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Karriere als “Bundeswehr-Sportsoldat Segelflug”

Jetzt bewerben! Bis zum 31. August nehmen die Geschäftsstellen der DAeC-Landesverbände die Bewerbungen als Sportsoldat Segelflug an. Die Bundeswehr fördert in ihren derzeitigen Strukturen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Für den Spitzensport Segelflug stehen bis zu vier Plätze für Soldatinnen und Soldaten in die Sportfördergruppe Warendorf zur Verfügung, die am Leistungsstützpunkt der Segelflugschule in Oerlinghausen ihr zu Hause hat.

Als freiwilliger Wehrdienstleistender erhältst du neben deinem regulären Wehrsold (inkl. Krankenversorgung und Zuschüsse für Verpflegung) auch ein umfangreiches Training unter der sportfachlichen Aufsicht der Bundeskommission Segelflug, was dich auf die breite Anforderung des Leistungssegelfluges effektiv und effizient vorbereitet.

Als sportlichen Mindestvoraussetzung sind die Teilnahme an einem Qualifikations-Wettbewerb, Zugehörigkeit zum D-Kader (C-Kader wünschenswert), sowie Spaß am Wettbewerbsfliegen, Teamfähigkeit und Ehrgeiz für eine Spitzensportlaufbahn erforderlich. Weitere Information sowie die Bewerbungsunterlagen sind unter www.sportsoldaten-segelflug.eu veröffentlicht.

Mehr als eine Leidenschaft

Jan-Lucas Aberle (20), Felix Kries (19), Gerrit Neugebauer (22) und Jan Reineke (21), allesamt Segelflugpiloten und Mitglieder der Bundeswehr, haben jetzt das große Los gezogen. Die Vier sind in der „Sportfördergruppe Segelflug“ ausgewählt worden, um für ein Jahr unter der Leitung von Wolfgang „Wolli“ Beyer, Segelflug-Bundestrainer aus Oerlinghausen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Um die neuen Aufgaben für die Bundeswehr so perfekt wie möglich anzugehen, hat Wolli Beyer das Trainerteam neu strukturiert. Die Funktion des Co-Bundestrainers wird ab diesem Jahr von Fregattenkapitän Frank Strewinsky ausgeübt. Darüber hinaus werden Hauptmann Marcus Dawert und Oberleutnant Arnaud Hefter neue Impulse und intensive Unterstützung in die weitere Ausbildung der jungen Piloten einbringen.

Das neu geformte Team besteht aus erfahrenen Segelfliegern, damit sich die Sportsoldaten nach neuesten Erkenntnissen und Erfordernissen in den komplexen Aufgaben des modernen Wettbewerbs- und Streckensegelfluges weiterentwickeln können. Segelfliegen ist nicht allein ein spannendes Hobby, das in Deutschland von rund 30.000 Piloten in der Freizeit ausgeübt wird. Wer ganz oben im Wettbewerb um deutsche und internationale Meisterschaften dabei sein will, braucht wie im Spitzensport anderer Disziplinen viel mehr als nur die Leidenschaft zum Luftsport.

Die Athleten lernen in Oerlinghausen unter anderem, ihre Kompetenzen in mentalen, physischen und sozialen Elementen zu schärfen. Segelflieger müssen nicht erst in der Luft, sondern schon bei der Flugplanung am Boden, jederzeit in der Lage sein, unter Berücksichtigung ihres menschlichen Leistungsvermögens angemessene Entscheidungen zu treffen und dabei ihren Stresspegel auf beherrschbarem Niveau zu halten. Mentale und physische Fitness sind entscheidende Faktoren für sicheres Fliegen im Wettbewerbsumfeld.

Die vier jungen Sportsoldaten sind bereits seit ihrem 14. Lebensjahr als Luftsportler aktiv, haben teilweise viele hundert Flugstunden und tausende Kilometer am Steuerknüppel „auf dem Buckel“. Hier setzt das neue Trainerteam an. Das besondere Engagement der jungen Piloten wird nun unter Beteiligung der Segelflugschule in Oerlinghausen weiter gefördert. Weitere Informationen über die Teilnehmenden, das Trainerteam und die Fortschritte sind hier zu finden.

Carsten Kopsieker, seit 2020 neuer Leiter der Segelflugschule, freut sich mit dem Team um Bundestrainer Wolli Beyer auf die zukünftigen Leistungsträger und die bald beginnende Saison. „Unsere Flugschule wird der Sportfördergruppe und ihren Betreuern mit der bewährten und leistungsfähigen Infrastruktur eine fliegerische Heimat bieten und sie in allen Belangen bestmöglich unterstützen und begleiten“, so Carsten Kopsieker. Die Bundeswehr unterhält für Soldaten aus ihren Reihen 744 Förderstellen in 15 Sportfördergruppen unterschiedlichster Disziplinen und ist somit eine der bedeutendsten Organisationen der Förderung des Spitzensports in Deutschland. Quelle: ‘Westfalen-Blatt‘.

