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Waldkraiburg bleibt wohl in der Flugplatz GmbH

Mit gut 11’000 Euro hält die Stadt Waldkraiburg 44 Prozent des Stammkapitals der Flugplatz Ampfing-Waldkraiburg GmbH (25 564 Euro). Die Nachbargemeinde Ampfing, auf deren Gebiet der Verkehrslandepolatz liegt, hat einen Anteil von 46 Prozent, dazu kommen einige private Gesellschafter. Die Beteiligung der Stadt stand zuletzt auf der Kippe. Seit 2006 ein Fallschirmsportverein, der bis dahin Hauptnutzer des Landesplatzes war, den Flugplatz verließ, waren erhebliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Zum Ausgleich der Fehlbeträge mussten die Gesellschafter immer wieder Finanzhilfen nachschießen. In den vergangenen Jahren waren laut Bürgermeister Robert Pötzsch mehr Starts und Landungen zu verzeichnen. Allein in der ersten Jahreshälfte 2019 lag die Zahl bei über 5400. Trotzdem werden erneut Betriebskostenzuschüsse erforderlich, weil die Personalkosten steigen. Vor diesem Hintergrund sprach sich jetzt der Haupt- und Finanzausschuss mit einer Mehrheit von 8 gegen 5 Stimmen für einen Verbleib in der GmbH aus. Bis 2022 soll das gelten, dann neu über eine Veräußerung der Anteile entschieden werden. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat, der in der Sitzung am 15. Oktober zusammentritt. Mehr Informationen im Originalbericht von ‚ovb-online.de‚.

Entscheidendes Jahr für den Flugplatz Riesa

Die Förderung der Stadtwerke läuft aus – Flieger müssen durchstarten! Auch wenn der Betrieb des Verkehrslandeplatzes in Riesa-Göhlis in den vergangenen drei Jahren gut funktioniert hat, kommt es bei den beiden neuen Chefs, Reinhold Eger und Peter Traub, besonders auf die kommenden Monate an. Denn ab diesem Jahr müssen sie quasi auf eigenen Beinen stehen und auf die Zuschüsse der Riesaer Stadtwerke verzichten. Seit 2016 haben die Stadtwerke als Eigentümer des Flugplatzes jährlich 17000 Euro für den Betrieb des Verkehrslandeplatz zugeschossen. Diese Förderung läuft nach dem gültigen Pachtvertrag jetzt aus. Künftig zahlen die beiden Flugplatzbetreiber einen symbolischen Euro Monatspacht an die Stadtwerke Riesa. Die Einnahmen kommen wie angekündigt aus den gewerblichen Flügen, den Start- und Landegebühren sowie den Standplatzvermietungen. Der Hangar ist gut gefüllt. Viele der möglichen Standplätze für die Kleinflugzeuge, Helikopter oder Ultraleichtflieger sind bereits belegt. Mehr Informationen im ‚Wochenkurier‚.

Hangelar soll attraktiver werden

Bessere Spielplätze, mehr Gastronomie und eine Aussichtsterasse: Der Rahmenplanungsbeirat der Stadt Sankt Augustin hat Verbesserungen für Besucher und Gewerbe am Verkehrslandeplatz Bonn/Hangelar vorgestellt. Gearbeitet wird an der Rahmenplanung seit fünfeinhalb Jahren. Sie soll Perspektiven aufzeigen, wie sich Interessen von Nutzern, also Luftsportler und das luftfahrtaffinen Gewerbe vor Ort, mit Fragen zum Schutz von Flora, Fauna und Schallemissionen langfristig vereinbaren lassen lassen. Der Rahmenplan schlägt u.a. vor, die öffentlich zugänglichen Flächen für eine bessere Freizeitnutzung attraktiver zu gestalten. Aber auch die Ansiedlung oder Expansion von Gewerbebetrieben auf Freiflächen sowie Neubauten in „lärmabschirmender Gebäudeanordnung“ sind enthalten. Quelle: ‚General-Anzeiger‘. Foto: Rolf Reinhardt.

Egelsberg und seine Flieger

Der Flughafen in Traar hat eine lange Geschichte. Am 1. Juni 1969, erhielt der Landesplatz Egelsberg den Ritterschlag: Er wurde offiziell zum Verkehrslandeplatz. Die lang erwartete Genehmigung des Regierungspräsidenten lag vor. Auf dem Traarer Egelsberg, geologisch eine Hinterlassenschaft der Eiszeit, starteten begeisterte Flieger schon früh erste Flugversuche. 1912 und 1914 fanden Flugtage statt, die zahlreiche Besucher anlockten. 1915 befand sich hier eine Militärfliegerschule. Dann aber wandte sich das Interesse der Flieger einem 400 Morgen großen Gebiet in Bockum zu. Quelle: ‚Westdeutsche Zeitung‚.