Die Segelfluggruppe Dittingen verbrachte zwei erfolgreiche Wochen im traditionellen Segelfluglager im französischen Sisteron. Die Wetter- und Thermikbedingungen präsentierten sich während des gesamten Aufenthalts ausgezeichnet, auch wenn die hohen Temperaturen am Boden eher an die Hochsommer-Monate Juli und August erinnerten.
Mit Basishöhen von bis zu 4’400 Metern fanden die Pilotinnen und Piloten in der Höhe angenehmere Temperaturen und beste Voraussetzungen für ausgedehnte Streckenflüge. Zu den Höhepunkten zählten Flüge nach Saint-Crépin, entlang der berühmten Route Royale durch das Écrins-Massiv, zum Mont Ventoux sowie in südlicher Richtung nach Puimoisson.
Dank der zahlreichen Flugplätze in der Region und der guten Ausweichmöglichkeiten konnten die Flüge entspannt geplant und durchgeführt werden. Das positive Fazit der Segelfluggruppe Dittingen fällt entsprechend eindeutig aus: Sisteron erwies sich einmal mehr als attraktives Ziel für ein Segelfluglager und dürfte auch künftig wieder auf dem Flugprogramm des Vereins stehen.
Am 30. März 2026 absolvierten Julius Lübstorf und Nils Zitzelsberger im Rahmen des HLB-Trainingslagers in Sisteron einen bemerkenswerten Segelflug mit einem Arcus. Die Route führte sie von den französischen Alpen bis in die Pyrenäen und zurück. Der Flug dauerte insgesamt über 11 Stunden und umfasste rund 1000 Kilometer.
Flugverlauf und Routenwahl
Aufgrund einer ausgeprägten Mistral-Wetterlage mit Nordwind entschieden sich die Piloten für einen Start an der Lure, entgegen der Mehrheit der übrigen Teilnehmer. Von dort aus flogen sie in die Welle des Mont Ventoux. In Abstimmung mit der Flug-Sicherung (ATC) überquerten sie das Rhonetal in Richtung Zentralmassiv. Die während des Fluges per Internetverbindung abgerufenen Vorhersagen von Skysight erwiesen sich als verlässlich und unterstützten die Navigation massgeblich.
Der Weiterflug in die Pyrenäen verlief planmässig. Die erste Welle dort funktionierte gut, wodurch rasch an Höhe gewonnen werden konnte. Wegen der fortgeschrittenen Tageszeit und der zu erwartenden Wetterentwicklung auf dem Rückweg entschieden sich die Piloten, rechtzeitig umzukehren.
Rückflug und Herausforderungen
Der Rückweg war von starkem Gegenwind geprägt. Um den Höhenverlust durch absteigende Luftmassen zu kompensieren, stiegen die Piloten vor dem Sprung in Richtung Zentralmassiv bis unter Flugfläche 195. Eine Gleitstrecke von etwa 60 Kilometern wurde mit einem Höhenverlust von 3300 Metern bewältigt.
Zusätzliche Herausforderungen stellten die aufziehende Bewölkung und die Aktivität militärischer Sperrgebiete (R55 Orange) dar. Durch flexible Umplanung und ständige Kommunikation mit dem ATC wurde eine alternative Route gefunden. Aufgrund zunehmender Bewölkung und starkem Wind im Norden brachen sie den weiteren Flug schließlich ab und kehrten nach Sisteron zurück.
Gute Teamarbeit
Die Piloten ziehen ein positives Fazit. Die erfolgreiche Durchführung des Fluges führen sie auf eine entspannte Herangehensweise, gute Teamarbeit im Doppelsitzer und die Nutzung von Wetterdaten im Flugzeug zurück. Die ständige Kommunikation mit der Flugsicherung war essenziell für die Routenwahl in komplexen Luftraumstrukturen. Die rechtzeitige Umkehr in den Pyrenäen trug massgeblich zur sicheren Rückkehr bei.
Der Aero-Club Bad Nauheim hat seine Flugsaison 2022 in Sisteron, in den französischen Alpen, eröffnet. Seit über 40 Jahren nutzt eine Gruppe von Piloten des Vereins den Flugplatz Ober-Mörlen als Ausgangspunkt für diese Reise. Ende März reisten zehn Piloten mit sechs Fahrzeugen und sechs Segelflugzeugen in die Provence.