Frank Strewinsky neuer SpoSo-Co-Bundestrainer

Bundestrainer Wolli Beyer hat das Trainer-Team zur Betreuung der Sportfördergruppe der Bundeswehr neu strukturiert. Zum 11.1.2021 sind vier Sportsoldaten mit dem Beginn ihrer Grundausbildung in die Saison 2021 gestartet. Über Jahrzehnte rekrutieren sich zahlreiche unserer Top-Piloten/innen aus den Reihen der Sporfördergruppe. Das Team um Frank und Wolli erhält zudem neue Impulse und intensive Unterstützung von Marcus Dawert und Arnaud Hefter. Aktuelle Konzepte und ein neues Anforderungsprofil an die Trainer berücksichtigen die kontinuierlich gestiegenen Anforderungen im Leistungssegelflug.

Auch werden Inhalte der zukünftigen Rahmentrainingskonzeption thematisiert:

  • zukunftsorientierte, personenunabhängige Struktur
  • reproduzierbare, nachhaltige Trainingsinhalte
  • Berücksichtigung und Ausformung der ganzheitlichen Sportler/innen-Kompetenz bestehend aus fliegerischen, mentalen, physischen und sozialen Elementen
  • Wissenschaftlich fundierte Unterstützung des Trainings
  • Berücksichtigung neuer Anforderungskriterien zur Förderung (vor allem in den nichtolympischen Sportarten (NOS)

Nach Jahren der sehr erfolgreichen Betreuung unserer Sportsoldaten in der Sportfördergruppe der Bundeswehr, schied der Co-Bundestrainer und Vorsitzende des Referates Sports, Ulrich Gmelin, zum 28.12.2020 aus diesen Ämtern aus. Konzeptionell baut der Trainerstab nicht nur auf der Arbeit der letzten Jahre von Ulrich Gmelin auf, er erweitert und optimiert zudem auch schrittweise das Training mit neuen Inhalten. Ziel ist das neue Trainingskonzept unter Berücksichtigung der Rahmentrainingskonzeption sukzessive umzusetzen und neue Wege zu beschreiten. Erste Änderungen sind bereits in der Trainingsstruktur sowie im Wechsel der Örtlichkeit des Frühjahrtrainings nach Vinon erkennbar.

Der Trainerstab setzt sich aus den folgenden aktiven Soldaten der Bundeswehr zusammen (im Uhrzeiger-Sinn):

Fregattenkapitän Frank Strewinsky, Hauptmann Marcus Dawert und Oberleutnant Arnaud Hefter. Das neue Team ist inhaltlich breit aufgestellt und bringt die folgenden Kompetenzen ein:

  • Deutsche und internationale Wettbewerbs- sowie Streckenflugerfahrung
  • Neuste sportwissenschaftliche Konzeptionen
  • Umsetzung von Methoden zur physischen und mentalen Leistungssteigerung sowie Stressreduktion
  • An den Leistungssegelflug angepasste Ernährungsoptimierung
  • Langjährige konzeptionelle und planerische Fähigkeiten in der Durchführung von Trainings
  • Umfassende Erfahrungen in der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit

Mit dem Wechsel wurde auch eine neue, virtuelle „Heimat“ für die Sportsoldaten geschaffen. Diese ist unter www.sportsoldaten-segelflug.eu erreichbar. Quelle: ‘Bundeskommission Segelflug im Deutschen Aero Club e.V.’

Fliegertalent wird Sportsoldat

Eric Schneider, Nachwuchspilot der Flugsportgruppe (FSG), absolviert derzeit mit einigen weiteren Spitzensportlern anderer Disziplinen seine Grundausbildung bei der Bundeswehr in Hannover. Qualifiziert hatte er sich hierfür als Gewinner der U25 Liga des OnlineContest OLC 2019, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Nach der Grundausbildung geht es zu einem fünfwöchigen Trainingsfluglager nach Südfrankreich, bevor der 18-Jährige an nationalen und internationalen Wettbewerben teilnehmen wird. Schneider, ausgerüstet mit modernstem Gerät, freut sich auf die nächsten elf Monate: “Fliegen, fliegen und nochmals fliegen!” Im Rahmen der Nachwuchsförderung stellt ihm der Elektronik-Spezialist Bürklin aus Oberhaching über diesen Zeitraum ein Segelflugzeug vom Typ LS-8neo zur Verfügung. Schneider ist Teil einer Gruppe junger Segelflieger bei der FSG, denen 2018 und 2019 Streckenflüge über mehrere hundert Kilometer gelangen. Zusammen mit Peter-Richard Wagner und Andreas Heil fliegt Schneider in der deutschlandweit gewerteten U25-Liga des OLC. In der Teamwertung landeten sie auf Rang drei, wobei ein 911-km-Kilometer langer Rekordflug mit einer gut 40 Jahre alten Standard-Libelle bewältigt wurde. Quelle: ‘infranken.de