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PC-12 PRO Simulator zertifiziert

Die Flugsimulatoren für das neue Pilatus Advanced Cockpit Environment ACE (basierend auf Garmin G3000 PRIME) des PC-12 PRO haben ihre Zertifizierung erhalten. Die EASA hat das System als «Level 2 Flight Training Device» und «Flight & Navigation Procedures Trainer II Multi Crew Cooperation» zugelassen. Die FAA erteilte die Zulassung als «Level 6 Flight Training Device». Die Simulatoren stehen ab sofort für Trainingszwecke bei SIMCOM in der Schweiz und in den USA zur Verfügung.

Der Simulator wird als Systemtrainer eingesetzt, um Crews mit den Funktionen des PC-12 PRO Cockpits vertraut zu machen. Zudem ermöglicht er das Training von Verfahren und Abläufen, einschliesslich unüblicher Situationen und schwieriger Wetterbedingungen. Auch Differenzschulungen für den Wechsel vom PC-12 NG oder NGX auf den PC-12 PRO können vollständig im Simulator absolviert werden. Dies erlaubt ein wiederholbares Training komplexer Situationen und trägt durch geringere Emissionen im Vergleich zum realen Flugbetrieb zur Nachhaltigkeit bei.

Ein erster Full-Motion Simulator für den PC-12 PRO befindet sich in Produktion und wird voraussichtlich 2028 im Trainingszentrum von Fly7 am Flughafen Lausanne La Blécherette verfügbar sein.

Der PC-12 PRO verfügt über ein neues Cockpit und Sicherheitsfunktionen wie «Safety Autoland». Das Flugzeug wird auf der kommenden AERO Friedrichshafen am Messestand A2-319 zusammen mit dem PC-24 ausgestellt.

Cirrus-Simulator-Programm

Cirrus Aircraft hat ein neues Simulator-Trainingsprogramm für Besitzer der Modelle SR20 und SR22 eingeführt. Das Programm mit dem Namen „Mission Ready Simulator Sessions“ ist auf ein Jahr ausgelegt und wird an teilnehmenden Cirrus Training Centern in den USA kostenfrei angeboten.

Das Trainingsprogramm umfasst insgesamt 24 strukturierte, auf bestimmte Einsätze ausgerichtete Simulatorsitzungen. Zweimal im Monat werden neue Szenarien veröffentlicht. Besitzer der SR-Serie können monatlich eine dieser Sitzungen absolvieren, was bis zu 12 Trainingseinheiten pro Jahr ermöglicht. Dieses Format soll eine kontinuierliche Auffrischung der Fähigkeiten und eine regelmäßige Beschäftigung mit den Flugverfahren fördern. Das Programm ist Teil einer umfassenden Initiative zur Erweiterung der Trainingsinhalte.

Die Sitzungen werden von erfahrenen Cirrus Instructor Pilots entwickelt. In den Kursen absolvieren die Flugzeugeigentümer Missionen, bei denen Entscheidungs-Findung, Systemkenntnisse, Risikomanagement und die Nutzung der Flugzeugsysteme in praxisnahen Szenarien trainiert werden. Auch die Kommunikation mit der Flugsicherung (ATC) ist in die Übungen integriert. Die Instruktoren arbeiten mit definierten Zielen und Entscheidungspunkten, um das Training strukturiert durchzuführen.

Das Programm „Mission Ready Simulator Sessions“ ist bereits aktiv. Die Inhalte werden in der ersten Woche eines Monats bereitgestellt. Interessierte Eigentümer können sich über die Plattform Cirrus Approach anmelden und die Sitzungen in den Trainings-Zentren absolvieren.

Ausweis-Verlängerung nur noch im Simulator

  • Ab dem 1. Oktober 2024 (Flugzeuge) und ab dem 1. Juni 2025 (Hubschrauber) ist die Verwendung von FSTDs obligatorisch.
  • Das betrifft Piloten, Instruktoren, Betriebe und Prüfungsexperten von komplexen oder hochleistungsfähigen komplexen Flugzeugen mit Einpersonenbesatzung und den meisten Hubschrauberkategorien.
  • Das BAZL wird keine praktischen Prüfungen oder Befähigungsüberprüfungen mehr anerkennen, die dieser Anforderung nicht entsprechen.