Die Region um Sisteron bietet aufgrund ihrer topografischen Beschaffenheit, die von flachen Ebenen über Bergseen bis hin zu Gletschern reicht, vielseitige Flugbedingungen. Diese ermöglichen Flüge bei unterschiedlichen Wetterlagen, sei es durch thermische Aufwinde an den Bergen, Hangwinde oder Leewellen, in denen Höhen von bis zu 6.000 Metern erreicht wurden.
Während des Aufenthalts standen tägliche Flüge im Mittelpunkt. Die Piloten absolvierten Flüge in der Lure-Welle, Hangflüge am Parcours des Combattants und in den Baronnies. Ein Team nutzte die Gelegenheit für Flüge in der Region um den Mont Blanc und das Matterhorn.
Neben den fliegerischen Aktivitäten organisierten die Teilnehmer gemeinsame Abendessen in ihren Unterkünften. Aufgrund ungünstiger Wetterprognosen für die letzten Tage wurde die Rückreise einen Tag früher als geplant angetreten.
Der Alltag der Helden: Zwischen Gache, Talquerung und Hinkelsteinen Natürlich besteht ein Fluglager nicht nur aus heroischen Höhenflügen und perfekt gewählten Linien. Es besteht auch aus sehr menschlichen Episoden.
Autor: Harry Groenert
Zum Beispiel aus Tagen, an denen man 70 Kilometer von Sisteron entfernt herumkrebst und hinterher feststellt, dass man die richtige Variante gewählt hatte. Oder aus Momenten am Gache, in denen alles in dir drin im Grunde sagt: Jetzt wäre der Augenblick, um wegzufliegen. Nur ist der Mut gerade noch nicht ganz mitgekommen.
Oder aus einer tiefen Talquerung mit Motor-Unterstützung, nach der man sehr ungern feststellt, dass es vermutlich auch ohne gegangen wäre.
Oder aus zwei Stunden an der Vaumuse, in denen man mit jedem Hinkelstein langsam per Du wird.
Das Schöne daran ist: Genau diese Szenen machen das Lager erinnerungswürdig. Nicht nur die grossen Flüge, sondern auch die kleinen Ehrenrunden, Umwege, Denkfehler und Rettungsaktionen der eigenen Würde.
Auch das ist Sisteron: Matterhorn von unten, Viso von oben, Nizza irgendwo im Kopf Landschaftlich ist Sisteron eine Zumutung: im besten Sinne.
Man sieht Dinge, die man von unten nie so sieht. Linien, Ketten, Schneefelder, Solar-Fflächen, bizarre Felsformationen, Grenoble im Norden, Nizza als gedanklicher Sehnsuchts-Ort, den Viso von oben und das Matterhorn gefühlt von unten. Diese Gegend hat die wunderbare Eigenschaft, gleichzeitig Ehrfurcht und Unternehmungslust auszulösen.
Sie sagt dem Piloten ununterbrochen: Dort drüben wäre eine schöne Linie. Hier wäre es taktisch schlau. Und genau da hinten beginnt wahrscheinlich das Abenteuer oder der Fehler. Dies weiss man aber erst im Nachhinein.
Kulinarik und Bodenprogramm: Auch am Boden wurde gearbeitet Natürlich spielte sich das Lager nicht nur in der Luft ab.
Das Essen am Flugplatz war erfreulich gut, was unter Segelfliegern fast schon als hochrelevante Infrastruktur gilt. Gleichzeitig gab es diesen denkwürdigen Abend vor der verriegelten Tür einer reservierten Pizzeria. Besonders tragisch war das für jene, die sich davon eine kurzfristige Rettung vor tageweisem Fleischkonsum versprochen hatten. So lernt man in Sisteron: Auch kulinarische Endanflüge gelingen nicht immer.
Dazu kamen Flieger-Gespräche, Nachbesprechungen, gemeinsames Kartenstudium, kleine Cockpitphilosophien und dieser typische Lagerhumor, der nur dann entsteht, wenn mehrere Leute dasselbe erleben und es abends unterschiedlich schildern.
