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Pandemie hinterlässt zwar Bremsspuren…

Glimpflich ist der Luftsportverein Degerfeld (LSV) bislang durch die Corona-Krise gekommen, wie bei der Hauptversammlung zu erfahren war. Rund 90 von 250 Mitgliedern harrten acht Stunden lang weit verstreut in der Zollernalbhalle aus – die lange Dauer war dem Hygieneschutzes und der Notwendigkeit einer Nachlese von zwei Geschäftsjahren geschuldet. Die Basis erteilte Vorstand und Ausschuss nicht nur wegen Corona den Auftrag, den vereinsinternen Informationsfluss zu reorganisieren.

Dass der Luftsport im Kreis trotz Corona floriert, belegte der Bericht von Ausbildungsleiter Martin Schick. Die Zahl der Flugschüler ist 2020 auf 21 gestiegen. Die monatelange Sperrung der Sportstätten habe sich am Saisonende kaum auf die Flugzahlen ausgewirkt – im Sommer sei umso mehr geflogen worden. Laut den technischen Leitern Segelflug und Motorflug, Jan Felger und Matthias Rothe, ist in die Vereinsflotte investiert worden; wichtige Gerätschaften wie die Startwinde sind wieder in „technisch wie optisch sehr gutem Zustand“. Der Nachwuchs ist laut Jugendleiter Tom Ebert aktiv. Die Investitionen der vergangenen zwei Jahre listete Platz- und Hallenwart Peter Fischer auf: Auf dem Platz wurde eine Kleinkläranlage gebaut, die Sanierung des Dachs der Flugplatz-Gaststätte „Il Delta“ ist fast beendet, die Schotterfläche an der Halle neu und Vorflächen sowie Start- und Landebahn planiert. Mehr als 1300 Arbeitsstunden haben die Mitglieder geleistet, Fördermittel gab es vom Baden-Württembergischen Luftsportverband. Gute Nachricht in Sachen Umweltschutz: Das Degerfeld mit einer extensiven Nutzung als Flugplatz ist offenbar ein Naturparadies, die Magerwiese bietet seltenen Pflanzen ein Refugium. „Der Botaniker war nach seinem Besuch überglücklich“, so Fischer.

Laut Kassierer Kai Gminder ist die Mitgliederzahl zuletzt leicht gesunken, mit rund 250 aber stabil – allerdings gebe es erstmals mehr passive als aktive. Das Flugplatzfest 2019 sei ein „toller Erfolg“ gewesen; umso härter treffe der Ausfall 2020 den LSV: Hohe Investitionen hätten den Griff in die Rücklage erfordert. Kassenprüfer Günter Horn empfahl, Investitionen angesichts der unsicheren Lage vorerst auf das Notwendigste zu beschränken und Wünschenswertes zu verschieben. Ungern erinnerte sich Vorsitzender Guido Voss an die Standzeiten von Flugzeugen, die das Warten auf eine Versicherung und Ersatzteile verursacht hätten. Auch die Lieferung eines neuen doppelsitzigen Segelflugzeugs, das in der Grundschulung, im Kunstflug und im Streckenflugtraining eingesetzt werden soll, ziehe sich hin; offenbar habe der Hersteller Probleme, die Produktion hochzufahren. Die Versammlung beschloss dennoch, am Kauf festzuhalten. Die Komplettüberholung der Schleppmaschine sei abgeschlossen, die Wartungsmannschaft um Dieter Schempp und Dietrich Braunschweiger habe „ein handwerkliches und optisches Schmuckstück“ geschaffen.

Es folgten die Wahlen: Der Vorstand um Guido Voss und seine Stellvertreter Harald Birk und Norbert Erbe wurde im Amt bestätigt. Beisitzer sind Dirk Schädlich, Frank Arnemann, Andreas Heinz und Volker Wissmann, Technischer Leiter Segelflug ist Philipp Hüfner, technischer Leiter Motorflug Matthias Rothe, Pressereferentin Jennifer Mayer, Platz- und Hallenwart Gerhard Schneider, Ausbildungsleiter Martin Schick, Schriftführerin Patricia Fischer, Flugbetriebsleiter Tom Ebert, Kassierer Kai Gminder und Jugendleiter Florian Lubitz. Die Kasse prüfen Hans Straubinger und Günter Horn.

Dieter Beck vom Baden-Württembergischen Luftsportverband hat Mitglieder geehrt: Dieter Druckenmüller und Gotthilf Roth mit der bronzener Ehrennadel; Dietmar Heck, seit 22 Jahren ehrenamtlicher Fluglehrer, mit der silbernen Ehrennadel des nationalen Dachverbands DAeC. Fluglehrer Ferdinand Karreis hat 50 Jahre lang Flugschüler „geschult“; zum Ausstand erhielten er und seine Frau Moni einen Geschenkkorb sowie ein Modell des Schulungsdoppelsitzer ASK-13. Farbschema und Kennzeichen waren die der Maschine vom Degerfeld. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚. Foto: Peter Fischer.

