Am Sonntagnachmittag, dem 21. Dezember 2025, ereignete sich am Flughafen Bozen ein Startunfall mit einem Ultraleichtflugzeug des Typs VL3 Evolution. Die beiden Insassen blieben unverletzt, das Flugzeug wurde jedoch erheblich beschädigt. Der Vorfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr Ortszeit.

Unfallhergang
Das zweisitzige Flugzeug mit österreichischer Kennung startete auf der Piste 01, als der Pilot möglicherweise das Einziehfahrwerk zu früh einfuhr oder ein technischen Defekt am Fahrwerk dazu führte, dass dieses bei hoher Geschwindigkeit einklappte. Ein frührer Startversuch war zuvor abgebrochen worden.
In der Folge kippte das Flugzeug nach vorne, der Propeller schlug auf dem Asphalt auf und zerbrach. Die Maschine rutschte auf dem Rumpf über die Startbahn, bevor sie zum Stillstand kam. Der Rumpf und der Propeller wurden dabei schwer beschädigt.
Rettungseinsatz und Folgen
Die am Flughafen stationierte Berufsfeuerwehr Bozen war sofort zur Stelle, zusätzlich wurden Rettungswagen alarmiert. Die beiden Insassen konnten das Flugzeug aus eigener Kraft und unverletzt verlassen.
Die Start- und Landebahn musste für die Bergungsarbeiten für etwa eine Stunde gesperrt werden. Zu Ausfällen im regulären Flugverkehr kam es laut Berichten nicht. Die italienische Zivilluftfahrtbehörde (ENAC) hat die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache aufgenommen.
| Merkmal | Details |
| Datum & Uhrzeit | 21. Dezember 2025, ca. 13:50 – 14:00 Uhr |
| Ort | Flughafen Bozen, Italien |
| Flugzeugtyp | JMB VL-3 Evolution (Ultraleicht) |
| Insassen | 2 (unverletzt) |
| Flugphase | Start (zweiter Versuch) |
| Schaden | Propeller zerstört, Rumpf beschädigt |

