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40. Segelflug-Weltmeisterschaft der Grossen Klassen

Vom 16. bis 30. Mai 2026 fand die 40. FAI Segelflug-Weltmeisterschaft der Grossen Klassen (Offene Klasse, 18-Meter-Klasse und 20-m-Doppelsitzer-Klasse) in Częstochowa, Polen, statt. Austragungsort war der Flugplatz Rudniki, organisiert vom Aeroklub Częstochowski.

Eröffnungszeremonie und Herausforderungen

Die Weltmeisterschaft wurde am 16. Mai mit einer feierlichen Parade der Nationen im Zentrum von Częstochowa eröffnet. 73 Teams aus 25 Nationen nahmen teil. Auf der offiziellen Pressekonferenz betonte Krystian Krasiński, Präsident des Aeroklub Częstochowski, die Bedeutung des Flugplatzes Rudniki für den Segelflugsport in Polen. Gleichzeitig wies er auf die unsichere Zukunft des Geländes hin, da der Eigentümer den Nutzungsvertrag gekündigt hat. Die Organisatoren kämpfen derzeit um den Erhalt des Flugplatzes in seiner jetzigen Form.

Verlauf des Wettbewerbs

Die Piloten absolvierten anspruchsvolle Aufgaben, die von schnellen Racing Tasks bis hin zu Assigned Area Tasks reichten. Insgesamt konnten in allen drei Klassen zehn Wertungstage geflogen werden.


Offene Klasse

In der Offenen Klasse zeigte sich ein enges Rennen an der Spitze. Am ersten Wertungstag sicherte sich Felipe Levin (EB 29R) den Tagessieg vor Michael Sommer (EB 29R). Sebastian Kawa (JS5) startete verhaltener, konnte aber am zweiten Tag mit einem schnellen Racing Task über 542 km (Schnitt: 135,5 km/h) die Tageswertung für sich entscheiden.

Ein entscheidender Tag für das Gesamtklassement war der 9. Wertungstag (28. Mai). Ein langer Racing Task über 848 km verlangte den Piloten alles ab. Felipe Levin gewann den Tag mit einer beeindruckenden Durchschnittsgeschwindigkeit von 143,2 km/h vor Sebastian Kawa (139,4 km/h) und Michael Sommer (139,1 km/h). Dieser Tagessieg festigte Levins Führung in der Gesamtwertung.

Rangliste Offene Klasse:

1.Rang: Felipe Levin, EB 29R, 8945 Pt.
2.Rang: Sebastian Kawa, JS5, 8938 Pt.
3.Rang: Michael Sommer, EB 29R, 8871 Pt.


18-Meter-Klasse

Die 18-Meter-Klasse war geprägt von konstanten Leistungen der Spitzengruppe. Christophe Abadie (JS3 TJ 18m) und Victor Mallick (JS3 18m) lieferten sich ein beständiges Duell. Am 5. Wertungstag gewann Karol Staryszak (AS 33 Es 18m) den Racing Task über 471 km.

Auch in dieser Klasse war der 9. Wertungstag (755 km Racing Task) prägend. Karol Staryszak sicherte sich den Tagessieg, während Victor Mallick mit einem dritten Tagesplatz wichtige Punkte sammelte, um seine Führung in der Gesamtwertung auszubauen.

Rangliste 18-Meter-Klasse:

1.Rang: Viktor Mallick, JS3, 8440 Pt.
2.Rang: Christophe Abadie, JS3, 8165 Pt.
3.Rang: Stefan Langer, AS 33 Me, 8051 Pt.


20-m-Doppelsitzer-Klasse

In der Doppelsitzer-Klasse etablierte sich das Team Leucker & Omsels (Arcus T) früh in der Spitzengruppe und gewann direkt den ersten Wertungstag. Die Teams Grabowski & Czyż (Arcus M) und Kassai & Mészáros (Arcus T) blieben über den gesamten Wettbewerb in Schlagdistanz.

Am 9. Wertungstag (616 km Racing Task) gewann das Team Janowitsch & Lutz, während Kassai & Mészáros den zweiten Platz belegten. Leucker & Omsels verteidigten mit soliden Platzierungen ihre Führung bis zum Schluss.

Rangliste 20-m-Doppelsitzer-Klasse:

1.Rang: Leucker & Omsels, Arcus T, 8338 Pt.
2.Rang: Grabowski & Czyż, Arcus M, 8300 Pt.
3.Rang: Kassai & Mészáros, Arcus T, 8204 Pt.

Die 40. Segelflug-Weltmeisterschaft bot anspruchsvolle fliegerische Bedingungen und zeigte das hohe Niveau des internationalen Segelflugsports.

-> vollständige Resultat-Übersicht

Coupe Aéronautique Gordon Bennett

Die Langdistanz-Weltmeisterschaft 2024 im Gasballonfahren startete in Münster.

Der Coupe Aéronautique Gordon Bennett – die FAI-Langstrecken-Weltmeisterschaft im Gasballonfahren – ist der älteste und prestigeträchtigste Wettbewerb der Luftfahrt und eine enorme Herausforderung. Bei der 67. Auflage stiegen 21 Gasballone in den Himmel über Münster. Die Zweierteams an Bord der Ballone haben nur ein Ziel: die weiteste Distanz zurückzulegen. In Zusammenarbeit mit den Boden Teams wird versucht die Meteorologische Aktivität zu nutzen, um innerhalb des festgelegten Wettbewerbsgebiets in Europa zu navigieren.

