Champagne (Frankreich) stattfinden, jedoch wurde sie wegen der Corona-Pandemie abgesagt und ins nächste Jahr verschoben. Nun hatte die Piloten Gelegenheit, das neue, reizvolle Wettbewerbsgebiet am Rande des Massif Central kennenzulernen. Insgesamt nahmen 55, vorwiegend europäische Teams teil; Konkurrenten aus Übersee fehlten.

Am ersten Wertungstag belegte das britische Trio um Jake Brattle die ersten Plätze, Wahlig landete auf Rang sechs. Sukzessive arbeitete sich der Pilot von der Bergstraße dann nach vorne und holte sich am vierten Tag den Tagessieg. Damit schloss er zur Spitzengruppe Langer/Brattle auf. Er behauptete seinen zweiten Platz bis zum Wettbewerbsende. „Die komplexe Luftraumstruktur, eine eigene, spannende Wetterentwicklung und wenig geeignete Außenlandefelder: Segelfliegen ist hier sehr anspruchsvoll, da kann eine Entscheidung schnell über Sieg oder Niederlage bestimmen. Aber ich bin zufrieden. Jetzt werde ich die Flüge genau analysieren, um dann gut vorbereitet nächstes Jahr bei der Weltmeisterschaft starten zu können,“ kommentierte Uwe Wahlig das Ergebnis. Quelle: ‚Morgenweg‚.

Segelflug-WM der Frauen

Für die deutschen Segelfliegerinnen enden die Weltmeisterschaften im australischen Lake Keepit mit einem ansprechenden Ergebnis. Christine Grote sichert sich den zweiten Rang in der Clubklasse, während Katrin Senne in der 18-Meter-Klasse Rang drei belegt. Senne war der Sprung aufs Treppchen am zehnten und aufgrund des Wetters letzten Wertungstages gelungen. Sie machte dank des Tagessiegs zwei Plätze gut. Die Wertungstage 11 und 12 entfielen anschließend aufgrund von Regenfällen und machten so einen Angriff auf den erneuten Weltmeistertitel unmöglich. Auch Christine Grote nutzte die letzte Tageswertung, um sich in der Clubklasse von Rang 3 auf Rang 2 zu schieben. Die Französin Céline Rault hatte hier keinen guten Tag erwischt und erflog lediglich einen 14. Rang. Gelegenheit für Grote mit einem achten Platz in der Tageswertung insgesamt Silber zu sichern. In der Standardklasse schafften es die Damen nicht unter die ersten Zehn. Der gesamte Wettkampf wurde für alle Pilotinnen und Helfer unter Extrembedingungen ausgetragen. Temperaturen nahe 50 Grad Celsius waren keine Seltenheit. Ranglisten. Bilder.