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32. Offene DM im Rallyeflug

Vom 15. bis 19. Juli 2026 findet auf dem Flugplatz Zwickau (Reichenbacher Straße 131) die 32. Offene Deutsche Meisterschaft im Rallyeflug statt. Die Veranstaltung richtet sich an Piloten und Navigatoren in den Kategorien Newcomer, Advanced und Unlimited.

Die Anmeldung für die Meisterschaft ist bis zum 30. Juni 2026 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 300 Euro pro Crew, für Frühbucher steht ein reduziertes Ticket für 250 Euro zur Verfügung. Crews, die nicht dem DAeC angehören, zahlen einen Zuschlag von 50 Euro. Für zusätzliche Gäste bei der Preisverleihung und dem anschließenden Abendbuffet werden 40 Euro pro Person berechnet.

Im Rahmen der Anmeldung müssen die Teilnehmer ihre gewünschte Wettbewerbsgeschwindigkeit zwischen 60 und 100 Knoten angeben. Zudem wird am 15. Juli eine zusätzliche Trainingsroute angeboten, für die sich Interessierte bei der Anmeldung registrieren können.

Für die Übernachtung stehen verschiedene Optionen in Zwickau zur Auswahl, darunter das Best Western Plaza Hotel, das First Inn Hotel, das B&B Hotel sowie das ACHAT Hotel. Alternativ besteht die Möglichkeit, auf dem Flugplatz zu campen oder dort ein Zimmer zu buchen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, darunter die offizielle Ausschreibung, die Ausschreibung zur Jugendförderung, die Wettbewerbskarte für Zwickau sowie das aktuelle Bulletin und die Crewliste, sind auf der Webseite des Navigationsflugs abrufbar.

DM der ‚kleinen Klassen‘ in Zwickau

Die Deutschen Meisterschaften im Segelflug in der Standard- und 15-Meter-Klasse auf dem Flugplatz Zwickau sind abgeschlossen.

85 Pilotinnen und Piloten traten während der zweiwöchigen Veranstaltung an. Aufgrund der Wetterbedingungen konnten von den zwölf angesetzten Wertungstagen fünf geflogen werden. Es wurden zwei Racing-Tasks und drei Area-Tasks absolviert, bei denen insgesamt 76.300 Kilometer zurückgelegt wurden.

Die Meisterschaft diente gleichzeitig als Qualifikation für die kommenden Welt- und Europameisterschaften. In der Standard-Klasse sicherte sich Claus Triebel den Meistertitel, in der 15-Meter-Klasse gewann David Niedzielski.

Im Rahmen der Meisterschaft wurden die Piloten für die neue Nationalmannschaft des Deutschen Aero Clubs (DAeC) nominiert. Bundestrainer Carsten Kopsieker begrüsste die Nominierten im Nationalkader.

Kurzrangliste Standard-Klasse (Top 3)

  1. Claus Triebel, Ls8, 3.075 Punkte
  2. Jan Kretzschmar, LS8 neo, 3.051 Punkte
  3. Benedikt Waegele, Discus 2c-15m, 3.024 Punkte

Kurzrangliste 15-Meter-Klasse (Top 3)

  1. David Niedzielski, JS-MD 3 RES 15 Meter, 3.025 Punkte
  2. Hermann Leucker, JS 3, 3.014 Punkte
  3. Christoph Nacke, Ventus 2cxT 15m, 3.008 Punkte

-> Gesamt-Ranglisten

Befestigste Startbahn für Zwickau

Auf dem Zwickauer Flugplatz soll dieses Jahr die Start- und Landebahn befestigt werden. Diee 850 Meter lange Grasbahn wird dazu mit Platten verstärkt. Damit könnten Flieger wetterunabhängiger starten und landen. Die Pläne existieren bereits seit zwei Jahren, allerdings fehlte bisher das Geld. Nun wurde bekannt, dass das Vorhaben mit Geldern aus dem ehemaligen SED-Vermögen umgesetzt werden kann. Baustart soll im vierten Quartal sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 277’000 Euro.

Neues Outfit für den Turm in Zwickau

Der frischen Fassade des Kontrollturms auf dem Flugplatz dürfte nichts mehr im Wege stehen. Der Kulturausschuss bewilligte am Gründonnerstag den Zuschuss für die Sanierung in Höhe von 7.000 Euro. Das Vorhaben und der Aero-Club hatten im Ausschuss viel Rückenwind bekommen. Aber es gab auch eine Gegenstimme und Kritik an dem stellenweise maroden Zaun.

Andreas Wolf von der AfD lehnte die Finanzspritze ab. Es sei bekannt, dass die Flugzeuge nicht billig seien, sagte er. Und wenn sich die Mitglieder das leisten können, dann kann der Club auch die Sanierung des Turms bezahlen, lautete das Argument sinngemäß weiter. Außerdem verlangte Andreas Wolf, dass der Aero-Club erst mal den Zaun in Ordnung bringt. Der Jägerzaun ist in der Tat an vielen Stellen zusammengefallen oder umgeknickt. Auch Grit Fischer, BfZ, sprach dieses Thema an.

Gerd Drechsler (CDU) wies darauf hin, dass der Aero-Club gut 50 Prozent der Fassadensanierung selbst bezahlt. Fraktionskollege Christian Siegel hob die wertvolle Jugendarbeit des Clubs hervor. Ute Brückner, Die Linke, erinnerte an die Arbeitseinsätze der Clubmitglieder. „Das ist unser Turm“, sagte Jens Juraschka. Eigentümer des Flugplatzes sei die Stadt. Der Aero-Club bewirtschafte als Pächter städtisches Gelände, so der SPD-Mann.

Zum Zaun sagte der Chef des Sportstättenbetriebs Mike Franke, dass es „priorisierte Stellen“ gebe, dass die Kosten für die Erneuerung ermittelt werden und dann die Ausgaben womöglich im Wirtschaftsplan 2024 berücksichtigt werden. Der Zeitplan für den Turm ist unterdessen klar: Im Mai soll das Gebäude eingerüstet und die Fassade auf Vordermann gebracht werden. Quelle: ‚Radio Zwickau / Gert Friedrich‚.