Cockpitgold
Was bleibt, sind oft nicht nur die Flüge, sondern die Sätze. Sisteron hat auch dieses Jahr wieder einige davon produziert:
„Komm, wir drehen um.“
„Nein, wir sind zu hoch. Geh unter die Kante, dann geht’s weiter.“
„Hey, wir sind inzwischen mit jedem Hinkelstein per Du. Lass uns endlich weiterfliegen.“
„Siehst du über den Parcours, dann bist du zu hoch.“
„Am Parcours wird nicht gekreist – basta!“
„Noch etwas höher und wir können die Crew der Artemis grüssen.“
Mehr muss man über Segelfliegen manchmal gar nicht sagen.
Zahlen, die auch eine Geschichte erzählen
Damit niemand meint, wir hätten in Sisteron nur gut gegessen, klug geredet und dem Wind beim Arbeiten zugeschaut, hier noch ein paar Zahlen:
Unsere Clubflieger kamen zusammen auf 139 Stunden und 40 Minuten. Die Privatflieger legten noch einmal 187 Stunden und 16 Minuten drauf.
Auf Weglide summierte sich die Flüge in Sisteron auf beeindruckende 20’295 Kilometer. Darunter waren 12 Flüge mit mehr als 500 Kilometern. Und der Spitzenreiter, intern ab jetzt nur noch als „Boeing“ bekannt, brachte es auf stolze 737 Kilometer.
Mit anderen Worten: Es wurde nicht nur philosophiert. Es wurde auch ordentlich geflogen.
Fazit: Sisteron fliegt nicht nur mit dir, es schult dich auch Mein persönliches Fazit nach diesem Lager ist einfach: Sisteron ist kein Ort für gemütliche Illusionen. Und genau deshalb ist es so gut.
Man lernt dort Wetter. Gelände. Timing. Luftraumdisziplin. Taktik. Mut. Demut. Geduld. Und hin und wieder auch ganz praktische Dinge wie Lastverteilung am Anhänger. Man erlebt diese besondere Mischung aus Anspannung, Freiheit, Kameradschaft und trockenem Humor, die ein gutes Fluglager ausmacht.
Vor allem aber wird einem wieder sehr bewusst, warum Segelfliegen so faszinierend ist. Weil es eben nie nur ums Fliegen geht. Es geht ums Entscheiden. Ums Spüren. Ums Dranbleiben. Ums Umkehren. Ums Weiterfliegen. Und manchmal auch darum, über eine sehr lange Piste noch 300 Meter im Bodeneffekt zu gleiten und das für einen kurzen Moment für die einzig richtige Art zu halten, unten sicher anzukommen.
Oder kurz gesagt: Sisteron ist streng. Schwesterlich ist dort wenig. Aber grossartig ist es allemal.
Oder: Wie man mit 80 km/h anreist, in 150 km/h Gegenwind festhängt und trotzdem mit sehr guter Laune nach Hause fährt.
Wer noch nie in Sisteron war, könnte meinen, ein Fluglager in Südfrankreich bedeute vor allem Sonne, Weite, französische Gelassenheit und dieses entspannte Dahingleiten über schöner Landschaft.
Wer schon einmal in Sisteron war, weiss: Ja, theoretisch korrekt. Praktisch sieht es oft anders aus.
Autor: Harry Groenert
Bei unserer Ankunft zeigte sich der Süden zunächst von seiner nordfranzösisch-alpinen Spezialversion mit Mistral. Kalt, sehr kalt, kräftig, charakterbildend. So ein Wind, bei dem man nicht fragt, ob er stark ist, sondern nur noch, was man besser festbindet. Also wurden die Flieger verzurrt, Räder mit Steinen gesichert und der Respekt vor der Region gleich am ersten Tag sauber eingecheckt. Willkommen in Sisteron.
Die Anreise: Pädagogisch wertvoll, fahrdynamisch ausbaufähig. Schon die Anreise hatte einen nicht zu unterschätzenden Ausbildungscharakter. Ein Teilnehmer, zum ersten Mal mit Anhänger unterwegs, gönnte seinem bewährten Volvo kurzerhand eine Anhängerkupplung und machte aus der Premiere nicht etwa eine gemütliche Runde um den Flugplatz, sondern gleich Schänis bis Sisteron.