Umfang:
Diese Richtlinie betrifft Piloten, ATOs, Instruktoren, Betriebe (AOC/SPO/NCC/NCO) und Prüfungsexperten von komplexen oder hochleistungsfähigen komplexen Flugzeugen mit Einpersonenbesatzung und den meisten Hubschrauberkategorien.

Die neue Richtlinie gilt nicht für:

  • Flugzeuge mit Einpersonenbesatzung, die nicht komplex und nicht hochleistungsfähig sind;
  • TMG;
  • nicht-komplexe Hubschrauber, bei denen die maximal zugelassene Sitzkonfiguration fünf Sitze nicht überschreitet, oder wenn für ein bestimmtes Muster kein FSTD existiert.

Im Detail
Auf der Grundlage von Sicherheits-, Effizienz- und Umwelterwägungen sind praktische Prüfungen, Befähigungsüberprüfungen und Schulungen/Prüfungen gemäss Part-ORO für Flugzeuge und Hubschrauber mit einem Piloten in einem FSTD durchzuführen, wenn dieser verfügbar und zugänglich ist.

  • Für praktische Prüfungen und Befähigungsüberprüfungen (LPC nach Part FCL) und/oder Betreiberprüfungen (OPC nach Part ORO) auf komplexen und/oder hochleistungsfähigen Flugzeugen und Hubschraubern mit einem Piloten ist die Verwendung eines FSTD für alle zulässigen Übungen gemäß der FSTD-Bescheinigung vorgeschrieben. Wird kein verfügbares und zugängliches FSTD verwendet, ist vor dem geplanten Event eine Ausnahme unter Verwendung des Formulars „60.527 Request for check on aircraft“ zu beantragen und zu begründen;
  • Organisationen/Betriebe (AOC/SPO/NCC/NCO) werden gebeten, die erforderliche Überarbeitung ihrer Betriebshandbücher rechtzeitig einzureichen, um den veröffentlichten Zeitplan einzuhalten. Das BAZL wird im GM/INFO Examination Guide Kapitel 1.22 eine neue Anleitung herausgeben. Quelle: ‚BAZL, Bundesamt für Zivilluftfahrt‚.

Vorteile von Flugsimulatoren (FSTD’s)
Flugsimulations-Trainingsgeräte (Flight Simulation Training Devices FSTDs) bringen erhebliche Sicherheits- und Qualitätsvorteile, wenn sie für Ausbildungs- und Prüfungsaktivitäten eingesetzt werden. Das BAZL fördert und erleichtert den Einsatz der verfügbaren FSTDs und unterstützt Piloten, Fluglehrer, Prüfungsexperten und Betriebe im Umstellungsprozess.

Eisenschmidt lädt zum „Open FLYday“ ein

Heute Freitag, 20. September 2024, lädt Eisenschmidt gemeinsam mit der Firma 4VIATION zum „Open FLYday“ nach Egelsbach ein. Von 12 bis 18 Uhr gibt es für die Besucherinnen und Besucher vielfältige Angebote.

Der Pilotshop Eisenschmidt hat sich mit der Firma 4VIATION zusammengetan, um einen spannenden Tag am Flugplatz Egelsbach zu gestalten. Das junge Unternehmen aus Bad Sobernheim stellt ihren mobilen Flugsimulator zur Verfügung. Die Gäste können in dem realitätsnahen Simulator das Steuer eines Flugzeuges übernehmen.

Der hochmoderne Flugsimulator von 4VIATION ist ein einzigartiges Trainingstool, das nicht nur die Möglichkeit bietet, seine Flugfertigkeiten zu verbessern, sondern auch das Training an komplexeren Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt – wie der Cessna 182 mit Turbolader und Verstellpropeller – zu erleben.

