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FAI-Sailplane Grand Prix in Vinon

Mit Trainingstagen ab dem 27. August begann gestern in Vinon-sur-Verdon die Vorbereitung auf die fünfte Station der FAI Sailplane Grand Prix Series 13. Die Wertungsflüge sind vom 30. August bis 5. September vorgesehen. Geflogen wird im Umfeld der südlichen Alpen in Südfrankreich.

Das Teilnehmerfeld umfasst Pilotinnen und Piloten aus mehreren europäischen Ländern. Neben Mario Kiessling und Conrad Hartter sind unter anderem der Schweizer Yves Gerster, der Pole Stanisław Biela sowie die Franzosen Didier Hauss und Kévin Faur angekündigt.

Victor Mallick startet in Vinon erstmals bei einem Grand Prix. Der aktuelle Weltmeister der 18-Meter-Klasse will dabei eine Diana 4 fliegen. Didier Hauss geht von seinem Heimatverein aus an den Start. Auch Erik Borgmann, der regelmäßig in Vinon fliegt, und Kévin Faur mit einer JS3 zählen zum Kreis der erfahrenen Grand-Prix-Piloten.

Neben dem sportlichen Wettbewerb sind technische Neuerungen vorgesehen. Zum Veranstaltungsbeginn soll ein 3D-Livetracking für Zuschauer verfügbar sein. Zudem ist in der zweiten Hälfte der Woche die Erprobung eines Live-Bordkamerasystems geplant. Der Umfang des Einsatzes hängt vom Stand und der Zuverlässigkeit der Technik ab.

In Vinon geht es um Punkte und um die Chance, sich für das Serienfinale zu qualifizieren. Dieses ist vom 9. bis 15. Januar 2028 in Vitacura in Chile angesetzt.

KerndatenInformation
WettbewerbFAI Sailplane Grand Prix, Series 13 – Qualifikation Vinon
Zeitraum30. August bis 5. September 2026
OrtVinon-sur-Verdon, Frankreich
FluggebietSüdliche Alpen
Teilnehmerfeld20 Pilotinnen und Piloten
Deutsche TeilnehmerMario Kiessling (Ventus 3T), Conrad Hartter (JS1-C)
Technische Angebote3D-Livetracking; Erprobung von Live-Bordkameras
QualifikationszielWorld Sailplane Grand Prix Final, Vitacura, Chile, Januar 2028

Millenaar und Hartter gehen nach Chile

Beim FAI Qualifying Sailplane Grand Prix Deutschland am Farrenberg hat Peter Millenaar aus den Niederlanden die Gesamtwertung gewonnen. Conrad Hartter aus Deutschland wurde Zweiter. Beide haben sich damit für das 12. FAI World Sailplane Grand Prix Final in Chile qualifiziert.

Der Wettbewerb wurde vom 9. bis 15. August am Farrenberg bei Mössingen ausgetragen. Im sechsten und letzten Wertungsflug gewann Uwe Wahlig im JS3. Für die 264 Kilometer lange Aufgabe benötigte er 1:42:51 Stunden; das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 153,4 km/h. Hartter folgte in seiner JS1c nach 13 Sekunden. Ulrich Messmer belegte im JS3 den dritten Rang. Alle 20 gestarteten Piloten erreichten das Ziel.

Die Entscheidung um die Gesamtwertung fiel bereits vor dem letzten Flug. Millenaar hatte den fünften Wertungsflug über 302 Kilometer mit 137,6 km/h gewonnen und sich mit zehn Punkten eine Ausgangsposition für die Qualifikation geschaffen. Im abschließenden Rennen genügte ihm Rang sieben.

Millenaar beendete die Serie mit 41 Punkten, Hartter folgte mit 38 Punkten. Stefan Langer wurde mit 29 Punkten Dritter und steht auf der Reserveliste für das Weltfinale. Die ersten beiden der Deutschland-Serie erhalten die direkten Startplätze in Chile.

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Tom Arscott gewinnt Lasham Grand Prix

Der FAI Sailplane Grand Prix 2026 in Lasham, Grossbritannien, ist abgeschlossen. Tom Arscott sicherte sich im abschliessenden vierten Wertungsflug den Gesamtsieg und qualifizierte sich damit für das Weltfinale in Vitacura, Chile.

