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Fliegen zwischen Wetterfenstern

Der Auslandsflug des DFS Fliegerclubs fand auch in diesem Jahr gemeinsam mit den Hessenfliegern statt. Insgesamt acht Maschinen – fünf Piper PA-28, zwei Cessna 172 und eine Cessna 182 – machten sich mit Crews von jeweils zwei bis drei Piloten auf den Weg. Ziel war der Flugplatz Wels in Oberösterreich, der erstmals als Basis für mehrere Tage ausgewählt wurde.

Dachstein am Hinflug nach Wels

Die Wetterprognosen erwiesen sich im Vorfeld als stabil genug für die Durchführung. Am 11. September starteten die Crews gestaffelt Richtung Österreich, teils mit Zwischenstopps entlang des nördlichen Alpenrands oder in Süddeutschland. Bis auf zwei nachfolgende Maschinen traf die Gruppe am frühen Abend vollständig in Wels ein.

Der Freitag brachte die erwarteten Einschränkungen: Tiefe Bewölkung verhinderte Flüge in die Alpen. Stattdessen nutzten die Besatzungen die Bedingungen für IFR-Flüge und Ausweichziele. Während einzelne Crews bis in die Slowakei oder nach Ungarn vordrangen, entschieden sich andere aus Sicherheitsgründen zur Umkehr und wichen auf Ziele wie Krems, Dobersberg oder Schärding aus. Der Grundsatz „Safety first“ prägte die Entscheidungen.

Good Times in the Air – Siofok Kiliti Airfield in Ungarn

Auch am Samstag blieb das Wetter wechselhaft. Der Flugplatz Wels zeigte sich dabei von seiner lebhaften Seite: reger Mischbetrieb mit Motorflug, Segelflug und Fallschirmsprungbetrieb auf insgesamt drei Parallelbahnen. Die Infrastruktur beeindruckte ebenso wie die große Flugzeughalle mit einer vielfältigen Flotte vom Oldtimer bis zum Eigenbau.

Donauschleife – Full House in Wels

Fliegerisch führte der Tag zu kürzeren Ausflügen, unter anderem nach Gmunden und Vilshofen. Parallel nutzten einige Teilnehmer die Gelegenheit zu einem Besuch des Flughafens Salzburg. Eine kleinere technische Unregelmäßigkeit an einer Cessna konnte dank spontaner Unterstützung vor Ort schnell behoben werden – ein Beispiel gelebter Fliegerkameradschaft.

Vilshofen – Chiemsee mit Herreninsel

Am Samstagabend komplettierte sich die Gruppe mit weiteren Crews, die eine wettergünstige Route über die Alpen gefunden hatten. Der gemeinsame Austausch der Erlebnisse stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie die fliegerischen Eindrücke.

Regenwetter am Ammersee – Regenbogen über dem Lech

Die Rückreise am Sonntag gestaltete sich zunächst anspruchsvoll: Schlechte Wetterbedingungen in Süddeutschland erforderten erneut IFR-Flüge und flexible Routenplanung. Mit zunehmender Wetterbesserung konnten schließlich auch die verbleibenden Maschinen sicher den Heimweg antreten. Am späten Nachmittag waren alle Teilnehmer wieder wohlbehalten zurück – mit zahlreichen neuen Erfahrungen im Gepäck.

Ein besonderer Dank gilt dem Fliegerclub Weiße Möwe Wels für die Gastfreundschaft und die Unterstützung vor Ort. Fotos: Udo Haubmann

-> Vollständiger Text von Peter Ahlers

General Aviation Days

Am 25. und 26. Juni wurden Vertreter der EASA zu den General Aviation Days von der IAOPA und GAMA eingeladen. Ziel: Die Vielfalt und Innovationskraft der Allgemeinen Luftfahrt erlebbar machen – direkt am Flugplatz, im Austausch mit Industrie, Flugschulen, Verbänden und Betreibern. Von moderner Avionik über Simulator-Technik bis zu luftfahrtrechtlichen Herausforderungen – an mehreren Stationen erhielten die Teilnehmer praxisnahe Einblicke und konstruktive Impulse. Quelle: ‚AOPA Germany‚,

Nordlicht statt Mittelmeer

Vom 12. bis 15. September 2024 unternahm der DFS Fliegerclub gemeinsam mit den Hessenfliegern seinen traditionellen Auslandsflug – in diesem Jahr gen Norden statt Süden. Ursprünglich waren knapp 20 Teilnehmende angemeldet, letztlich starteten 14 Piloten in Richtung Flensburg. Eine Absagewelle aus beruflichen Gründen und ein technischer Defekt an der DETLA reduzierten die Gruppe kurz vor Abflug.