Unter den Teilnehmern sind die amtierenden Sieger Eric Decellières und Benoit Havret aus Frankreich, sowie das legendäre deutsche Duo und die 2022 Gewinner, Wilhelm Eimers und sein Sohn Benjamin Eimers. Es ist das achte Mal, dass Deutschland Gastgeber dieser traditionellen Ballonfahrt ist. Die Eröffnung wurde mit dem faszinierenden „Night Glow“ gefeiert, bei dem die Ballons in einer atemberaubenden Inszenierung beleuchtet wurden. Quelle: ‚Gordon Bennett 2024‚ Denis Schroth.

-> Eröffnung und Start.
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38. Segelflug-WM in Uvalde

Vor wenigen Tagen haben die 38. Segelflug-Weltmeisterschaften im texanischen Uvalde für die 18-m-, Offene- und 20-m-Doppelsitzerklasse begonnen. Hier finden Sie die Foto-Galerie und die aktuellen Resultate von SoaringSpot, den facebook-Livestream des Veranstalters, eine Live-Übertragung der Tagesaufgaben sowie eine Vorschau des Segelflugzeugbauers Schempp-Hirth im Vorfeld des Wettbewerbes.

13. FAI-Junioren-Weltmeisterschaften

Im polnischen Ostrow fanden vom 14. bis 26. Juli die 13. Junioren-Weltmeisterschaften statt.

Clubklasse

  1. Martijn Eerdekens, LS 3
  2. Kim Toppari, LS 7 neo
  3. Alexandre Fierain, ASW 20

Standardklasse

  1. Max Maslak, LS8
  2. Thomas Greenhill, Discus 2a
  3. Nils Schlautmann, LS8

-> Vollständige Resultate.
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Vorbereitungen zur Segelflug-WM in Australien

Die Segelflug-Weltmeisterschaft vom 2. bis 16. Dezember in Narromine, Australien, wirft ihre Schatten voraus: Am vergangenen Wochenende wurden in Lengerich (NRW) vier Segelflugzeuge von Mitgliedern der deutschen Nationalmannschaft in einen Spezial-Container des DAeC verladen. Hinzu kamen zwei weitere Segelflugzeuge von ungarischen und belgischen „Untermietern“.

Das Verladen in Container ist komplizierter, als es aussehen mag. DAeC-Vizepräsident Rudi Baucke, der den Transport organisiert und auch bereits Erfahrung mit der Verschiffung von Segelflugzeugen hat, begleitete die Aktion. „Der Einbau der Segelflieger hat anderthalb Tage gedauert“, berichtet er. „Sobald der Zoll in Münster die Fracht abgenommen und den Container versiegelt hat, wird er per LKW in den Zollhafen nach Hamburg verbracht. Von dort geht es einige Tage später mit einem Containerschiff zum Mittelmeer, durch den Suezkanal und weiter nach Sydney, Australien.

Dort wird er etwa Ende Oktober oder Anfang November ankommen. Anschließend geht’s weiter mit dem LKW zum Austragungsort nach Narromine.“ Nach Beendigung der Weltmeisterschaft in der Standard-, Club- und der 15-Meter-Klasse nehmen die Segelflugzeuge den gleichen Weg zurück und werden voraussichtlich Ende Februar 2024, rechtzeitig zu Saisonbeginn, wieder in Deutschland sein. Quelle: ‚BuKo Segelflug‚.

Segelflug-WM: Aero-Club Stendal plant keine neue Bewerbung

Der Aero-Club Stendal wird sich vorerst nicht noch einmal darum bewerben, eine Segelflug-Weltmeisterschaft auf dem Flugplatz Borstel auszurichten. Das sagte Henning Schulte, Präsident des Luftsportverbandes Sachsen-Anhalt und Aero-Club-Mitglied, auf Volksstimme-Nachfrage. Stendal hätte sich für die WM 2026 bewerben können, die ist mittlerweile nach Polen vergeben worden.

Stendal hatte nach vielen Wettbewerben, darunter Deutsche Meisterschaften und die holländischen Staatsmeisterschaften, den Zuschlag für 2020 bekommen. Nach einer Art Vor-WM mit internationaler Beteiligung im Jahr 2019 war die Vorbereitung intensiv angelaufen. Die Hansestadt Stendal war mit im Boot, die Drehbücher für die große Eröffnungsfeier auf dem Stendaler Marktplatz und eine Party auf dem Flugplatz waren geschrieben.

Doch 2020 wurde die WM in Stendal wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben und 2021 dann komplett abgesagt. Während die Weltmeisterschaft wegen der Auflagen und Verbote für den Amateursport in Stendal nicht stattfinden durfte, war die WM in anderen Segelflugklassen in Frankreich möglich und wurde dort 2021 auch ausgetragen.

Aktuell läuft auf dem Flugplatz Stendal-Borstel der Altmark-Pokal 2023, ein Qualifikationswettkampf für die Deutsche Meisterschaft 2024 in der Standard- und in der Clubklasse. Quelle: ‚Volksstimme‚.