Schlagwort-Archive: Startbahn

Investitionen auf dem Flugplatz Münster-Telgte

Um den Flugplatz Münster-Telgte fit für die nächsten Jahre zu machen, investiert der Aero-Club Münster-Münsterland derzeit viel Geld. Momentan werden die Rollwege saniert, über die die Flugzeuge von den Hallenvorplätzen zur Start- und Landebahn gelangen. Der Aero-Club Münster-Münsterland investiert derzeit viel Geld in den Flugplatz Münster-Telgte, um diesen fit für die nächsten Jahre zu machen. Wie Wolfgang Müller, Präsident des Aero-Clubs, auf WN-Anfrage erläuterte, werden derzeit die sogenannten Rollwege saniert. Das sind die Verbindungswege zwischen den Hallenvorplätzen sowie der Start- und Landebahn. Denn nach rund 40 Jahren, so alt seien die Rollwege und die Startbahn in etwa, hätten sich an einigen Stellen Risse gebildet. Das sei nach Ansicht der Experten wahrscheinlich dadurch bedingt, dass der Unterbau seinerzeit nicht an allen Stellen ausreichend stark ausgeführt worden sei. Das Manko betreffe vor allem den östlichen Bereich der Rollwege. Dort wurde in den vergangenen Tagen bereits, wo notwendig, der Unterbau verstärkt, um Sicherheit für die Zukunft zu haben. Im westlichen Bereich der Rollwege musste die Decke nur abgefräst und anschließend erneuert werden. Die Maßnahme, die rund 100.000 Euro kostet, wird vom Land mit rund 60 Prozent bezuschusst, da es sich um wichtige Sicherheitsmaßnahmen handelt. Der Förderzusage vorausgegangen war nach Angaben des Aero-Clubs ein aufwendiges Prüfverfahren. Während die Rollwege derzeit saniert werden, finden an der Start- und Landebahn keine Arbeiten statt. Dort ist nach Aussagen des Clubs alles in Ordnung. Quelle: ‚azonline.de‚.

Niershorst: Gitter für die Startbahn

Auf dem Grefrather Flugplatz Niershorst ruht zurzeit der Flugverkehr. Grund sind umfassende Sanierungsarbeiten auf der Start- und Landebahn. Erledigt werden sie von Mitgliedern des Luftsportvereins Niederrhein (LVN) – und zwar ehrenamtlich. Am Sonntag haben sie mit der Arbeit begonnen, am kommenden Wochenende wollen sie fertig sein. Die Idee, die Bahn zu sanieren, habe man bereits vor zwei Jahren gehabt, sagt Meertz, man habe allerdings vor der Realisierung eine Menge Genehmigungen einholen müssen. Nun sei alles mit den beteiligten Behörden abgestimmt, der Naturschutzbund habe zugestimmt, auch die Bezirksregierung habe hervorragend mitgespielt und sich sehr kooperativ verhalten. Bereits vor Jahresfrist begannen die vorbereitenden Arbeiten. Auf einer Fläche von 40 mal 700 Metern wurde Mutterboden aufgetragen, damit jetzt die Gitter problemlos verlegt werden und in den Boden eingewalzt werden können. Quelle: ‚RP-online.de‚.

Bozen soll „kleiner, regionaler“ Flugplatz bleiben

Mit 93,7 von 100 möglichen Punkten hatte das Landesamt für Finanzaufsicht am 13. Mai der Bietergruppe von Josef Gostner (52 Prozent), René Benko (24) und Hanspeter Haselsteiner (24 Prozent) den Zuschlag für die Flugplatzgesellschaft ABD erteilt. Nachdem alle Dokumente geprüft wurden, läuft seit 19. Juli die 60-Tage-Frist, innerhalb der der Landeshauptmann den Verkauf mit seiner Unterschrift notariell besiegeln muss – und er macht dies am Montag, einen Tag vor Ablauf der Frist. „Wir tun das, was wir immer angekündigt haben, auch wenn es der Stimmungslage vielleicht nicht entspricht, dass Politiker einhalten, was sie sagen, auch wenn es nicht sexy ist“, so der Landeshauptmann. Der Flugplatz koste das Land Südtirol jeden Tag 10.000 Euro an Steuergeldern. „Ab der Unterschrift ist das nicht mehr so“, sagt Kompatscher. Bozen werde ein „kleiner, regionaler“ Flughafen bleiben. „Darüber wird die Landesregierung wachen“, betont Kompatscher. Bleibt zu sagen, dass die Unternehmer in den Flugplatz viele Millionen Euro investieren. Aus Sicherheitsgründen und wie in der Ausschreibung verlangt, soll die Startbahn verlängert werden. Umbauten stehen in der Abfertigungshalle (Schengenraum) sowie am Restaurant an. Bei ihrer Aussprache mit einer SVP-Delegation hatten die Privaten betont, dass Bozen ein „kleiner, regionaler“ Flugplatz bleibe. Es gehe ihnen um ein „Tor zur Welt, das einen Mehrwert für die Wirtschaft und die Bevölkerung“ bringe und deshalb „endlich sicher und zuverlässig funktionieren“ solle. Quelle: ‚Südtirol online‚.

