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Karriere als “Bundeswehr-Sportsoldat Segelflug”

Jetzt bewerben! Bis zum 31. August nehmen die Geschäftsstellen der DAeC-Landesverbände die Bewerbungen als Sportsoldat Segelflug an. Die Bundeswehr fördert in ihren derzeitigen Strukturen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Für den Spitzensport Segelflug stehen bis zu vier Plätze für Soldatinnen und Soldaten in die Sportfördergruppe Warendorf zur Verfügung, die am Leistungsstützpunkt der Segelflugschule in Oerlinghausen ihr zu Hause hat.

Als freiwilliger Wehrdienstleistender erhältst du neben deinem regulären Wehrsold (inkl. Krankenversorgung und Zuschüsse für Verpflegung) auch ein umfangreiches Training unter der sportfachlichen Aufsicht der Bundeskommission Segelflug, was dich auf die breite Anforderung des Leistungssegelfluges effektiv und effizient vorbereitet.

Als sportlichen Mindestvoraussetzung sind die Teilnahme an einem Qualifikations-Wettbewerb, Zugehörigkeit zum D-Kader (C-Kader wünschenswert), sowie Spaß am Wettbewerbsfliegen, Teamfähigkeit und Ehrgeiz für eine Spitzensportlaufbahn erforderlich. Weitere Information sowie die Bewerbungsunterlagen sind unter www.sportsoldaten-segelflug.eu veröffentlicht.

Neuer KSK-/Bundeswehr-Flugplatz im Zollernalbkreis

Die KSK-Spezialeinheit und US-Kräfte sollen nach langer Suche nun bei Geislingen üben können. Jährlich könnte es bis zu 120 Flugtage geben. Nach einem heftigen Konflikt und längerem Suchlauf ist nun ein neuer Übungsflugplatz für das in Calw stationierte Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr gefunden worden: Die Staatsdomäne Waldhof bei Geislingen im Zollernalbkreis soll so umgebaut werden, dass dort das KSK und womöglich auch US-Kräfte an jeweils bis zu 60 Tagen im Jahr Fallschirmabsprünge und das Abladen von Material üben können. Dies hat das Staatsministerium in Stuttgart am Donnerstag mitgeteilt.

Der neue Standort wird notwendig, weil der bisherige Flugplatz bei Renningen-Malmsheim (Kreis Böblingen) der Robert Bosch GmbH überlassen wird, die dort ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum erweitern will. Zunächst hatten der Bund und das Land ein Gebiet bei Haiterbach (Kreis Calw) im Auge. Doch dort gab es Widerstand, viele Grundstückseigentümer waren nicht bereit gewesen, ihr Land zu verkaufen. In Geislingen gehört der Grund dem Land.

In Haiterbach weigerten sich viele Grundstücksbesitzer
Von der Ankündigung des Staatsministeriums ist man in Geislingen aber überrascht worden. Aus der ersten Stellungnahme des Bürgermeisters Oliver Schmid kann man einige Verärgerung heraushören. „Wir hätten uns vom Land Baden-Württemberg im Vorfeld gewünscht, dass es mit uns das offene Gespräch sucht“, sagte er: „Ich möchte deutlich machen, dass wir in Geislingen keine ‚Basta-Politik‘ akzeptieren.“ Florian Stegmann, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, kündigte allerdings bereits an, dass es im März eine virtuelle Informationsveranstaltung geben werde. Dabei ließen sich auch „positive Entwicklungsmöglichkeiten für die Region“ diskutieren.

