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Schweizermeisterschaft im Segelkunstflug

Liebe SegelfliegerInnen,

Kunstflug macht sicherer, Kunstflug ist schön und die Schweizermeisterschaft Segelkunstflug ist für alle Segelflieger mit Kunstflugerweiterung im Ausweis eine super geeignete Veranstaltung zum Trainieren und zur Perfektionierung! Sie findet Ende August in Thun statt, vor einer wunderbaren Kulisse.

Training: ab Montag, 23. August 2021
Wettkampf: 26. – 28. August 2021

Jeder Segelflieger, auch mit wenig Erfahrung, kann an der SM teilnehmen: In der Sportsman Kategorie:

  • stellen wir Dir auf Wunsch Dein Wettkampf-Programm zusammen
  • kann mit Safety-FI geflogen werden in Trainings- und Wettkampfflügen
  • kannst Du mit ASK-21 oder B4 den Wettkampf bestreiten (oder mit der FOX!)
  • kannst Du enorm profitieren und Fortschritte für Dich verbuchen

Melde Dich an für ein schönes Fliegerfest in Thun, es winken schöne Preise und ein unvergessliches Wettbewerbs-Erlebnis! Die Flugzeuge sind vorhanden, Wettbewerbsneulinge profitieren von einer substantiellen Reduktion der Nenngelder! Das Motto heisst: “Top fun for cheap money”!

Offizielle Ausschreibung. Rückfragen an das OK: adrian.sieber [a] hin.ch

Breitenförderungskurs ‘Segelkunstflug’

Datum: Sonntag, 16. August 2020 (Eröffnungsbriefing 17:00h) – Samstag, 22. August 2020. Teilnehmer: Die Zahl der Kursteilnehmer ist auf 16 Piloten beschränkt. Kursleitung: SFVS, SAGA, Sergio Magaldi, Hafnerstrasse 3, 9000 St. Gallen, Tel. M: 077 464 44 45, 45, sergio.magaldi[a]bluemail.ch. Voraussetzungen: Gültiger Segelfliegerausweis, gültiges Medical (für SPL/LAPL), mind. 40 h oder 120 Starts seit Erwerb der Segelfluglizenz (für EASA-Ausbildung). Anmeldung bis 31. Mai 2020.

Kursprogramm:

  1. Kunstflug-Ausbildung entsprechend EASA-FCL.800 (erfordert eine Mindestausbildung von 5 h oder 20 Starts)
  2. Erweiterung bestehender Schweizer ACR-Erlaubnisse auf höheren Kunstflug (je nach Übungs- und Kenntnisstand).
  3. Praktisches Sicherheitstraining für Segel-(Strecken)flieger:
    (Mind. 5-7 Flüge mit unterschiedlichen Ausbildungsinhalten an 2-3 Tagen)
  • Lagefliegen, Überziehen, Abkippen, Vrillen
  • Erfliegen und Retablieren von ungewöhnlichen Fluglagen
  • Bewegen des Flugzeugs ausserhalb des persönlichen Komfortbereichs zur Stressreduktion und Erhaltung der Handlungsfähigkeit im Ernstfall.

Kopfüber auf der Schwäbischen Alb

Ein Programm „turnen“ nennen die Segelflieger eine Abfolge von Kunstflug-Figuren. Piloten des Aero Clubs Krefeld haben jetzt über der Schwäbischen Alb im Rahmen eines zweiwöchigen Flieger-Lagers den „Rückenflug“ trainiert. Looping, Rolle oder Kleeblatt: Die Kunstflug-Piloten des Aero Clubs Krefeld haben jetzt das Sommer-Fliegercamp auf der Schwäbischen Alb genutzt, um diese besonderen Figuren zu trainieren. „Wer gern Achterbahn fährt, wird den Kunstflug lieben“, meint Frank Werthebach, Pressebeauftragter des Clubs. Bei einem dieser Kunststückchen in der Luft kann sogar ein Moment der Schwerelosigkeit erzeugt werden – nichts für schwache Nerven oder Mägen. Für die Kunstflieger sind besonders die Morgen- und Abendstunden attraktiv, wenn wenig Thermik herrscht. „Die Maschine wird dann auf rund 1200 Meter hochgeschleppt“, erklärt Werthebach. „Die Kunstflug-Piloten überlegen sich im Vorfeld des Flugs ein Programm, das sie ‚abturnen’, so nennen wir das in der Fliegersprache.“ Dafür wird eine gedachte Box von rund 1000 Meter Kantenlänge zu Grunde gelegt, in der die Piloten die geplante Abfolge von Figuren fliegen. Zwei bis drei Minuten haben sie dafür Zeit, dann ist die „Höhe verbraucht“, wie Werthebach erklärt. Wichtig ist auch die Geschwindigkeit. Die Endgeschwindigkeit einer Figur soll die Startgeschwindigkeit der nächsten Figur sein. Ein Looping wird beispielsweise mit 200 Stundenkilometern geflogen. Nach einer Abfolge von sieben bis zehn Figuren fliegt die Maschine auf rund 400 Metern. „Danach wird in der Regel sofort gelandet, weil der Kunstflug sehr anstrengend ist und der Körper sehr hohen Belastungen ausgesetzt wird“, erklärt Frank Werthebach. Für den „Rückenflug“, bei dem das Segelflugzeug für einige Sekunden auf den Kopf gedreht wird, sei es sehr wichtig, dass der Pilot „ordentlich angeschnallt“ ist und beim Überkopf-Flug somit auch tatsächlich im Sitz bleibt. Das spektakuläre Foto ist mit Hilfe einer auf der Tragfläche fixierten Kamera mit Fernauslöser entstanden. Im Verein haben rund 20 von 100 Piloten den Kunstflug-Schein, drei von ihnen trainieren die Manöver regelmäßig. Quelle: ‘RP-Online.de‘.