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Ausflug zur Flugwerft Schleißheim

Am Sonntag, 10. August nutzten Hans Günther und Marc (SG Siemens München) das ideale Flugwetter für einen Ausflug mit der KYSI zur Flugwerft Schleißheim (EDNX). Anlass war ein Aktionswochenende zum 80. Jahrestag der Übernahme des Flugplatzes durch die US Army.

Vor Ort bot sich ein vielfältiges Programm: Zwei UH-72 Lakota der US Army standen zur geführten Besichtigung bereit, die Bundespolizei präsentierte an beiden Tagen einen Super Puma, dazu kamen historische Militärfahrzeuge sowie eine Bo105 der Heeresflieger. Für das leibliche Wohl sorgten Biergarten und Grill – für die Crew selbstverständlich alkoholfrei.

Der Hinflug führte, betreut durch Langen ATC, via Rosenheim über München, entlang des Deutschen Museums und des Englischen Gartens nach Oberschleißheim. Von dort ging es über die große Platzrunde zum Endanflug aus Osten. Praktisch: Die Flugwerft verfügt über einen eigenen Taxiway zur historischen Halle, die Landegebühren können bequem online bezahlt werden.

Nach einer ausführlichen Erkundung der Ausstellung, der Helikopter und einer kurzen Stärkung startete die KYSI am Nachmittag wieder Richtung Heimat. Die Rückroute führte über Bad Tölz zu den Alpen, weiter entlang von Tegernsee und Schliersee, vorbei an Wendelstein und Kampenwand zurück zum Platz.

Ein Bad in der Tiroler Achen und die spätere Motorradfahrt nach München – begleitet von einem Abendessen im Biergarten der Brauerei Aying – rundeten diesen gelungenen Sommerausflug ab.

Zum Schluss ein Dank an das gesamte Betreuungsteam der KYSI: Ihre Arbeit macht solche Flüge erst möglich.

Rundflug in die Vergangenheit

Drei originalgetreue Nachbauten der Junkers „F13“ begeistern Hunderte Planespotter auf der Flugwerft Schleißheim.

Für die drei Junkers „F13“ ist es gewissermaßen eine Rückkehr, eine Reise in die Vergangenheit ihrer Vorfahren. Schließlich wurden in den Zwanziger- und Dreißigerjahren auf der Schleißheimer Flugwerft die Modelle des ersten Ganzmetall-Verkehrsflugzeugs der Welt gewartet. Die drei Modelle, die es am vergangenen Wochenende auf dem Flugplatz in Oberschleißheim zu bestaunen gab, waren zu dieser Zeit aber freilich noch nicht in Betrieb – sie sind originalgetreue Nachbauten der berühmten Junkers F13. Die einzig noch erhaltenen Original-Maschine befindet sich im Deutschen Museum auf der Münchner Museumsinsel.

Der Begeisterung der Planespotter und Flugzeug-Begeisterung aber tat die Tatsache, dass es sich bei den drei Modellen um Nachbauten handelt, keinen Abbruch. Sie strömten zu Hunderten am Samstag und Sonntag auf die Flugwerft, um die Junkers F13 zu begutachten – und ihnen beim Starten und Landen zuzuschauen. Einsteigen und abheben aber konnten nur jene, die im Vorfeld zeitig einen Rundflug über den Münchner Norden gebucht hatten, denn die vom Verein Junkers Luftverkehr aus der Schweiz organisierten Flüge waren zügig ausgebucht. Quelle: ‚sueddeutsche.de‚. Foto: Robert Haas.