Die Flugpiste wird nicht asphaltiert, ist aber 1000 Meter lang
Wie genau das Gelände an der Staatsdomäne Waldhof umgebaut werden soll, ist noch nicht bekannt. Würden die gleichen Bedingungen wie für den vorgesehenen Standort Haiterbach gelten, so müsste die Fläche rund 400 mal 1000 Meter groß sein; hinzu käme ringsum ein Sicherheitsbereich. Die Flugpiste selbst werde nicht asphaltiert; es handle sich um eine befestigte und verdichtete Graspiste von 80 Meter Breite und 1000 Meter Länge. Ein Tower sei nicht notwendig. Große Transportmaschinen würden dort nicht landen, allerdings springen die Soldaten aus 400 Meter Höhe auch aus großen Maschinen wie der Transall ab. Der Flugplatz soll ab Ende 2023 interimsmäßig genutzt werden können, so Judith Hufnagel vom Staatsministerium. Die endgültige Lösung werde noch Jahre dauern. Quelle: ‘Stuttgarter-Nachrichten‘. Bild: ‘Schwarzwälder Bote‘.

Transall-Abschied

Die Transall der Bundeswehr hat sich von Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet. In Neubrandenburg und Anklam warteten Hunderte auf den Transportflieger – und wurden nicht enttäuscht. Hunderte Zuschauer und Schaulustige haben sich am Donnerstag bereits ab 12 Uhr auf den Flugplatz Trollenhagen bei Neubrandenburg versammelt. Dort landete die Transall mit wenigen Minuten Verspätung zur Abschiedstour. Die Ära des Transportflugzeugs der Bundeswehr findet nach mehr als 50 Jahren ihr Ende. Mit einigen Manövern in der Luft beeindruckte der Pilot schließlich noch die Zuschauer und verabschiedete sich. Danach ging es zum nächsten Zwischenhalt nach Anklam.

Sonderlackierung zeigt Geschichte der Transall
Rund 10 Minuten dauerte der Abschiedsbesuch der Transall in Sonderlackierung in der Lilienthalstadt am Donnerstagnachmittag. Mehr als 500 Zuschauer hatte das Spektakel auf den Flugplatz gelockt. Begleitet von zahlreichen „Ahhs” und „Ohs” zogen gleich zwei Flugzeugriesen zunächst eine große Runde über das Flugfeld. Das Begleitflugzeug der Sondermaschine blieb für Fotos in der Luft, während die Sondermaschine sicher auf Anklamer Boden landete. Beste Sicht gab es so auf die spezielle Lackierung, die die Geschichte der Transall im Dienste der Bundeswehr widerspiegeln soll. Mit dabei: das Silber des einstigen Prototyps und auch die weiße UN-Lackierung. Die linke Seite trägt die Hummel als Symbol des Lufttransportgeschwaders am Standort Hohn. Auf der Oberseite der Flügel erkennt man die deutsche Flagge und die von Schleswig-Holstein mit der Aufschrift „Last Call“, also letzter Aufruf. Nach einer Begrüßungsfontäne durch die Anklamer Feuerwehr und einem kurzen Gruß der Crew aus dem Cockpit startete die große Lady dann auch schon wieder durch. Quelle: ‘Nordkurier‘.

Sicher landen in Manching

Am Bundeswehr-Standort in Manching war es zuletzt ruhig gewesen. Der Flugbetrieb war wegen Bauarbeiten verlagert worden. Auch die Technik wurde auf den aktuellen Stand gebracht. Die Bundeswehr investiert weiter in ihre Infrastruktur. Im August 2020 wurde der Flugplatz der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr 61 in Manching modernisiert. Unter anderem wurden Hard- und Software erneuert, ein Präzisionsanflugradar installiert und bauliche Reparaturarbeiten durchgeführt.

