Die Segelfluggruppe Basel Fricktal verzeichnete einen aktiven Saisonstart mit zwei alpinen Segelfluglagern in Ambri (Tessin) und St. Crépin (Französische Alpen). Beide Lager boten trotz anfänglich herausfordernder Wetterbedingungen umfangreiche Flugmöglichkeiten.

Das Lager in Ambri begann mit Schneefall und kalten Temperaturen. Im weiteren Verlauf entwickelten sich jedoch gute Bedingungen. Die auf drei Flugzeuge angewachsene Eigenstarterflotte der Gruppe bewährte sich in Abwesenheit eines Schleppflugzeuges und ermöglichte zuverlässige Starts mit geringem Motoreinsatz. Die fliegerischen Bedingungen reichten von ruhigen Thermiktagen über turbulente Windlagen bis hin zu Wellen, die auch für kleinere Streckenflüge genutzt wurden. Die Piloten profitierten von der Thermik an den noch teils schneebedeckten Hängen.

Parallel dazu fand das Alpensegelfluglager in St. Crépin statt. Mit vier Flugzeugen und sieben Piloten (darunter zwei Pilotinnen) wurden an zwölf fliegbaren Tagen über 150 Flugstunden absolviert. Auch hier startete das Lager bei kalten Temperaturen und Nordostwind.
Das Spektrum der Flüge umfasste lokale Flüge, einen Tag mit starken Turbulenzen sowie Wellenflüge mit Höhen bis FL195. Nach einer Winddrehung auf Südwest und dem Anstieg der Temperaturen am Boden auf bis zu 25 Grad waren ausgedehnte Flüge in der Region möglich. Zudem bot das Lager Raum für den Austausch mit anderen Piloten, als zwei deutsche Segelflieger aufgrund unvorhergesehener Umstände in St. Crépin landeten und von der Gruppe aufgenommen wurden.

