Schlagwortarchiv: Sicherheit

Sicherheitsrelevante Luftsport-Ereignisse 2026

Der Deutsche Aero Club hat die ihm bis Ende Juli 2026 bekannten Flugunfälle und Ereignisse ausgewertet. 36 Fälle mit 15 Todesopfern und 25 Verletzten zeigen Schwerpunkte im Ultraleichtflug sowie in den Flugphasen Anflug und Landung.

Nach Angaben des Verbandes kamen dabei 15 Menschen ums Leben, 25 wurden verletzt. Mindestens 21 Luftfahrzeuge erlitten einen Totalschaden; in drei Fällen entstand erheblicher Sachschaden an Dritten. Die Zahlen beziehen sich ausdrücklich auf die dem DAeC bislang bekannt gewordenen Ereignisse und stellen keine abschließende Unfallursachenfeststellung dar.

Mit 18 Ereignissen entfiel die Hälfte der Fälle auf den Ultraleichtflug. Dort verzeichnet der DAeC fünf Todesopfer und 15 Verletzte. Im Motorflug wurden neun Ereignisse mit fünf Todesopfern und acht Verletzten registriert. Der Segelflug weist sechs Ereignisse, zwei Todesopfer und fünf Verletzte auf; im Motorseglerbereich waren es drei Ereignisse mit drei Todesopfern und zwei Verletzten.

Einen deutlichen Schwerpunkt sieht die Auswertung in den kritischen Flugphasen: Zehn Ereignisse ereigneten sich im Landeanflug, weitere sechs während der Landung. Damit entfallen 45 Prozent der bekannten Fälle auf diese beiden Phasen. Auch beim Start und im anfänglichen Steigflug wurden mehrere Unfälle verzeichnet.

Der DAeC erkennt in vielen Fällen Hinweise auf menschliche Einflussfaktoren. Genannt werden unter anderem Kontrollverluste in Bodennähe, Entscheidungen unter Zeitdruck, unzureichende Luftraumbeobachtung, Fehleinschätzungen der Wetterlage und eine Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Der Verband leitet daraus Schwerpunkte für die Flugsicherheitsarbeit ab: Training von Start und Landung, Human-Factors-Schulungen, Sicherheitsbriefings, realistische Risikowahrnehmung sowie Maßnahmen zur Kollisionsvermeidung sollen stärker in Ausbildung, Weiterbildung und Vereinsarbeit verankert werden.

Auch die Altersstruktur wurde betrachtet. Rund 59 Prozent der bekannten Ereignisse betrafen Pilotinnen und Piloten zwischen 51 und 70 Jahren. Der DAeC betont jedoch, dass daraus keine unmittelbare Unfallursache abgeleitet werden könne; die Verteilung spiegele auch die Struktur der aktiven Pilotenschaft wider.

Fluglotsinnen und Fluglotsen gesucht

Startfrei zur Karriere als Fluglotsin oder Fluglotse. Austro Control sucht laufend Bewerber:innen für diesen verantwortungsvollen Job. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Fluglotsinnen und Fluglotsen sind verantwortlich für die Sicherheit im österreichischen Luftraum. Sie geben Flugroute und Flughöhe vor, erteilen die Starterlaubnis, geben die Freigabe zur Landung und sorgen dafür, dass Flugzeuge sich nie zu nahe kommen.

Gesucht werden junge Menschen mit Matura, die gerne im Team arbeiten, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und stressresistent sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt. Austro Control nimmt bis zu 40 Trainees pro Jahr auf.

Bewerbungen sind jederzeit möglich: www.startfrei.at Quelle: ‚austrocontrol.at‚.

AOPA-Flugsicherheits-Training

AOPA-Flugsicherheits-Training in Stendal vom 3. bis 6. Oktober 2024.

