Schlagwort-Archive: Luftsportverein

Flugtag in Illertissen

Am Flugtag des Illertisser Luftsportvereins wagen sich Besucher der Lebenshilfe und des Kinder- und Jugenshospizes in schwindelerregende Höhen. Viel Sonne gab es beim Flugtag in Illertissen zwar nicht. Doch die Flieger des Luftsportvereins Illertissen hoben dennoch in Richtung Wolkendecke ab. Mit an Board waren keine Profis, sondern Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Lebenshilfe Donau-Iller und des Kinderhospizes im Allgäu. Möglich gemacht hat das der Lions Club Illertissen. „Bereits seit knapp 40 Jahren gibt es die Veranstaltung, bei dem kranke, benachteiligte oder behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Nachmittag lang etwas Außergewöhnliches erleben können,“ erzählt Dietmar Rothdach vom Lions Club. Zusammen mit dem Luftsportverein Illertissen werden jährlich wechselnde Einrichtungen aus der Region eingeladen, einen Tag auf dem Flugplatz in Illertissen zu verbringen. Dabei wird den Besuchern einiges geboten. Mehr Informationen im Originalbericht der ‚Augsburger Allgemeinen‘.

LSV Hude kauft Pipistrel Taurus

Mit einem neuen Segelflieger will der Luftsportverein Hude versuchen, sowohl den alten, als auch neuen Mitgliedern eine neue Attraktion zu liefern. Was das 100.000 Euro teure Flugzeug kann, zeigte der LSV am Sonntag. Der Luftsportverein Hude hat sich einen neuen Segelflieger angeschafft – und zwar einen besonderen, wenn den Vereinsmitgliedern zu glauben ist: Der Flieger erfüllt nicht nur alle modernsten technischen Anforderungen und kann mit eigenem Triebwerk alleine in die Luft starten, er besitzt – anders als die meisten Segelflugzeuge – auch zwei Plätze nebeneinander, nicht hintereinander. Der Flieger ist deshalb besonders, weil es sich der Zulassung nach nicht um ein Segelflugzeug handele, sondern um ein Ultraleichtflugzeug. Es könne alles, was ein Segelflugzeug kann – „nur besser“, sagen die Mitglieder. „Es reagiert ungewöhnlich gut aufs Ruder, kann sich sehr gut aufs Wetter anpassen“, so Christoph Hoffmann, der schon die ersten Stunden im Taurus-Cockpit hinter sich gebracht hat. Zunächst sei es ungewohnt, man müsse viel sensibler fliegen. Wer sich aber gewöhnt habe, der komme viel weiter. Quelle: ‚Neue Osnabrücker Zeitung‚.

Aus für Lüneburger Flugplatz

Der Pachtvertrag der Stadt Lüneburg mit dem Luftsportverein Lüneburg wird in einem Jahr auslaufen. Das hat der Stadtrat am Donnerstagabend bestätigt. Die Stadt plant, auf dem Gelände des Flugplatzes neue Firmen anzusiedeln. Dem 70 Jahre alten Flugverein droht damit das Aus. Die Mitglieder hatten nach eigenen Angaben knapp 10.000 Unterschriften gesammelt, um zu erreichen, dass der Pachtvertrag bis zur Kommunalwahl 2021 verlängert wird. Wenn der Lüneburger Flugplatz Ende kommenden Jahres schließt, trifft das auch die Feuerwehr. Denn bisher startet und landet eines der beiden Flugzeuge, mit denen in ganz Niedersachsen nach Waldbränden Ausschau gehalten wird, in Lüneburg. Zweiter Standort ist Hildesheim. Quelle: ‚NDR‚. Der Lüneburger Flugplatz geriet unlängst auch wegen eines Flugzeug-Zusammenstosses über dem Stadtgebiet in die Schlagzeilen.