Lüneburg: Wie hoch wird die neue Pacht?

Nachdem sich Bürgerinnen und Bürger in Lüneburg in einem Bürgerentscheid für den Erhalt des Flugplatzes ausgesprochen haben, steht ein neuer Pachtvertrag zwischen dem Luftsportverein und der Stadt im Fokus. Der Vorsitzende des Luftsportvereins, Richard Meier, hoffe nun auf faire Gespräche mit der Stadt, wenn es um die Höhe der Pacht gehe. Nach der Abstimmung am Sonntag hatte Meier Medien gegenüber sogar geäußert, er wolle prüfen, ob der Verein weiterhin Pacht entrichten müsse. Ratspolitiker unterschiedlicher Parteien und die Verwaltung der Stadt erteilten dem Wunsch allerdings eine Absage, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Eine kostenlose Nutzung des Geländes sei demnach nicht möglich. Aktuell zahle der Verein jährlich 15.000 Euro für das rund vier Fußballfelder große Areal im Stadtteil Neu Hagen. Einem Sprecher der Stadtverwaltung zufolge könnte die zukünftige Jahrespacht sogar deutlich teurer werden. Die Grünen im Rat sind dafür, das Innenministerium zu Rate zu ziehen, um eine angemessene Pachthöhe zu ermitteln. Die Stadt will bis spätestens zur Ratssitzung am 27. Oktober einen neuen Pachtvertrag aufsetzen, wie Stadtrat Markus Moßmann gegenüber NDR 1 Niedersachsen sagte. Wenige Tage später läuft der bestehende Vertrag nach 15 Jahren aus. Der Rat hatte ursprünglich geplant, nicht mit dem Luftsportverein zu verlängern und auf dem Gelände im Stadtteil Neu Hagen ein Gewerbegebiet auszuweisen. Die Entscheidung durch den Bürgerentscheid ist bindend und beinhaltet eine Verlängerung des Vertrages um weitere 15 Jahre. Bei dem Bürgerentscheid am Sonntag stimmten dem vorläufigen Gesamtergebnis zufolge mit 17.593 Wahlberechtigten etwa 82 Prozent für den Erhalt des Flugplatzes. 3.797 (knapp 18 Prozent) votierten für die Pläne der Stadt. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 35,68 Prozent. Stimmberechtigt waren 60.315 Lüneburger. Der Verlust des Flugplatzes hätte wohl das Aus für den Verein bedeutet. Die Mitglieder hatten deshalb Unterschriften gesammelt und den Bürgerentscheid erwirkt. Für die niedersächsische Feuerwehr hätte eine Entscheidung zugunsten eines Gewerbegebietes wohl einen Umzug zur Folge gehabt. In Lüneburg starten die Feuerwehrflieger zur Beobachtung der Waldbrandgefahr. Als alternativer Standort war bereits der Flugplatz in Uelzen im Gespräch, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Quelle: ‚NDR‚.

Coesfelder bricht deutschen Segelflug-Rekord

Perfektes Wetter, viel Erfahrung und einen starken Willen brachten Mark Wenning dazu, vor Kurzem früh morgens mit seinem Segelflugzeug vom Flugplatz Stadtlohn bis hinter Schwerin und wieder zurück zu fliegen. Ohne Motor. Nur mit der Kraft der Natur. Der 28-jährige Fluglehrer vom Coesfelder Luftsportverein nutzte die thermischen Aufwinde unter den Schönwetterwolken dabei so geschickt aus, dass er sogar den deutschen Rekord in seiner Wertungsklasse über eine freie Zielrückkehrstrecke brach. Den alten Rekord aus dem Jahr 2017 (711 geflogene Kilometer) erhöhte Wenning auf insgesamt 744 Kilometer und nahm damit einem Segelflieger aus Bayern den Titel ab. Inzwischen wurde der Rekord auch offiziell vom Deutschen Aero Club bestätigt. Quelle: ‚Allgemeine Zeitung‚.

Hörbacher Segelflieger: Saisonstart mit Rekorden

Mit einigen Wochen Verspätung sind die Piloten des Luftsportvereins Hörbach in die Segelflugsaison gestartet. Die gute Wetterlage ist den Piloten besonders entgegengekommen, sodass früh in der Saison 2020 viele Streckenflug-Kilometer erflogen werden konnten. Darunter waren auch einige Bestleistungen.