Die dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz zugeordnete WTD trägt die Verantwortung dafür, dass in der Bundeswehr nur sicheres und leistungsfähiges Fluggerät zum Einsatz kommt. Dafür betreibt sie einen eigenen Flugplatz mit zwei Start- und Landebahnen und allen zur Flugerprobung notwendigen Messeinrichtungen. In einer Pressemitteilung erklärt WTD-Dienststellenleiter Dieter Kräher: „Für uns ist das oberste Ziel, den sicheren und reibungslosen Flugbetrieb zu gewährleisten. Dafür ist zwingend notwendig, den Flugplatz auch technisch auf dem neuesten Stand zu halten.“

Zentraler Baustein der Flugsicherung ist die Kontroll- und Flugabfertigungsanlage (KOFA). Neben dem Sprechfunkverkehr mit den Luftfahrzeugen wird über die Anlage der Flugverkehr im Nahbereich des Flugplatzes überwacht. Der „Mischbetrieb“ von Kampfflugzeugen, Transportflugzeugen und Hubschraubern sowie Standard- und Erprobungsflugbetrieb stellt an die KOFA in Manching besonders hohe Anforderungen.

Wie bei jedem IT-System würden auch hier von Zeit zu Zeit Hard- und Softwareanpassungen erforderlich, wofür allerdings der Flugbetrieb eingestellt werden müsse, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Ein halbes Jahr Planungsvorlauf sei deshalb nötig gewesen, um den gesamten Flugbetrieb so zu organisieren, dass Anfang August die Arbeiten beginnen konnten. Um die Einschränkungen für die Luftwaffe möglichst gering zu halten, arbeiteten die Spezialisten der Bundeswehr gemeinsam mit den Fachleuten der Firma Airbus, die den Platz zu Testzwecken mitbenutzen und verlagerten sämtliche Flüge sowie alle für die Instandsetzung geplanten An- und Auslieferungen von Fluggeräten.

Das Ruhen des Flugbetriebs wurde auch genutzt, um Baumaßnahmen am Platz durchzuführen. Unter anderem wurde auf der Südbahn ein Präzisionsanflugradar der neuesten Generation PAR-80 (Precision Approach Radar) installiert. Dieses unterstützt den Fluglotsen in der letzten Flugphase vor der Landung. Quelle: ‘Augsburger-Allgemeine‘.

Hammelburger Sportsoldat fliegt ganz vorne mit

Für die Segelflug-Sportsoldaten der Bundeswehr stellt die Corona-Pandemie eine Herausforderung dar. Eigentlich wollte man die ganze Saison über an Segelflugmeisterschaften teilnehmen. Wegen der vielen Regelungen und Verfügungen, die durch den weltweiten Ausbruch der Erkrankung erlassen sind, wird daraus nun nichts. Schon im März musste ein Trainingslager in den französischen Alpen vorzeitig abgebrochen werden. Es war nicht einfach, eine Möglichkeit zur Fortsetzung des Trainings zu finden.

Eric Schneider von der Flugsportgruppe Hammelburg ist einer der insgesamt vier Sportsoldaten der Bundeswehr in der Sparte Segelflug Im Mai und Juni hat er die gesamte Gruppe einschließlich dem Segelflug-Bundestrainer Wolli Beyer auf seinen Heimatflugplatz auf der Hohen Lanz eingeladen. Dadurch hat er der Mannschaft laut einer Pressemitteilung der Flugsportgruppe eine willkommene Gelegenheit für ein Trainingslager verschafft. Geografisch betrachtet ist Hammelburg eine hervorragende Ausgangsbasis für Streckensegelflüge in verschiedene Himmelsrichtungen.

In der ersten Trainingswoche im Mai haben die vier Piloten über 12 600 Kilometer Flugstrecke angesammelt, und das, obwohl nicht jeder an jedem Tag in die Luft kam. Je nach Wind und Wetter flog man mal bis zum Schwarzwald, mal an die tschechische Grenze. Auch ein Flug über 900 Kilometer war wieder dabei. Am Sonntag nach Pfingsten versammelte man sich zur zweiten Trainingswoche in Hammelburg. „Heute war ein harter Trainingstag“, erzählt Eric Schneider am Abend nach der Landung. „Alles so, wie es nicht sein soll. Die Wolken tief, wenig Sonneneinstrahlung, viel Wind.“ Man sieht es gelassen. Es wurden zwar keine Rekordflüge hingelegt, aber trotz dieser widrigen Bedingungen konnten sich die vier und ihr Trainer jeweils mehrere Stunden in der Luft halten.

