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Auch Trudeln will gelernt sein

Ende September treffen sich Segelflieger aus der Region und der Schweiz auf dem Blumberger Fluggelände, um ihre fliegerischen Kunstfertigkeiten zu vervollständigen. Wie verhält sich der Segelflieger in den Lüften, wenn sein Segelflugzeug unter dem Himmel ins Trudeln kommt und Richtung Erde absackt und somit schwer zu kontrollieren ist? Um diese Frage drehte sich der Lehrgang auf dem Doppelsitzer des Kunstflugfördervereins Blumberg. In einer gewissen Höhe wurde der Segler ausgeklinkt, geezielt ins Trudeln – und von den Piloten des Segelflugzeug elegant und gekonnt wieder unter Kontrolle gebracht. Quelle: ‚Schwarzwälder Bote‚.

Die ständige Suche nach dem Bart

Es wird derzeit viel geflogen in Garbenheim: Noch bis Samstag starten Segelflieger bei der Wetzlarer Woche. 9 Uhr, auf dem Fluggelände des VfL in den Garbenheimer Wiesen. Gerade läuft das Briefing, wie an jedem Morgen der Wetzlarer Woche. Die Mitglieder der 22 teilnehmenden Teams sitzen beisammen, analysieren den vergangenen Flugtag und lassen sich die Tagesaufgabe erläutern. Besonderheit dieses Tages: Der Wind hat auf Ost gedreht. Da auch Segelflieger in den Wind starten, muss die Winde umgestellt werden. Es wird also in Richtung Autobahnbrücke Dorlar gestartet. „Wir haben uns entschieden, heute nördlich der Lahn zu bleiben“, sagt der Vereinsvorsitzende Jörg Mathes an der Karte. Die Aufgabe: bis nach Montabaur fliegen, dann nach Alsfeld, über Reiskirchen und Gießen zurück nach Wetzlar. Zielmarke ist der Bismarckturm. An jedem Tag der Wetzlarer Woche ist eine Aufgabe vorgesehen. Gewertet wird ganz klassisch nach Zeit. Wer also zuerst zurück ist, gewinnt. Ein GPS-Logger in jedem Flugzeug zeichnet die Flugrouten auf und kontrolliert damit auch, ob die vorgegebenen Punkte angeflogen wurden. „Früher“, erzählt Steffen Hengst, der zweite Vorsitzende des Ausrichtervereins VfL Wetzlar, „haben wir die Wendepunkte auf Rollfilm aus dem Cockpit fotografiert“. Wendepunkte waren markante Bauwerke wie Türme oder Burgen. Heute, mit moderner Technik an Bord, können die Wendepunkte im Prinzip virtuell sein. Quelle. ‚Mittelhessen.de‚.