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PFT-belastete Erde soll auf Flugplatz Bitburg gelagert werden

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant eine Lagerstätte für PFT-belastete Erde auf dem Gelände des Flugplatzes Bitburg. Umweltschützer kritisieren diese Pläne. Auf dem Flugplatzgelände soll sich nach Angaben der BImA neues Gewerbe ansiedeln. Dafür werde neu gebaut und belastete Erde abgetragen. Wie die BImA mitteilt, sind geeignete Deponien voll oder zu weit weg. Deshalb solle die PFT-Erde vor Ort im Bereich des Flugplatzes gelagert werden. Das Gelände könne mit einer Folie so gesichert werden, dass daraus keine PFT-Schadstoffe mehr ins Grundwasser gelangen können, so die BImA. Per- und polyfluorierte Tenside (PFT) werden heute häufiger unter der Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) zusammengefasst. Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden diese Industriechemikalien in vielen Bereichen benutzt, beispielsweise in Löschschaum und Imprägniermitteln. Die Stoffe sind sehr stabil und bauen sich nicht ab. Quelle: ‚SWR.de‚.

Bitburg: geflogen wird noch immer

1994 zog das Jagdgeschwader ab. Zurück blieb ein etwa 484 Hektar grosses Gelände, für das nun eine neue Nutzung gefunden werden musste. Auf einem Teil der Fläche, der als Gewerbe-, Industrie- und Freizeitgelände verplant wurde, ist das auch gut gelungen. Im Laufe der Jahre siedelten sich hier rund 160 Betriebe und Freizeit-Einrichtungen an. Doch der größere Teil des Flugplatzgeländes sollte weiter als Flugplatz erhalten bleiben, ein Plan, der bis heute eine wechselvolle Geschichte erlebt hat. Mehr Informationen finden Sie im Originalbericht des ‚Volksfreund‘.