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Inselflieger sind bequem – aber zu laut?

Die offene Bürgerrunde des Bürgervereins nutzte eine Wangeroogerin, um ihrem Ärger über den Anstieg der Flugbewegungen und dem einhergehenden Lärm Luft zu machen. Besonders in den vergangenen zwei Sommern, die sehr lang und sehr warm waren, seien ihr mehr und mehr Flugzeuge am Himmel aufgefallen. Und nicht nur das: Auch der Tragschrauber, mit dem sich Touristen und Insulaner über die Insel fliegen lassen können, sei oft und unangenehm laut über den Ort geflogen, meinte die Wangeroogerin. Auch Bürgermeister Marcel Fangohr bestätigte auf Nachfrage, dass Fluglärm auf der Insel ein Problem ist. Allerdings sei der Flugverkehr als Ergänzung zum tideabhängigen Fährverkehr bei den Insulanern beliebt. „Für einen Facharztbesuch etwa fliegen manche lieber, als aufgrund ungünstiger Überfahrzeiten auf dem Festland übernachten zu müssen“, sagte Fangohr. Auch die Verbindungen mit der Bahn seien oft nicht so zuverlässig wie die Flüge. Quelle: ‚Jeversches-Wochenblatt.de‚.

Freiburg: Lärmschutz soll verschärft werden

Das Verkehrsministerium möchte die Lärmschutzverordnung für Landeplätze verschärfen. Welche Folgen hat das für die Ultraleichtflieger und Tragschrauber auf dem Freiburger Flugplatz? Stuttgart hatte sich für den Schutz vor Lärm eingesetzt, weil es in Nordbaden Beschwerden über den nahen Flugplatz Speyer in der Pfalz gab. Tiefe Ultraleichtflieger und relativ laute Gyrokopter – Drehflügler, die aussehen wie abgespeckte Hubschrauber – fielen laut Ministerium besonders unangenehm auf. Diese Luftsportgeräte fallen bisher nicht unter die Verordnung, doch das soll sich ändern und das förmliche Verfahren auf Bundesebene nun starten. Das könnte heißen, dass Gyrokopter auf mehr Landeplätzen als bisher in Schutzzeiten nicht mehr fliegen dürfen. Die Verordnung schränkt den Flugbetrieb an Landeplätzen mit über 15 000 Flugbewegungen im Jahr bereits ein: Kleinere Flugzeuge ohne Lärmzeugnis dürfen zum Beispiel zwischen 13 und 15 Uhr sowie wochenends zwischen 13 und 9 Uhr nicht starten und landen; solche mit Zeugnis dürfen frühestens nach einer Stunde Flug wieder zurückkehren. Landeplätze sind ein Mittelding zwischen Flughafen und Segelflugplatz. Der Freiburger hat zwar die Adresse „Am Flughafen“, ist aber auch nur ein Verkehrslandeplatz. Der registriert 30 000 Starts und Landungen im Jahr, sagte Geschäftsführer Michael Broglin am Montag im Tower. Damit falle der Flugplatz schon unter die Verordnung. Freiburg betreffe die geplante Änderung jedoch nicht: „Wir halten das schon alles ein“, sagte Broglin. Ohnehin seien Ultraleichtflugzeuge sehr leise. Quelle: ‚Badische-Zeitung‚.