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WEF, Weltwirtschaftsforum 2022

In Davos findet in der Zeit vom 22. Mai bis zum 26. Mai 2022 das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt. Um die Sicherheit zu garantieren, sind auf Antrag der Bündner Regierung verschiedene Sicherheitsmassnahmen ergriffen worden. Unter anderem ist am 20. Mai sowie in der Zeit vom 22. Mai bis 26. Mai die freie Benützung des Luftraums und der Flugplätze in der Region Davos eingeschränkt.

In einem Radius von 25 nautischen Meilen (rund 47 Kilometer) um das Zentrum von Davos wird der Flugverkehr über schweizerischem Hoheitsgebiet eingeschränkt. Ähnliche Beschränkungen gelten für grenznahe Gebiete in Österreich und Italien. An- und Abflüge zu den Flugplätzen innerhalb der Sicherheitszone unterliegen besonderen Regeln und Verfahren, welche die Luftwaffe in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt erarbeitet hat.

Für die innerhalb der R-Area gelegenen Plätze Bad Ragaz, Balzers und Samedan gelten spezielle Regeln und Verfahren für den Flugbetrieb. Alle Flüge zu und von diesen Flugplätzen bedürfen einer vorherigen Bewilligung durch die Luftwaffe. Die detaillierten Informationen sind den offiziellen Publikationen (VFR Manual SUP, NOTAM, DABS, zu entnehmen. Quelle: ‘BAZL‘.

WEF: Hochbetrieb auf umliegenden Flughäfen

Zum Weltwirtschaftsforum in Davos wird es an Schweizer Flughäfen stets eng, ganz besonders, wenn Donald Trump kommt. Was landet da eigentlich alles? Während des World Economic Forum (WEF) in Davos vom 21. bis zum 24. Januar herrscht an drei Schweizer Flughäfen absoluter Hochbetrieb. So finden in Zürich und in St. Gallen-Altenrhein am Bodensee Hunderte Flugbewegungen von Geschäftsreiseflugzeugen sowie Regierungsjets aus der ganzen Welt zusätzlich zum Normalbetrieb statt. Dann wird sogar der Abstellplatz für die Maschinen knapp. Deshalb dient der Militärflugplatz Dübendorf eine Woche lang als Entlastung des Flughafens Zürich. Dort parkieren mehrere Dutzend Businessjets. Am Flughafen St. Gallen-Altenrhein werden während des Davoser Treffens sogar rund zehn Prozent des gesamten Airport-Jahresumsatzes in nur einer Woche erwirtschaftet. Geschäftsreiseflugzeuge oder Regierungsjets bringen Politiker, Unternehmer oder internationale Stars zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Dabei kommen die unterschiedlichsten Maschinen zum Einsatz. So gibt es die Kategorien Very Light, Light, Midsize, Longrange und eine Super-Luxusklasse. Produziert werden diese Maschinen in den USA, Kanada, Frankreich, Brasilien und seit kurzem auch in der Schweiz. Im Einsteigersegment der Light-Jets sind vor allem der amerikanische Hersteller Cessna, die brasilianischen Embraer-Modelle und die neuen Herausforderer Honda-Jet aus den USA sowie die Schweizer Pilatus PC-24 erfolgreich. Der Grundpreis beginnt hier bei etwa 7 Millionen Dollar für die Einstiegsmodelle wie etwa die Cessna Citation M2 oder die Embraer Phenom 100. Für diese Flugzeuge mit 5 bis 8 Passagiersitzen ist lediglich ein Pilot vorgeschrieben. Quelle: ‘NZZ, Neue Zürcher Zeitung‘.