Seit dem 6. Mai wird in Hörbach wieder geflogen. Zuvor war das Fliegen im Verein wegen der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus nicht möglich gewesen. Umso größer war die Freude, zum verspäteten Auftakt der Flugsaison gleich eine „Hammerwetter-Lage“ zu bekommen. Schon in den ersten beiden Flugwochen konnten mehr als 7500 Strecken-Kilometer erflogen werden – so viel, wie sonst im gesamten ersten Halbjahr.

In diesen beiden Wochen sind verschiedene Bestleistungen erzielt worden. So konnte zu Beginn Jan Naumann seine persönliche Bestleistung auf dem Hochleistungs-Einsitzer Ventus 2b auf 530 Kilometer verbessern. Michael Seibert überbot diese Leistung noch einmal, wobei er mit 667 Kilometern auch den neuen Vereinsrekord auf diesem Flugzeugmuster aufstellte. Felix Laucht flog eine neue Bestleistung auf dem Vereins-Einsitzer Astir CS über 388 Kilometer. Die größte Flugstrecke hat Christian Reeh zurückgelegt. Vom Startplatz ging es zunächst an die deutsch-französische Grenze, von dort weiter nach Nord-Osten bis zum Habichtswald. Nach 747 Kilometern landete Reeh nach 7:58 Stunden mit dem neuen Vereinsrekord auf dem Datenlogger.

Auch im Schulbetrieb konnten einige Leistungen erzielt werden. So gelang Patricia Briers der erste längere Thermikflug auf dem Schulflugzeug ASK-13. Lisa Reuter konnte eine neue Dauer-Flugleistung über 2:30 Stunden im Schulungs-Einsitzer K 8b notieren.

Vereinsvorsitzender Christian Reeh hofft auf eine allmähliche Rückkehr zum normalen Flugbetrieb. Ein geplanter Segelflug-Kurs in Kooperation mit der Lahn-Dill-Akademie musste im März noch abgesagt werden. Es sieht so aus, als könne dieser Kurs demnächst nachgeholt werden. Quelle: ‚Mittelhessen.de‚.

Degerfeld: Neustart mit Wermutstropfen

Die schlechte Nachricht vorweg: Das Flugplatzfest des Luftsportvereins Degerfeld wird 2020 wohl coronabedingt ausfallen. Die Vereinsmitglieder dürfen allerdings endlich wieder in die Lüfte. Aufatmen beim Luftsportverein (LSV) Degerfeld: Nach den Lockerungen der Landesregierung bei den Corona-Beschränkungen kann der Flugbetrieb wieder starten – wenngleich mit großen Auflagen und im kleinen Stil.

Die gute Nachricht des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands (BLWV), von Vorstand und Ausschuss des LSV sehnlichst erwartet, trudelte am Wochenende ein: Es kann wieder los gehen, jedoch in eingeschränktem Rahmen. Der Dachverband hatte die Vorgaben der neuen Corona-Verordnung für die Luftsportbelange angepasst und den Fliegern das Regelwerk an die Hand gegeben, inklusive Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen. „Corona hat viele Menschen schwer getroffen, auch die Luftfahrt. Nicht nur Airliner standen am Boden, sondern auch die Flugzeuge des LSV Degerfeld mussten trotz des Traumwetters der vergangenen Wochen in den Hallen bleiben“, sagt Guido Voss, Vorsitzender des LSV und im Brotberuf Verkehrspilot. Das sei gerade nach der ohnehin langen Winterpause zu Beginn der Saison „besonders schmerzhaft“ für die Mitglieder gewesen. Ungeachtet dessen habe sich der Verein mit rund 250 Mitgliedern, darunter etwa 120 aktive Privatpiloten, selbstverständlich an die Restriktionen gehalten. „Um so mehr freuen wir uns nun über die erteilte Freigabe“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Der Verein werde die strengen Auflagen umsetzen und sich „gewissenhaft an die Maßgaben des Landes und des BWLV halten“, kündigt der Vorsitzende an. Dazu gehören unter anderem Mund-Nasen-Schutz, Abstandsgebote, Dokumentationspflichten, die Desinfektion der relevanten Teile des Cockpits nach jedem Flug und die Tatsache, dass nur so viele Leute am Platz sind, wie für den Flugbetrieb zwingend notwendig sind. Passagierflüge seien zurzeit nicht möglich. Froh ist der Verein, auch den Ausbildungsbetrieb wieder in kleinem Umfang aufnehmen zu können. Gerade in der Schulung und in der Auffrischung nach der Winterpause seien Flüge mit Lehrer aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig. Indessen habe der Verein die coronabedingte Zwangspause gut genutzt, um in Kleinstgruppe und bei Einhaltung der Schutzvorschriften Arbeiten an der Infrastruktur abzuschließen sowie die Start- und Landebahn in Schuss zu bringen. Ein Teil des Flugzeugparks sei wieder vom externen Prüfer abgenommen und – ähnlich wie beim TÜV – für die neue Saison freigegeben.

