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Alpenflugeinweisung für Segelfluglehrer

Die 36. Deutsch-Französische Alpenflugeinweisung für Segelfluglehrer findet vom 11. August bis 24. August 2024 in St. Auban (Frankreich) statt. Der Multiplikatorenlehrgang wird auch 2024 wieder von der Luftsportjugend des DAeC durchgeführt und bietet eine fundierte Einweisung in den Gebirgssegelflug.

Zielgruppe dieses Lehrgangs sind insbesondere im Gebirgssegelflug unerfahrene Segelfluglehrer, die die französischen Alpen als Ort für ein Vereinslager, eine Jugendbegegnung oder ein Trainingslager in Erwägung ziehen.Im Vordergrund steht das Vermitteln der Grundkenntnisse im Gebirgssegelflug in Theorie und Praxis sowie die Rolle des betreuenden Fluglehrers bei der Organisation und Durchführung eines Fluglagers im Gebirge. Der Lehrgang wird, wie in den vergangenen Jahren, als Auffrischungsseminar für Lehrberechtigte FI(S) bei der Behörde zur Anerkennung beantragt.

Folgende Voraussetzungen werden von den Teilnehmern erwartet:

  • Gültige Fluglehrerberechtigung
  • Streckenflugerfahrung im Segelflug
  • Ausstattung des Segelflugzeuges mit Flarm & Farbwarnmarkierung

Interessierte Teilnehmer, die ein Fluglager in den französischen Alpen planen, werden bei sonst gleichen Voraussetzungen bevorzugt. Weitere Informationen bezüglich Lehrgangsplan, Teilnehmerbeitrag, Unterkunft und Verpflegung erfolgen nach der Anmeldung.
Den Anmeldebogen bitte bis spätestens 30.04.2024 bei der Geschäftsstelle der Luftsportjugend des DAeC einreichen. Quelle: ‚DAeC‚.

Eine Liebe für’s Leben

Ein besonderes Jubiläum konnte Fluglehrer Egfried Trautenbergvon der Luftsportgruppe Amberg im Juli begehen: Seine Fliegerkarriere begann vor 60 Jahren. In seinen 45 Jahren als Fluglehrer (Segel- und Motorflug) hat er allein im Amberger Verein um die einhundert Schüler betreut. Ein Großteil der heute aktiven Mitglieder hat das Fliegen bei ihm gelernt. Neben der Ausbildung des Nachwuchses war er immer auch Streckenflieger. Die weiteste Strecke mit seinem Cirrus betrug 650 Kilometer. Sein reiches Wissen gab Trautenberg nicht nur in der Schulung an die Jungpiloten weiter, er war auch 14 Jahre als Trainer auf den LIMA-Lehrgängen dabei. Diese finden einmal jährlich statt und führen junge Flugscheininhaber an den Streckenflug heran. Der pensionierte Mathematik- und Physiklehrer hat bisher circa 16 000 Starts absolviert, etwa 100 verschiedene Flugzeugmuster geflogen (je zur Hälfte Segel- und Motorflugzeuge), ungefähr 100 verschiedene Flugplätze kennengelernt und 30 Außenlandungen gut überstanden. Das sind Landungen auf zum Beispiel einer Wiese, wenn der Aufwind nicht bis zum nächsten Flugplatz reicht. Quelle: ‚onetz.de‚.

Segelfluglehrer-Wiederholungskurs in Amlikon

In Schweizer Segelflugschulen lernt der Nachwuchs fast ausschliesslich bei ehrenamtlichen FluglehrerInnen fliegen. Sie tragen, oft über Jahrzehnte hinweg, die Verantwortung für die Qualität und Sicherheit der Ausbildung. Dabei stehen Inhalte und Methoden der Vermittlung in stetem Wandel. Und bei jeder dritten Ausweiserneuerung fordert das BAZL ein ‚Assessment of Competence‘. Deshalb führt der Segelflugverband (SFVS) regelmässig Wiederholungskurse durch. Die neuste Auflage fand vom 16. bis 21. Juni auf dem Flugplatz Amlikon statt. Den acht Kursabsolventen der Jahrgänge 1956 bis 1972 stand ein hochkarätiges Instruktorenteam mit Peter Schäuble, Head of Training SFVS, Patrick Hofer, ex-Segelfluginspektor BAZL sowie dem Experten Heinz Brem zur Seite. Dass von der Intensität, dem kollegialen Erfahrungsaustausch und den Lernerfolgen nach aussen vor allem Ruhe und Konzentration spürbar waren, lag auch am günstigen Wetter, an der Thurgauer Gastfreundschaft und der Unterstützung durch die SG Cumulus. Quelle: ‚segelflug.ch‚.