Zeit, die man nicht im Flugzeug verbringen kann, verstreicht nicht tatenlos. Man nutzt solche Momente zur Theorieschulung, Außerdem fühlt man sich bei den Hammelburger Fliegern gut aufgehoben. Paul Wissmann, einer der drei anderen Piloten, ist vollauf zufrieden: „Hammelburg bietet optimale Voraussetzungen in jeder Hinsicht. Die Verfügbarkeit von Schleppmaschinen, Unterkunft, Verpflegung. Es passt einfach alles.“ Auch Bundestrainer Beyer, der durch die Segelfliegerei viel auf der Welt herumgekommen ist, zeigt sich beeindruckt.

Obwohl die Meisterschaft-Events auf diversen Flugplätzen heuer abgesagt sind, gehen die Segelflüge trotzdem in eine Wertung ein. Die wichtigste Plattform hierfür ist der weltweit führende online-Streckenflug-Wettbewerb OLC. Vergleichbar mit anderen Sportarten gibt es hier unter anderem eine erste und zweite Bundesliga und eine U25-Liga. Eine Wertung dort trägt den Namen „Bitterwasser Cup“. Wer die meisten Punkte erfliegt, erhält ein Ticket für einen Trainingsaufenthalt in Bitterwasser. Jedem Segelflieger ist dieses Segelflugzentrum in Namibia ein Begriff. Dort einmal fliegen zu dürfen ist der Wunschtraum vieler. Eric Schneider führt diesen Wettstreit, an dem über 800 Piloten in ganz Deutschland teilnehmen, mit komfortablem Punktevorsprung an. Alle vier Sportsoldaten rangieren unter den ersten Zehn. Quelle: ‘Mainpost.de‘.

Drohnen-Sensorsystem warnt vor Kollisionen

Die Firmen Hensoldt und Diehl Defence haben gemeinsam im Rahmen einer Studie den Demonstrator eines Sensorsystems zur Vermeidung von Kollisionen zwischen Luftfahrzeugen entwickelt. Erteilt worden war der Auftrag für die Studie vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw). Zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten Hensoldt und Diehl schließlich im praktischen Einsatz nachweisen, dass ein derartiges Sensorsystem – bestehend aus einem Radar und einer Kamera – zuverlässig Objekte im Flugweg von Drohnen ausmachen kann. Das Erkennen solcher Situationen ist eine der Grundvoraussetzungen für den Einsatz unbemannter Fluggeräte im kontrollierten Luftraum. Quelle: ‘Bundeswehr-Journal‘.