Da Großveranstaltungen nach derzeitiger Lage bis Ende August untersagt bleiben, kann auch das Flugplatzfest nicht wie gewohnt stattfinden. Laut Guido Voss muss es auf jeden Fall verschoben werden, wahrscheinlich sogar auf das nächste Jahr. „Das macht uns sehr traurig, denn das Fest ist für uns die Gelegenheit, der Bevölkerung unseren Sport näher zu bringen und gemeinsam ein tolles Wochenende zu verbringen“, betont der Vorsitzende. Er für seinen Teil hofft auf „baldige Entspannung der Lage“ und wünschte den Mitgliedern, die nun wieder starten dürfen, „viele schöne Stunden am Himmel“. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Noch mehr Spaß in der Luft

Ein nagelneuer Ventus 3T bereichert seit dem vergangenen Wochenende die Flugzeugflotte des Luftsportvereins (LSV) Schwarzwald. Bereits am Sonntag hatten die Segelflugpiloten des LSV die Gelegenheit, den neuen Ventus 3T nach einer gründlichen Einweisung zu fliegen. Die Begeisterung über das Flugverhalten war groß. Im LSV fliegen schon seit Jahren Segelflugzeuge des Modells Ventus. Zuletzt zwei Ventus 2. Bereits vor sechs Jahren wurde von den Mitgliedern beschlossen, eines der beiden Flugzeuge zugunsten eines neuen Ventus 3 zu verkaufen. Rund ein Jahr später erfolgte dann die Bestellung eines fabrikneuen Ventus 3T bei Schempp-Hirth. Am 6. März 2020 war es endlich soweit: Eine Delegation des LSV Schwarzwald holte den fabrikneuen Topklasse-Flieger in Kirchheim/Teck ab und brachte ihn, dem einsetzenden Schwarzwälder Schneegestöber zum Trotz, sicher an den neuen Heimatflugplatz in Fluorn-Winzeln. Mit dem neuen Ventus 3T wird die Vereins-Philosophie des LSV konsequent fortgeführt: Ein Hochleistungsflugzeugpark soll den (Leistungs-)Segelflug in Winzeln für jedermann attraktiv, erreichbar und finanzierbar halten und machen. Jede Neuanschaffung muss sich in diese Zielsetzung einfügen. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Baden-Oos: Getrübtes Jubiläumsfest

Bei einem Aus für den Flugplatz Oos sehen die beiden betroffenen Luftsportvereine auch das Aus für den jeweiligen Club kommen. „Es gibt keine Alternative. Dann sind wir platt“, meint Patrik Ullrich, Vorsitzender des Aeroclub Baden-Baden. Der Verein nutzt das Gelände mit der Fliegergruppe Gaggenau. Dort wird seine Einschätzung geteilt: „Man kann es nicht anders sagen: Dann droht das Aus“, bestätigt der stellvertretende Vorsitzende Nikolaus Hertweck. aden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen hatte angekündigt, dass sie den Flugplatz mittelfristig in ein Gewerbegebiet umwandeln möchte, um die Nachfrage nach solchen Flächen bedienen zu können. Sollte der Gemeinderat der Empfehlung der Rathauschefin folgen, können die beiden Vereine das städtische Gelände noch bis Ende des Jahres 2024 zur Ausübung ihres Hobbys in Anspruch nehmen. Quelle: ‚Badische Neueste Nachrichten‚.