Aufgrund wechselhafter Wetterbedingungen konnten von den geplanten Renntagen lediglich vier gewertet werden. Der letzte Wertungsflug führte über eine 153,47 km lange Strecke in zwei Runden über die Grafschaft Hampshire. Erschwerend war das sogenannte «Blue»-Wetter: Thermik ohne Markierung durch Cumulus-Wolken, was hohe Präzision bei der Streckenplanung erforderte.

Arscott, fliegend auf einer Ventus 2a, gewann den letzten Wertungsflug und überholte damit Oliver Ramsay, der vor dem Abschlusstag mit einem Punkt Vorsprung geführt hatte. In der parallel ausgetragenen Legacy Grand Prix Klasse (18m/20m) gewann Tony Cook die Gesamtwertung.

Kurzrangliste Gesamtwertung (Top 3)

  1. Tom Arscott, Ventus 2a, 27 Punkte
  2. Oliver Ramsay, LS8, 19 Punkte
  3. Owen Mccormack, Ventus 2a, 11 Punkte

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FAI Sailplane Grand Prix in Varese

Der 13. FAI Sailplane Grand Prix in Varese, Italien, wurde von einem tragischen Ereignis überschattet. Während des zweiten Rennens am 25. Mai 2026 verunglückte der britische Pilot Jon Gatfield (YO) tödlich. Die Organisation rief daraufhin den 26. Mai zu einem offiziellen Trauertag aus, an dem der Flugbetrieb ruhte.

Nach zwei Tagen des Innehaltens entschieden sich die verbleibenden Piloten, den Wettbewerb fortzusetzen. Am 28. Mai traten acht Piloten an, von denen sieben eine 227 Kilometer lange Strecke über die lombardischen Höhenzüge absolvierten.

Die vierte Etappe am 29. Mai forderte die Piloten mit einer anspruchsvollen 219-Kilometer-Route über die schweizerisch-italienische Seenlandschaft. Die thermischen Bedingungen waren schwierig, sodass lediglich vier Teilnehmer das Ziel erreichten. Luka Žnidaršič (LZ) entschied dieses Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 96 km/h für sich. Die Plätze zwei und drei belegten Steffen Schwarzer (L7) und Michael Reiner (MR), die zeitgleich das Ziel erreichten.

Das abschließende fünfte Rennen am 30. Mai führte über eine 135 Kilometer lange Distanz. Aufgrund einer zunächst stabilen Luftmasse wurde der Start auf den Nachmittag verschoben. Michael Reiner gewann diese letzte Etappe mit einer Durchschnitts-Geschwindigkeit von 92,6 km/h, gefolgt von Luka Žnidaršič und Steffen Schwarzer.

In der Gesamtwertung sicherte sich Luka Žnidaršič mit 19 Punkten den Sieg des Varese Grand Prix. Michael Reiner belegte mit 17 Punkten den zweiten Platz. Beide Piloten haben sich damit für das SGP World Final in Vitacura, Chile, qualifiziert. Den dritten Rang erflog sich Steffen Schwarzer mit 13 Punkten. Die Veranstaltung in Varese wird als sportlich anspruchsvoller Wettbewerb in Erinnerung bleiben.

-> Gesamt-Rangliste.

Sailplane Grand Prix gründet Media Group

Die SGP setzt mit der Media Group auf eine professionellere und zielgruppennähere Kommunikation – ein spannender Schritt für die Zukunft des Segelflugsports!

Die Sailplane Grand Prix (SGP) gibt bekannt, dass er mit der SGP Media Group eine Struktur schafft, welche die Kommunikation stärken, die Medienpräsenz ausbauen und die Verbindung zu Fans und Partnern weltweit vertiefen soll. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, die SGP als führende Instanz im Segelflugrennen zu etablieren – mit Fokus auf Professionalität, Innovation und Zugänglichkeit. Die SGP Media Group soll die Kommunikation des SGP professionalisieren und Fans, Piloten und Partner näher ans Geschehen bringen.

Antoine Havet die SGP Media Group leiten. Antoine ist seit zwei Serien ein zentrales Mitglied des SGP-Management-Teams und hat kürzlich den Rebranding-Prozess der SGP geleitet. Mit seiner Erfahrung als Pilot und seiner klaren Medienvision ist er ideal für die neue Rolle.