Sportsoldat zurück im normalen Leben

In seinem Jahr als Sportsoldat bei der Bundeswehr hat sich der Wessumer täglich mit dem Segelfliegen beschäftigt. Jetzt sieht sein Alltag wieder etwas anders aus. Mit über 550 Stunden und 31.100 geflogenen Kilometern im Segelflugzeug beendete Christoph Kahler erfolgreich sein Segelflug-Sportsoldaten-Jahr. Der 21-Jährige Wessumer widmete sich ein Jahr lang seiner großen Leidenschaft: dem Segelfliegen. Möglich war das vor allem durch die Sportfördergruppe Segelflug der Bundeswehr, die junge Nachwuchspiloten unterstützt. Christoph Kahler begann mit 13 Jahren seine Segelflugausbildung bei den Segelfliegern in Stadtlohn. Mit 16 Jahren hielt er bereits seine Pilotenlizenz in den Händen und startete seine Karriere im leistungsorientierten Streckenflug. Um intensiv trainieren und sich weiterentwickeln zu können, entschied sich er für das Sportsoldaten-Jahr. Sein ganzes Jahr war durchgeplant. Zu Beginn stand die militärische Grundausbildung in Hannover. Mit drei weiteren Sportsoldaten war er während der gesamten Zeit in Oerlinghausen stationiert, jedoch vom Soldatendienst freigestellt, sodass das Segelfliegen jeden Tag im Fokus stand. Im Frühjahr ging es dann richtig los: Der erste Stop war ein fünfwöchiges Alpenflugtraining in Puimoisson (Südfrankreich). Während des Sommers nahm er an verschiedenen Wettbewerben unter starker Konkurrenz teil – mit Erfolg. Er erzielte teils sehr gute Platzierungen und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaften der Junioren 2020. Zwischendurch trainierte er aber auch immer wieder in Oerlinghausen und auf dem Heimatflugplatz Stadtlohn-Vreden. Im Herbst folgte Kahlers persönliches Highlight: Ein zweites Mal in einem Jahr ging es nach Südfrankreich. Da er dort bereits Erfahrungen im Frühjahr gesammelt hatte, waren nun auch anspruchsvollere Flüge möglich. „Eine der schönsten Erinnerung an das Jahr ist ein Flug von Südfrankreich aus, welcher zum Furkapass in die Schweiz ging, mit Wendepunkten wie dem Matterhorn und dem Mont Blanc“, berichtet der 21-Jährige begeistert. Aber auch Flüge in 6.000 Metern über geschlossener Wolkendecke lassen noch heute seine Augen strahlen. Ein perfekter Abschluss war dann seine letzte Station: drei Wochen Segelfliegen in Südafrika. Quelle: ‘Ruhrnachrichten‘.

Fliegerhorst Hohn bleibt erhalten

Der Standort Hohn der Bundeswehr im Kreis Rendsburg-Eckernförde wird nicht geschlossen. Der Militärflugplatz bleibt dauerhaft für alle Luftwaffengeschwader der Bundeswehr, die ihn benötigen, erhalten. Das teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Verteidigungsexperte Johann Wadephul am Dienstag mit. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) habe ihn am Montagabend angerufen und ihm die Entscheidung mitgeteilt. “Die Schließungspläne sind vom Tisch. Das ist eine sehr gute Nachricht”, freute sich Wadephul für seinen Wahlkreis. Seit 1967 fliegt das Lufttransportgeschwader 63 (LTG 63) von Hohn aus Hilfseinsätze in der ganzen Welt. Unter anderem zwölf Transportflugzeuge vom Typ Transall sind dort stationiert. Dem Bundeswehr-Flugplatz drohte zunächst 2021 die Schließung, da die Transall-Maschinen dann ausgemustert werden. Anfang des Jahres stand fest, dass Hohn nicht ganz geschlossen werden sollte, sondern mindestens Ausweichflugplatz bleiben sollte. Am Standort in Hohn sind derzeit fast 650 Soldaten und mehr als 80 zivile Mitarbeiter beschäftigt. Nach Angaben eines Bundeswehr-Sprechers ist aber noch nicht klar, wieviele Dienstposten erhalten bleiben. Quelle: ‘NDR‘.

Bundeswehr nutzt Fliegerhorst Diepholz „dauerhaft“

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig ist von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schriftlich darüber informiert worden, dass die Liegenschaft „Flugplatz Diepholz“ neu bewertet worden ist. „Der ‚Flugplatz Diepholz‘ wird für die Zwecke der Bundeswehr dauerhaft benötigt. Eine Teilrückgabe an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist daher nicht mehr vorgesehen. Nach derzeitiger Planung ist der ‚Flugplatz Diepholz‘ zur Aufnahme von Kräften der Organisationsbereiche Luftwaffe und Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr vorgesehen. Darüber hinaus werden auch mögliche Bedarfe weiterer Organisationsbereiche geprüft.“ Der Flugplatz Diepholz ist nun einer von elf Standorten in Deutschland, die entgegen ursprünglicher Planungen nicht ganz oder teilweise geschlossen werden. Quelle: ‘Kreiszeitung.de‘.