Saisonvorbereitung beim LSV Goch

Seit Oktober sind die Segelflieger des Gocher Luftsportvereins (LSV) aufgrund schlechter Thermik gezwungen, am Boden zu bleiben. Langeweile kommt in der Saisonpause – die üblicherweise von Oktober bis März dauert – aber nicht auf. Denn die Flugzeuge, in denen die rund 50 Schüler der Jugendabteilung das Fliegen lernen, müssen aufbereitet werden. An den flugfreien Wochenenden treffen sich deswegen Schüler und Lehrer der Jugendabteilung in den Hallen des LSV, putzen, polieren und warten die Flieger, die ab März wieder in Asperden abheben sollen. „Sechs Segelflugzeuge stehen uns für die Ausbildung und später zum Alleinflug zur Verfügung“, sagt Steffi Blenkers, Segelflugreferentin und Vorstandsmitglied des Vereins. Ihre ersten Erfahrungen sammeln die Schüler in der ASK 21. Zwei Personen passen in das Flugzeug, vorne sitzt der Flugschüler, hinten der Lehrer. Nach der ersten praktischen Prüfung folgt der Umstieg auf die ASK 23, in der die Schüler ohne Fluglehrer an Bord unterwegs sind. Mehrere praktische und theoretische Prüfungen muss ein Flugschüler ablegen, bevor er für die Abschlussprüfung zugelassen wird. Dort fliegt er dann in Begleitung eines unabhängigen Prüfers, der wie beim Pkw-Führerschein darüber entscheidet, ob die Lizenz erteilt wird. Einer der Schüler, die sich derzeit auf die Prüfung vorbereiten, ist Tim Woudenberg. Seit knapp zwei Jahren ist der 16-Jährige Mitglied des Vereins. Beim Pfingstfest des LSV fing Tim Begeisterung für Segelflugzeuge, wenig später meldete er sich in Asperden als Mitglied an. Aufgesogen hat er die Materie seitdem, will in diesem Jahr seinen Segelflugschein erwerben. Dafür kommt er an jedem Wochenende zum LSV-Flugplatz, auch im Winter, wenn er nicht fliegen kann. Denn zu Praxis und Wartung der Flugzeuge gehört auch die Theorie: Diese wird regelmäßig im Schulungsraum des Vereins von verschiedenen Lehrern vermittelt. Luftfahrzeugkunde steht da auf dem Programm, Meteorologie, Navigation oder Luftrecht beispielsweise. Tim hört zu, nicht nur für die Segelprüfung, sondern auch für das berufliche Ziel: Pilot. Quelle: ‚RP online‚.

Lüneburg: Naturschützer für Flugplatz-Erhalt

Der Luftsportverein in Lüneburg bekommt bei seinem Engagement für den Erhalt des Flugplatzes und gegen die Ansiedlung eines Gewerbegebietes auf dem Areal neue Unterstützung: Umweltschützer warnen vor einer entsprechenden Bebauung der Fläche. Dies könnte das Aus für viele seltene Pflanzen und Tiere bedeuten, sagte Karl-Wilhelm Kirsch dem NDR. In der gesamten Umgebung gebe es nichts Vergleichbares in der Landschaft. Der Lüneburger Ornithologe hat das Areal direkt neben der Start- und Landebahn über mehrere Jahre beobachtet und dort seltene Vögel wie Feldlerche, Bachstelze und Nachtigall entdeckt. Diese würden dort auch brüten, sagte Kirsch. Die Stadt Lüneburg will die Beobachtungen des Naturschützers, der diese nach eigenen Angaben in einer Broschüre dokumentiert, nicht bewerten. Ein Stadtsprecher teilte dem NDR mit, man habe selbst zwei unabhängige Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollen bis Ende des Jahres eine objektive Einschätzung geben. Umweltschützer befürchten, dass die Stadt ihre Pläne dennoch durchsetzen werde. Der Lüneburger Rat hatte im Sommer 2019 beschlossen, den Pachtvertrag für das Flugplatzgelände über Oktober 2020 hinaus nicht mehr zu verlängern. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Der rund 70 Jahre alte Luftsportverein geht dagegen vor. Mit Unterschriftensammlungen wollen die Mitglieder erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Quelle: ‚NDR‚.

