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Sportsoldat zurück im normalen Leben

In seinem Jahr als Sportsoldat bei der Bundeswehr hat sich der Wessumer täglich mit dem Segelfliegen beschäftigt. Jetzt sieht sein Alltag wieder etwas anders aus. Mit über 550 Stunden und 31.100 geflogenen Kilometern im Segelflugzeug beendete Christoph Kahler erfolgreich sein Segelflug-Sportsoldaten-Jahr. Der 21-Jährige Wessumer widmete sich ein Jahr lang seiner großen Leidenschaft: dem Segelfliegen. Möglich war das vor allem durch die Sportfördergruppe Segelflug der Bundeswehr, die junge Nachwuchspiloten unterstützt. Christoph Kahler begann mit 13 Jahren seine Segelflugausbildung bei den Segelfliegern in Stadtlohn. Mit 16 Jahren hielt er bereits seine Pilotenlizenz in den Händen und startete seine Karriere im leistungsorientierten Streckenflug. Um intensiv trainieren und sich weiterentwickeln zu können, entschied sich er für das Sportsoldaten-Jahr. Sein ganzes Jahr war durchgeplant. Zu Beginn stand die militärische Grundausbildung in Hannover. Mit drei weiteren Sportsoldaten war er während der gesamten Zeit in Oerlinghausen stationiert, jedoch vom Soldatendienst freigestellt, sodass das Segelfliegen jeden Tag im Fokus stand. Im Frühjahr ging es dann richtig los: Der erste Stop war ein fünfwöchiges Alpenflugtraining in Puimoisson (Südfrankreich). Während des Sommers nahm er an verschiedenen Wettbewerben unter starker Konkurrenz teil – mit Erfolg. Er erzielte teils sehr gute Platzierungen und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaften der Junioren 2020. Zwischendurch trainierte er aber auch immer wieder in Oerlinghausen und auf dem Heimatflugplatz Stadtlohn-Vreden. Im Herbst folgte Kahlers persönliches Highlight: Ein zweites Mal in einem Jahr ging es nach Südfrankreich. Da er dort bereits Erfahrungen im Frühjahr gesammelt hatte, waren nun auch anspruchsvollere Flüge möglich. „Eine der schönsten Erinnerung an das Jahr ist ein Flug von Südfrankreich aus, welcher zum Furkapass in die Schweiz ging, mit Wendepunkten wie dem Matterhorn und dem Mont Blanc“, berichtet der 21-Jährige begeistert. Aber auch Flüge in 6.000 Metern über geschlossener Wolkendecke lassen noch heute seine Augen strahlen. Ein perfekter Abschluss war dann seine letzte Station: drei Wochen Segelfliegen in Südafrika. Quelle: ‚Ruhrnachrichten‚.

Fliegerhorst Hohn bleibt erhalten

Der Standort Hohn der Bundeswehr im Kreis Rendsburg-Eckernförde wird nicht geschlossen. Der Militärflugplatz bleibt dauerhaft für alle Luftwaffengeschwader der Bundeswehr, die ihn benötigen, erhalten. Das teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Verteidigungsexperte Johann Wadephul am Dienstag mit. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) habe ihn am Montagabend angerufen und ihm die Entscheidung mitgeteilt. „Die Schließungspläne sind vom Tisch. Das ist eine sehr gute Nachricht“, freute sich Wadephul für seinen Wahlkreis. Seit 1967 fliegt das Lufttransportgeschwader 63 (LTG 63) von Hohn aus Hilfseinsätze in der ganzen Welt. Unter anderem zwölf Transportflugzeuge vom Typ Transall sind dort stationiert. Dem Bundeswehr-Flugplatz drohte zunächst 2021 die Schließung, da die Transall-Maschinen dann ausgemustert werden. Anfang des Jahres stand fest, dass Hohn nicht ganz geschlossen werden sollte, sondern mindestens Ausweichflugplatz bleiben sollte. Am Standort in Hohn sind derzeit fast 650 Soldaten und mehr als 80 zivile Mitarbeiter beschäftigt. Nach Angaben eines Bundeswehr-Sprechers ist aber noch nicht klar, wieviele Dienstposten erhalten bleiben. Quelle: ‚NDR‚.

Bundeswehr nutzt Fliegerhorst Diepholz „dauerhaft“

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig ist von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer schriftlich darüber informiert worden, dass die Liegenschaft „Flugplatz Diepholz“ neu bewertet worden ist. „Der ‚Flugplatz Diepholz‘ wird für die Zwecke der Bundeswehr dauerhaft benötigt. Eine Teilrückgabe an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist daher nicht mehr vorgesehen. Nach derzeitiger Planung ist der ‚Flugplatz Diepholz‘ zur Aufnahme von Kräften der Organisationsbereiche Luftwaffe und Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr vorgesehen. Darüber hinaus werden auch mögliche Bedarfe weiterer Organisationsbereiche geprüft.“ Der Flugplatz Diepholz ist nun einer von elf Standorten in Deutschland, die entgegen ursprünglicher Planungen nicht ganz oder teilweise geschlossen werden. Quelle: ‚Kreiszeitung.de‚.