Wasserflugzeug-Unfall

Am Freitagnachmittag, 19. September, ereignete sich vor Cham am Zugersee ein schwerer Unfall mit einem Wasserflugzeug. Die Maschine ging gegen 13.45 Uhr im Bereich des Hirsgartens rund 200 m vom Ufer entfernt in den Zugersee nieder. An Bord befanden sich zwei Menschen.

Nach Angaben der Zuger Polizei konnte sich der 49-jährige Pilot selbst befreien und blieb unverletzt. Für die zweite Insassin kam jede Hilfe zu spät – sie konnte leider nur tot geborgen werden.

Augenzeugen berichteten, dass das Flugzeug tief über den See geflogen sei, ehe es während einer Rechtskurve die Wasseroberfläche berührte und unterging. Unmittelbar nach dem Aufprall starteten Polizei, Seerettung und Feuerwehr eine umfangreiche Suchaktion, unterstützt von der Rega aus der Luft. Da beim Absturz Betriebsstoffe austraten, setzte die Feuerwehr Ölsperren im See und am Ausfluss der Lorze. Auch das Amt für Umwelt sowie der Wildhüter des Kantons Zug waren im Einsatz.

Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Die Ermittlungen stehen unter der Leitung der Zuger Staatsanwaltschaft, in Zusammenarbeit mit der Bundesanwaltschaft, der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) und der Polizei.

Das Flugzeug war um 13.27 Uhr gestartet, hatte eine kurze Runde über den Zuger- und Lauerzersee geflogen und war nur etwa als 15 Minuten in der Luft. Das geplante Wasserflugzeugtreffen vom Wochenende des 19./20. September am Zugersee wurde nicht durchgeführt und jenes vom kommenden Wochenende, 26. bis 28. September am Neuenburgersee (Hafen von Yvonand) wird ebenfalls nicht stattfinden.


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