Füssener Flieger fürchten um Existenz

Wegen der Nähe des Flugplatzes zum gebauten Neubaugebiet hat der Luftsportverein Sorge wegen möglicher Klagen gegen Fluglärm. Thomas Bäurle ist Vorsitzender des Luftsportvereins Füssen und in Sorge: „Durch so ein Szenario sieht sich die Pilotengemeinschaft am Fluglatz in ihrer Existenz bedroht“, so der Vereinschef. Das „Szenario“, das ist das geplante Neubaugebiet im Füssener Norden auf den Flächen des ehemaligen „Allgäuer Dorfs“. In drei bis fünf Jahren sollen dort bekanntlich die ersten Bagger anrollen. Weil die Flugroute des benachbarten Füssener Flugplatzes genau über das geplante Wohngebiet führt, befürchten die Flieger Klagen künftiger Anwohner und damit über kurz oder lang das Aus für ihren Verein. „Die Politik ist in der Pflicht, die künftigen Eigentümer darauf hinzuweisen“, appelliert deshalb der LSV-Vorsitzende. Wie bereits mehrfach ausführlich im Kreisbote berichtet, ist auf den Flächen im Füssener Norden bekanntlich ein neues modernes Stadtquartier geplant, das den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden soll. Die Überlegungen sehen ein „Generationenübergreifendes Wohnen, Arbeiten und Leben“ vor. So sollen rund 60 Prozent der Fläche für Wohnen und 40 Prozent für Gewerbe genutzt werden. Von den Mietwohnungen – Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen – sollen 40 Prozent im bezahlbaren Segment angeboten werden. Auf den geplanten Gewerbeflächen – die an der B310 entstehen könnten – soll ein Mix aus klassischem verarbeitenden Gewerbe, Medien- und Kreativwirtschaft sowie Dienstleistungsbetrieben entstehen. Angedacht ist, das neue Quartier Abschnitt für Abschnitt umzusetzen, wobei jeder Abschnitt für sich voll funktionsfähig sein müsse. Dass im Füssener Norden in wenigen Jahren Menschen leben sollen, hat jetzt den Luftsportverein alarmiert, der quasi gleich nebenan zusammen mit dem Flugsportverein Marktoberdorf und den Starrflügelpiloten der „Pfrontener Falken“ einen Flugplatz betreibt. Bei diesem handelt es sich um den einzigen noch verbliebenen Flugplatz im Ostallgäu. Die wichtigste Abflugroute von dort führt allerdings genau über das künftige Baugebiet, wie Vorsitzender Thomas Bäurle gegenüber unserer Zeitung erläuterte. Quelle: ‚Kreisbote.de‚.

Niershorst: Gitter für die Startbahn

Auf dem Grefrather Flugplatz Niershorst ruht zurzeit der Flugverkehr. Grund sind umfassende Sanierungsarbeiten auf der Start- und Landebahn. Erledigt werden sie von Mitgliedern des Luftsportvereins Niederrhein (LVN) – und zwar ehrenamtlich. Am Sonntag haben sie mit der Arbeit begonnen, am kommenden Wochenende wollen sie fertig sein. Die Idee, die Bahn zu sanieren, habe man bereits vor zwei Jahren gehabt, sagt Meertz, man habe allerdings vor der Realisierung eine Menge Genehmigungen einholen müssen. Nun sei alles mit den beteiligten Behörden abgestimmt, der Naturschutzbund habe zugestimmt, auch die Bezirksregierung habe hervorragend mitgespielt und sich sehr kooperativ verhalten. Bereits vor Jahresfrist begannen die vorbereitenden Arbeiten. Auf einer Fläche von 40 mal 700 Metern wurde Mutterboden aufgetragen, damit jetzt die Gitter problemlos verlegt werden und in den Boden eingewalzt werden können. Quelle: ‚RP-online.de‚.

Flugtag in Illertissen

Am Flugtag des Illertisser Luftsportvereins wagen sich Besucher der Lebenshilfe und des Kinder- und Jugenshospizes in schwindelerregende Höhen. Viel Sonne gab es beim Flugtag in Illertissen zwar nicht. Doch die Flieger des Luftsportvereins Illertissen hoben dennoch in Richtung Wolkendecke ab. Mit an Board waren keine Profis, sondern Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Lebenshilfe Donau-Iller und des Kinderhospizes im Allgäu. Möglich gemacht hat das der Lions Club Illertissen. „Bereits seit knapp 40 Jahren gibt es die Veranstaltung, bei dem kranke, benachteiligte oder behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Nachmittag lang etwas Außergewöhnliches erleben können,“ erzählt Dietmar Rothdach vom Lions Club. Zusammen mit dem Luftsportverein Illertissen werden jährlich wechselnde Einrichtungen aus der Region eingeladen, einen Tag auf dem Flugplatz in Illertissen zu verbringen. Dabei wird den Besuchern einiges geboten. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Augsburger Allgemeinen‘.

LSV Hude kauft Pipistrel Taurus

Mit einem neuen Segelflieger will der Luftsportverein Hude versuchen, sowohl den alten, als auch neuen Mitgliedern eine neue Attraktion zu liefern. Was das 100.000 Euro teure Flugzeug kann, zeigte der LSV am Sonntag. Der Luftsportverein Hude hat sich einen neuen Segelflieger angeschafft – und zwar einen besonderen, wenn den Vereinsmitgliedern zu glauben ist: Der Flieger erfüllt nicht nur alle modernsten technischen Anforderungen und kann mit eigenem Triebwerk alleine in die Luft starten, er besitzt – anders als die meisten Segelflugzeuge – auch zwei Plätze nebeneinander, nicht hintereinander. Der Flieger ist deshalb besonders, weil es sich der Zulassung nach nicht um ein Segelflugzeug handele, sondern um ein Ultraleichtflugzeug. Es könne alles, was ein Segelflugzeug kann – „nur besser“, sagen die Mitglieder. „Es reagiert ungewöhnlich gut aufs Ruder, kann sich sehr gut aufs Wetter anpassen“, so Christoph Hoffmann, der schon die ersten Stunden im Taurus-Cockpit hinter sich gebracht hat. Zunächst sei es ungewohnt, man müsse viel sensibler fliegen. Wer sich aber gewöhnt habe, der komme viel weiter. Quelle: ‚Neue Osnabrücker Zeitung‚.

