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Ex-Pilot baut Flugzeug zur Wohnung um

Ein ehemaliger Pilot baut Flugzeuge zu aussergewöhnlichen Ferienwohnungen um. Sein neuster Wurf: Eine McDonnell Douglas DC-9, ein ehemaliges Flugzeug der DHL.

Aussergewöhnliche Häuser und Wohnungen sorgen immer wieder für Aufsehen. In einigen der schrägen Wohnungen kann man sogar Ferien machen. So auch in der Unterkunft, die der ehemalige Pilot Jon Kotwicki baut. Er bietet bei seiner Flugschule in Wasilla, Alaska, nicht nur Kurse an, sondern auch spektakuläre Übernachtungs-Möglichkeiten für Flugzeug- und Aviatikfans. Bei Kotwicki können Sie in umgebauten Flugzeugen schlafen, darunter in einer McDonnell Douglas DC-6 und die erst kürzlich fertig renovierte McDonnell Douglas DC-9. Die DC-9 ist ein ehemaliges DHL-Flugzeug – und erstrahlt immer noch in leuchtendem Gelb und mit dem DHL-Logo.

Barbecue auf dem Flugzeug-Flügel

Die beiden Flugzeuge sollen erst der Anfang von «unserem eigenen kleinen Flughafen-Park» sein, wie Kotwicki gegenüber CNN sagt. Angefangen hat er mit einigen kleinen Hütten, in denen Gäste und Schülerinnen und Schüler seiner Flugschule übernachten konnten. «Irgendwann dachte ich mir, es wäre so cool, wenn wir ein altes Flugzeug in ein Haus umbauen könnten», so Kotwicki.

Kotwicki, der laut eigenen Angaben gerne ein wenig übertreibt, beschreibt seine Pläne: «Machen wir es richtig schön, mit einem Whirlpool auf dem Flügel und einem Barbecue-Grill! Und warum eigentlich nicht zwei oder drei solcher Flugzeug-Unterkünfte?» Das erste umgebaute Flugzeug, die DC-6, hat jetzt zwei Schlafzimmer und ein Bad sowie eine Feuerstelle auf dem Flügel.

«Anstrengend, aber auch lohnend»

«Es ist mir eine grosse Freude, begeisterte Erwachsene oder aufgeregte Kinder zu sehen, die im Flugzeug auf und ab rennen. Der Umbau ist frustrierend, anstrengend und teuer, aber die Reaktionen sind es wert», so Kotwicki. Seit kurzem kann man auch das zweite Flugzeug, die DC-9 bei Airbnb buchen. Sie hat sogar drei Schlafzimmer und zwei Bäder sowie eine Sauna, einen Whirlpool (allerdings nicht auf dem Flügel) und eine Bodenheizung, um die man im kalten Alaska manchmal ziemlich froh ist.

Als Nächstes plant Kotwicki den Umbau einer Boeing 727. «Dort wird es eine richtig grosse Küche geben und ein grosses Esszimmer, den Whirlpool auf dem Flügel und bequeme Sofas», sagt Kotwicki zu CNN. Ein viertes Flugzeug, eine Fairchild C-119, ein militärisches Transportflugzeug hat Kotwicki schon gekauft, aber noch keine konkreten Umbaupläne. In Arbeit ist dafür ein 18,3 Meter hoher Turm mit Glasdach, von dem aus Gäste die Nordlichter vom Bett aus beobachten können. Quelle: ,20min.ch‘.

World Record Godwit Flight

Late yesterday (25th October 2022) a juvenile godwit, just five months old (tagged in Alaska), touched down in Ansons Bay in northeast Tasmania.

This godwit (number 234684) departed from Alaska on October 13, 2022, and certainly looks to have flown non-stop to Tasmania. This will not be the first one to make this flight as godwits are frequent visitors to Tasmania, but it’s the first time a tagged bird has flown between Alaska and Tasmania.

In the process, it flew a minimum of 13,560 km in eleven days and one hour. The previous long-distance record of 13,050 km set by the adult male 4BBRW in 2021 is blown out of the water by this young upstart. Connect with Nature! Source: ‘facebook‘. Image: ‘Lior Kislev on Bird Note‘.

Passagierflugzeug rammt Braunbär

Ein Passagierflugzeug hat bei der Landung an einem Flughafen in Alaska einen Braunbären gerammt und getötet. Ein ungefähr zweijähriges Junges, das mit seiner getöteten Mutter über das Rollfeld des Flughafens Yakutat gelaufen war, habe unverletzt überlebt, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums von Alaska, Sam Dapcevich, am Sonntag (Ortszeit). Die Passagiere und Besatzung der Boeing 737-700 der Fluggesellschaft Alaska Airlines kamen ebenfalls mit dem Schrecken davon, das Flugzeug wurde beschädigt, wie die Zeitung „The Anchorage Daily News“ berichtete. Wie viele Passagiere an Bord waren, war zunächst nicht klar. Das Flugzeug war am Samstag in der Stadt Cordova gestartet und sollte von Yakutat weiter in die Hauptstadt Juneau fliegen. Das Flugzeug sei in Yakutat nach Einbruch der Dunkelheit gelandet und niemand vom Bodenpersonal habe die beiden Bären gesehen, bis sie vor das Flugzeug gerannt seien, sagte Dapcevich. In Alaska hatten in der Vergangenheit Flugzeuge Rehe, Gänse, Karibus und andere Tiere gerammt, aber seines Wissens noch nie einen Bären. Quelle: ‘Stuttgarter Zeitung‘. Bild: ‘Aviation24.be‘.