Wettercheck mit Folgen

Ein kleines Team erfahrener Fluglehrer prüfte am Dienstag zuvor die Wetterlage. Wegen eines großflächigen Regengebiets in Österreich und Tschechien fielen alle Ziele im Süden und Osten aus. Die Wahl fiel auf Flensburg als Basis für Ausflüge nach Dänemark und Südschweden – rückblickend eine goldrichtige Entscheidung: durchweg gutes Wetter, angenehme Temperaturen um 20 Grad und typische Brisen aus Nordwest.

Flensburg, Stadt und Förde

Anreise mit Rückenwind

Am Donnerstag um 14 Uhr trafen sich die Crews in Egelsbach zum Briefing. Nach individuellen Zwischenstopps – u.a. in Hannover, Damme oder Rendsburg – erreichten alle Flensburg gegen 19 Uhr bei bestem Wetter. Während die VFR-Piloten eine entspannte Anreise genossen, kämpften IFR-Crews in FL60 mit leichtem Eisansatz und vereinzelten CBs – wurden dafür aber mit Rückenwind belohnt.

Nächte an Land und auf See

Untergebracht war die Gruppe in zwei Ibis Hotels und auf der stilvollen 53-Meter-Yacht Sanssouci Star im Flensburger Hafen – ein echtes Highlight für zwei Crewmitglieder.

Anflug auf Aalborg

Aalborg und Endelave – Kontraste des Nordens

Am Freitag folgten Ausflüge nach Aalborg, der lebendigen Universitätsstadt im Norden Jütlands. Der Rückflug bot mit der 600-Meter-Graspiste von Endelave einen reizvollen Kontrast. Der Abend klang in Hansens Brauhaus am Flensburger Museumshafen aus – mit eigengebrautem Bier, norddeutscher Küche und bester Stimmung.

600-Meter-Graspiste, Flugplatz Endelave

Schweden per Luft und Fahrrad

Am Samstag (bzw. Sonnabend) ging es weiter zu Zielen wie Maribo, Samsoe, Kalundborg, Stauning (mit Oldtimermuseum) und Sindal. Zwei Crews wagten den Sprung nach Schweden und landeten in Höganäs nördlich von Helsingborg, wo sie per Fahrrad den Ort erkundeten. Auf dem Rückweg führte der VFR-Korridor spektakulär mitten durch Kopenhagen – ein echtes Highlight.

Tagesausklang mit Bratkartoffeln

Abends traf man sich beim Kroaten direkt am Flugplatz, um die Erlebnisse des Tages zu teilen – stilecht bei Bier und Bratkartoffeln.

Skagen, die Nordspitze Dänemarks

Fliegen leicht gemacht

Besonders beeindruckt zeigten sich die Crews vom unkomplizierten Fliegen in Dänemark und Schweden: keine Flugleiter, einfache Kommunikation auf Informationsfrequenzen, spontane Landeerlaubnisse, freundliche Menschen, und vielerorts Fahrräder zum Erkunden der Umgebung. Die dänische Südsee zeigte sich bei bestem Wetter karibisch anmutend – inklusive Badepausen an Naturstränden.

Dänische Südsee

Rückflug mit vielen Eindrücken

Am Sonntag traten die meisten die Heimreise über Rendsburg, Bremen oder Rotenburg/Wümme an. Eine Crew war bereits am Samstag mit der Cessna zurückgeflogen. Alle landeten am Nachmittag zufrieden und um viele Eindrücke reicher wieder in Egelsbach.

Fazit: Ein Auslandsflug abseits der gewohnten Routen – wettertechnisch wie fliegerisch ein voller Erfolg.

