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Flugplatzfest Birrfeld abgesagt

Ein Hagelsturm hat am 28. August auf dem Flugplatz Birrfeld mehrere Hangars und Flugzeuge beschädigt. Das für den 12. September geplante Flugplatz- und Sommernachtsfest wird deshalb verschoben.

Der Flugplatz Birrfeld steht nach dem schweren Gewitter vom Freitag, 28. August 2026, weiterhin im Zeichen der Aufräum- und Instandstellungs-Arbeiten. Nach Angaben des Flugplatzes sind mehrere Hangars sowie Flugzeuge betroffen. Ein Ersatztermin für das Flugplatz- und Sommernachtsfest ist noch nicht bekannt.

Meteorologisch handelte es sich um eine kräftige Gewitterzelle im Vorfeld einer aktiven Kaltfront. MeteoSchweiz ordnet sie als Superzelle ein, die am Morgen entlang der Aare durch den Aargau und weiter in Richtung Zürich und Bodensee zog. Der Aargau wurde kurz nach 09.00 Uhr von Westen her erfasst. Neben Hagel traten stürmische Böen und Starkregen auf.

Die Schäden im Birrfeld gingen über den Flugplatz hinaus: Mehrere Hochspannungsmasten stürzten um, und auf der A1 kippte ein Lastwagen um. Der Flugplatz konzentriert sich auf die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Unterstützung der Betroffenen.

EBACE abgesagt

Die European Business Aviation Association (EBAA) hat die für den 2. bis 4. Juni 2026 geplante Geschäfts-Luftfahrtmesse EBACE in Genf abgesagt. Die Entscheidung fiel knapp zwei Monate vor dem geplanten Beginn.

Als Grund für die Absage nennt der Verband veränderte Marktdynamiken und ein zunehmend wettbewerbsintensives Umfeld bei Veranstaltungen. Trotz Anpassungen des Messeformats, wie einem stärkeren Fokus auf den B2B-Bereich, neuen Networking-Zonen und einer überarbeiteten Kostenstruktur, konnte die EBACE 2026 laut EBAA nicht die nötige Dynamik für eine erfolgreiche Durchführung generieren.

Die EBACE fand erstmals im Jahr 2001 statt. In den vergangenen Jahren waren die Aussteller- und Besucherzahlen jedoch rückläufig. Für die Ausgabe 2025 wurde bereits das Static Display gestrichen. Die geplante Rückkehr des Static Displays in einem neuen Format am Flughafen Genf für 2026 wird durch die Absage nicht realisiert.

Die EBAA betont, dass sie sich nun verstärkt auf ihre Kernaufgaben konzentrieren wird, um die europäische Geschäftsluftfahrt weiterhin gegenüber politischen Institutionen zu vertreten. Der Verband plant, gemeinsam mit seinen Mitgliedern neue Plattformen und Formate zu entwickeln, die den aktuellen Bedürfnissen der Branche entsprechen.