Dieses Event ist die perfekte Gelegenheit, um den Simulator direkt in Aktion zu sehen, seine Flugkenntnisse zu erweitern und sich auf das Fliegen in anspruchsvolleren Bedingungen vorzubereiten. Das Team von 4VIATION steht den ganzen Tag zur Verfügung, um individuell zu beraten und Fragen zu beantworten.

Zum Thema Flugzeugaufbereitung ist Björn Tretow von 12 bis 15 Uhr vor Ort. Der Geschäftsführer der Firma AERO POLISHING informiert über sein Angebot und demonstriert sein Know-how live vor Ort. Buchungen für Reinigungsaufträge können direkt vereinbart werden. Für Frühbucher und Flugschulen gibt es Rabatte.

Von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH werden ebenfalls Mitarbeitende anwesend sein. In Gesprächen kann so ein Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung geworfen werden.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Team von Eisenschmidt und seine Partner freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen schönen gemeinsamen Tag. Quelle: ‚eisenschmidt.aero/open-flyday‚.

Studenten bauen Segelflug-Simulator

Sich vom Wind tragen lassen und durch die Luft zu schweben – dieses Freiheitsgefühl soll der Simulator erlebbar machen. Lars und Alexander erleben dieses Gefühl beim Segelfliegen. Weil das Wetter dafür im vergangenen Sommer oft zu schlecht war, haben sie einen täuschend echten Segelflug-Simulator gebaut.

Gefühl wie im Segelflieger

Es ist ein großer, eher nüchterner Schulungsraum, in dem der Simulator steht. Ein echter Flugzeug-Rumpf mit Sitzschale, Sicherheitsgurten, Steuerknüppel und Fußpedalen. Obwohl die Segelflieger hier im Simulator am Boden bleiben, schnallt sich Lars Rothholz vorm Einsteigen einen Fallschirm um. So hat er ein realistisches Sitzgefühl wie im echten Segelflieger.

Der 21-jährige Lars Rothholz und sein 18 Jahre alter Freund Alexander Konschak haben monatelang an dem Simulator gearbeitet. Jetzt ist er einsatzbereit – und der Flugplatz Iserlohn Rheinermark für alle Wetterkapriolen gerüstet.

VR-Brille macht Segelfliegen erlebbarer

Die VR-Brille ist das Herzstück des Simulators. Wer sie aufsetzt, sieht das, was aus dem Cockpit eines echten Segelflugzeugs auch zu sehen wäre: Den Flugplatz mit den Gebäuden, die Rasenpiste und nach dem Start die Landschaft.

Die Basis-Software für den Simulator ist gekauft, aber Lars und Alexander haben sie ergänzt und das Flugplatzgelände und etwa vier Kilometer Landschaft drumherum am Rechner nachgebaut.

Effiziente Übung für Flugschüler

So ist beim Flug über Iserlohn auch der Seilersee mit der markanten Autobahnbrücke darüber zu sehen. Der Simulator ist besonders wertvoll für neue Flugschüler, die noch viel üben müssen. Denn hier lassen sich gefahrlos auch kniffelige Situationen durchspielen. Zum Beispiel wenn plötzlich ein Unwetter aufzieht.

Lars sitzt im Flugzeugrumpf, Alexander gibt am Rechner die Flughöhe, Windgeschwindigkeit und das Wetter vor. Alexander lässt plötzlich ein Gewitter aufziehen. Der Regenschleier auf der Flugzeughaube sorgt für schlechte Sicht. Lars kann den Regen im Simulator aber nicht nur sehen, er kann ihn auch fühlen.

Ein Gewinn für den Luftsportverein

Hier kann der Fluglehrer einfach mal auf Pause drücken, um eine Situation in Ruhe zu erklären. Dafür bleibt im echten Flieger nicht immer Zeit. Lars spürt den Fallschirm im Rücken, die Anschnallgurte drücken auf seinen Körper, der Übungsflug führt durch Gewitter und Turbulenzen.

Nach ein paar Minuten ist er froh, dass er „landen“ kann. Denn der Simulator ist so realistisch, dass der Magen das nicht immer witzig findet. Quelle: ‚1.wdr.de