Eine zweiwöchige Flugreise durch Deutschland mit einer 65 Jahre alten Piper PA-22 Triple Pacer wurde Ende Juli zu einer fliegerischen Herausforderung. Die Piloten starteten in Freiburg (EDTF) und wählten Detmold (EDLJ) als Basis, um von dort aus je nach Wetterlage die nächsten Etappen zu planen.
Die erste Etappe nach Detmold gelang mit thermischer Unterstützung und Rückenwind in nur drei Stunden. Trotz unsicherer Wetterprognosen wurde die Reise am übernächsten Tag nach Leipzig fortgesetzt. Aufgrund niedriger Wolken über dem Harz wählte die Besatzung eine nördlichere Route und landete sicher in Böhlen (EDOE). Der Weiterflug nach Berlin-Schönhagen (EDAZ) am folgenden Tag war von ähnlichen Wetterbedingungen geprägt.
Nach einem mehrtägigen Aufenthalt, der von Regenschauern und einem Ausflug zum Tempelhofer Feld geprägt war, zwang eine Schlechtwetterfront die Piloten zur schnellen Rückkehr nach Detmold. Ein schmales Zeitfenster ermöglichte den Flug, kurz bevor ein Gewitter über Schönhagen niederging.
In Detmold folgte eine fünftägige Zwangspause aufgrund von Dauerregen. Eine kurze Wetterlücke erlaubte schließlich den Weiterflug nach Süden mit einer Zwischenlandung in Bad Dürkheim (EDRF). Die letzte Etappe führte die Besatzung am nächsten Tag zurück nach Freiburg.
Insgesamt legte die Crew in 12 Flugstunden rund 850 nautische Meilen (ca. 1.600 km) zurück. Die Reise unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Flug- und Wetterplanung bei Flügen nach Sichtflugregeln unter unbeständigen Wetterbedingungen, insbesondere mit einem Oldtimer-Flugzeug.
-> Vollständiger Bericht der Akaflieg Freiburg e.V.
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