Segelflieger: Starts in Sigritzau und am Walberla

Sigritzau, Forchheim und Cosne-Cours-sur-Loire in Zentralfrankreich haben einen gemeinsamen Nenner und der heißt Baptist Hofmann. Der flugbegeisterte Forchheimer segelte 1957 an einem einzigen Tag vom Feuerstein die über 660 Kilometer lange Strecke bis ins Herz Frankreichs, sein Bruder Josef kam bis Verdun, ein Bamberger Segelkamerad am selben Tag sogar bis in die Nähe von Paris. In Sigritzaus gabe es eine Start- und Landbahn. Die Geschichte wurde schon oft erzählt, auch in den Nordbayerischen Nachrichten. Was sie mit Sigritzau zu tun hat, das wissen nur noch die älteren Forchheimer: In den 1950er Jahren betrieb der Luftsportclub (LSC) Forchheim nördlich von Sigritzau eine Start- und Landebahn für Segelflieger. Es handelte sich um Enthusiasten des Segelsports. 1952, zwei Jahre nach Gründung, gingen sie in die Luft. Der Sportfliegerclub Nürnberg hatte „in der Sigritzau bei Forchheim“ schon 1951 seinen Flugbetrieb aufgenommen, wie aus dessen Chronik hervorgeht. Nun strebten auch die Forchheimer nach oben, die Hofmann-Brüder und andere Flieger. Georg Bergmann leitete die so genannte „Werkstatt“. Sie befand sich im Keller des Gasthauses Schwane. Hier sägten, hämmerten, leimten und schraubten die Bastler nahezu an jedem Winterabend ihre Flugzeuge zusammen, zum Beispiel einen viersitzigen „Specht“. Andere Typen waren der „Baby“, der „Schulgleiter“, der „Spatz“. Fliegen ist teuer: „Da muss so manches Markstück von den Zigaretten, dem Bier und so weiter abgezwackt werden, um den Bau des neuen Flugzeugs zu finanzieren“, schrieb im Januar 1954 die Lokalzeitung. Seit 1953 wurden Leistungsprüfungen geflogen. Penibel wurde festgehalten, wer wie lange wie hoch in der Luft geblieben und welche Strecke er geflogen ist: „Sepp Hofmann hielt sich 45, Rudi Friedrich 30 Minuten, beide auf Muster „Spatz“, Toni Neubauer auf „Baby“ 43 Minuten“ (März 1954). Im März 1953 notierte das Lokalblatt: „Diesmal zeigten auch zwei Fliegerinnen ihr Können. Frl. Förtsch und Fluglehrerin Schreyer, beide Nürnberg, erreichten bei je 45 Minuten Flugzeit 1200 bzw. 950 Meter.“ Mehr Informationen im Originalbericht von ‚Nordbayern.de‘.

Eggenfelden saniert Start- und Landebahn

Die Flugplatz Eggenfelden GmbH für mehr als eine Million Euro eine Sanierung, um die Zukunft des Regionalflughafens zu sichern. Nach mehreren Beschlüssen von Kreisausschuss und Stadtrat ist das Vorhaben, das noch heuer über die Bühne gehen soll, jetzt endgültig in trockenen Tüchern. Start- und Landebahn sowie das Vorfeld werden erneuert. Während der Arbeiten muss der Flugplatz voraussichtlich zwei Wochen, also bis 14. September, gesperrt werden, sofern das Wetter mitspielt. Rund 22.000 Starts und Landungen pro Jahr verzeichnet der Flugplatz im Schnitt. Quelle: ‚pnp.de‚.