Das AOPA-Flugsicherheitstraining im Nordosten Deutschlands beginnt am 3. Oktober um 9:00 Uhr und bietet ein umfassendes praktisches Weiterbildungsprogramm, das von theoretischen Inhalten ergänzt wird. Der praktische Teil beinhaltet je nach Wunsch der Teilnehmer z. B. Grundlagen der Start- und Landetechniken, Anflüge auf internationale und Militärflughäfen, Funk- und GPSNavigation sowie Nachtflug, IFR Checkflüge und Sprachprüfungen sind ebenfalls möglich.

Bilden Sie sich in angenehmer Atmosphäre ungezwungen weiter, genießen Sie von Stendal aus die Landschaft im Nordosten Deutschlands: die Ostsee, Rügen und Usedom, die Mecklenburgische Seenplatte, Potsdam, Berlin, die Havel- und die Elbregion.

Die Teilnahme am AOPA-Flugsicherheitstraining ist mit dem eigenen Flugzeug möglich. Die Anreise der Teilnehmer sollte − soweit möglich − bereits am Mittwochabend 2.10. erfolgen. Zimmerkontingente für alle Teilnehmer sind reserviert. Quelle: ‚AOPA‚.

Flugsicherheitstraining für TMG / Motorflug / UL

Das dreitägige Flugsicherheitstraining des Luftsport-Verbandes Niedersachsen findet vom 01. bis 05. Mai in der Jugendbildungsstätte (Jubi) Theodor Wuppermann e. V. auf der Nordseeinsel Juist statt. Das Training wird durch Sicherheitspiloten auf Ihr/Euer Fluggerät beziehungsweise Luftfahrzeug individuell abgestimmt. Ziel ist es, Ihnen/Euch ein gutes Fluggefühl zu vermitteln: „Wer sicher fliegt, fliegt auch mit Freude!“

Termin: 01. – 05. Mai 2024
Ort: Flugplatz Juist (EDWJ)
Teilnehmer: min. 7/ max. 12 Luftfahrzeuge mit Besatzungen (Mitflieger).
Teilnehmergebühren für DAeC-Mitglieder 390,- €, für Nicht-Mitglieder 450,- €
Sicherheitspilot: 40,- € pro Stunde (wird vom Lehrer selbst abgerechnet)

Unterkunft in der Jubi:

  • Einzelzimmer: 70,- € pro Tag (beschränktes Kontingent)
  • Doppelzimmer: 35,50 € pro Person und Tag
  • Frühstück: 13,- € pro Tag und Person

Trainingsinhalte:

  • Kurzstart und Landungen
  • Funknavigation
  • Anflugverfahren
  • Texel/Auslandserfahrung sammeln
  • Gefahreneinweisung
  • Rettung aus schlechtem Wetter

Teilnahmegebühr und Reisekosten

  • Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung sowie die Flug- und Fluglehrerkosten sind von jedem Teilnehmer selbst zu zahlen.
  • Die Teilnahmegebühr ist bei Anmeldung an die Geschäftsstelle des Luftsport-Verbandes Niedersachsen zu überweisen:

Bankverbindung: Sparkasse Hannover
IBAN: DE52 2505 0180 0000 2164 45
SWIFT-BIC: SPKHDE2HXXX
Verwendungszweck: Sicherheitsseminar LSVNI Juist 2024

Quelle: ‚DAeC‚.

Das Schleicher-Me-Sicherheitskonzept

Wie sind die Batterien der Me Flugzeuge aufgebaut? Wie wird das System bei der Nutzung, dem Laden oder der Wartung überwacht? Was passiert bei einem Thermal Runaway und was ist das überhaupt? Diese und weitere Fragen klärt Schleicher in einem neuen Video und zeigt einen detaillierten Einblick in die Überlegungen hinter dem Sicherheitskonzept.

Das elektrische Eigenstartsystem von Schleicher ist mit vielen Vorkehrungen zur Eindämmung und Prävention eines Feuers ausgestattet. Dabei überlässt das Sicherheitskonzept nichts dem Zufall. Pilotensicherheit ist immer ein primäres Augenmerk und sollte keinen Raum für Kompromisse bieten, wie Schleicher auf seiner Webseite schreibt.