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Ultraleichtflugzeug tief über Brixen

Ein Ultraleichtflugzeug, das am Wochenende über die Wohnhäuser von Brixen gekreist ist, hat nicht nur bei der Bevölkerung für Aufregung gesorgt. Seit Montag ermitteln die Carabinieri, um den Piloten auszuforschen. Das Flugzeug soll am Samstagnachmittag über Brixen geflogen sein. Somit dürfte der Pilot einerseits mit seinem Flugzeug gegen die Ausgangssperre zur Eindämmung des Covidvirus und vermutlich auch gegen das Flugverbot über besiedeltem Gebiet verstoßen haben, berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Dienstag. Manfred Mussner von der Behörde für Zivile Luffahrt ENAC in Bozen erklärt, dass es sich bei dem Flieger auf den Aufzeichnungen um ein Ultraleichtflugzeug handelt. Hierfür sei kein Pilotenschein einer Luftfahrtbehörde vorausgesetzt, sondern lediglich eine Art Flugattestat wie sie für das Paragleiden oder Drachenfliegen ausgestellt werden. Quelle: ‚stol.it‚.

Auffälliger Tiefflug

Ein tieffliegendes Flugzeug über dem Sankt Augustiner Zentrum hat am Mittwochmittag für Aufsehen gesorgt. Die Maschine flog teilweise nur wenige hundert Meter über dem Boden. Bei dem Flug handelte es sich um einen Trainingsflug. Mehrmals ist am Mittag eine Embraer 190 in etwa 250 bis 400 Metern Höhe unter anderem über dem Sankt Augustiner Zentrum geflogen. Es handelt sich dabei um ein zweistrahliges Kurzstreckenflugzeuge für 100 Passagiere und gehört zur WDL Aviation, die am Köln/Bonner Flughafen ansässig ist. Die WDL Aviation ist eine deutsche Charterfluggesellschaft – eine Tochtergesellschaft der Zeitfracht-Gruppe. Leser berichten, dass das Flugzeug in so geringer Höhe über Augustin flog, dass Autofahrer unvermittelt stehenblieben und schauten, warum so ein großes Flugzeug so tief über das Zentrum fliegt. Auch die vom Piloten gewählten Routen über Overath und das Bergische Land sind keine üblichen Routen für den Anflug oder Abflug auf Köln/Bonn. Ein Sprecher des Flughafens teilte auf Anfrage des GA mit, dass es sich um einen „ganz normalen Trainingsflug im Rahmen der Pilotenausbildung“ handelte. Eine Rückfrage bei der Deutschen Flugsicherheit (DFS) habe ergeben, dass „alles regelkonform gelaufen ist“. Das Unternehmen äußerte sich bislang nicht zu dem Flugeinsatz. Quelle: ‚General-Anzeiger‚.

Tiefflug über Dresden: Pilot erwartet hohe Strafe

Ein kleines Passagierflugzeug ist in Dresden mit einer sehr geringen Flughöhe von nur etwa 100 Metern durch das Elbtal und über Häuser geflogen. Der Tiefflug sei der Deutschen Flugsicherung bekannt, teilte ein Sprecher der Landesdirektion Sachsen am Mittwoch mit. „Wir bestätigen die geringe Flughöhe“. Demnach war die „zweistrahlige Kleinmaschine“ am Samstag gegen 20 Uhr über der sächsischen Landeshauptstadt unterwegs. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ist eingeleitet worden. Anwohner hatten sich beim Lokalsender Radio Dresden gemeldet. Das Flugzeug sei „extrem tief über die Hausdächer gedonnert“ und habe das Kulturfest „Palais Sommer“ in der Innenstadt gestört, teilte der Sender mit. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung (Online-Ausgabe) flog die Maschine an den Elbschlössern vorbei bis nach Heidenau. Dort soll der Flieger eine Schleife gedreht haben, um dann nach Neustadt und schließlich nach Klotzsche zu fliegen. Auf den Pilot kann eine Strafe von bis zu 30’000 Euro zukommen, erklärte der Sprecher der Landesdirektion Sachsen. Wer die Maschine flog und welchen Zweck der Tiefflug hatte, war zunächst unklar. Quelle: ‚Süddeutsche Zeitung‚. Bild: ‚Die Presse‚.