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Eine Liebe für’s Leben

Ein besonderes Jubiläum konnte Fluglehrer Egfried Trautenbergvon der Luftsportgruppe Amberg im Juli begehen: Seine Fliegerkarriere begann vor 60 Jahren. In seinen 45 Jahren als Fluglehrer (Segel- und Motorflug) hat er allein im Amberger Verein um die einhundert Schüler betreut. Ein Großteil der heute aktiven Mitglieder hat das Fliegen bei ihm gelernt. Neben der Ausbildung des Nachwuchses war er immer auch Streckenflieger. Die weiteste Strecke mit seinem Cirrus betrug 650 Kilometer. Sein reiches Wissen gab Trautenberg nicht nur in der Schulung an die Jungpiloten weiter, er war auch 14 Jahre als Trainer auf den LIMA-Lehrgängen dabei. Diese finden einmal jährlich statt und führen junge Flugscheininhaber an den Streckenflug heran. Der pensionierte Mathematik- und Physiklehrer hat bisher circa 16 000 Starts absolviert, etwa 100 verschiedene Flugzeugmuster geflogen (je zur Hälfte Segel- und Motorflugzeuge), ungefähr 100 verschiedene Flugplätze kennengelernt und 30 Außenlandungen gut überstanden. Das sind Landungen auf zum Beispiel einer Wiese, wenn der Aufwind nicht bis zum nächsten Flugplatz reicht. Quelle: ‚onetz.de‚.

Segelfluglehrer-Wiederholungskurs in Amlikon

In Schweizer Segelflugschulen lernt der Nachwuchs fast ausschliesslich bei ehrenamtlichen FluglehrerInnen fliegen. Sie tragen, oft über Jahrzehnte hinweg, die Verantwortung für die Qualität und Sicherheit der Ausbildung. Dabei stehen Inhalte und Methoden der Vermittlung in stetem Wandel. Und bei jeder dritten Ausweiserneuerung fordert das BAZL ein ‚Assessment of Competence‘. Deshalb führt der Segelflugverband (SFVS) regelmässig Wiederholungskurse durch. Die neuste Auflage fand vom 16. bis 21. Juni auf dem Flugplatz Amlikon statt. Den acht Kursabsolventen der Jahrgänge 1956 bis 1972 stand ein hochkarätiges Instruktorenteam mit Peter Schäuble, Head of Training SFVS, Patrick Hofer, ex-Segelfluginspektor BAZL sowie dem Experten Heinz Brem zur Seite. Dass von der Intensität, dem kollegialen Erfahrungsaustausch und den Lernerfolgen nach aussen vor allem Ruhe und Konzentration spürbar waren, lag auch am günstigen Wetter, an der Thurgauer Gastfreundschaft und der Unterstützung durch die SG Cumulus. Quelle: ‚segelflug.ch‚.