Schlagwort-Archive: Startbahn

Segelflieger: Starts in Sigritzau und am Walberla

Sigritzau, Forchheim und Cosne-Cours-sur-Loire in Zentralfrankreich haben einen gemeinsamen Nenner und der heißt Baptist Hofmann. Der flugbegeisterte Forchheimer segelte 1957 an einem einzigen Tag vom Feuerstein die über 660 Kilometer lange Strecke bis ins Herz Frankreichs, sein Bruder Josef kam bis Verdun, ein Bamberger Segelkamerad am selben Tag sogar bis in die Nähe von Paris. In Sigritzaus gabe es eine Start- und Landbahn. Die Geschichte wurde schon oft erzählt, auch in den Nordbayerischen Nachrichten. Was sie mit Sigritzau zu tun hat, das wissen nur noch die älteren Forchheimer: In den 1950er Jahren betrieb der Luftsportclub (LSC) Forchheim nördlich von Sigritzau eine Start- und Landebahn für Segelflieger. Es handelte sich um Enthusiasten des Segelsports. 1952, zwei Jahre nach Gründung, gingen sie in die Luft. Der Sportfliegerclub Nürnberg hatte „in der Sigritzau bei Forchheim“ schon 1951 seinen Flugbetrieb aufgenommen, wie aus dessen Chronik hervorgeht. Nun strebten auch die Forchheimer nach oben, die Hofmann-Brüder und andere Flieger. Georg Bergmann leitete die so genannte „Werkstatt“. Sie befand sich im Keller des Gasthauses Schwane. Hier sägten, hämmerten, leimten und schraubten die Bastler nahezu an jedem Winterabend ihre Flugzeuge zusammen, zum Beispiel einen viersitzigen „Specht“. Andere Typen waren der „Baby“, der „Schulgleiter“, der „Spatz“. Fliegen ist teuer: „Da muss so manches Markstück von den Zigaretten, dem Bier und so weiter abgezwackt werden, um den Bau des neuen Flugzeugs zu finanzieren“, schrieb im Januar 1954 die Lokalzeitung. Seit 1953 wurden Leistungsprüfungen geflogen. Penibel wurde festgehalten, wer wie lange wie hoch in der Luft geblieben und welche Strecke er geflogen ist: „Sepp Hofmann hielt sich 45, Rudi Friedrich 30 Minuten, beide auf Muster „Spatz“, Toni Neubauer auf „Baby“ 43 Minuten“ (März 1954). Im März 1953 notierte das Lokalblatt: „Diesmal zeigten auch zwei Fliegerinnen ihr Können. Frl. Förtsch und Fluglehrerin Schreyer, beide Nürnberg, erreichten bei je 45 Minuten Flugzeit 1200 bzw. 950 Meter.“ Mehr Informationen im Originalbericht von ‚Nordbayern.de‘.

Eggenfelden saniert Start- und Landebahn

Die Flugplatz Eggenfelden GmbH für mehr als eine Million Euro eine Sanierung, um die Zukunft des Regionalflughafens zu sichern. Nach mehreren Beschlüssen von Kreisausschuss und Stadtrat ist das Vorhaben, das noch heuer über die Bühne gehen soll, jetzt endgültig in trockenen Tüchern. Start- und Landebahn sowie das Vorfeld werden erneuert. Während der Arbeiten muss der Flugplatz voraussichtlich zwei Wochen, also bis 14. September, gesperrt werden, sofern das Wetter mitspielt. Rund 22.000 Starts und Landungen pro Jahr verzeichnet der Flugplatz im Schnitt. Quelle: ‚pnp.de‚.