LSV Günther Groenhoff eröffnet Café

Es hat sich einiges getan auf dem ehemaligen Militärflugplatz. Der Luftsportverein hat zuletzt in zahlreichen Stunden das Vereinsheim aufgemöbelt und ein eigenes kleines Café eingerichtet. Anlässlich der Eröffnung des „Beechcafés“ waren einige Gäste mit ihren Flugzeugen des Herstellers Beechcraft, von dem auch der Name des Cafés abgeleitet ist, angereist. Der Gast mit der weitesten Anreise kam sogar aus Polen angeflogen. Gegen eine kleine Spende gibt es im Café während der Öffnungszeiten des Flugplatzes Getränke und Snacks. Und die Vereinsmitglieder sind noch lange nicht fertig mit dem Umbau. Im Außenbereich soll ein Strandbereich mit Liegestühlen entstehen. „Das Beechcafé soll eine Anlaufstelle sein, wo man Flugzeuge angucken und klönen kann“, so Kühl. „Wir möchten den Platz beleben“, sagt die Vize-Vorsitzende. Doch der habe Verein nicht vor, den Flugplatz für größere Maschinen frei zu geben. „Dafür ist der Platz auch nicht gedacht. Die Vereinsmitglieder gehen hier nur ihrem Hobby nach – und das soll auch so bleiben“, sagt Kühl. In der Woche starte auf dem Flugplatz daher gerade mal ein Flugzeug, gelegentlich auch ein Firmenflugzeug mit Geschäftsleuten. Am Wochenende werde es schon lebhafter, besonders wenn das Wetter gut ist. Quelle: ‚Kreiszeitung-Wochenblatt‚.

Mit dem Flugzeug über die Porta segeln

Porta Westfalica: Die Segelflugvereine am Flugplatz Porta (Maschweg 43) laden am Sonntag, 30. Juni, ab 11 Uhr zum Segelfugtag ein. Besucher können dann Flugzeuge innerhalb der Ausstellung anschauen, aber auch eine Runde als Gast in einem Segelflieger einmal mitzufliegen, berichtet der Luftsportverein Vlotho. Quelle: ‚Mindener Tageblatt‚.

Neuer Leitfaden für Luftsportvereine

Luftsportvereine sind seit Langem aktiv für den Umwelt- und Naturschutz. Seit einigen Jahren genießt auch das Thema „Elektromobilität“ größte Aufmerksamkeit. Aber lohnen sich die oft erheblichen Investitionen – für die Umwelt und für den Verein? Der DAeC hat das Institut für Elektrische Energiesysteme der Leibniz Universität Hannover gebeten, dieser Frage nachzugehen und in einer wissenschaftlichen Studie zu prüfen. Zur AERO erschien der Leitfaden für die „Umstellung von Luftsportvereinen auf elektrischen Flugbetrieb“. Das Projekt wurde aus dem Innovationsfonds Sportentwicklung 2018 des Deutschen Olympischen Sportbundes gefördert.

LSV Radevormwald flog 100’000 km

„Als ich die Zahlen unserer Streckenflüge für unsere Jahreshauptversammlung zusammenstellte, konnte ich es kaum glauben“, sagt der Flugbetriebsreferent des Luftsportverein Radevormwald, Christian Ronge. „Wir Segelflieger auf dem Flugplatz Radevormwald haben im Jahr 2018 rund 100.000 Kilometer zurückgelegt. Das ist eine enorme Leistung. Das hat uns in NRW auf Platz 5 gebracht“. „Das zeigt, dass wir ganz oben mitmischen und das Bergische Land würdig vertreten.“ Die Strecke reicht zweieinhalbmal um den Globus. In diesem Jahr soll die Gesamtstrecke noch ausgebaut werden. Vom 27. Mai bis 1. Juni wird der WennemaCup in Radevormwald stattfinden, der gerade junge Pilotinnen und Piloten im Streckenflug fördern möchte. Auf der Jahreshauptversammlung des LSV Radevormwald am vergangenen Wochenende wurden neben den erfreulichen Berichten über den Streckensegelflug der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Quelle: ‚rp-online.de‚.