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Sailplane-GP-Final: „Les Bleus“ auf dem Podest

Maximilian Seis ist zum zweiten Mal Weltmeister
Maximilian Seis heisst mit 34 Punkten aus sechs spannenden und ausgeglichenen Rennen der neue Weltmeister des Sailplane-Grand-Prix-Formates. Er gewinnt vor Christophe Abadie (29 Punkte) und Kévin Faur (28 Punkte) den Final der zwölften Grand-Prix-Serie im südfranzösischen Segelflugzentrum von St-Auban.

Auf dem Siegertreppchen dominiert die französische Equipe mit Christophe Abadie, Maximilian Seis und Kévin Faur (v.l.).

Enges Rennen
Der allerletzte Tag des FAI Segelflug-Grand-Prix-Weltfinales in Saint-Auban bot das, wir uns als Zuschauer erhofft hatten: ein taktisches Hochgeschwindigkeitsduell über den südlichen französischen Alpen. Auf einer 291 km langen Regattastrecke mussten die Piloten eine anspruchsvolle Route um die bekanntesten Wendepunkte der Region absolvieren. Da die Gesamtwertung sehr ausgeglichen war, war der Druck enorm. Vor dem Finale lag Maximilian Seis (3V – FRA) hinter Christophe Abadie (2L – FRA), wusste aber, dass nur ein Sieg reichen würde. Seis lieferte eine stilvolle Leistung und flog mit seinem Ventus 3 18m ein makelloses Rennen. Er überquerte die Ziellinie nach 2:26:07 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 119,49 km/h und schlug seinen Landsmann Kévin Faur (LB – FRA) um nur sieben Sekunden. Es war eine Meisterleistung in Sachen Präzision und Tempo.

Hinter ihnen zeigte Klaus Kalmbach (CT – GER) seine beste Leistung der Woche und wurde mit nur vier Sekunden Rückstand auf Kévin Faur Dritter. David Bauder (DC – GER) und Stanisław Biela (S – POL) rundeten die Top 5 ab und kamen beide innerhalb einer Minute nach den Führenden ins Ziel – ein bemerkenswert knappes Rennen. Für Abadie platzte ein Traum. Er hatte Mühe, mit den führenden Kletterern mitzuhalten, kam als Sechster ins Ziel und musste die Führung in der Meisterschaft abgeben. Seine Konstanz während der gesamten Woche war beeindruckend, aber das Finale gehörte Seis.

Maximilian hat es zehn Jahre nach seinem ersten Sieg in Varese (Italien) wieder geschafft. Mit seinem Sieg holte sich Maximilian Seis zum zweiten Mal den Weltmeister-Titel. Faur sicherte sich mit einem späten Endspurt den dritten Platz in der Gesamt-Wertung, während der ehemalige Spitzenreiter Peter Millenaar (NED) sich nach einem schwierigen letzten Tag mit dem vierten Platz begnügen musste.

Die Woche unterstrich sowohl die Intensität des Wettbewerbs als auch die knappen Unterschiede zwischen Sieg und Niederlage im Grand-Prix-Rennsport.

-> Gesamt-Rangliste
-> Youtube-Channel mit allen Renn-Aufzeichnungen

Grand Prix in Gawler (AU)

Der australische Qualifikations-Grand Prix findet vom 5. bis 11. Januar 2025 in Gawler statt. Der Wettbewerbszeitraum liegt in der thermischen Hochsaison des Jahres. Der Adelaide Soaring Club in Gawler liegt am südlichen Ende der Weinregion Barossa. Die Aufgaben werden überwiegend über flachem Farmland mit Hügeln im nördlichen Aufgabengebiet geflogen. Das Aufgabengebiet erstreckt sich von dort aus nach Norden sowie nach Osten über den Murray River nach Waikerie.

Serie 12 des FAI Grand Prix
Die 12. Serie der nationalen FAI Sailplane Grand Prix (SGP) wird 2024 und 2025 weltweit ausgetragen. Neben Australien gibt es drei weitere Qualifikations-Wettbewerbe: in den USA, den Niederlanden und in Polen. Die nationalen Wettbewerbe sind Qualifikations-Veranstaltungen für das 12. Segelflug-Grand-Prix-Finale, das vom 24. bis 30. August 2025 in St. Auban in Frankreich stattfinden wird. Die besten Piloten jedes Grand Prix‘ qualifizieren sich für das Finale und der Sieger wird zum SGP-Weltmeister erklärt.