AOPA Hauptversammlung 2024

Zeit: Samstag, 12. Oktober 2024, 14:00 Uhr

Ort: Tagungsraum im Restaurant Rodizio, Flugplatz, 63329 Egelsbach

Tagesordnung

TOP 1 Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2 Anträge zur Tagesordnung
TOP 3 Genehmigung der Tagesordnung
TOP 4 Geschäftsbericht des Präsidenten
TOP 5 Rechnungsbericht des Schatzmeisters
TOP 6 Entlastung des Vorstandes
TOP 7 Neuwahl des Vorstandes
TOP 8 Anträge von Mitgliedern
TOP 9 Verschiedenes

Anmeldung und Programm

Ihre Anmeldung zur Hauptversammlung teilen Sie bitte der Geschäftsstelle mit, um die Planung zu erleichtern. Gerne können Sie auch eine E-Mail an info@aopa.de senden. Wir freuen uns über Ihre rechtzeitige Anmeldung, selbstverständlich können Sie aber auch unangemeldet teilnehmen. Zu den organisatorischen Details: Beginn der Jahreshauptversammlung der AOPA-Germany ist am Samstag, den 12. Oktober 2024 um 14:00 Uhr. Ort ist der Tagungsraum des Restaurants „Rodizio“, in unmittelbarer Nähe unserer Geschäftsstelle, direkt neben der Flugleitung des Flugplatzes Egelsbach. Dort haben wir eine größere Fläche als in unserem eigenen Tagungsraum zur Verfügung. Zudem können wir den Teilnehmern dort bereits ab 12:00 Uhr einen kleinen Imbiss anbieten.

Für 13:00 Uhr ist eine Diskussion zur aktuellen Lage beim Thema „Fliegen ohne Flugleiter / Flugbetriebsleiter“ geplant. Wir freuen uns, dass auch Guido Frey von der Interessengemeinschaft Fliegen ohne Flugleiter anwesend sein wird, um sich an dieser Diskussion zu beteiligen. – Bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis zur Veranstaltung mit. Quelle:‘aopa.de‚.

-> Mitglied werden

„Woman’s Day“ in Egelsbach

Im Jahr 1932, lediglich fünf Jahre nach Charles Lindbergh, gelang es Amelia Earhart als erste Frau, den Atlantik zu überqueren. Ihr Flugzeug war eine modifizierte Lockheed Vega 5B mit dem Kennzeichen NR7952. Der Flug startete von Neufundland in Richtung Paris. Mit diesem Flug verewigte sich die Pilotin und Frauenaktivistin Amelia Earhart in den Geschichtsbüchern der Fliegerei.

Leider liegt die globale Frauenquote im Cockpit immer noch unter 10%. Das möchten wir ändern und bieten mit unserem „Frauenschnupperflugtag“ ein Event für flugbegeisterte Frauen an, die gerne einmal in die Welt der Fliegerei und der Pilotenausbildung hineinschnuppern möchten.

Am 23. September 2023 veranstaltet die Motorflugschule gemeinsam mit dem Fliegermagazin und CD Aircraft den 2. Frauenschnupperflugtag in Egelsbach. Neben Vorträgen über die Ausbildung zum Privatpiloten und Verkehrspiloten bieten wir an diesem Tag vergünstigte Schnupperflüge für Frauen an.

Diese Schnupperflüge können in drei verschiedenen Kategorien von Flugzeugen stattfinden und bestehen aus einer theoretischen Einweisung sowie einem halbstündigen Flug durch das Rhein-Main Gebiet.

Zusätzlich zu Drinks, Snacks und entspannten Beats in spätsommerlicher Flugplatzatmosphäre werden zahlreiche Fluglehrer, Fliegerärzte und Mitarbeiter anderer Luftfahrtunternehmen bereitstehen, um die Fragen der Teilnehmerinnen zu beantworten.

Um den Abend gebührend abzurunden, veranstalten wir abends eine Party, zu der alle Kunden, Flugschüler, Freunde sowie Vereine und andere Luftfahrtunternehmen aus Egelsbach herzlich willkommen sind. Quelle: ‚Motorflugschule Egelsbach‚.