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Vogelschutzgebiete korrekt umfliegen

Verhandlungen durch „good airmanship“ unterstützen
Aus der Haut-Provence ist zu erfahren, dass seit Längerem intensive Gespräche zwischen den regionalen Segelflugplätzen und den Vertretern der grossen Vogelschutz-Gebiete laufen (Vanoise & Mercantour). Ende Mai ist eine weitere Besprechungsrunde angesagt und wir können im Idealfall damit rechnen, dass auf Anfang Juni dieses Jahres zumindest im für uns einschränkendsten Schutzgebiet der Vanoise zwei zusätzliche Korridore für uns Segelflieger eröffnet werden. Der bisherige Korridor ist jeweils ab 15. Mai geöffnet.

Keine Einflüge. Wirklich kein einziger.
Die wichtigste Bedingung für zusätzliche Korridore ist eine absolute Respektierung dieser Lufträume durch die Segelflieger. Von Seiten der Schutzgebiete besteht für unerlaubte resp. zu tiefe Durchflüge eine absolute Nulltoleranz. Das heisst, dass sich alle Piloten an die Einhaltung der Überflughöhen halten müssen, denn sonst gehen diese Korridore nicht auf oder werden wieder geschlossen.

Auf das Wesentliche Fokussieren
Die häufigen Einflüge sind im Übrigen der einzige Grund dafür, weshalb diese Korridore nicht bereits 2025 zur Verfügung standen. Es ist also nicht zielführend, weiter über Sinn oder Unsinn von Schutzgebieten zu lamentieren. Der Staat ist hier definitiv am längeren Hebel und wir tun uns selber einen Gefallen, unsere Energie auf das konsequente Einhalten der Lufträume zu fokussieren.

Dieser dringende Appel richtet sich ausnahmslos an ALLE Segelflieger, welche in den französischen Hochalpen unterwegs sind.

Vogelschutzgebiet Vanoise:

Vanoise: rot markiert sind die beiden ab 15. Mai für Segelflugzeuge nutzbaren Gebiete der Vanoise. Sie sind allerdings dermassen kleinräumig und thermisch an der „falschen“ Stelle plaziert, dass sie uns kaum helfen, sicher das Gebiet zu durchqueren.

Vogelschutzgebiet Mercantour:

Nationalpark Ecrins:

Parco Nazionale Gran Paradiso:

Schutzgebiet Vercors / Glandasse:

Damit Sie im Cockpit zur sicheren Identifikation der Lufträume nicht mit meist zu grossräumigen Karten hantieren müssen, empfehlen wir Ihnen den Download der aktuellen Luftraumdaten Frankreichs (mit aktiven Korridoren), welche Sie in Ihr Moving Map-System einspeisen können.

Flugplatz in Gütersloh ist Rückzugsgebiet für seltene Vögel

Immer mehr gefährdete Vogelarten nisten sich auf dem Flugplatz am ehemaligen Kasernengelände ein. Das geht aus einem Bericht der Biologischen Station Gütersloh / Bielefeld hervor. Besonders der große Brachvogel hat hier scheinbar eine Bleibe gefunden. Nirgendwo sonst im Kreis brüteten mehr Brachvögel im vergangenen Jahr als auf dem Flughafengelände, sagt Sonja Wolters Fachbereichsleiterin Umwelt in der NW. Seit 2010 war die Population im Kreis deutlich zurückgegangen. Dass sich der Flugplatz zu einem Brutgebiet für den Brachvogel entwickelt hat, sei ein Lichtblick. Auch die Einwanderung von Schwarzkehlchen und Neuntötern auf dem Flugplatz-Gebiet freut die Naturschützer. Etwa zwei Drittel des ehemaligen Flughafenareals hätten mittlerweile den Status eines Nationalen Naturerbes. Quelle: ‚Radiogütersloh.de‚. Foto: ‚Facebook / Magazin Carl‚.