Maximilian Seis wins Grand Prix in Santa Cilia

The first Qualifying Sailplane Grand Prix of Serie 12 has concluded with spectacular races in Santa Cilia, Spain. Throughout the event, 14 elite pilots took to the skies in the 15m class, competing against the dramatic backdrop of the Pyrenean mountains.
A Week of Soaring Highs

This week-long competition was marked by thrilling contests and strategic flying, culminating in a gripping final race. French pilot Maximilian Seis emerged victorious with a total of 56 points, clinching his spot in the 2025 final. His consistent performance throughout the week ensured his lead, making him a deserving winner. The Sailplane Grand Prix World Champion in 2015 (Serie 6) is once again making it to the World Final!

Podium Finishers
Close on his heels, fellow Frenchman Kévin Faur finished second with 45 points. The nail-biting finale race saw Faur securing his position and a ticket to the final, set to be held in St-Auban in the French Provence area. Jon Gatfield from the UK rounded out the podium, accumulating 42 points to complete an impressive line-up of top aviators.

Final Race Dynamics
The last race of the series was particularly intense, with Maximilian Seis already leading comfortably by 9 points ahead of the third-place contender, Jon Gatfield. The pressure was palpable on Kevin Faur, who was only 2 points ahead of Gatfield. Meanwhile, Klaus Kalmbach from Germany also remained in contention, having a slight chance to surpass Faur with potential bonus points up for grabs on the last day.

Gratitude to the Hosts
Special thanks were extended to the Host Fly-Pyr Santa Cilia for their unwavering commitment and hospitality, which greatly contributed to the success of this event. A special thanks is attributed by the SGP team to Luis, Jaume and Angel. Source: ‚SGP Aero‚.

FAI Sailplane Grandprix in Aalen

Die FAI hat die Termine und Austragungsorte der Series 12 herausgegeben. Einer der nationalen Qualifizierungs Wettbewerbe wird vom 26.5. bis 1.6.2024 in Aalen stattfinden. Die Top Piloten dieser Qualifyings werden dann 2025 beim Finale in St. Auban Frankreich gegeneinander um den Titel World SGP Champion antreten. Anmeldeschluss ist in wenigen Tagen der 15. Februar 2024. Hier geht’s zur Anmeldung.

Sailplane-Grand-Prix Final in Pavullo

Vom 26. August bis 2. September 2023 findet im italienischen Pavullo der Grand-Prix-Final der Serie 11 statt.

Folgende Piloten haben sich für den Final qualifiziert und sind am Start:

  • Tilo Holighaus
  • Sebastian Kawa
  • Dirk Windmüller
  • Erik Borgmann
  • Mike Young
  • Marek Sawczuk
  • Didier Hauss
  • Stefan Langer
  • Klaus Kalmbach
  • Lukasz Grabowski
  • Alberto Sironi
  • Thomas Gostner
  • Griancarlo Grinza
  • Gilles Navas
  • Maximilian Seis
  • Hermann Leucker
  • Jon Gatfield
  • Petr Krejcirik

Webseite des Veranstalters. Livestream-Seite.

Accident at SGP South Africa – Pilot safe and recovering

Following an accident during Race 3 of the Qualifying Sailplane Grand Prix of South Africa in Worcester, well-known German Pilot Mathias Schunk, unfortunately, had an accident while racing with other pilots along the ridges.

Mathias has been able to communicate with the local organisation and his wife Pia shortly after the accident. He was retrieved by Helicopter and transported to the Christian Barnard Memorial Hospital in Cape Town where he was diagnosed with a fractured L2 vertebra.

The SGP team would like to thank the local organisation for the quick response they have had, and the competing pilots who have cooperated in the best possible way to help Mathias. We are also grateful to the Rescue team who has done a tremendous job airlifting Mathias shortly after the accident. 

Mathias is in good spirits and is accompanied by his dedicated wife Pia. He is very grateful for the support he has received, and we are all looking forward to seeing him back in the air soon.

Mathias, our team and the community wish you a speedy recovery!