Die ersten Kilometer waren harmlos. Dann zeigte das Gespann zwischen 85 und 95 km/h eine gewisse Eigeninitiative und begann sich langsam, dann zunehmend entschlossener, aufzuschaukeln. Man könnte auch sagen: Der Anhänger entwickelte eine eigene Choreografie. Die Lösung war am Ende ebenso banal wie erhellend:
Lastverteilung. Ein 30-Kilo-Seesack an der richtigen Stelle machte aus einer fahrbaren Unsicherheit ein halbwegs souveränes Gespann.
Die Lehre daraus ist einfach: Nicht nur im Segelflug ist der Schwerpunkt entscheidend.
Mistral am Boden unerquicklich, in der Luft hochinteressant Was am Boden höchst unangenehm ist, kann in der Luft überraschend attraktiv werden. Der Mistral ist dafür ein schönes Beispiel. Denn was zunächst nach verzurrten Flugzeugen, kalten Fingern und skeptischen Blicken Richtung Windsack aussah, entwickelte sich bald zur meteorologischen Spielwiese für Wellenflug. Bereits am ersten Flugtag war klar: Dieser Wind meint es ernst. Und zwar nicht nur gefühlt, sondern sehr messbar.
Am Gache ging es kräftig nach oben, über dem Maloup stand die Welle, und plötzlich befanden sich einige Piloten nicht mehr einfach nur im Fluglager, sondern in Höhen-Bereichen, wo man sich fragen könnte, ob man noch segelfliegt oder schon mit der Atmosphäre verhandelt.
Über 5000 Meter waren drin, stellenweise sogar mehr. Der Wind wehte teilweise mit über 150 km/h. Wer da gegen den Strom flog, hing mit 150 km/h praktisch an Ort und Stelle. Vorfliegen wurde zu einer Art fliegerischer Grundsatzentscheidung. Mit Rückenwind dagegen bekam der Begriff Heimflug fast schon raketenartige Züge.
Ein Teilnehmer erhielt dafür auf Weglide sinngemäss einen Helikopter-Badge fürs Langsamfliegen. Auch das ist eine Leistung. Man muss erst einmal so langsam schnell sein.
Landen in Sisteron: Nichts für Leute, die Überraschungen mögen Wer Welle sagt, muss natürlich auch Landung sagen. Und zwar mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.
Denn die laminare, ruhige Strömung da oben verwandelt sich im tieferen Bereich durchaus wieder in jene ruppige Realität, die einen daran erinnert, dass Luft kein Parkettboden ist. Mit anständigem Vorhalt, viel Speedreserve und sehr klarem Plan ging es zurück Richtung Platz. Downwind mit absurd anmutender Geschwindigkeit über Grund, Base mit deutlichem Vorhaltewinkel, Final eher Fahrstuhl als Gleitweg. Und dann trotzdem sauber hingesetzt.
Solche Momente sind wunderbar. Besonders dann, wenn man selbst (als Neuling) nicht vorne sitzt.
Nach der ersten Woche mit Gegenstromanlage kam die zweite Phase des Lagers: Hochdruck. Blaue Thermikträume. Gute Steigwerte. Eigentlich das, worauf man sich eingestellt hat. Und natürlich bekam das Ganze sofort einen Haken.
Denn wenn es richtig gut trägt, kommen nicht nur die Aufwinde, sondern auch die Kollegen. Und zwar viele. Zeitweise wurde im gleichen Schlauch mit einer zweistelligen Zahl an Flugzeugen gekreist. Das ist dann der Moment, in dem Segelfliegen kurz etwas von Innenstadtverkehr bekommt. Nicht alle mit gleichem Rhythmus, nicht alle mit derselben Disziplin, manche mit filmreifem Aufziehen quer vor der Nase anderer Beteiligter. Essen im Cockpit? Theoretisch möglich. Praktisch eher ein Blutdrucktest.
Ein Teilnehmer zog daraus die einzig vernünftige Konsequenz und wechselte das Gelände. Auch das ist Streckenflug. Nicht nur Thermik finden, sondern gelegentlich auch Ruhe.