Aus für Lüneburger Flugplatz

Der Pachtvertrag der Stadt Lüneburg mit dem Luftsportverein Lüneburg wird in einem Jahr auslaufen. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend bestätigt. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Dem 70 Jahre alten Flugverein droht damit das Aus. Die Mitglieder hatten nach eigenen Angaben knapp 10.000 Unterschriften gesammelt, um zu erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Wenn der Lüneburger Flugplatz Ende kommenden Jahres schließt, trifft das auch die Feuerwehr. Denn bisher startet und landet eines der beiden Flugzeuge, mit denen in ganz Niedersachsen nach Waldbränden Ausschau gehalten wird, in Lüneburg. Zweiter Standort ist Hildesheim. Quelle: ‚NDR‚. Der Lüneburger Flugplatz geriet unlängst auch wegen eines Flugzeug-Zusammenstosses über dem Stadtgebiet in die Schlagzeilen.

LSV Günther Groenhoff eröffnet Café

Es hat sich einiges getan auf dem ehemaligen Militärflugplatz. Der Luftsportverein hat zuletzt in zahlreichen Stunden das Vereinsheim aufgemöbelt und ein eigenes kleines Café eingerichtet. Anlässlich der Eröffnung des „Beechcafés“ waren einige Gäste mit ihren Flugzeugen des Herstellers Beechcraft, von dem auch der Name des Cafés abgeleitet ist, angereist. Der Gast mit der weitesten Anreise kam sogar aus Polen angeflogen. Gegen eine kleine Spende gibt es im Café während der Öffnungszeiten des Flugplatzes Getränke und Snacks. Und die Vereinsmitglieder sind noch lange nicht fertig mit dem Umbau. Im Außenbereich soll ein Strandbereich mit Liegestühlen entstehen. „Das Beechcafé soll eine Anlaufstelle sein, wo man Flugzeuge angucken und klönen kann“, so Kühl. „Wir möchten den Platz beleben“, sagt die Vize-Vorsitzende. Doch der habe Verein nicht vor, den Flugplatz für größere Maschinen frei zu geben. „Dafür ist der Platz auch nicht gedacht. Die Vereinsmitglieder gehen hier nur ihrem Hobby nach – und das soll auch so bleiben“, sagt Kühl. In der Woche starte auf dem Flugplatz daher gerade mal ein Flugzeug, gelegentlich auch ein Firmenflugzeug mit Geschäftsleuten. Am Wochenende werde es schon lebhafter, besonders wenn das Wetter gut ist. Quelle: ‚Kreiszeitung-Wochenblatt‚.

Mit dem Flugzeug über die Porta segeln

Porta Westfalica: Die Segelflugvereine am Flugplatz Porta (Maschweg 43) laden am Sonntag, 30. Juni, ab 11 Uhr zum Segelfugtag ein. Besucher können dann Flugzeuge innerhalb der Ausstellung anschauen, aber auch eine Runde als Gast in einem Segelflieger einmal mitzufliegen, berichtet der Luftsportverein Vlotho. Quelle: ‚Mindener Tageblatt‚.

Neuer Leitfaden für Luftsportvereine

Luftsportvereine sind seit Langem aktiv für den Umwelt- und Naturschutz. Seit einigen Jahren genießt auch das Thema „Elektromobilität“ größte Aufmerksamkeit. Aber lohnen sich die oft erheblichen Investitionen – für die Umwelt und für den Verein? Der DAeC hat das Institut für Elektrische Energiesysteme der Leibniz Universität Hannover gebeten, dieser Frage nachzugehen und in einer wissenschaftlichen Studie zu prüfen. Zur AERO erschien der Leitfaden für die „Umstellung von Luftsportvereinen auf elektrischen Flugbetrieb“. Das Projekt wurde aus dem Innovationsfonds Sportentwicklung 2018 des Deutschen Olympischen Sportbundes gefördert.

