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Frei wie ein Vogel im Wind

So frei wie ein Vogel im Wind. So müssen sich die zwei Piloten der Segelfluggruppe Glarnerland gefühlt haben. Anders kann man die Höhenflüge von Daniel Künzler und Patrick Häusler nicht beschreiben, welche sie, in zwei verschiedenen Flugzeugen, vom Winde verweht über das Alpendach gleiten liess – teils in Höhen von 5’500 m.ü.M. Das Spiel mit dem Wind beginnt um 7.20 Uhr auf dem Boden der Realität, 447 Meter über Meer, der Höhe des Flugplatzes in Mollis. Gott sei dank stürmt der Föhn. Die warme Luft bläst die Segelflieger der Wiggiswand entlang aufwärts, mit bis zu acht Metern pro Sekunde, nahezu 30 Stundenkilometer schnell. Nach nahezu 13 Stunden Flug haben beide Piloten um 20 Uhr in Mollis wohlbehalten – und überglücklich – aufgesetzt. Quelle: ‚Die Südostschweiz‚.

Die Mistral-Autobahnen der Provençe

Wie Ihnen der Einstieg in die Leewellen-Systeme Südostfrankreichs gelingt, erfahren Sie in diesem dreiseitigen, illustrierten und bebilderten Beitrag – hier erhältlich.

Ab Vinon sind im Mistral ungewöhnliche Streckenflüge gelungen. Legendär ist etwa der Zielflug der Gebrüder Gérard und Jean-Noël Herbaud im Jahre 1992 von 1’380 km über die Wellensysteme des Mistrals, des Tramontane südlich der Cevennen und der Pyrenäen quer durch ganz Spanien in die marokkanische Stadt Fès. Gilles Navas ist von diesem Flugplatz zu seinem unglaublichen Flügen über 1’500 km gestartet, die das Gebiet zwischen der Furka und den Pyrenäen sowie bis in den Norden von Paris umfassen.