Neuenrade: EUR 85’000 Fördermittel

Im Luftsportverein Sauerland fliegen derzeit 90 aktive Mitglieder. Der Segelflugclub in Neuenrade ist bekannt bei Jung und Alt und regionsweit für seine gute Nachwuchsförderung bekannt. Die Räumlichkeiten im Vereinsheim jedoch werden den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht. Um den Verein für die Zukunft fit zu machen, soll das Vereinsheim in einen Come-Together-Raum umgebaut werden. Der neue Raum soll Schulungen, Trainings, Weiterbildungen, Versammlungen, Veranstaltungen und der Betreuung von Gastgruppen gewachsen sein. Ziel ist es eine neue Trainingsmöglichkeit für den Segelkunstflug der Deutschen Nationalmannschaft und für den Modellflug zu schaffen. Auch sollen jugendliche Mädchen und Jungen für die Technik begeistert werden. Die unterschiedlichen Flugschulungen für Jung und Alt in Theorie und Praxis zur Vorbereitung der verschiedenen Lizenzen können dann gut angeboten werden. Der neue Treffpunkt ist darüber hinaus viel besser dafür geeignet den Austausch und Kooperationen mit anderen Vereinen zu forcieren. 85.000 Euro LEADER-Fördermittel erhält der Verein für das im April startende Projekt. Quelle: ‚Lokalkompass‘.

Degerfelder Luftsportler gegen Windpark

Der Luftsportverein Degerfeld (LSV) stellt sich gegen den geplanten Windpark Winterlingen. Er sieht darin eine Gefahr für den Flugbetrieb an seinem Platz. Eine der Windkraftanlagen, welche die „Windpark Winterlingen-Alb GmbH & Co. KG“ auf Gemarkung Winterlingen in der Nachbarschaft zur Gemeinde Bitz plant, befände sich den aktuellen Plänen zufolge in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes Degerfeld. Darauf weißt der LSV Degerfeld in einer Stellungnahme ausdrücklich hin. „Sie soll etwa 240 Meter bis zur Rotorspitze hoch sein und rund zwei Kilometer südlich der Landebahn stehen. Das ist ein Hindernis – noch höher als der Fernsehturm in Stuttgart. Zwei Kilometer Abstand zum Platz sind für Flugbetrieb gar nichts“, sagt Guido Voss, Airline-Kapitän, Piloten-Ausbilder und Vorsitzender des LSV. Mehr Infos im Bericht des ‚Schwarzwälder Bote‚. Foto: Belair Aviation.

Wahlstedt: Fusion für Segelflugzentrum

Der Luftsportverein Segeberg und der Aero-Club von Lübeck vereinen sich. Mitglieder stimmen Millioneninvestitionen für Halle, Werkstatt und Vereinsheim zu. 2021 sollen Pläne umgesetzt sein. Nun ist der Bau einer neuen Halle in der Größenordnung zwischen 2000 und 2500 Quadratmetern mit Werkstatt und Büroräumen sowie ein neues Vereinsheim beschlossene Sache. Ausserdem wird die Startstrecke um 200 Meter verlängert. Details sollen im April feststehen, wenn klar ist, welche Fördermittel fließen. Alles in allem ein Millionenprojekt für den Luftsportverein Segeberg, der mit der Vereinigung mit dem Aero-Club Lübeck gleichzeitig vor einem grossen Umbruch steht. Vor einem Jahr hatte sich die Flughafen-Gesellschaft bereit erklärt, einen angemessenen finanziellen Betrag für eine Neuaufstellung des ACvL in Wahlstedt zu zahlen. Die Mitglieder des Clubs stimmten dem Umzug innerhalb der nächsten drei Jahre zu. Seit Monaten brüten Experten aus beiden Vereinen, wie die Fusion ausgestaltet werden muss. Mehr im Bericht der ‚LN online‘.