LSV Radevormwald flog 100’000 km

„Als ich die Zahlen unserer Streckenflüge für unsere Jahreshauptversammlung zusammenstellte, konnte ich es kaum glauben“, sagt der Flugbetriebsreferent des Luftsportverein Radevormwald, Christian Ronge. „Wir Segelflieger auf dem Flugplatz Radevormwald haben im Jahr 2018 rund 100.000 Kilometer zurückgelegt. Das ist eine enorme Leistung. Das hat uns in NRW auf Platz 5 gebracht“. „Das zeigt, dass wir ganz oben mitmischen und das Bergische Land würdig vertreten.“ Die Strecke reicht zweieinhalbmal um den Globus. In diesem Jahr soll die Gesamtstrecke noch ausgebaut werden. Vom 27. Mai bis 1. Juni wird der WennemaCup in Radevormwald stattfinden, der gerade junge Pilotinnen und Piloten im Streckenflug fördern möchte. Auf der Jahreshauptversammlung des LSV Radevormwald am vergangenen Wochenende wurden neben den erfreulichen Berichten über den Streckensegelflug der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Quelle: ‚rp-online.de‚.

Neuenrade: EUR 85’000 Fördermittel

Im Luftsportverein Sauerland fliegen derzeit 90 aktive Mitglieder. Der Segelflugclub in Neuenrade ist bekannt bei Jung und Alt und regionsweit für seine gute Nachwuchsförderung bekannt. Die Räumlichkeiten im Vereinsheim jedoch werden den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht. Um den Verein für die Zukunft fit zu machen, soll das Vereinsheim in einen Come-Together-Raum umgebaut werden. Der neue Raum soll Schulungen, Trainings, Weiterbildungen, Versammlungen, Veranstaltungen und der Betreuung von Gastgruppen gewachsen sein. Ziel ist es eine neue Trainingsmöglichkeit für den Segelkunstflug der Deutschen Nationalmannschaft und für den Modellflug zu schaffen. Auch sollen jugendliche Mädchen und Jungen für die Technik begeistert werden. Die unterschiedlichen Flugschulungen für Jung und Alt in Theorie und Praxis zur Vorbereitung der verschiedenen Lizenzen können dann gut angeboten werden. Der neue Treffpunkt ist darüber hinaus viel besser dafür geeignet den Austausch und Kooperationen mit anderen Vereinen zu forcieren. 85.000 Euro LEADER-Fördermittel erhält der Verein für das im April startende Projekt. Quelle: ‚Lokalkompass‘.

Degerfelder Luftsportler gegen Windpark

Der Luftsportverein Degerfeld (LSV) stellt sich gegen den geplanten Windpark Winterlingen. Er sieht darin eine Gefahr für den Flugbetrieb an seinem Platz. Eine der Windkraftanlagen, welche die „Windpark Winterlingen-Alb GmbH & Co. KG“ auf Gemarkung Winterlingen in der Nachbarschaft zur Gemeinde Bitz plant, befände sich den aktuellen Plänen zufolge in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes Degerfeld. Darauf weißt der LSV Degerfeld in einer Stellungnahme ausdrücklich hin. „Sie soll etwa 240 Meter bis zur Rotorspitze hoch sein und rund zwei Kilometer südlich der Landebahn stehen. Das ist ein Hindernis – noch höher als der Fernsehturm in Stuttgart. Zwei Kilometer Abstand zum Platz sind für Flugbetrieb gar nichts“, sagt Guido Voss, Airline-Kapitän, Piloten-Ausbilder und Vorsitzender des LSV. Mehr Infos im Bericht des ‚Schwarzwälder Bote‚. Foto: Belair Aviation.

Wahlstedt: Fusion für Segelflugzentrum

Der Luftsportverein Segeberg und der Aero-Club von Lübeck vereinen sich. Mitglieder stimmen Millioneninvestitionen für Halle, Werkstatt und Vereinsheim zu. 2021 sollen Pläne umgesetzt sein. Nun ist der Bau einer neuen Halle in der Größenordnung zwischen 2000 und 2500 Quadratmetern mit Werkstatt und Büroräumen sowie ein neues Vereinsheim beschlossene Sache. Ausserdem wird die Startstrecke um 200 Meter verlängert. Details sollen im April feststehen, wenn klar ist, welche Fördermittel fließen. Alles in allem ein Millionenprojekt für den Luftsportverein Segeberg, der mit der Vereinigung mit dem Aero-Club Lübeck gleichzeitig vor einem grossen Umbruch steht. Vor einem Jahr hatte sich die Flughafen-Gesellschaft bereit erklärt, einen angemessenen finanziellen Betrag für eine Neuaufstellung des ACvL in Wahlstedt zu zahlen. Die Mitglieder des Clubs stimmten dem Umzug innerhalb der nächsten drei Jahre zu. Seit Monaten brüten Experten aus beiden Vereinen, wie die Fusion ausgestaltet werden muss. Mehr im Bericht der ‚LN online‘.