Neues Gelände: Erst mulmiges Gefühl, dann Hochgefühl Ein weiterer Klassiker in Sisteron ist dieser spezielle Moment, wenn man in unbekanntes Gebiet einfliegt. Modanetal. Susatal. Irgendwelche Pässe, Runsen, Kreten und Rettungsanker, deren Namen man entweder vorher gelernt hat oder spätestens dann zu lernen beginnt, wenn man darüber einmal tiefer als geplant hinweggleitet. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus Faszination, Respekt und einer inneren Stimme, die höflich fragt, ob man das wirklich eine gute Idee findet. Und dann findet man den ersten Aufwind. Oder eben nicht. Und wenn man ihn findet, kippt das Ganze sofort von latent unangenehm zu grossartig.
Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum Sisteron so viel Eindruck hinterlässt. Man erweitert dort nicht nur seinen Radius auf der Karte, sondern auch den inneren Radius dessen, was man sich selbst zutraut.
Wie der segelfliegerische Alltag der Helden von Sisteron aussieht, finden Sie morgen hier an derselben Stelle.
Im Frühjahr 2025 erlebten junge hessische Segelflieger zwei Wochen intensives Gebirgsflug-Training in Sisteron-Vaumeilh in den französischen Alpen – mit beeindruckenden Wellen-Flügen, anspruchsvollen Hangmanövern und großem Teamgeist. Unterstützt wurde die Maßnahme durch den Hessischen Luftsportbund (HLB), der mit Know-how, Infrastruktur und dem Vereins-Arcus T den jungen Talenten beste Bedingungen bot.
Die Teilnehmer (von rechts nach links): Emil Grebe, Franziska Pawel, Marc Möller, Nuno Ferreira, Quinten Schönwand, Lorenz Dierschke, Thomas Liebert, Oliver Stehr.
Fliegerisches Wachstum bei alpinen Bedingungen
Teilnehmer waren u.a. die D-Kader-Piloten Franziska Pawel, Emil Grebe und Marc Möller sowie Quinten Schönwand und C-Kader-Pilot Nuno Ferreira. Erfahrene Trainer wie Lorenz Dierschke, Thomas Liebert und Oliver Stehr begleiteten die Maßnahme.
In elf Flugtagen erprobten die Piloten alle Facetten des alpinen Segelflugs:
Thermik-, Hang- und Wellenflüge bis über 5000 Meter
Streckenflüge bis 543 km mit Durchschnittsgeschwindigkeit von 108 km/h (Emil Grebe, jüngster Teilnehmer mit Trainer Dierschke)
Höchster Flug: 5800 m am Pic de Bure (Ferreira & Stehr)
Erster Wellenflug und Sauerstoffeinsatz für mehrere Teilnehmer
Präziser Hangflug an Gache, Chabre und Lure
Zitate aus dem Cockpit
„Der 543-km-Flug war meine bisher längste Strecke – und extrem lehrreich.“ – Emil Grebe „In der Welle zu steigen, ohne sich zu bewegen – das war surreal.“ – Nuno Ferreira „Die Perspektive über den Bergen ist einfach unbeschreiblich.“ – Franziska Pawel
Gemeinschaft & Verantwortung
Ob im Doppelsitzer oder im Teamflug: Vorbereitung, enge Abstimmung mit den Trainern und gemeinsame Nachbesprechungen sorgten für einen enormen Lerneffekt. Auch das soziale Miteinander kam nicht zu kurz – In der geräumigen Unterkunft mit großer Küche und gemütlichem Gemeinschaftsbereich wurde abends gemeinsam gekocht, gegessen – oder virtuell bei „Condor 3“ weitergeflogen.
Die Region um Sisteron zählt zu den anspruchsvollsten und zugleich schönsten Segelfluggebieten Europas. Zwar setzt die Talinversion oft einen späten Thermikbeginn am Platz voraus, aber wer die ersten Höhenmeter überwindet, wird mit atemberaubenden Ausblicken und dynamischem Steigen belohnt. Gestartet wird im F-Schlepp und dann geht es an die typischen Hotspots am Trainon, Authon oder Gache – und je nach Wetterlage auch direkt in die Welle am Chabre und dann zum Pic de Bure.
Fazit: Die Maßnahme war ein voller Erfolg: fliegerisch anspruchsvoll, landschaftlich spektakulär und menschlich bereichernd. Der HLB dankt allen Trainern, Unterstützern und dem AeC Bad Nauheim für ihren Beitrag zum Gelingen.
Second Advanced Course of mountain flying in CNVV. Thermals, ridges, waves. All you need and always want. One of the best experiences ever 🙂 Source: ‚youtube‚.